Feldpost Briefmarken aus dem Kaiserreich Österreich-Ungarn
Mit der Besetzung eines Gebietes übernahm Österreich-Ungarn dort die gesamte Verwaltung. Dies schloss auch - und durchaus vorrangig - den Postdienst ein. Eine reibungslose Kommunikation der militärischen Dienststellen für die Funktionalität und die Beförderung der Truppenkorrespondenzen für die Moral waren von fundamentaler Bedeutung. Je nach Bedarf wurden dann in den besetzten Gebieten sogenannte Etappenpostämter eingerichtet, die später auch für den zivilen Postverkehr freigegeben werden konnten. Zu Beginn des Ersten Weltkrieges hatte die österreichisch-ungarische Armee 118 Feldpostämter mit 620 Bediensteten im Einsatz, bis Kriegsende sollten es 500 Feldpost- und 200 Etappenpostämter mit insgesamt 2.800 Angestellten werden.
Zwei der im Jahr 1918 erschienene Briefmarken zeigen Kaiser Karl I.. Im Jahr 1887 in die Dynastie Habsburg-Lothringen geboren, war Karl I. von 1916 bis 1918 der letzte Kaiser Österreichs. Die kurze Regentschaft von Karl I. endete 1918 mit seinem Verzicht auf "jeden Anteil an den Staatsgeschäften" und mit dem Niedergang der österreichischen Doppelmonarchie. Die Ausgabe mit dem Wert von 20 Heller zeigt Prinzessin Maria Josepha von Sachsen, die Mutter des letzten Kaiser Österreichs.
Falz
Michel-Nr. 73/75
Michelwert: 3,- Euro
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1. Wiener Aushilfsausgabe mit Marken des Deutschen Reichs
Österreich wurde vor dem offiziellen Ende des zweiten Weltkriegs Anfang Mai 1945 von den Alliierten bereits April 1995 befreit. Das Land wurde zunächst in Besatzungszonen unterteilt, eine britische, sowjetische, amerikanische und französische Zone. Nach rund 10 Jahren wurde Österreich 1955 wieder ein souveräner Staat.
Michel-Nr. 660-663
Postfrisch
4 Werte
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Bei sämtlichen Artikeln mit NS-Symbolen oder NS-Zeichen verpflichtet sich der Käufer, diese lediglich für historisch-wissenschaftliche Zwecke zu erwerben. Sie sind in keiner Weise propagandistisch i. S. d. § 86 StGB zu benutzen.
Briefmarkenserie der Polnischen Post in Danzig Die Stadt Danzig befand sich seit ihren frühsten Tagen in ständigen territorialen Wandel und Streit. Die "Freie Stadt Danzig", welche als Exklave zeitweilig weder zu Polen noch zu Deutschland gehörte, war daher heiß begehrt. 1920 wurde der Danziger Staat nach langen Konflikten zum zweiten Mal restauriert, sodass Danzig erneut zum autonomen Staat wurde. Doch die Weltwirtschaftskrise und der aufkommende Nationalsozialismus veränderten die Stimmung im Land und gingen nicht spurlos an der Bevölkerung vorbei. Im Jahr 1933 erlangten die Nationalsozialisten die absolute Mehrheit des Volkstags und bildeten fortan die Regierung in Danzig. Vor dem Hintergrund einer schleichenden gesamtgesellschaftlichen Veränderung war auch die postalische Organisation Danzigs zum Teil konfliktreich. So gestattete man es Polen in den 1920er Jahren eine eigene Postversorgung am Danziger Hafen einzurichten, dies war allerdings bis zuletzt umstritten. Die polnische Post verwendete zunächst nur polnische Briefmarken mit dem Aufdruck "PORT GDANSK". Die in den Jahren zwischen 1925 bis 1929 herausgegeben Briefmarken der polnischen Post des Danziger Hafens sind ein hervorragendes Beispiel für die bewegte Postgeschichte Danzigs. Briefmarken Satz der Polnischen Post in Danzig 1920-1939Michel-Nr. 130Mit Falz Worauf warten Sie noch? Sichern Sie sich heute diese absolute Seltenheit zum Top-Preis!
Briefmarken Danzig Einzelausgaben 1920-1939
Die Stadt Danzig befand sich seit ihren frühsten Tagen in ständigen territorialen Wandel und Streit. Die"Freie Stadt Danzig", welche als Exklave zeitweilig weder zu Polen noch zu Deutschland gehörte, war daher heiß begehrt. 1920 wurde der Danziger Staat nach langen Konflikten zum zweiten Mal restauriert, sodass Danzig erneut zum autonomen Staat wurde. Doch die Weltwirtschaftskrise und der aufkommende Nationalsozialismus veränderten die Stimmung im Land und gingen nicht spurlos an der Bevölkerung vorbei. Im Jahr 1933 erlangten die Nationalsozialisten die absolute Mehrheit des Volkstags und bildeten fortan die Regierung in Danzig. Vor dem Hintergrund einer schleichenden gesamtgesellschaftlichen Veränderung lief das alltägliche Leben wie gewohnt weiter, und ebenso die postalische Geschichte.
Michel-Nr. 50-52
Falz
Absolute Seltenheit
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