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Goldmünzen 10 Kronen Joseph I. ohne Lorbeerkranz 1909-1912 Österreich
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Ein Zeugnis der späten Habsburger Monarchie Die österreichische Goldmünze zu 10 Kronen mit dem Porträt von Franz Joseph I. entstand in den Jahren 1909 bis 1912 während der letzten Jahrzehnte der Österreichisch-Ungarischen Monarchie. Sie repräsentiert eine Epoche politischer und kultureller Bedeutung in Mitteleuropa. Die Ausgabe ohne Lorbeerkranz zeigt den Kaiser in einem nüchternen, staatsmännischen Erscheinungsbild und zählt zu den charakteristischen Goldprägungen seiner Regierungszeit. Auf der Vorderseite ist Franz Joseph I. im fortgeschrittenen Alter mit unbedecktem Haupt nach rechts dargestellt. Die umlaufende Inschrift verweist auf seine Herrschertitel innerhalb des weitläufigen Habsburgerreiches. Das Motiv spiegelt die lange Regierungszeit des Kaisers wider, die von 1848 bis 1916 andauerte und zahlreiche historische Umbrüche umfasste. Die Goldmünze besitzt eine Legierung von 900/1000 und verbindet historische Aussagekraft mit klassischer Gestaltung. Herkunftsland: Österreich-Ungarn Nennwert: 10 Kronen Material: Gold 900/1000 Gewicht: 3,39 g, Durchmesser: 19 mm Sichern Sie sich dieses Stück österreichischer Münzgeschichte. Mit ihrem traditionsreichen Kaiserporträt und ihrer engen Verbindung zur Habsburger Monarchie bereichert diese 10-Kronen-Goldmünze jede anspruchsvolle Sammlung und erinnert an ein bedeutendes Kapitel europäischer Geschichte.
Goldmünze 4 Florin Österreich 1892 Franz Joseph I.
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Goldene Erinnerung an die Kronenwährung Österreichs - 2 Wahl. mit Kratzern / Flecken Die 4-Florin-Goldmünze von Österreich erschien im Jahr 1892 unter Kaiser Franz Joseph I. in einer Zeit bedeutender Veränderungen des österreichisch-ungarischen Währungswesens. Mit der Einführung der Kronenwährung wurden diese Goldmünzen zu einem sichtbaren Zeichen wirtschaftlicher Modernisierung innerhalb der Doppelmonarchie. Heute erinnern die Ausgaben an die lange Regierungszeit Franz Josephs und an eine Epoche, die das kulturelle und politische Leben Mitteleuropas nachhaltig prägte. Auf der Vorderseite zeigt die Münze das Porträt von Kaiser Franz Joseph I., der von 1848 bis 1916 die Geschicke der Habsburgermonarchie leitete. Die Umschrift nennt seine kaiserlichen Titel und unterstreicht die Bedeutung seiner Herrschaft. Die Goldmünze besitzt eine Feinheit von 900/1000 und steht exemplarisch für die österreichische Münzprägung des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Franz Joseph galt als Symbol für Beständigkeit in einer Zeit gesellschaftlicher und politischer Veränderungen. Herkunftsland: Österreich Nominal: 4 Florin Material: Gold 900/1000 Prägejahr: 1892 Entdecken Sie ein Zeugnis österreichischer Geschichte. Diese traditionsreiche Goldmünze verbindet die Geschichte der Habsburgermonarchie mit der Einführung einer neuen Währungsordnung und stellt eine interessante Bereicherung für historisch orientierte Münzsammlungen dar.
10 Mark 1874-1881 Kaiserreich Bayern Ludwig II Jaeger-Nr. 196
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König Ludwig II. auf frühem Reichsgold Die 10-Mark-Goldmünze des Königreichs Bayern aus den Jahren 1874 bis 1881 entstand in einer Zeit, in der die deutschen Einzelstaaten Teil des jungen Deutschen Kaiserreichs waren. Trotz der gemeinsamen Währung bewahrten die Länder ihre eigenen Herrscherdarstellungen auf den Münzen. Die Ausgabe mit König Ludwig II. zählt zu den bekanntesten bayerischen Goldmünzen des 19. Jahrhunderts und erinnert an eine Epoche tiefgreifender politischer und gesellschaftlicher Veränderungen. Die Vorderseite zeigt das Porträt von Ludwig II., dem legendären König von Bayern, dessen Name bis heute eng mit den berühmten Schlössern Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee verbunden ist. Die Umschrift nennt seinen Herrschertitel und unterstreicht die Eigenständigkeit Bayerns innerhalb des Kaiserreichs. Die Münze besteht aus Gold mit einer Feinheit von 900/1000. Das Motiv vermittelt einen lebendigen Eindruck der bayerischen Monarchie und ihrer kulturellen Bedeutung im 19. Jahrhundert. Nominal: 10 Mark Material: Gold 900/1000 Gewicht: 3,982 g Prägejahre: 1874-1881 Entdecken Sie diese traditionsreiche Goldmünze Bayerns! Diese Ausgabe verbindet die Geschichte des Königreichs Bayern mit der frühen Zeit des Deutschen Kaiserreichs und stellt eine geschätzte Bereicherung für historisch ausgerichtete Münzsammlungen dar. Hinweis: Beispielabbildung
10 Mark Goldmünze 1872-1873 Deutsches Kaiserreich Baden Großherzog Friedrich I. Jaeger-Nr. 183
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Frühe Reichsgoldprägung aus dem Großherzogtum Baden Die 10-Mark-Goldmünze Jaeger-Nr. 183 entstand in den ersten Jahren des Deutschen Kaiserreichs und spiegelt den Wandel nach der Reichsgründung von 1871 wider. Geprägt in Baden unter Großherzog Friedrich I., gehört sie zu den frühen Ausgaben der neuen Markwährung. Als zeitgeschichtliches Dokument verbindet diese Goldmünze die Tradition eines deutschen Bundesstaates mit dem Beginn einer gemeinsamen Währung im neu gegründeten Reich. Die Vorderseite zeigt das Porträt von Großherzog Friedrich I. von Baden mit der Umschrift "FRIEDRICH GROSSHERZOG VON BADEN". Friedrich I. regierte das Großherzogtum über viele Jahrzehnte und prägte dessen Entwicklung im 19. Jahrhundert maßgeblich. Die Darstellung betont seine Stellung als Landesherr und verleiht der Münze ihren charakteristischen historischen Ausdruck. Geprägt wurde die Ausgabe aus Gold mit einer Feinheit von 900/1000 und steht beispielhaft für die Gestaltung der frühen Reichsgoldmünzen. Nominal: 10 Mark Material: Gold 900/1000 Gewicht: 3,9 g Sichern Sie sich diese bedeutende Goldmünze des Kaiserreichs! Mit ihrer Verbindung aus badischer Landesgeschichte und der frühen Epoche des Deutschen Kaiserreichs bereichert diese Ausgabe jede historisch ausgerichtete Sammlung und erinnert an einen entscheidenden Abschnitt der deutschen Geschichte.
Mysia Kyzikos Diobol 5. Jh. im Etui mit Zertifikat
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Originaler Silberobol aus Kyzikos Kyzikos war eine der bedeutendsten Handelsstädte der Antike. Besonders berühmt waren ihre Münzprägungen, die zwischen dem 6. und 4. Jahrhundert v. Chr. im internationalen Handel weit verbreitet waren. Die hier präsentierten Silberobole wurden im 5. Jahrhundert v. Chr. geprägt und gehören zu den frühesten Silbermünzen Anatoliens. Das dargestellte Thunfischmotiv war das Wahrzeichen von Kyzikos und symbolisierte die maritime Handelsmacht und den Wohlstand der Stadt.
Mesopotamia Philip I Nisibis 244-249 n. Chr.
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Eindrucksvolle Provinzialprägung aus Nisibis Diese von der mesopotamischen Stadt Nisibis geprägte Münze ist besonders bemerkenswert, da sie sowohl die Architektur als auch die lokale Glaubenswelt ihrer Zeit widerspiegelt. Die auf der Münze dargestellte viersäulige Tempelanlage liefert wichtige Hinweise auf die sakrale Architektur der Stadt. Die frontal sitzende Tyche im Inneren des Tempels verkörpert die Schutzgöttin der Stadt. Durch diese Darstellung kann angenommen werden, dass sich in Nisibis ein ähnlicher Tyche-Tempel befand, selbst wenn dieser archäologisch bislang nicht nachgewiesen wurde. Auch der Widder sowie der Flussgott verweisen auf lokale religiöse Vorstellungen, Fruchtbarkeit und die kulturelle Identität der Stadt. Eine außergewöhnliche Provinzialprägung, die Stadtarchitektur, lokale Kulte und die religiöse Welt Mesopotamiens eindrucksvoll miteinander verbindet.
2er Silber-Set Drachme &Siglos Persien, Achämeniden 505 v.Chr Alexander III. 336-323 v Chr.
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Zwei ewige Rivalen - zwei Silbermünzen: Alexander der Große und das Persische Reich! Dieses Set ist eine greifbare Darstellung der legendären Rivalität zwischen Alexander der Große, dem größten militärischen Genie der Antike, und dem Perserreich, das über Jahr hunderte hinweg weite Teile der Welt beherrschte. Auf der einen Seite steht Alexan der der Große, der ein gewaltiges Imperium von Makedonien bis zu den Küsten Indiens schuf; auf der anderen Seite sein mächtigster Gegner - das lange Zeit als unbesiegbar geltende Perserreich. Diese beiden Kräfte werden in einer Drachme Alexanders und einem Siglos der Perser vereint. Wenn diese beiden Münzen nebeneinander liegen, scheinen sie das Klirren der Schwerter auf den Schlachtfeldern von Schlacht bei Gaugamela und Schlacht bei Issos, die kalten Wasser des Schlacht am Granikos und den Moment zu flüstern, in dem sich das Schicksal der antiken Welt für immer veränderte.
BRD 4x 5 DM 1974 Silberadler Set Prägetätte D-J
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Klassische Silbermünzen der Bundesrepublik im Set Die 5-DM-Silbermünzen des Jahrgangs 1974 stehen in der Tradition der erfolgreichen Währungsprägungen der Bundesrepublik Deutschland, die seit den frühen 1950er Jahren ausgegeben wurden. In einer Phase wirtschaftlicher Stabilität und internationaler Einbindung spiegeln diese Münzen die Kontinuität der deutschen Geldgeschichte wider. Als Teil einer über viele Jahre beibehaltenen Gestaltung gehören sie zu den vertrauten Erscheinungen im Umlauf der D-Mark-Ära. Die Vorderseite zeigt den Bundesadler als nationales Hoheitszeichen, eingefasst von der Umschrift "Bundesrepublik Deutschland". Die klare, ausgewogene Darstellung verleiht der Münze eine zeitlose Ausdruckskraft. Gefertigt aus Silber 625/1000 und mit den Prägebuchstaben D bis J versehen, dokumentieren die einzelnen Stücke die Arbeit der verschiedenen deutschen Münzstätten. Die vorliegenden Exemplare befinden sich in den Erhaltungen ss bis vz. Nominal: 4 x 5 DM Material: Silber 625/1000 Gewicht: je 11,2 g Durchmesser: 29 mm Sichern Sie sich dieses klassische Silberadler-Set. Dieses Set vereint vier Münzen eines prägenden Jahrgangs und spricht Sammler an, die die Geschichte der Bundesrepublik durch ihre Umlaufmünzen nachvollziehen und gezielt ergänzen möchten.
BRD 4x 5 DM 1951 Silberadler Set Prägetätte D-J
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Frühe Bundesrepublik im klassischen Silberformat vereint Mit der Einführung der D-Mark im Jahr 1948 begann für die junge Bundesrepublik Deutschland eine neue wirtschaftliche und politische Phase. Die 5-DM-Silbermünzen des Jahrgangs 1951 gehören zu den ersten Ausgaben dieser Zeit und spiegeln den Neuanfang im Währungswesen wider. Geprägt in den westdeutschen Münzstätten, stehen sie für Stabilität und den Aufbau des modernen Staates und sind ein prägnantes Zeugnis der frühen Nachkriegsjahre. Auf der Vorderseite zeigt sich der Bundesadler, das zentrale Hoheitszeichen der Bundesrepublik Deutschland, umgeben von der Umschrift "Bundesrepublik Deutschland". Die klare Gestaltung unterstreicht die sachliche Formensprache der 1950er Jahre und vermittelt zugleich staatliche Präsenz. Die Münzen bestehen aus Silber mit einer Feinheit von 625/1000 und wurden in mehreren Prägestätten gefertigt, die durch die Buchstaben D bis J gekennzeichnet sind. Die vorliegende Zusammenstellung vereint vier Exemplare dieser Ausgaben in ansprechender Erhaltung. Nominal: 4 x 5 DM Material: Silber 625/1000 Gewicht: je 11,2 g Durchmesser: 29 mm Ergänzen Sie Ihre Sammlung um diesen frühen Jahrgang. Dieses Set verbindet historische Bedeutung mit klassischer Münzgestaltung und eignet sich als stilvolle Ergänzung für Sammler, die sich für die Anfänge der Bundesrepublik und ihre Währungsentwicklung interessieren.
DDR 5 Mark Numisbrief Set 9 Stück
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DDR Numisbrief J. 1632 5 Mark Zeughaus Berlin 1990
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DDR Numisbrief J. 1627 5 Mark Th.-Müntzer Ehr. 1989 Marienkirche Mühlhausen
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DDR Numisbrief J. 1627 5 Mark Th.-Müntzer Ehr. 1989 Marienkirche Mühlhausen Hinweis: Beispielabbildung
Historische Münzen – Zeitzeugen für Ihre Sammlung
Historische Münzen erzählen Geschichten, die weit über ihren reinen Materialwert hinausgehen. Jedes Exemplar hat einen Herrscher, eine Epoche oder ein politisches Ereignis überlebt und liegt heute als greifbares Stück Vergangenheit in Ihrer Hand. Wer sich mit historischen Münzen beschäftigt, taucht ein in die Welt der Numismatik, in der Prägejahre, Münzstätten und Motive zu spannenden Rätseln werden. In dieser Kategorie finden Sie eine breite Auswahl an Münzen unterschiedlicher Epochen, Länder und Materialien, die Sammlerherzen höherschlagen lassen.
Was ist an historischen Münzen besonders?
Der besondere Reiz historischer Münzen liegt in ihrer doppelten Funktion: Sie waren einst offizielles Zahlungsmittel und sind heute Zeugnisse vergangener Gesellschaften. Anders als moderne Gedenkmünzen, die gezielt für Sammler geprägt werden, zirkulierten historische Münzen oft über Jahrzehnte im Alltag. Genau dieser Gebrauch verleiht ihnen eine gewisse Patina und individuelle Prägespuren, die jedes Stück ein wenig einzigartig machen. Für Sammler ist es faszinierend, anhand von Bildnissen, Wappen oder Inschriften die politische und wirtschaftliche Lage einer Epoche nachzuvollziehen.
Hinzu kommt die enorme Vielfalt des Sammelgebiets. Von antiken Münzen aus dem Mittelmeerraum über mittelalterliche Pfennige bis zu Talern des Heiligen Römischen Reichs und Münzen des Deutschen Kaiserreichs reicht das Spektrum. Diese Bandbreite erlaubt es, ganz unterschiedliche Sammlerschwerpunkte zu setzen, sei es nach Land, Zeitraum, Metall oder Motiv. Wer sich intensiver mit historischen deutschen Münzen befasst, entdeckt zudem, wie eng deutsche Münzgeschichte mit politischen Umbrüchen verknüpft ist.
Geschichte und Hintergrund
Die Geschichte der Münzprägung reicht bis in die Antike zurück, als erste Münzen aus Edelmetall in Kleinasien entstanden. Über die griechische und römische Zeit verbreitete sich das Münzwesen in weite Teile Europas und legte den Grundstein für spätere europäische Währungssysteme. Im Mittelalter prägten zahlreiche Herrscher, Bischöfe und Städte eigene Münzen, wodurch eine kaum überschaubare Vielfalt an Nominalen und Münzbildern entstand. Diese Kleinstaaterei im Münzwesen macht historische Münzen aus dieser Zeit besonders spannend für Sammler, die sich mit regionaler Geschichte beschäftigen.
Mit der Zeit bildeten sich größere Währungsräume heraus, etwa durch Taler, die über Jahrhunderte als stabile Handelsmünzen in weiten Teilen Europas akzeptiert wurden. In deutschen Landen prägte diese Talertradition das Münzwesen bis ins 19. Jahrhundert hinein. Mit der Reichsgründung 1871 wurde in Deutschland eine einheitliche Währung eingeführt, die Mark, welche die vielen regionalen Münzsysteme allmählich ablöste. Historische deutsche Münzen aus dieser Zeit dokumentieren damit unmittelbar den Übergang von kleinstaatlicher Vielfalt zu nationaler Einheit.
Das 20. Jahrhundert brachte weitere tiefgreifende Veränderungen mit sich. Die Weimarer Republik, die Zeit des Deutschen Reichs und später die getrennten Währungssysteme in Ost und West spiegeln sich in unterschiedlichen Münzserien wider. Jede politische Zäsur brachte neue Motive, neue Materialien und teils neue Nominale mit sich. Für Sammler historischer deutscher Münzen ergibt sich dadurch die Möglichkeit, deutsche Zeitgeschichte anhand von Münzbildern und Prägejahren nachzuvollziehen.
Numismatische Merkmale, Materialien, Erhaltungsgrade und Besonderheiten
Historische Münzen unterscheiden sich stark in ihrem verwendeten Material. Während frühe Münzen häufig aus Silber oder Gold bestanden, kamen später zunehmend Legierungen wie Billon, Bronze, Nickel oder später auch Aluminium zum Einsatz. Der Materialwechsel hatte oft wirtschaftliche oder politische Gründe, etwa Rohstoffmangel in Kriegszeiten oder eine bewusste Abwertung des Münzmetalls. Für die numismatische Bewertung ist die genaue Materialbestimmung daher ein wichtiger erster Schritt.
Ein zentraler Begriff in der Numismatik ist der Erhaltungsgrad, der beschreibt, wie stark eine Münze durch Umlauf, Lagerung oder Reinigung verändert wurde. Gängige Bezeichnungen reichen von "vorzüglich" über "sehr schön" bis "gut erhalten" oder "stark abgenutzt". Der Erhaltungsgrad beeinflusst maßgeblich, wie eine Münze von Sammlern eingeordnet wird, da feine Details wie Haarlinien, Schriftzüge oder Randprägungen bei besser erhaltenen Stücken deutlich klarer erkennbar sind. Auch kleine Prägefehler, Doppelschläge oder besondere Randgestaltungen können eine Münze für Sammler zusätzlich interessant machen.
Neben Material und Erhaltung spielen auch Münzstätte und Prägejahr eine wichtige Rolle. Viele historische Münzen tragen kleine Buchstaben oder Zeichen, die auf die ausgebende Münzstätte verweisen. Diese Details erlauben es erfahrenen Sammlern, Münzen exakt zuzuordnen und Serien lückenlos zu vervollständigen. Gerade bei historischen deutschen Münzen ist die Vielzahl an ehemaligen Münzstätten ein eigenes, sehr detailreiches Teilgebiet der Numismatik.
Wichtige Serien, Motive, Länder und Jahrgänge
Innerhalb der historischen Münzen haben sich über die Jahre einige Sammelschwerpunkte herausgebildet. Besonders beliebt sind Münzen aus dem Deutschen Kaiserreich, die häufig Herrscherportraits, Reichsadler oder Wertangaben in Mark und Pfennig zeigen. Auch Münzen der Weimarer Republik mit ihren teils kunstvollen Motiven zählen zu den gefragten Sammelgebieten. Wer sich auf ein bestimmtes Land oder eine Epoche konzentriert, kann so über die Jahre eine thematisch geschlossene Sammlung aufbauen.
Historische deutsche Münzen im Fokus
Historische deutsche Münzen bieten aufgrund der föderalen Geschichte Deutschlands eine besonders große Vielfalt. Vor der Reichseinigung prägten zahlreiche Königreiche, Herzogtümer und freie Städte eigene Münzen mit individuellen Wappen und Herrscherbildnissen. Diese regionale Vielfalt macht es möglich, eine Sammlung ganz gezielt auf ein einzelnes Bundesland, ein Herrscherhaus oder eine bestimmte Münzstätte auszurichten. Für viele Sammler liegt genau hier der besondere Reiz, da sich Familien- oder Regionalgeschichte mit der Münzsammlung verbinden lässt.
Internationale Münzgeschichte als Ergänzung
Neben deutschen Prägungen lohnt auch der Blick über die Landesgrenzen hinaus. Münzen aus dem europäischen Raum, etwa aus Österreich, Frankreich oder den Niederlanden, zeigen ähnliche historische Entwicklungen wie in Deutschland, jedoch mit eigenen Motiven und Traditionen. Diese internationale Perspektive erlaubt Vergleiche zwischen verschiedenen Münzsystemen und politischen Entwicklungen in Europa. Wer seine Sammlung international ausrichtet, gewinnt so ein breiteres Verständnis für die europäische Geld- und Wirtschaftsgeschichte.
Fun Facts zum Sammelgebiet historische Münzen
Historische Münzen stecken voller kleiner Kuriositäten, die den Sammelalltag bereichern. So wurden beispielsweise in manchen Krisenzeiten Münzen bewusst aus minderwertigeren Metallen geprägt, um Edelmetall zu sparen, was heute zu interessanten Materialvarianten innerhalb einer Serie führt. Auch Prägefehler, die einst als Ausschuss galten, werden von Sammlern heute gezielt gesucht, da sie besonders selten sind. Manche Münzbilder wurden aus politischen Gründen im Laufe der Zeit verändert oder ganz durch neue Motive ersetzt, was einzelne Jahrgänge zu spannenden Zeitzeugen macht.
Ein weiterer spannender Aspekt ist die Sprache der Numismatik selbst. Begriffe wie Avers für die Vorderseite, Revers für die Rückseite oder Randschrift für die Beschriftung am Münzrand haben sich über Jahrhunderte etabliert und werden bis heute verwendet. Wer diese Fachbegriffe kennt, kann Münzen präziser beschreiben und sich leichter mit anderen Sammlern austauschen. Gerade der Einstieg in dieses Fachvokabular macht vielen neuen Sammlern besonderen Spaß, da sich dadurch ganz neue Details an bereits bekannten Münzen entdecken lassen.
Historische Münzen bei uns entdecken
Mit einer breiten Auswahl an historischen Münzen aus unterschiedlichen Epochen und Ländern möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Sammlung gezielt zu erweitern. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen deutschen Münzen und internationalen Prägungen fließt in jede Beschreibung und Einordnung unserer Angebote ein. Ob Sie gezielt nach seltenen Raritäten suchen oder Ihre bestehende Sammlung systematisch vervollständigen möchten, hier finden Sie eine vielfältige Auswahl. Nehmen Sie sich Zeit, in unserem Angebot zu stöbern und die Geschichten zu entdecken, die in jeder einzelnen Münze stecken.
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