Deutsches Reich Dienstmarken 9-15 gestempelt
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Beschreibung
Deutsches Reich Dienstmarke
- DR D Mi.Nr. 9-14
- Gestempelt
Technische Daten
| Artikel Nr.: | 1853.019 |
|---|---|
| Michel-Nr.: | D 9/14 |
| Land: | Deutsches Reich |
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Der letzte Jahrgang der Weimarer Republik: 1932 Der erste Weltkrieg ist zu Ende, das Deutsche Reich am Boden. Hunger, Arbeitslosigkeit, hohe Rparationszahlungen an die Alliierten und die außenpolitische Isolation sorgen für eine Not, wie man sie nur aus den dunkelsten Tagen der Deutschen Geschichte kannte, z.B. aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges (1618-1648). Die Inflation (1919-1923) erstickt die Hoffnung der neuen Weimarer Regierung unter ihrem Kanzler, Friedrich Ebert (1871-1925), die Not zu lindern. Es kommt schließlich zur Ruhrbesetzung, dann die Hyperinflation. 1924 ist die große Krise überwunden und mit dem Dawes- und später mit dem Young-Plant kommt etwas Entlastung für das Deutsche Reich. Die Goldenen Zwanziger beginnen. Es ist auch die Zeit für die deutschen Himmelsstürmer, die Zeppeline aus Friedrichshafen. Doch 1929 folgt eine Weltwirtschaftskrise. Der schwarze Freitag (25. Oktober 1929) trifft auch das Deutsche Reich mit aller Härte. Der perfekte Nährboden für die Nationalsozialisten, die immer mehr Leute um sich scharen und, die eine politische Umwälzung anvisieren... Mi.Nr. 463/478! Gestempelt! Ein Muss für jeden Sammler! Hinweis: Beispielabbildung
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Dienstmarken 1903 - 1944 Die ersten richtigen Dienstmarken des Dt. Reiches erschienen als Zähldienstmarken für Preußen im Jahre 1903, die zweite Serie erschien 1905 für Baden. Davor waren sogenannte Averszettel, Gebührenzettel und die Markenausgaben der Altdeutschen Staaten im Einsatz. Die Dienstmarken durften nur für Behörden, Dienststellen, Ämter, Gerichte zum Frankieren von Postsendungen der Dienstpost benutzt werden. Im Dritten Reich verausgabte man neben einer normalen Ausgabe (Hakenkreuz im Eichenkranz) zudem eine eigene NSDAP-Ausgabe (Parteiadler mit Blick nach links auf einem Sockel). Neben den Ausgaben des Dt. Reiches nutzten Bayern und Württemberg noch bis 1920 (!) ihre eigenen Dienstmarken - und auch für die "Freie Stadt Danzig" gab es von 1921 bis 1927 eigene Dienstmarken. Michelwert: Euro 50,-! Bei sämtlichen Artikeln mit NS-Symbolen oder NS-Zeichen verpflichtet sich der Käufer, diese lediglich für historisch-wissenschaftliche Zwecke zu erwerben. Sie sind in keiner Weise propagandistisch i. S. d. § 86 StGB zu benutzen.
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