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Österreich 20 Heller 1917-1918 Kaiser Karl I.
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Ein Zeitzeuge aus Österreichs letzter Kaiserzeit Die österreichische 20-Heller-Münze der Jahre 1917 bis 1918 entstand in der kurzen Regierungszeit Kaiser Karls I. und damit in der Schlussphase der Habsburgermonarchie. Während des Ersten Weltkriegs prägten Rohstoffknappheit und wirtschaftliche Belastungen den Alltag. Die Fertigung aus Eisen spiegelt diese besonderen Zeitumstände wider. Als Bestandteil der damaligen Kronenwährung vermittelt die historische Umlaufmünze einen unmittelbaren Eindruck von Österreichs politischer und wirtschaftlicher Übergangszeit. Die Vorderseite zeigt den gekrönten Doppeladler mit ausgebreiteten Schwingen. Auf der Brust befindet sich der österreichische Bindenschild, während Schwert und Reichsapfel in den Fängen die überlieferten Zeichen staatlicher Hoheit darstellen. Über den beiden Adlerköpfen erscheint die Kaiserkrone. Die Gegenseite trägt die große Zahl 20 innerhalb eines Eichenlaubkranzes sowie die Jahreszahl. Der Entwurf stammt von Stefan Schwartz und verbindet klare Lesbarkeit mit traditioneller kaiserlicher Symbolik. Sichern Sie sich dieses Zeugnis österreichischer Geschichte. Die 20-Heller-Münze veranschaulicht eindrucksvoll die letzte Phase der österreichischen Kaiserzeit und ergänzt historisch ausgerichtete Sammlungen um ein charakteristisches Umlaufstück aus den Jahren des großen Umbruchs.
Österreich 2 Heller 1917-1918 Kaiser Karl I.
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Kaiserliches Kleingeld aus Österreichs letzter Epoche Die österreichische 2-Heller-Münze der Jahre 1917 bis 1918 entstand während der kurzen Regierungszeit Kaiser Karls I. und in den letzten Jahren der Habsburgermonarchie. Als alltägliches Zahlungsmittel der Kronenwährung begleitete sie die Bevölkerung durch eine von Krieg und wirtschaftlichen Einschränkungen geprägte Zeit. Die Verwendung von Eisen verweist auf den damaligen Mangel an anderen Metallen und macht die Münze zu einem anschaulichen Dokument des historischen Umbruchs. Die Vorderseite zeigt den bekrönten österreichischen Doppeladler mit ausgebreiteten Schwingen. Auf seiner Brust befindet sich der österreichische Bindenschild, während Schwert und Reichsapfel die überlieferten Zeichen landesherrlicher Macht darstellen. Die Kaiserkrone oberhalb der beiden Adlerköpfe erinnert an die jahrhundertealte Tradition des Hauses Habsburg. Das traditionsreiche Hoheitszeichen steht in bemerkenswertem Kontrast zur schlichten Materialwahl und veranschaulicht die schwierigen Bedingungen der letzten Kaiserjahre. Sichern Sie sich diesen Zeugen österreichischer Geschichte. Diese historische 2-Heller-Münze verbindet das traditionsreiche Doppeladlermotiv mit der bewegten Epoche Kaiser Karls I. und ergänzt Sammlungen zur österreichischen Kaiserzeit um ein authentisches zeitgeschichtliches Erinnerungsstück.
Österreich 10 Heller 1848-1916 Franz Josef I.
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Ein Zeitzeugnis aus der späten Kaiserzeit Österreichs Die österreichische 10-Heller-Münze von 1915 entstand während der letzten Regierungsjahre Kaiser Franz Josephs I., der von 1848 bis 1916 herrschte. Als damalige Umlaufmünze gehörte sie zur Kronenwährung der österreichischen Reichshälfte. Der Jahrgang fällt in eine geschichtlich bewegte Epoche, in der traditionelle Herrschaftssymbole weiterhin das Münzbild bestimmten. Damit erinnert dieses Stück an die politische und kulturelle Vielfalt der Donaumonarchie unmittelbar vor ihrem Ende. Die Bildseite zeigt den bekrönten Doppeladler als traditionsreiches Hoheitszeichen der Habsburgermonarchie. Auf der Brust befindet sich ein mehrteiliges Wappenschild, das von einer Ordenskette umgeben ist. In den Fängen trägt der Adler Herrschaftszeichen, während die ausgebreiteten Schwingen den repräsentativen Charakter der Darstellung unterstreichen. Die Kaiserkrone oberhalb der beiden Adlerköpfe verweist auf die dynastische Ordnung unter Franz Joseph I. und prägt den geschichtlichen Ausdruck dieser Ausgabe. Ergänzen Sie Ihre Sammlung um diesen Zeitzeugen. Die 10-Heller-Münze von 1915 verbindet ein traditionsreiches Wappenmotiv mit der Erinnerung an die ausgehende Kaiserzeit und ergänzt historisch ausgerichtete Sammlungen auf anschauliche Weise.
Haus Habsburg, Österreich-Ungarn "Stempelprobe" 1891
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Seltene Stempelprobe aus der Ära Franz Josephs I. Diese Stempelprobe zu 1 Forint aus dem Jahr 1891 entstand im Königreich Ungarn innerhalb der Österreichisch-Ungarischen Monarchie unter Franz Joseph I. Das mit dem Münzzeichen KB der Prägeanstalt Kremnitz versehene Stück gehört zu den besonderen Ausgaben jener Zeit und dokumentiert die kunstvolle Münzgestaltung des späten 19. Jahrhunderts. Die vorliegende Ausführung wurde von PCGS als SP64 klassifiziert und in einem zertifizierten Schutzholder eingeschlossen. 1-24c843 Die Vorderseite zeigt das nach rechts blickende Porträt von Franz Joseph I. mit Lorbeerkranz und umlaufender Herrschertitulatur. Das Bildnis steht stellvertretend für eine Epoche politischer und kultureller Entwicklungen innerhalb der Donaumonarchie. Stempelproben wie die vorliegende Ausführung wurden in deutlich geringeren Stückzahlen hergestellt als reguläre Umlaufprägungen und erfreuen sich besonders bei Sammlern historischer Habsburger-Ausgaben großer Beachtung. Die Klassifizierung SP64 unterstreicht die ansprechende Erhaltung dieses Exemplars. 1-24c843 Österreich-Ungarn beziehungsweise Ungarn, 1 Forint Jahrgang: 1891 Münzzeichen: KB (Kremnitz) Prägequalität: Stempelprobe, PCGS SP64 Sichern Sie sich diese besondere Stempelprobe der Habsburgerzeit. Ein geschichtsträchtiges Sammlerstück mit offizieller PCGS-Zertifizierung, das die Münzkunst der österreichisch-ungarischen Monarchie eindrucksvoll veranschaulicht und jede anspruchsvolle Sammlung historischer Prägungen bereichert.
Silberdenar 3er-Set der Römischen Republik
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Zeugnisse der frühen römischen Münzgeschichte Die Silberdenare der Römischen Republik zählen zu den bedeutendsten Münzausgaben der Antike. Zwischen dem 2. und 1. Jahrhundert v. Chr. dienten sie als Zahlungsmittel in einem Reich, das seinen Einfluss über den gesamten Mittelmeerraum ausdehnte. Die hier vereinten drei Denare stammen aus dieser prägenden Epoche und vermitteln einen anschaulichen Eindruck von der Bildsprache, den religiösen Vorstellungen und den politischen Traditionen des republikanischen Rom. Auf den Vorderseiten ist die behelmte Roma dargestellt, die Schutzgöttin und Personifikation der Stadt Rom. Die unterschiedlichen Helmformen zeigen die künstlerische Vielfalt republikanischer Münzprägungen. Gefertigt aus Silber, spiegeln die Münzen die enge Verbindung von Religion und Staatswesen wider. Die Rückseiten zeigen eindrucksvolle Szenen mit Pferdegespannen, geflügelten Figuren und dem Gott Saturn. Solche Darstellungen erinnerten an mythologische Überlieferungen und an die göttliche Legitimation römischer Macht. 3 originale Silberdenare der Römischen Republik Material: Silber Epoche: ca. 2. bis 1. Jahrhundert v. Chr. Motive mit Roma, Saturn und antiken Wagen- bzw. Reiterszenen Sichern Sie sich dieses eindrucksvolle Münzensemble der Antike. Dieses sorgfältig zusammengestellte 3er-Set vereint Geschichte, Mythologie und römische Münzkunst in besonderer Weise. Eine reizvolle Ergänzung für Sammler historischer Prägungen und für alle, die sich für die Kultur der Antike begeistern.
Kaiserreich 1 Pfennig 1890-1916 J. 10
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Ein Kleinod des Deutschen Kaiserreichs Der 1-Pfennig-Typ Jäger 10 gehörte über Jahrzehnte zum täglichen Zahlungsverkehr im Deutschen Kaiserreich. Geprägt zwischen 1890 und 1916, repräsentiert diese Münze eine Epoche wirtschaftlicher Entwicklung und gesellschaftlichen Wandels unter den letzten Kaisern des Deutschen Reiches. Als kleinste Umlaufmünze ihrer Zeit begleitete sie Generationen von Menschen im Alltag und dokumentiert zugleich die Geschichte des geeinten Deutschlands vor dem Ersten Weltkrieg. Die Vorderseite zeigt die markante Wertziffer "1", umgeben von der Umschrift "DEUTSCHES REICH" sowie der jeweiligen Jahreszahl. Das sachliche und zweckmäßige Erscheinungsbild entsprach dem Charakter einer Umlaufmünze, die für den täglichen Gebrauch bestimmt war. Gerade diese schlichte Gestaltung macht den historischen Reiz des Stückes aus. Die Münze steht für eine Zeit, in der das Kaiserreich seine industrielle und wirtschaftliche Entwicklung entscheidend vorantrieb. Nominal: 1 Pfennig Prägezeitraum: 1890 bis 1916 Jäger-Nr.: 10 Material: Kupfer Ergänzen Sie Ihre Sammlung um dieses Zeitzeugnis. Der Kaiserreich-Pfennig J. 10 verbindet deutsche Geschichte mit authentischer Münztradition und bietet einen anschaulichen Einblick in den Alltag einer bedeutenden Epoche vor mehr als hundert Jahren.
2 Silberdenare 1000 Jahre Rom Philippus I. & Otacilia Severa
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Zwei Silberdenare zum Jubiläum Roms Dieses außergewöhnliche Münzset vereint zwei originale Silberdenare aus der Regierungszeit von Philippus I. Arabs und seiner Gemahlin Otacilia Severa. Die Prägungen stehen in engem Zusammenhang mit den Feierlichkeiten zum tausendjährigen Bestehen Roms, die im Jahr 248 n. Chr. begangen wurden. Dieses bedeutende Staatsjubiläum wurde im gesamten Reich mit Festen, Spielen und besonderen Münzausgaben gewürdigt und zählt zu den herausragenden Ereignissen der römischen Kaiserzeit. Die Vorderseiten zeigen die Bildnisse von Philippus I. und Otacilia Severa mit ihren jeweiligen Titulaturen. Die Silberdenare gehören zu einer Epoche, in der Münzbilder gezielt zur Vermittlung kaiserlicher Botschaften eingesetzt wurden. Die dargestellten Gottheiten und personifizierten Tugenden auf den Rückseiten stehen für Stabilität, Wohlstand und die Größe Roms. Besonders die Jubiläumsprägungen erinnern an die legendäre Gründung der Ewigen Stadt im Jahr 753 v. Chr. und deren beeindruckende Geschichte. 2 originale Silberdenare aus den Jahren 244 bis 249 n. Chr. Kaiser Philippus I. Arabs und Kaiserin Otacilia Severa Lieferung im Etui mit Zertifikat Sichern Sie sich diese Erinnerung an Rom. Dieses geschichtsträchtige Set verbindet zwei bedeutende Persönlichkeiten der römischen Kaiserzeit mit einem der größten Jubiläen der Antike und eignet sich hervorragend für kulturhistorisch interessierte Sammler und Liebhaber römischer Geschichte.
2x Silberdenare 218-235 n.Chr Antoninus IV & Alexander Severus
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Zwei Silberdenare aus bewegter Kaiserzeit Dieses Set vereint zwei originale Silberdenare aus der ersten Hälfte des 3. Jahrhunderts n. Chr. und führt in eine Epoche tiefgreifender Veränderungen des Römischen Reiches. Die Münzen stammen aus den Regierungszeiten von Antoninus IV., besser bekannt als Elagabal, und Alexander Severus. Beide Herrscher prägten eine Zeit, in der politische Umbrüche, religiöse Einflüsse und dynastische Entwicklungen die Geschicke des Imperiums bestimmten. Die Vorderseiten zeigen die charakteristischen Porträts der beiden Kaiser mit den jeweiligen Herrschertiteln. Auf den Rückseiten erscheinen symbolträchtige Darstellungen römischer Gottheiten und Kultgegenstände, die wichtige Tugenden und religiöse Vorstellungen des Reiches verkörpern. Gefertigt aus Silber, spiegeln die Denare die Bedeutung dieser Nominale im römischen Geldwesen wider. Die Motive vermitteln zugleich einen anschaulichen Eindruck von der politischen und kulturellen Welt des antiken Rom. 2 originale Silberdenare aus den Jahren 218 bis 235 n. Chr. Kaiser Antoninus IV. (Elagabal) und Alexander Severus Material: Silber Lieferung im Etui mit Zertifikat Bereichern Sie Ihre Sammlung mit römischer Geschichte. Dieses sorgfältig zusammengestellte Münzset verbindet zwei bedeutende Herrscher der Severer-Dynastie. Im Etui mit Zertifikat präsentiert, eignet es sich gleichermaßen für geschichtsinteressierte Sammler und als außergewöhnliches Geschenk mit antikem Bezug.
Kaiser Claudius Bronzemünze (41-54. n. Chr.) AE-As, Münzstätte Rom
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Eine römische Münze im Zeichen der Freiheit Dieser AE-As des römischen Kaisers Claudius entstand zwischen 50 und 54 n. Chr. in der Münzstätte Rom und stammt aus der letzten Phase seiner Regierungszeit. Claudius führte das Imperium Romanum durch eine Zeit politischer Stabilisierung und territorialer Erweiterung. Münzen dienten dabei nicht nur dem Zahlungsverkehr, sondern auch als Träger kaiserlicher Botschaften. Sie vermittelten zentrale Tugenden und Ideale, die mit der Herrschaft des Kaisers verbunden wurden. Die Vorderseite zeigt den barhäuptigen Kopf des Kaisers Claudius nach links, umgeben von einer lateinischen Umschrift. Das Bildnis vermittelt den offiziellen Herrscheranspruch des römischen Kaisers und war im gesamten Reich bekannt. Auf der Rückseite erscheint die Göttin Libertas frontal stehend. In ihrer rechten Hand hält sie den Pileus, die traditionelle Kappe freigelassener Sklaven, während sie die linke Hand ausstreckt. Libertas verkörperte im antiken Rom die persönliche Freiheit und zählte zu den bedeutenden Symbolfiguren der römischen Staatsidee. Originaler AE-As des Kaisers Claudius (41-54 n. Chr.) Geprägt in Rom zwischen 50 und 54 n. Chr. Gewicht: 10,69 g Durchmesser: 30 mm Sichern Sie sich ein Zeugnis römischer Geschichte! Diese historische Bronzemünze verbindet ein kaiserliches Porträt mit der symbolträchtigen Darstellung der Libertas. Geliefert im Etui mit Echtheitszertifikat, stellt sie eine interessante Ergänzung für geschichtsinteressierte Sammler und Liebhaber der Antike dar.
Pamphylia Perge 2er Münzset: Arabs und Caracalla
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Zwei antike Zeugnisse römischer Herrschaft in Pamphylien Dieses interessante Münzset vereint zwei Bronzemünzen aus der antiken Stadt Perge in der Landschaft Pamphylien, im heutigen Süden der Türkei. Die Münzen stammen aus unterschiedlichen Epochen der römischen Kaiserzeit und verbinden regionale Traditionen mit der politischen Bedeutung des Imperium Romanum. Während die eine Prägung aus der Regierungszeit des Kaisers Philippus Arabs stammt, führt die zweite Münze zurück in die Zeit des Kaisers Caracalla und vermittelt eindrucksvoll die Kontinuität römischer Herrschaft im Osten des Reiches. Die Münze des Philippus Arabs zeigt auf der Vorderseite das Porträt des Kaisers mit Lorbeerkranz und kaiserlicher Titulatur. Die zugehörige Rückseite verweist auf lokale Kultformen und städtische Symbole Perges. Die Münze Caracallas präsentiert dessen markantes Herrscherbildnis, das die Autorität des Kaisers hervorhebt. Perge gehörte zu den bedeutendsten Städten Pamphyliens und war für seine Tempelanlagen, insbesondere den Kult der Artemis Pergaia, weit über die Region hinaus bekannt. 2 antike Bronzemünzen aus Perge in Pamphylien Kaiser Philippus Arabs (244-249 n. Chr.) und Caracalla (198-217 n. Chr.) Originale Provinzialprägungen der römischen Kaiserzeit Historisches Münzset mit regionalen Motiven Kleinasiens Entdecken Sie zwei Epochen römischer Geschichte. Dieses außergewöhnliche Set verbindet die Herrschaft zweier römischer Kaiser mit der traditionsreichen Geschichte Perges und bietet einen faszinierenden Einblick in die kulturelle Vielfalt der antiken Provinzen des Römischen Reiches.
2 Pfennig 1904-1916 Kaiserreich Großer Adler Jaeger-Nr. 11
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Deutsches Kaiserreich 2 Pfennig "Großer Adler" Kleiner Adler/Großer Adler: Bis 1890/91 trug der auf den Münzen geprägte Reichsadler einen großen Hohenzollernschild auf der Brust, der die Vorherrschaft Preußens im Reich symbolisierte. Die später geprägten Münzen mit großem Reichsadler und kleinem Brustschild betonten die Einheit des Reiches. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Hinweis: Bei mehreren Jahren/Prägestätten liefern wir unserer Wahl!
2x Silberdenare Caracalla & Geta Rom 193-217 n. Chr.
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Caracalla war ein harter und ehrgeiziger Kaiser im Römischen Reich. Nach dem Tod seines Vaters Septimius Severus bestieg er den Thron und wollte die Macht nicht mit seinem Bruder Geta teilen. Man konnte seine wütende und zornige Art sogar auf seinen Münzen sehen: scharfe Gesichtszüge und ein strenger Blick. Mit Geta verstand er sich nie richtig. 211 ließ er ihn während eines Treffens im Palast töten - das konnte selbst ihre Mutter Julia Domna nicht verhindern. Danach regierte Caracalla alleine und wurde als brutaler Brudermörder bekannt. Auf Getas Münzen sieht man dagegen, dass er jung, unerfahren und unschuldig war. Wir präsentieren ein besonderes Set von Silber-Denaren, die die beiden Brüder aus einer der tragischsten Geschichten Roms zeigen. Diese seltenen Münzen sind etwa 1800 Jahre alt und ein einzigartiges Erlebnis für Geschichtsfreunde. Die Denare symbolisieren Verrat und Unschuld und zeigen zugleich das dramatische Gesicht der römischen Geschichte.
Selge Silber-Obel 300 v. Chr. Gorgoneion / Athenakopf
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Im antiken Griechenland war der Tod kein Ende, sondern eine Reise. Und am ersten Halt dieser Reise wartete nur ein einziger Name: Charon. Der schweigsame Fährmann der Unterwelt akzeptierte nur eines, um die Seelen über den Styx zu bringen: Einen Obol. Deshalb legte man den Toten eine Münze in den Mund oder auf die Augen. Denn man glaubte, dass Seelen, die Charon nicht bezahlen konnten, 100 Jahre am Ufer des Flusses warten mussten. Diese antike Münze ist nicht nur ein Zahlungsmittel, sondern ein Symbol für den Übergang zwischen Tod und Ewigkeit.
2x Bronzemünzen Set 100 v. Chr Phrygien,Apameia&Pontos,Amisos
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In der antiken griechischen Welt bestand Krieg nicht nur aus Stärke. Diese beiden Münzen bringen zwei unterschiedliche Seelen des Krieges nebeneinander zusammen. Athena verkörperte strategischen Verstand, Planung und den weisen Sieg. Ares hingegen symbolisierte den unkontrollierten Mut des Schlachtfeldes, rohe Kraft und zerstörerische Energie. Selbst die Griechen vertrauten im Krieg nicht allein auf Ares; sie glaubten, dass der wahre Sieg durch Athenas Weisheit errungen wird. Gemeinsam betrachtet erzählen diese beiden Figuren von einer tiefen Frage der antiken Welt: Gewinnt Stärke den Sieg - oder der Verstand? Diese Kombination ist nicht nur ein Set aus zwei antiken Münzen; sie vereint die zwei gegensätzlichen Gesichter der Kriegsphilosophie. Die Geschichte erinnert sich nicht nur an die Sieger, sondern an jene, die richtige Strategie (Athena) und unerschütterlichen Mut (Ares) miteinander vereinten. Diese beiden Münzen sind greifbare Zeugnisse des militärischen Genies der Antike. Verpassen Sie dieses besondere Set nicht!
Phrygia Apameia Bronze 100 v. Chr. mit Etui und Zertifikat
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In der Region Phrygien wurde sie im 1. Jahrhundert v. Chr. in der Stadt Apameia (Dinar/Türkei) geprägt! Zwei Jahre nach dem Sieg Roms über den Seleukidenkönig Antiochos III. in der Schlacht von Magnesia im Jahr 190 v. Chr. wurde in der Stadt, in der diese Münze geprägt wurde, der Frieden von Apameia geschlossen! Das gemeinsame Auftreten von Zeus und Anahita auf derselben Münze ist ein äußerst bedeutender Beleg dafür, dass der universelle griechische Glaube mit lokalen Kulten eng verflochten war! Über 2.100 Jahre alte Münze! Lieferung im Etui mit Echtheitszertifikat!
Phokaia 600 v. Chr. Silber-Trihemibol mit Etui und Zertifikat
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Phokaia, eine der kühnsten Seestädte der antiken Welt, da sich die Phokaier mit ihren schnellen Kriegsschiffen als Erste bis in den fernsten Westen (Türkei) vorwagten und ist besonders für ihre Silberprägungen bekannt. Auf der Vorderseite der Münze befindet sich das Porträt der Jagdgöttin Artemis. Ihre Haartracht, gebunden in einem Haarnetz, spiegelt die hohe Mode der damaligen Zeit wider und verleiht der Darstellung eine elegante Ausstrahlung. Die Rückseite zeigt das charakteristische viergeteilte Vertiefungsquadrat, das eine der frühesten und reinsten Formen der Münzprägungstechnologie repräsentiert.
2x Silber Antonininian Philippus I. 244-249 n.Chr. & Gordianus III. 238-244 n.Chr.
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Dieses besondere Set bringt zwei wichtige Figuren zusammen, die für einen der tragischsten Machtwechsel im Römischen Reich stehen. Gordian III., einer der jüngsten Kaiser Roms, zog im Jahr 244 n. Chr. gegen die Perser in den Krieg. Während dieses Feldzugs starb plötzlich sein wichtigster Unterstützer, der Heerführer Timesitheus. Dadurch entstand ein Machtvakuum im Heer. Diese Situation nutzte Philippus Arabs, der aus einfachen Verhältnissen kam und sehr ehrgeizig war. Nach außen tat er so, als wäre er dem Kaiser treu. Gleichzeitig begann er aber, unter den Soldaten Gerüchte zu verbreiten, dass Gordian zu jung und unerfahren sei, um zu herrschen. Am Ende wurde der erst 19-jährige Gordian III. von seinen eigenen Soldaten getötet. Kurz danach übernahm Philippus Arabs die Macht, noch bevor der römische Senat offiziell zugestimmt hatte. Dieses Set zeigt also nicht nur zwei Kaiser, sondern auch eine Geschichte von Macht, Verrat und Intrigen im römischen Heer.
Silberdenare Julius Caesar Sizilien 49-44 v. Chr.
Lieferzeit 1-2 Wochen
Venuskopf als Hinweis auf Caesars göttliche Abstammung! Lituus und Zepter als Ausdruck seiner religiösen und politischen Autorität! Ein seltenes Stück, geprägt während des Spanienfeldzugs in einer der Caesar-Armee folgenden militärischen Münzstätte! Darstellung gallischer Gefangener und eines Tropaeums als Hinweis auf den Sieg über Gallien! Handgeschlagenes Unikat! Lieferung mit Echtheitszertifikat im Etui!
Römisches Reich 2er-Set Severer-Dynastie
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Die Frau des Gründers der Severer-Dynastie, Septimius Severus, J. Domna, war weit mehr als nur eine Kaiserin. Sie füllte den römischen Hof mit Philosophen, Juristen und Gelehrten und prägte das politische Klima maßgeblich. Sie versuchte, den blutigen Machtkampf zwischen ihren Söhnen Caracalla und Geta zu verhindern, scheiterte jedoch. Als Caracalla schließlich allein regierte, leitete Domna faktisch die kaiserlichen Schriftstücke und Bittschriften - der Staat lag damit im Hintergrund in ihren Händen. Ihre Schwester Julia Maesa war dagegen deutlich härter und pragmatischer. Nach Domnas Tod ließ sie nicht zu, dass ihre Familie in Vergessenheit geriet. Mit dem Kult des Elagabal aus Emesa und ihrem enormen Vermögen zog sie das Heer auf ihre Seite. Zuerst brachte sie ihren Enkel Elagabalus auf den Thron, zeigte dabei aber ihre kühle Pragmatik, indem sie notfalls einen Enkel opferte, um den anderen - Severus Alexander - zu sichern. Sie gehörte zu den ersten Frauen, die den Senat betraten und an offiziellen Staatsberatungen teilnahmen. Dieses seltene Set bringt die ehrgeizige und clevere Dynastievereinigung der römischen Geschichte direkt in Ihre Sammlung.
Karischer 4er Set Myndos, Rhodos, Kaunos, Mylasa
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Der 2.500 Jahre alte Geist von Karia: vier Städte, vier Legenden, ein einziges Set! Handgeschlagene Münzen aus dem 4.-5. Jhd. v. Chr - jedes Stück ein Unikat! Aus den Gebieten der Geburt des Historikers Herodot: Ausgewählte und seltene Münzen aus Karia! Iris ist eine der seltensten Darstellungen der Antike! Lieferung im Etui mit Echtheitszertifikat!
Römische Kaiserzeit 238 Pupienus, Drapierte Büste
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Letzte Exemplare!
Die kostbarste und begehrteste Münze der Antike: PUPIENUS Möchten Sie dieses einzigartige Stück besitzen - ein 99-tägiger tragischer Zeuge der blutigsten und chaotischsten Zeit Roms, eine der seltensten Münzen der Welt? Pupienus wurde im Jahr 238 n. Chr. vom Senat, der gegen Kaiser Maximinus Thrax aufbegehrt hatte, zusammen mit Balbinus zum Mitkaiser gewählt. Nachdem Maximinus von seinen eigenen Soldaten getötet worden war, gelangten beide in Rom an die Macht. Doch nur 99 Tage nach ihrem Herrschaftsantritt wurden sie, aufgrund innerer Spannungen und der Unzufried enheit der Prätorianergarde, bei einem Aufstand im Palast gefasst und getötet. Antike Quellen berichten, dass die beiden Kaiser aus dem Palast gezerrt, misshandelt und erniedrigt wurden. Dieses tragische Ereignis gilt als eines der deutlichsten Beispiele für die Unkontrollierbarkeit und Grausamkeit der damaligen Prätorianergarde. Die extrem kurze Regierungszeit von Pupienus machte die Münzen aus seiner Ära außergewöhnlich selten. Münzen, die zu einer der kürzesten Herrschaften der Geschichte gehören, sind auf dem Markt äußerst schwer zu finden. Diese seltenen Stücke sind stille Zeugen des Chaos, der politischen Intrigen und der Tragödien des Jahres 238. Der Besitz dieser weltweit seltenen Münze gehört zu den höchsten Privilegien in der Numismatik.
BYZANZ Zeno 476-491 n.Chr. Gold Tremissis
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Unter der Herrschaft von Zeno war eines der größten Probleme des Oströmischen Reiches die Ostgoten, die immer wieder auf dem Balkan plünderten. Das stellte eine ernsthafte Gefahr für das Reich dar. Zeno entschied sich jedoch nicht für eine direkte militärische Konfrontation, sondern für eine sehr clevere Strategie. Er beauftragte den ostgotischen König Theoderich den Großen, Italien von Odoaker zurückzuerobern. Dadurch konnte er die Ostgoten aus dem Balkan ablenken und gleichzeitig ihre Kräfte in eine andere Richtung lenken. Am Ende zogen die Ostgoten nach Italien, Zeno verringerte den Druck auf den Balkan und erreichte gleichzeitig, dass in Italien eine zumindest indirekt mit ihm verbundene Herrschaft entstand. Heute präsentieren wir Ihnen die Gold-Tremissis dieses großen Strategen Zeno, der mit seiner politischen Klugheit die Geschichte der römischen Welt entscheidend beeinflusst hat. Diese frühbyzantinischen Goldmünzen sind seltene Zeugnisse einer der wichtigsten politischen Entscheidungen dieser Zeit.
BYZANZ Mauricius Tiberius 582 -602 n.Chr. Gold Tremissis
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Mauricius Tiberius gehört zu den bedeutendsten Kaisern und Feldherren des Oströmischen Reiches. Er gilt als Verfasser des militärischen Werkes Strategikon, das die mittelalterliche Kriegskunst nachhaltig beeinflusste. Dieses Werk gilt als eine äußerst bedeutende militärische Quelle und bildete die Grundlage für die Taktiken, die das byzantinische Heer über Jahrhunderte hinweg anwenden sollte. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, sich diese auf dem Markt äußerst seltene Münze dieses großen militärischen Genies zu sichern!
Silber-Obol & Hemidrachme Set - Laranda & Chersonesos
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Zwei originale Silbermünzen aus der griechischen Antike Dieses attraktive Set vereint zwei Silbermünzen aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und führt Sie in die faszinierende Welt der griechischen Antike. Enthalten sind ein Silber-Obol aus Laranda in Lykaonien (Karaman/Türkei) mit dem thronenden Baaltars sowie eine Silber-Hemidrachme aus Chersonesos in Thrakien (Gelibolu-Halbinsel/Türkei) mit dem markanten Löwenmotiv. Beide Prägungen spiegeln die Vielfalt der antiken griechischen Münzkunst wider und bieten einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Kultur zweier bedeutender Regionen der Antike.
Historische Münzen – Zeitzeugen für Ihre Sammlung
Historische Münzen erzählen Geschichten, die weit über ihren reinen Materialwert hinausgehen. Jedes Exemplar hat einen Herrscher, eine Epoche oder ein politisches Ereignis überlebt und liegt heute als greifbares Stück Vergangenheit in Ihrer Hand. Wer sich mit historischen Münzen beschäftigt, taucht ein in die Welt der Numismatik, in der Prägejahre, Münzstätten und Motive zu spannenden Rätseln werden. In dieser Kategorie finden Sie eine breite Auswahl an Münzen unterschiedlicher Epochen, Länder und Materialien, die Sammlerherzen höherschlagen lassen.
Was ist an historischen Münzen besonders?
Der besondere Reiz historischer Münzen liegt in ihrer doppelten Funktion: Sie waren einst offizielles Zahlungsmittel und sind heute Zeugnisse vergangener Gesellschaften. Anders als moderne Gedenkmünzen, die gezielt für Sammler geprägt werden, zirkulierten historische Münzen oft über Jahrzehnte im Alltag. Genau dieser Gebrauch verleiht ihnen eine gewisse Patina und individuelle Prägespuren, die jedes Stück ein wenig einzigartig machen. Für Sammler ist es faszinierend, anhand von Bildnissen, Wappen oder Inschriften die politische und wirtschaftliche Lage einer Epoche nachzuvollziehen.
Hinzu kommt die enorme Vielfalt des Sammelgebiets. Von antiken Münzen aus dem Mittelmeerraum über mittelalterliche Pfennige bis zu Talern des Heiligen Römischen Reichs und Münzen des Deutschen Kaiserreichs reicht das Spektrum. Diese Bandbreite erlaubt es, ganz unterschiedliche Sammlerschwerpunkte zu setzen, sei es nach Land, Zeitraum, Metall oder Motiv. Wer sich intensiver mit historischen deutschen Münzen befasst, entdeckt zudem, wie eng deutsche Münzgeschichte mit politischen Umbrüchen verknüpft ist.
Geschichte und Hintergrund
Die Geschichte der Münzprägung reicht bis in die Antike zurück, als erste Münzen aus Edelmetall in Kleinasien entstanden. Über die griechische und römische Zeit verbreitete sich das Münzwesen in weite Teile Europas und legte den Grundstein für spätere europäische Währungssysteme. Im Mittelalter prägten zahlreiche Herrscher, Bischöfe und Städte eigene Münzen, wodurch eine kaum überschaubare Vielfalt an Nominalen und Münzbildern entstand. Diese Kleinstaaterei im Münzwesen macht historische Münzen aus dieser Zeit besonders spannend für Sammler, die sich mit regionaler Geschichte beschäftigen.
Mit der Zeit bildeten sich größere Währungsräume heraus, etwa durch Taler, die über Jahrhunderte als stabile Handelsmünzen in weiten Teilen Europas akzeptiert wurden. In deutschen Landen prägte diese Talertradition das Münzwesen bis ins 19. Jahrhundert hinein. Mit der Reichsgründung 1871 wurde in Deutschland eine einheitliche Währung eingeführt, die Mark, welche die vielen regionalen Münzsysteme allmählich ablöste. Historische deutsche Münzen aus dieser Zeit dokumentieren damit unmittelbar den Übergang von kleinstaatlicher Vielfalt zu nationaler Einheit.
Das 20. Jahrhundert brachte weitere tiefgreifende Veränderungen mit sich. Die Weimarer Republik, die Zeit des Deutschen Reichs und später die getrennten Währungssysteme in Ost und West spiegeln sich in unterschiedlichen Münzserien wider. Jede politische Zäsur brachte neue Motive, neue Materialien und teils neue Nominale mit sich. Für Sammler historischer deutscher Münzen ergibt sich dadurch die Möglichkeit, deutsche Zeitgeschichte anhand von Münzbildern und Prägejahren nachzuvollziehen.
Numismatische Merkmale, Materialien, Erhaltungsgrade und Besonderheiten
Historische Münzen unterscheiden sich stark in ihrem verwendeten Material. Während frühe Münzen häufig aus Silber oder Gold bestanden, kamen später zunehmend Legierungen wie Billon, Bronze, Nickel oder später auch Aluminium zum Einsatz. Der Materialwechsel hatte oft wirtschaftliche oder politische Gründe, etwa Rohstoffmangel in Kriegszeiten oder eine bewusste Abwertung des Münzmetalls. Für die numismatische Bewertung ist die genaue Materialbestimmung daher ein wichtiger erster Schritt.
Ein zentraler Begriff in der Numismatik ist der Erhaltungsgrad, der beschreibt, wie stark eine Münze durch Umlauf, Lagerung oder Reinigung verändert wurde. Gängige Bezeichnungen reichen von "vorzüglich" über "sehr schön" bis "gut erhalten" oder "stark abgenutzt". Der Erhaltungsgrad beeinflusst maßgeblich, wie eine Münze von Sammlern eingeordnet wird, da feine Details wie Haarlinien, Schriftzüge oder Randprägungen bei besser erhaltenen Stücken deutlich klarer erkennbar sind. Auch kleine Prägefehler, Doppelschläge oder besondere Randgestaltungen können eine Münze für Sammler zusätzlich interessant machen.
Neben Material und Erhaltung spielen auch Münzstätte und Prägejahr eine wichtige Rolle. Viele historische Münzen tragen kleine Buchstaben oder Zeichen, die auf die ausgebende Münzstätte verweisen. Diese Details erlauben es erfahrenen Sammlern, Münzen exakt zuzuordnen und Serien lückenlos zu vervollständigen. Gerade bei historischen deutschen Münzen ist die Vielzahl an ehemaligen Münzstätten ein eigenes, sehr detailreiches Teilgebiet der Numismatik.
Wichtige Serien, Motive, Länder und Jahrgänge
Innerhalb der historischen Münzen haben sich über die Jahre einige Sammelschwerpunkte herausgebildet. Besonders beliebt sind Münzen aus dem Deutschen Kaiserreich, die häufig Herrscherportraits, Reichsadler oder Wertangaben in Mark und Pfennig zeigen. Auch Münzen der Weimarer Republik mit ihren teils kunstvollen Motiven zählen zu den gefragten Sammelgebieten. Wer sich auf ein bestimmtes Land oder eine Epoche konzentriert, kann so über die Jahre eine thematisch geschlossene Sammlung aufbauen.
Historische deutsche Münzen im Fokus
Historische deutsche Münzen bieten aufgrund der föderalen Geschichte Deutschlands eine besonders große Vielfalt. Vor der Reichseinigung prägten zahlreiche Königreiche, Herzogtümer und freie Städte eigene Münzen mit individuellen Wappen und Herrscherbildnissen. Diese regionale Vielfalt macht es möglich, eine Sammlung ganz gezielt auf ein einzelnes Bundesland, ein Herrscherhaus oder eine bestimmte Münzstätte auszurichten. Für viele Sammler liegt genau hier der besondere Reiz, da sich Familien- oder Regionalgeschichte mit der Münzsammlung verbinden lässt.
Internationale Münzgeschichte als Ergänzung
Neben deutschen Prägungen lohnt auch der Blick über die Landesgrenzen hinaus. Münzen aus dem europäischen Raum, etwa aus Österreich, Frankreich oder den Niederlanden, zeigen ähnliche historische Entwicklungen wie in Deutschland, jedoch mit eigenen Motiven und Traditionen. Diese internationale Perspektive erlaubt Vergleiche zwischen verschiedenen Münzsystemen und politischen Entwicklungen in Europa. Wer seine Sammlung international ausrichtet, gewinnt so ein breiteres Verständnis für die europäische Geld- und Wirtschaftsgeschichte.
Fun Facts zum Sammelgebiet historische Münzen
Historische Münzen stecken voller kleiner Kuriositäten, die den Sammelalltag bereichern. So wurden beispielsweise in manchen Krisenzeiten Münzen bewusst aus minderwertigeren Metallen geprägt, um Edelmetall zu sparen, was heute zu interessanten Materialvarianten innerhalb einer Serie führt. Auch Prägefehler, die einst als Ausschuss galten, werden von Sammlern heute gezielt gesucht, da sie besonders selten sind. Manche Münzbilder wurden aus politischen Gründen im Laufe der Zeit verändert oder ganz durch neue Motive ersetzt, was einzelne Jahrgänge zu spannenden Zeitzeugen macht.
Ein weiterer spannender Aspekt ist die Sprache der Numismatik selbst. Begriffe wie Avers für die Vorderseite, Revers für die Rückseite oder Randschrift für die Beschriftung am Münzrand haben sich über Jahrhunderte etabliert und werden bis heute verwendet. Wer diese Fachbegriffe kennt, kann Münzen präziser beschreiben und sich leichter mit anderen Sammlern austauschen. Gerade der Einstieg in dieses Fachvokabular macht vielen neuen Sammlern besonderen Spaß, da sich dadurch ganz neue Details an bereits bekannten Münzen entdecken lassen.
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Mit einer breiten Auswahl an historischen Münzen aus unterschiedlichen Epochen und Ländern möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Sammlung gezielt zu erweitern. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen deutschen Münzen und internationalen Prägungen fließt in jede Beschreibung und Einordnung unserer Angebote ein. Ob Sie gezielt nach seltenen Raritäten suchen oder Ihre bestehende Sammlung systematisch vervollständigen möchten, hier finden Sie eine vielfältige Auswahl. Nehmen Sie sich Zeit, in unserem Angebot zu stöbern und die Geschichten zu entdecken, die in jeder einzelnen Münze stecken.
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