Kaiserreich
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3 Mark 1914 Deutsches Kaiserreich Bayern König Ludwig III. Jaeger-Nr. 52
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Beeindruckende Silbermünze des letzten Königs von Bayern! Nur 1 Jahr geprägte Silbermünze Letzter König von Bayern Ludwig III. Ludwig III. (geb. 7. Januar 1845, gest. 18. Oktober 1921) war der letzte König von Bayern. Nach dem Tod seines Vaters Luitpold (geb. 1821, gest. 12. Dezember 1912) hatte er von diesem das Amt des Prinzregenten übernommen und für den regierungsunfähigen König Otto von Bayern (geb. 1848, gest. 1916) regiert. Am 5. November 1913 wurde er als Ludwig III. zum König von Bayern ausgerufen. Bayern hatte bis zum Tode Ottos somit nominell zwei Könige, denn Otto behielt den Titel "König von Bayern". Am 7. November 1918 wurde Ludwig III. als erster deutscher Monarch im Zuge der Novemberrevolution für abgesetzt erklärt. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
3 Mark 1915 Deutsches Kaiserreich Braunschweig Regierungsantritt - Hochzeit Jaeger-Nr. 55
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Spitzenrarität zum Top-Preis: Auflage nur 1.700 Münzen! Zum Regierungsantritt und zum Gedenken an die Hochzeit mit Viktoria Luise und der damit verbundenen Aussöhnung zwischen Hohenzollern und Welfen. Die Prägung wurde wegen des unvollständigen Titels (ohne Lüneburg) eingestellt. Unter Wilhelm (*1806, verstorben 1884) wurde das Herzogtum Braunschweig-Lüneburg ein Bundesland des Kaiserreiches. Als er 1884 kinderlos starb, meldete der Herzog von Cumberland als Oberhaupt der Welfen seine Erbansprüche an, was zum Streit zwischen den Häusern Hohenzollern und Welfen führte. 1913 heiratete der Sohn des Herzogs von Cumberland Ernst August (*17.11.1887, verstorben am 30.01.1953) Prinzessin Victoria Luise, die einzige Tochter des preußischen Königs und deutschen Kaisers Wilhelms II. Diese Hochzeit versöhnte Hohenzollern und Welfen und Ernst August wurde zum Herzog von Braunschweig-Lüneburg ernannt. Nur 1 Exemplar lieferbar!
3 Mark 1910 Deutsches Kaiserreich Hessen Ernst Ludwig Jaeger-Nr. 76
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3 Mark Silbermünze Hessen Ernst Ludwig (*25.11.1868, verstorben 09.10.1937) der letzte Großherzog von Hessen. Nach der Novemberrevolution 1918 weigerte sich Ernst Ludwig abzudanken, er verlor trotzdem Amt und Titel. Hessen-Darmstadt wurde zum Volksstaat erklärt. Historisches: Der Staat Hessen-Darmstadt geht auf die Teilung der damaligen Landgrafschaft Hessen nach dem Tod Philipp I. (*13.11.1504, verstorben 31.3.1567), genannt der Großmütige, zurück - das Land wurde unter seinen vier Söhnen aufgeteilt. Hessen verlor wegen dieser altertümlichen Erbteilung deutlich an politischem Einfluss im Reich. Von den vier Linien Hessen-Darmstadt, Hessen-Kassel, Hessen-Marburg und Hessen-Rheinfels starben die beiden letzten bis 1604 aus. Der Erb- und der im Zuge der Refor-mation ausgebrochene Konfessionsstreit um Hessen-Marburg brachte Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel in erbitterte, jahrzehntelange Gegnerschaft. Als Reaktion auf den von Landgraf Moritz von Hessen-Kassel erzwungenen Konfessionswechsel an der gesamthessischen Universität Marburg gründete Hessen-Darmstadt 1607 die lutherische Universität Gießen. Im Jahr 1622 wurde durch Erbteilung Hessen-Homburg aus Hessen-Darmstadt ausgegliedert. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 - dem letzten großen Gesetz des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation - konnte Hessen-Darmstadt einige Gebiete hinzugewinnen und wurden schließlich 1806 im Zuge der Rheinbund-Gründung zum Großherzogtum erhoben. Jetzt sichern!
3 Mark 1913 Deutsches Kaiserreich Fürstentum Lippe Leopold IV. Jaeger-Nr. 79
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Fürstentum Lippe 3 Mark Silbermünze 1913 Leopold IV. 900er Silber Jaeger-Nr. 79 Kaiserreich-Silberrarität: Ursprüngliche Prägezahl vor 100 Jahren nur 15.000 Im Deutschen Krieg unterstützte das Fürstentum Lippe Preußen, trat 1866 dem Norddeutschen Bund bei und wurde 1871 unter Fürst Leopold III. ein Bundesstaat im Deutschen Reich. Leopolds Nachfolger Woldemar starb 1895 ohne Nachkommen, Adolf von Schaumburg-Lippe übernahm die Regentschaft für Woldemars geisteskranken Bruder Alexander. Der dann entstandene Streit über die Erbfolge in Lippe wurde zugunsten von Ernst zur Lippe-Biesterfeld entschieden. Sein Sohn Leopold IV. (*30.05.1871, verstorben 30.12.1949) ist der einzige Fürst von Lippe (-Detmold), der auf einer Kaiserreichsmünze abgebildet ist. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
3 Mark 1908-1914 Deutsches Kaiserreich Lübeck Wappen Jaeger-Nr. 82
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3 Mark Wappen Lübeck J. 82Seltene Silbermünze der bedeutenden Hansestadt - 3 Mark Wappen Lübeck 1908-1914 (Jahrgang unserer Wahl)Lübeck war als Hauptort der Hanse zeitweise die wichtigste Handelsstadt des nördlichen Europa. Im 14. Jahrhundert war Lübeck nach Köln die zweitgrößte Stadt Deutschlands und neben Rom, Venedig, Pisa und Florenz eine der fünf Herrlichkeiten des Reiches. Das sogenannte Lübsche Recht erlangte in vielen Ostsee-Städten Geltung. Erst 711 Jahre später wurde die staatliche Selbständigkeit Lübecks im Jahre 1937 aufgehoben. Einziger Lübecks Kleine Auflagen je Prägejahr: zwischen 10.000 und 34.000 Münzen Jaeger-Nr. 82 Das Silber Lübecks! Hinweis: Beispielabbildung
3 Mark 1913 Kaiserreich Me.-Strelitz Adolf Friedrich V Jaeger-Nr. 92
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Großherzog Adolf Friedrich V von Mecklenburg-Strelitz Adolf Friedrich V war von 1904 bis zu seinem Tod im Jahr 1914 der regierende Großherzog von Mecklenburg-Strelitz. Er wurde am 22. Juli 1848 in Neustrelitz geboren und war der einzige überlebende Sohn von Friedrich Wilhelm, Großherzog von Mecklenburg, und Prinzessin Augusta von Cambridge. Er nahm am Deutsch-Französischen Krieg teil und vertrat seinen Vater bei der Krönung von König Wilhelm I. von Preußen zum deutschen Kaiser in Versailles. Er war bekannt für seine Versuche, eine Verfassung für Mecklenburg-Strelitz zu schaffen, und war laut Berichten die zweitreichste Person in Deutschland nach Kaiser Wilhelm II. Die Münze trägt die lateinische Inschrift "ADOLPH FRIEDRICH V GROSSHERZOG V. MECKLENBURG STRELITZ" und zeigt auf der Rückseite den gekrönten Reichsadler des Deutschen Reichs mit der Jahreszahl 1913 und dem Nennwert "DREI MARK". Die 3-Mark-Münze von Großherzog Adolf Friedrich V von Mecklenburg-Strelitz ist mehr als nur ein Stück Metall; sie ist ein Fenster in eine vergangene Epoche und ein Zeugnis der Rolle, die dieser Großherzog in der Geschichte seines Landes spielte. Für Sammler und Geschichtsinteressierte gleichermaßen ist diese Münze ein wertvolles und faszinierendes Objekt. Jäger-Nr.: 92 900/1000 Silber Erhaltung: ss-vs Sichern Sie sich dieses wichtige historische Sammlerstück!
3 Mark Silbermünze 1910 Kaiserreich Preußen Universität Berlin Jaeger-Nr. 107
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Preußen 3 Mark Universität Berlin 1910 Mit Gründung des Deutschen Kaiserreiches erhielten die Deutschen erstmalig eine einheitliche Währung - die Mark. Die Münzen des Deutschen Kaiserreiches nach rund 100 Jahren und zwei Weltkriegen schätzungsweise heute nur noch 10% bis 40 % vorhanden - was vor allem bei den Silber - und Goldmünzen zu außerordentlichen Wertsteigerungen führt. Im Alter von nur 29 Jahren wurde Wilhelm II. (geboren am 27. Januar 1859, gestorben am 4. Juni 1941) Deutscher Kaiser und König von Preußen. Kaiserreich 3 Mark Universität 1910 Jaeger-Nr. 107Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
3 Mark 1911 Deutsches Kaiserreich Preußen Universität Breslau Jaeger-Nr. 108
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Universität Breslau Preußen Es begann das "Wilhelminische Zeitalter", für Münzsammler eine besonders spannende Epoche. Vor 100 Jahren, im November 1918, endete diese Ära: Am 9. November 1918 brach in Deutschland die Revolution aus, wie ein Kartenhaus brechen Jahrhundertalte Monarchien zusammen, muss abdanken und geht ins niederländische Exil. Kaiserreich 3 Mark 1911 Jaeger-Nr. 108 Sichern Sie sich jetzt diese Münze!
3 Mark 1914 Deutsches Kaiserreich Preußen Kaiser Wilhelm II. in Uniform Jaeger-Nr. 113
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Gesuchte Silbermark: Wilhelm II. in der Uniform der Garde du Corps mit der Kette des Schwarzen Adlerordens Der Hohenzoller Wilhelm II. (geboren 27.01.1859, gestorben 04.06.1941) wurde im sogenannten Dreikaiserjahr 1888 Deutscher Kaiser und König von Preußen. Am 9. März war Wilhelm I. verstorben, sein Sohn Friedrich III. war ihm auf den Thron gefolgt. Friedrich III, aufgrund seiner kurzen Amtszeit 99-Tage-Kaiser genannt, war zu diesem Zeitpunkt bereits todkrank, er starb am 15. Juni 1888 und sein Sohn folgte ihm als Wilhelm II. im Alter von nur 29. Jahren auf den Kaiserthron. Die Regentschaft Wilhelm II. wird das Wilhelminische Zeitalter genannt. Zu den positiven Resultaten der Zeit gehören neben der Aufhebung des Sozialistengesetzes, die Verabschiedung des heute noch gültigen Bürgerlichen Gesetzbuches und eine deutliche Verbesserung der Sozialpolitik. Die Sonntagsarbeit für Kinder z.B. wurde verboten, ebenso die Fabrikarbeit für Kinder unter 13 Jahren. Die Arbeitszeit für Frauen wurde auf elf und die für Jugendliche unter 16 Jahren auf zehn Stunden am Tag begrenzt. Ein Kennzeichen Deutschlands unter Wilhelm II. war die zur Schau getragene Betonung alles Militärischen, das Heer galt als "Schule der Nation". Oberstes außenpolitisches Ziel war es, "Deutschland einen Platz an der Sonne zu erobern", eine Haltung, die in den 1. Weltkrieg 1914 mündete. Im November 1918 brach in Deutschland die Revolution aus, woraufhin Wilhelm II. am 28.11.1918 offiziell auf den Thron verzichtete. Keine Sammlung deutscher Münzen ist komplett ohne die Silbermark des letzten deutschen Kaisers!
3 Mark 1915 Deutsches Kaiserreich Preußen Jahrhundertfeier Mansfeld Jaeger-Nr. 115
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Preußen 3 Mark Silbermünze 1915 Mansfeld 900er Silber Jaeger-Nr. 115 Ausgegeben zur Jahrhundertfeier der Zugehörigkeit der für ihre Bodenschätze (Kupfer, Silber) bekannten Grafschaft Mansfeld zu Preußen Die Münze zeigt den Kampf des Heiligen Georg mit dem Drachen. Hiermit knüpft die Silbermünze an alte Mansfelder Taler an, auf denen sich bereits Darstellungen des Heiligen Georg, des Schutzheiligen der Bergleute, finden. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
3 Mark 1909 Deutsches Kaiserreich Heinrich XXIV Jaeger-Nr. 119
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Andenken an Fürst Heinrich XXIV Heinrich XXIV., geboren im März 1878 in Greiz, war der einzige männliche Nachkomme des Fürsten Heinrich XXII. Reuß älterer Linie und Ida von Schaumburg-Lippe. Von 1902 bis 1918 hatte er den Adelstitel des Fürsten inne. Zu Zeiten des Deutschen Kaiserreich war es üblich, den herrschenden Monarchen auf dem Avers abzubildern. Deshalb zeigt die Motivseite dieser faszinierenden Silbermünze den Fürst von Reuß zu Greiz, Heinrich XXIV. 3 Mark Deutsches Kaiserreich Jahrgang 1909 Im Andenken an Heinrich XXIV 900er Silbermünze Mit geschichtsträchtigem Motiv Lassen Sie sich diese historische Silbermünze auf keinen Fall entgehen!
3 Mark 1908-1913 Deutsches Kaiserreich Sachsen-Meiningen Herzog Georg II. Jaeger-Nr. 152
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Sachsen-Meiningen 3 Mark Silbermünze 1908/13 Georg II. Historische Münze aus 900er Silber Jaeger-Nr. 152Georg II. (*2. April 1826, verstorben am 25. Juni 1914) war der herausragende Theater-Regisseur der Bismarckzeit und Begründer des modernen Regietheaters. Zusammen mit seiner dritten Frau, der Schauspielerin Ellen Franz, der späteren Freifrau von Heldburg führte er die Meininger Theatergruppe zu internationalem Ruhm. Gleiches gelang ihm auch mit seiner Hofkapelle, die durch großzügige Förderung und Verpflichtung erstrangiger Künstler und Leiter zu Weltruhm kam. Georg musste sich gegenüber seinen Kindern, seinen Eltern, den deutschen Fürsten und dem Kaiser immer wieder rechtfertigen, Ellen Franz geheiratet zu haben. Bei Staatsakten, bei hohen Besuchen musste sie am Ende des Zuges schreiten. Bei der Tafel saß sie ganz unten - sofern überhaupt zugelassen. Die Entfremdung von Kaiser Wilhelm II., dessen Militarismus und Machtgehabe den Herzog stets abgestoßen hatten, blieb bis zu seinem Tod erhalten. Die Teilnahme der kaiserlichen Familie an seinem Begräbnis hatte sich Georg schon vorher ausdrücklich verbeten Sichern Sie sich Ihr Exemplar!
3 Mark 1915 Deutsches Kaiserreich Sachsen-Meiningen Herzog Georg II. Jaeger-Nr. 155
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3 Mark Silbermünze Georg II. 1915 Georg II. (*2. April 1826, verstorben am 25. Juni 1914) war der herausragende Theater-Regisseur der Bismarckzeit und Begründer des modernen Regietheaters. Zusammen mit seiner dritten Frau, der Schauspielerin Ellen Franz, der späteren Freifrau von Heldburg führte er die Meininger Theatergruppe zu internationalem Ruhm. Gleiches gelang ihm auch mit seiner Hofkapelle, die durch großzügige Förderung und Verpflichtung erstrangiger Künstler und Leiter zu Weltruhm kam. Georg musste sich gegenüber seinen Kindern, seinen Eltern, den deutschen Fürsten und dem Kaiser immer wieder rechtfertigen, Ellen Franz geheiratet zu haben. Bei Staatsakten, bei hohen Besuchen musste sie am Ende des Zuges schreiten. Bei der Tafel saß sie ganz unten - sofern überhaupt zugelassen. Die Entfremdung von Kaiser Wilhelm II., dessen Militarismus und Machtgehabe den Herzog stets abgestoßen hatten, blieb bis zu seinem Tod erhalten. Die Teilnahme der kaiserlichen Familie an seinem Begräbnis hatte sich Georg schon vorher ausdrücklich verbeten. Historische Münze aus 900er Silber Jaeger-Nr. 155 Sichern Sie sich dieses historische Highlight noch heute!
3 Mark 1910 Deutsches Kaiserreich Sachsen Hochzeit Feodora Jaeger-Nr. 162
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Sachsen-Weimar-Eisenach 3 Mark Silbermünze 1910 Hochzeit Feodora I. Historische Münze aus 900er Silber Jaeger-Nr. 162 Die seltene Silbermünze wurde zur Hochzeit von Großherzog Wilhelm Ernst und seiner zweiten Frau Feodora geprägt. Wilhelm Ernst (*10.06.1876, verstorben am 24.04.1923) war der letzte Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach.Sichern Sie sich Ihr Exemplar!
3 Mark 1911 Deutsches Kaiserreich Schaumburg-Lippe Tod Georg Jaeger-Nr. 166
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Fürstentum Schaumburg-Lippe 3 Mark 1911 Georg Fürst zu Schaumburg Jaeger-Nr. 166 Historische Silbermünze aus 900er Silber Auf den Tod des Fürsten Auflage: 50.000 Exemplare Fürst Georg wurde am 10. Oktober 1846 in Bückeburg geboren.Nach dem Tod seines Vaters, Fürst Adolf I. in Mai 1893 wurde er Fürst von Schaumburg-Lippe. Er starb am 29.06.1911. Die 3 Mark Silbermünze wurde zum Tod des Fürsten ausgegeben. Schaumburg-Lippe war bis 1946 ein selbständiges deutsches Land (Grafschaft, Fürstentum, Freistaat) im Gebiet des heutigen Niedersachsen, zwischen der Stadt Hannover und der westfälischen Grenze gelegen. Sammeln Sie komplett!
3 Mark 1909 Deutsches Kaiserreich Schwarzburg-Sonderhausen Auf den Tod des Fürsten Jaeger-Nr. 170
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Andenken zum Tod von Karl Günther Jaeger-Nr. 170 3 Mark zum Tod von Karl Günther Fürstentum Schwarzburg Sondershausen von 1909 Unter Fürst Günther Friedrich Carl II. (*1801, verstorben 1889) wurde Schwarzburg-Sondershausen 1871 ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. Am 17. Juli 1880 verzichte er auf den Thron zugunsten seines Sohnes Karl Günther (*07.08.1830, verstorben am 28.03.1909), welcher der letzte Fürst der Sondershauser Linie des Schwarzburgischen Fürstenhauses werden sollte. 1906 wurde Karl Günther bei einem Jagdunfall so schwer verletzt, dass er die letzten drei Jahre seines Lebens im Krankenbett verbringen musste. Nach seinem Tode 1909 regierte Günther Viktor von Schwarzburg-Rudolstadt bis zum Ende des Kaiserreiches 1918. Kaiserreich-Rarität!
3 Mark 1911 Deutsches Kaiserreich Württemberg Silberne Hochzeit Jaeger-Nr. 177b
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Silberne Hochzeit Kaiserreich Silbermünze geprägt zur Silbernen Hochzeit am 8. April 1911 von König Wilhelm II. und Charlotte von WürttembergGesuchte Rarität, die Stempel-Variante mit Jaeger-Nr. 177b: Der Querstrich im H von CHARLOTTE liegt deutlich über in der Mitte, die Ziffern 6 und 9 in den Jahreszahlen sind breiter, die Buchstaben der Umschrift sind größer und berühren fast den Rand. Nur 1 mal lieferbar!Historisches: Wilhelm II. (*25.02.1848, 02.10.1921) war der vierte und letzte König von Württemberg. Am 06.10.1891 folgte er seinem Onkel Karl I. nach. Er pflegte einen eher großbürgerlichen Lebensstil. Ohne Bewachung oder Begleitung ging er in Stuttgart spazieren. Dem Kaiser in Berlin stand Wilhelm II. distanziert gegenüber, zumal er das Militärische nicht besonders zu schätzen wusste. Unter seiner Protektion tagte in Stuttgart der Sozialistische Kongress und am Hoftheater wurden Stücke aufgeführt, die in anderen Staaten verboten waren (z.B. von Frank Wedekind). Im November 1918 dankte Wilhelm ab. Es gibt nur etwa 7000 Exemplare dieser Münzvariante! Hinweis: Beispielabbildung
Anhalt 5 Mark Silbermünze 1896 Friedrich I Regierungsjubiläum
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5 Mark 1896 Friedrich I. J. 21Herzogentum Anhalt - Friedrich I. (1871-1904)Da freut sich das Sammlerherz, denn das Herzogtum Anhalt hat mit die geringsten Auflagen im deutschen Kaiserreich. Zum 25-jährigen Regierungsjubiläum! Jaeger-Nr. 21! Auflage nur 10.000 Exemplare!Kaum erhältlich!
5 Mark 1914 Deutsches Kaiserreich Anhalt Silberne Hochzeit Jaeger-Nr. 25
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Herzogtum Anhalt 5 Mark zur Silberne Hochzeit 1914 Zur Silberne Hochzeit Jaeger-Nr. 25 Die letzte Fünf-Mark des Herzogtums Anhalt Die 3 Mark Silbermünze wurde anlässlich der Silberhochzeit des Herzogs Friedrich II. von Anhalt mit seiner Gemahlin Marie ausgegeben. Es ist der letzte 5er des Herzogtums. Friedrich II.starb in 1918 und sein Bruder Eduard, der ihm auf dem Thron nachfolgte, überlebte ihn nur wenige Monate. Und auch die Tage der Monarchie waren gezählt. Am 12. November 1918 dankte der anhaltinische Regent Prinz Aribert im Namen des minderjährigen letzten Herzogs Joachim Ernst ab. Die Münze zeigt das Doppelporträt des Herzogs und seiner Frau Marie. Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
5 Mark 1875-1888 Deutsches Kaiserreich Baden Großherzog Friedrich I. Jaeger-Nr. 27
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5 Mark Friedrich I. Baden J. 27Großherzogtum Baden - Friedrich I. (1856-1907)Friedrich I. war von 1856 bis 1907 Großherzog von Baden. Seit 1871 gehörte das Großherzogtum Baden als Bundesstaat zum deutschen Kaiserreich. Alle Münzen wurden in der eigenen Prägestätte in Karlsruhe ("G") geprägt. 5 Mark 1875-1888 Jaeger-Nr. 27Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
5 Mark 1891-1902 Deutsches Kaiserreich Baden Großherzog Friedrich I. Jaeger-Nr. 29
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Großherzogtum Baden 5 Mark 1891-1902 Friedrich I. Jaeger-Nr. 29 900er Silber Großherzogtum Baden - Friedrich I. (1856-1907)Friedrich I. war von 1856 bis 1907 Großherzog von Baden. Seit 1871 gehörte das Großherzogtum Baden als Bundesstaat zum deutschen Kaiserreich. Alle Münzen wurden in der eigenen Prägestätte in Karlsruhe ("G") geprägt. Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
5 Mark 1902 Deutsches Kaiserreich Baden Friedrich I. Regierungsjubiläum Jaeger-Nr. 31
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Ausgegeben zum 50jährigen Regierungsjubiläum des Großherzogs am 24. April 1902 Am 24. April 1902 feierte der Großherzog Friedrich I. (9. September 1826, - 28. September 1907) sein 50jähriges Regierungsjubiläum. Zu diesem Anlass prägte das Großherzogtum Baden in einer Auflage von nur 50.024 Exemplaren eine Silbermünze mit dem Nominal 5 Mark. Friedrich I. von Baden hatte im Jahr 1852 für seinen kranken älteren Bruder Ludwig die Regentschaft übernommen. Am 5. September 1856 erhielt er den Titel Großherzog. Am 20. September 1856 heiratete Friedrich I. die preußische Prinzessin Luise Marie Elisabeth (1838 - 1923), eine Tochter des späteren Kaisers Wilhelm I. (1797 - 1888). Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
5 Mark 1906 Deutsches Kaiserreich Baden Friedrich I. Goldene Hochzeit Jaeger-Nr. 35
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Baden 5 Mark Silbermünze 1906 Goldene Hochzeit Großherzog Friedrich (9. September 1826 - 28. September 1907) regierte seit 1852 das Großherzogtum Baden. Er heiratete am 20. September 1856 Prinzessin Luise Marie Elisabeth, eine Tochter von Kaiser Wilhelm I., die zur Goldenen Hochzeit ausgegebene Silbermark glänzt mit einem eindrucksvollen Doppelportait des das großherzoglichen Ehepaars. Historisches: Das Großherzogtum Baden wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts unter dem Einfluss von Napoleon aus vielen kleinen Fürstentümern, geistlichen Gebieten und Reichsstädten gebildet. Der Name stammt von den Markgrafen von Baden, einer im 12. Jahrhundert etablierten Seitenlinie der Herzöge von Zähringen. Erster Großherzog (ab 1806) war Karl Friedrich (22. November 1728, 10. Juni 1811). Er gilt als Musterbeispiel eines aufgeklärten Herrschers, förderte Schulen und Universitäten, Rechtsprechung, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, Städtebau und schaffte Folter und Leibeigenschaft ab. Ihm nach folgte 1811 sein mit Napoleons Adoptivtochter Stéphanie de Beauharnais vermählter Enkel Carl Ludwig Friedrich (8. Juni 1786 - 8. Dezember 1818). Carl Ludwig Friedrich trat 1815 in den Deutschen Bund ein und gab seinem Land am 22. August 1818 eine liberale Verfassung. Sein Nachfolger war ab 1818 Ludwig I. (9. Februar 1763 - 30. März 1830), welcher 1825 mit der Polytechnischen Hochschule Karlsruhe die älteste technische Hochschule Deutschlands gründete.Mit Ludwig starb die Linie der Zähringer aus, auch wenn das Gerücht aufkam, der 1828 in Nürnberg aufgetauchte, verwahrlost aussehende Junge namens Kaspar Hauser sei ein badischer Erbprinz. Dies konnte aber nie bewiesen werden. Und so ging mit dem Tode Ludwig I. die Regentschaft auf die Nachkommen der zweiten Frau des 1811 verstorbenen Großherzog Karl Friedrich über: Erst auf Karl Friedrichs persönlichen Wunsch war seine zweite Frau, die Hofdame Luise Karoline Geyer von Geyersberg, vom österreichischen Kaiser zur Reichsgräfin von Hochberg erhoben und für erbberechtigt erklärt worden. Ihr Sohn Leopold wurde 1830 der nächste Großherzog von Baden. Als im Dezember 1833 Kaspar Hauser einem Attentat zum Opfer fiel, hielt sich hartnäckig das Gerücht, Leopolds Gemahlin habe die Ermordung Kaspar Hausers in Auftrag gegeben. In den Jahren 1848 und 1849 kam es wie in anderen Staaten des Deutschen Bundes auch in Baden zur Revolution. Am 13. Mai 1849 floh die großherzogliche Familie nach Koblenz ins Exil. Das Eingreifen preußischer Truppen besiegelte das Schicksal der Revolution (und vieler Revolutionäre) in Baden. Als 1852 Leopold starb, übernahm sein Sohn Friedrich für seinen zwar älteren, aber kranken und regierungsunfähigen Bruder Ludwig die Regentschaft und dann ab 5. September 1856 den Titel Großherzog. Friedrich I. (9. September 1826 - 28. September 1907) galt als sehr liberal und war Verfechter der konstitutionellen Monarchie. Unter seiner Regentschaft wurde die bürgerliche Eheschließung und die geheime und direkte Wahl zur zweiten Kammer des Parlaments eingeführt. Friedrich heiratete am 20. September 1856 Prinzessin Luise Marie Elisabeth, eine Tochter von Kaiser Wilhelm I. Dennoch stand Baden im Deutschen Krieg von 1866 auf der Seite Österreichs und musste nach Kriegsende 6 Millionen Gulden Kriegskosten an Preußen zahlen. Mit Gründung des Deutschen Reichs 1871 wurde das Großherzogtum Baden zum Bundesstaat. Jetzt zugreifen!
5 Mark 1907 Deutsches Kaiserreich Baden Tod Großherzog Friedrich I. Jaeger-Nr. 37
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Großherzogtum Baden5 Mark Silbermünze 1907 - auf den Tod des Großherzogs Friedrich I. Jaeger-Nr. 37 900er SilberGroßherzogtum Baden - Friedrich I. (1856-1907)Friedrich I. war von 1856 bis 1907 Großherzog von Baden. Er war der zweite Sohn des Großherzogs Leopold von Baden. Da sein Bruder Ludwig II. unheilbar krank war, übernahm er nach dem Tod seines Vaters die Regentschaft. Er galt als sehr liberal und führte zahlreiche Reformen durch, unter anderem wurde unter ihm die bürgerliche Eheschließung wieder ermöglicht, mehrere Jahre bevor dies auch in anderen Regionen möglich wurde.Er förderte auch die Industrie, indem er die Wasserwege und das Eisenbahnnetz den Anforderungen der Industrialisierung entsprechend ausbauen ließ. So legte er schon früh den Grundstein für den wirtschaftlichen Wohlstand im Südwesten Deutschlands. Daneben galt er auch als Förderer der Kunst und Wissenschaft. So gründete die Großherzoglich-Badischen Kunstschule in Karlsruhe (heute: Staatliche Akademie der Bildenden Künste) und verlieh der Technischen Hochschule Karlsruhe seinen Namen. Außerdem schuf er auf der Insel Mainau, die bis 1918 im Eigentum des badischen Fürstenhauses war, mit den zahlreichen von seinen Reisen mitgebrachten exotischen Pflanzen die Basis für den heute noch existierenden Park.Seit 1871 gehörte das Großherzogtum Baden als Bundesstaat zum deutschen Kaiserreich. Alle Münzen wurden in der eigenen Prägestätte in Karlsruhe ("G") geprägt. Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
Kaiserreich Münzen für Ihre Sammlung entdecken
Wer sich mit Kaiserreich Münzen beschäftigt, taucht ein in eine der prägendsten Epochen der deutschen Geschichte. Zwischen 1871 und 1918 entstand ein einheitliches Münzwesen, das die Vielstaatlichkeit des jungen Deutschen Reiches auf faszinierende Weise widerspiegelt. In unserem Sortiment finden Sie Münzen aus dem Kaiserreich, die von unterschiedlichsten Herrschern, Münzstätten und Anlässen erzählen. Wenn Sie sich für Münzen Kaiserreich interessieren, erwartet Sie hier ein Sammelgebiet mit erstaunlicher Vielfalt und historischer Tiefe.
Überblick: Was zeichnet Kaiserreich Münzen aus?
Das Deutsche Kaiserreich Münzen umfassen einen Zeitraum von nur 47 Jahren, doch in dieser kurzen Zeit entstand ein bemerkenswert komplexes und facettenreiches Münzsystem. Anders als man vermuten könnte, prägte nicht allein das Reich selbst Münzen, sondern auch die einzelnen Bundesstaaten wie Preußen, Bayern, Sachsen oder Württemberg durften eigene Ausgaben mit individuellen Motiven herausgeben. Dadurch entstand eine Sammelvielfalt, die bis heute viele Numismatiker begeistert.
Gemeinsam war allen Münzen die einheitliche Währung Mark und Pfennig, die 1873 eingeführt wurde und die zuvor bestehenden Talerwährungen sowie Gulden ablöste. Diese Reichswährung sorgte für wirtschaftliche Einheit, ließ den einzelnen Staaten aber gestalterischen Spielraum auf der Vorderseite ihrer Münzen. So zeigen die Münzen aus dem Kaiserreich oft die Porträts der jeweiligen Landesherren, während die Rückseite mit dem Reichsadler ein verbindendes Symbol trug.
Geschichte und Hintergrund
Mit der Reichsgründung 1871 unter Kaiser Wilhelm I. entstand die Notwendigkeit, die zersplitterte Münzlandschaft der deutschen Einzelstaaten zu vereinheitlichen. Zuvor kursierten in den verschiedenen Regionen unterschiedliche Währungen, was den Handel erheblich erschwerte. Das Münzgesetz von 1873 legte schließlich die Mark als einheitliche Reichswährung fest und schuf damit die Grundlage für das, was Sammler heute als Kaiserreich Münzen kennen.
Während der gesamten Epoche regierten lediglich drei Kaiser: Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. Friedrich III. verstarb bereits nach kurzer Regierungszeit im Jahr 1888, weshalb Münzen mit seinem Porträt vergleichsweise selten geprägt wurden. Wilhelm II. hingegen bestimmte über drei Jahrzehnte das Erscheinungsbild der deutschen Münzen, bis das Kaiserreich mit der Novemberrevolution 1918 endete.
Die politische Struktur des Reiches als Bund von Königreichen, Großherzogtümern, Herzogtümern und freien Städten spiegelt sich unmittelbar in den Münzbildern wider. Jeder Bundesstaat durfte eigene Silbermünzen mit dem Bildnis seines Herrschers ausgeben, während die Goldmünzen und die kleineren Nominale stärker vereinheitlicht waren. Diese föderale Prägetradition macht das Sammelgebiet bis heute so abwechslungsreich.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Wer Deutsches Kaiserreich Münzen sammelt, begegnet einer breiten Palette an Materialien und Nominalen. Die höchsten Werte, die 20-Mark- und 10-Mark-Stücke, wurden in Gold geprägt und zeigen meist das Porträt des jeweiligen Landesherren auf der Vorderseite. Silber kam bei den mittleren Nominalen wie 5 Mark, 3 Mark, 2 Mark und 1 Mark zum Einsatz, während Pfennigmünzen üblicherweise aus Kupfer, Nickel oder einer Kupfer-Nickel-Legierung bestanden.
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Münzstätte, die anhand kleiner Buchstaben auf der Münze erkennbar ist. So steht beispielsweise A für Berlin, D für München, E für Dresden beziehungsweise Muldenhütten, F für Stuttgart und J für Hamburg. Diese Münzstättenzeichen sind für Sammler von großer Bedeutung, da sie Rückschlüsse auf die Herkunft und mitunter auch auf die Seltenheit einer Ausgabe zulassen.
Der Erhaltungsgrad, also der Zustand einer Münze, beeinflusst maßgeblich ihre Bedeutung für eine Sammlung. Gängige Bezeichnungen reichen von gut erhalten über sehr schön bis hin zu vorzüglich und Stempelglanz, wobei letzteres eine Münze ohne jegliche Abnutzungsspuren beschreibt. Gerade bei älteren Umlaufmünzen aus dem Kaiserreich sind höhere Erhaltungsgrade seltener anzutreffen, da diese Münzen tatsächlich im täglichen Zahlungsverkehr genutzt wurden.
Neben den regulären Kursmünzen gab es auch sogenannte Gedenkmünzen, die zu besonderen Anlässen wie Jubiläen, Universitätsgründungen oder bedeutenden historischen Ereignissen ausgegeben wurden. Diese Gedenkausgaben, meist als 2-Mark- oder 5-Mark-Stücke geprägt, zeigen oft aufwendigere Motive als die alltäglichen Umlaufmünzen und erfreuen sich unter Sammlern besonderer Beliebtheit.
Wichtige Serien, Motive und Länder
Innerhalb der Münzen aus dem Kaiserreich lassen sich verschiedene Sammelschwerpunkte bilden. Besonders beliebt sind die Ausgaben der größeren Königreiche wie Preußen, Bayern und Sachsen, da diese über die gesamte Reichszeit hinweg Münzen prägten und entsprechend vielfältige Jahrgänge und Porträts bieten. Aber auch kleinere Staaten wie die Großherzogtümer Baden, Hessen oder Mecklenburg-Schwerin sowie die freien Städte Hamburg, Bremen und Lübeck gaben eigene Münzen heraus, die aufgrund geringerer Prägemengen bei Sammlern besonders gefragt sind.
Ein zentrales Motiv auf nahezu allen Nominalen ist der Reichsadler, der als einheitliches Symbol des Deutschen Reiches auf der Rückseite vieler Münzen erscheint. Die Vorderseiten variieren hingegen je nach ausgebendem Staat: Sie zeigen die Bildnisse der Könige, Großherzöge oder Herzöge, oft mit wechselnden Frisuren, Uniformen oder Orden, die eine zeitliche Einordnung ermöglichen. Für Sammler, die sich auf bestimmte Landesherren spezialisieren, bieten diese Porträtvarianten ein spannendes Forschungsfeld.
Auch innerhalb der Regierungszeit Wilhelms II. lassen sich verschiedene Prägephasen unterscheiden, da sich sein Porträt über die Jahre leicht veränderte. Sammler, die sich intensiver mit Deutsches Kaiserreich Münzen befassen, achten daher genau auf Details wie Haartracht, Bart oder Kragenform, um einzelne Jahrgänge korrekt zuzuordnen. Diese kleinen Unterschiede machen die Beschäftigung mit dem Sammelgebiet besonders reizvoll.
Gold- und Silbermünzen im Vergleich
Während die Goldmünzen zu 20 und 10 Mark im Kaiserreich in erster Linie dem internationalen Zahlungsverkehr und größeren Transaktionen dienten, waren die Silbermünzen der eigentliche Bestandteil des alltäglichen Geldumlaufs. Diese unterschiedliche Funktion erklärt auch, warum Goldmünzen aus dieser Zeit oft in besseren Erhaltungsgraden vorliegen als vielfach genutzte Silbermünzen. Für angehende Sammler lohnt sich daher ein Blick auf beide Metallarten, um ein Gefühl für die jeweiligen Besonderheiten zu entwickeln.
Fun Facts zu Kaiserreich Münzen
Nur drei Kaiser regierten während der gesamten Epoche des Deutschen Kaiserreichs, wobei Friedrich III. mit rund 99 Tagen die kürzeste Regierungszeit hatte. Münzen mit seinem Porträt zählen deshalb zu den begehrtesten Objekten innerhalb dieses Sammelgebiets. Insgesamt beteiligten sich 25 Bundesstaaten sowie mehrere freie Städte am Münzwesen des Kaiserreichs, wodurch eine außergewöhnlich große Vielfalt an Motiven entstand.
Interessant ist auch, dass die 20-Mark-Goldmünze im Volksmund häufig schlicht als "Wilhelm" bezeichnet wurde, da das Porträt des Kaisers das Erscheinungsbild dieser Münze über Jahrzehnte prägte. Die Kombination aus Reichseinheit und regionaler Vielfalt macht die Münzen aus dem Kaiserreich bis heute zu einem lebendigen Spiegelbild der deutschen Geschichte vor dem Ersten Weltkrieg.
Auch die unterschiedlichen Münzstättenzeichen bergen kleine Geschichten: Manche Prägestätten wie Muldenhütten in Sachsen bestanden bereits vor der Reichsgründung und wurden nahtlos in das neue System integriert. Solche Details verdeutlichen, wie eng die Münzgeschichte des Kaiserreichs mit den älteren Traditionen der deutschen Einzelstaaten verknüpft war.
Kaiserreich Münzen in Ihrer Sammlung
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Ob Sie sich für die Goldmünzen einzelner Königreiche interessieren, gezielt Gedenkmünzen zusammenstellen möchten oder einfach die Vielfalt der deutschen Reichsgeschichte in Münzform erleben wollen: Das Sammelgebiet der Münzen Kaiserreich bietet für jeden Zugang spannende Entdeckungen. Wir freuen uns, Sie mit fachkundiger Beratung auf Ihrer Reise durch diese bewegte Epoche der deutschen Geschichte zu begleiten.
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