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5 Mark 1904 Deutsches Kaiserreich Sachsen Tod König Georg Jaeger-Nr. 133
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Königreich Sachsen - und seine Silberraritäten 22 verschiedene Silbermünzen umfasst das Sammelgebiet Königreich Sachsen im Zeitraum 1871 bis 1918! Niedrige Auflagen und ansprechende Herrscherportraits sorgen für stete Nachfrage. Die letzte erschienene Münze des Gebietes ist gleichzeitig auch eine Top-Rarität der deutschen Numismatik: die 1917 erschienene 'Friedrich der Weise' - mit einer Auflage von gerade einmal 100 Stück sogar eine der seltensten Münzen des 20. Jahrhunderts! Steigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Jäger Nr. 133 Bei verschiedenen Prägejahren Jahrgang unserer Wahl Steigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Hinweis: Beispielabbildung
5 Mark 1903-1904 Deutsches Kaiserreich Sachsen König Georg Jaeger-Nr. 130
Lieferzeit ca. 2-4 Werktage
Königreich Sachsen - und seine Silberraritäten 22 verschiedene Silbermünzen umfasst das Sammelgebiet Königreich Sachsen im Zeitraum 1871 bis 1918! Niedrige Auflagen und ansprechende Herrscherportraits sorgen für stete Nachfrage. Die letzte erschienene Münze des Gebietes ist gleichzeitig auch eine Top-Rarität der deutschen Numismatik: die 1917 erschienene "Friedrich der Weise" - mit einer Auflage von gerade einmal 100 Stück sogar eine der seltensten Münzen des 20. Jahrhunderts! Steigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Jäger Nr. 130 Bei verschiedenen Prägejahren Jahrgang unserer Wahl Steigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Hinweis: Beispielabbildung
5 Mark 1902 Deutsches Kaiserreich Sachsen Tod König Albert Jaeger-Nr. 128
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Auf den Tod des Königs Das Königreich Sachsen ging 1806 aus dem Kurfürstentum Sachsen hervor. Unter König Johann (*1801, verstorben 1873) war Sachsen im Deutschen Krieg 1866 ein Verbündeter Österreichs. Preußische Truppen besetzen Sachsen. Als Folge des entscheidenden preußischen Sieges in der Schlacht von Königgrätz wurde Sachsens staatliche Souveränität stark eingeschränkt. Der Staat wurde Mitglied im Norddeutschen Bund unter preußischer Führung und 1871 ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. 1873 wurde Johanns Sohn Albert (*23.04.1828, verstorben 19.06.1902) König von Sachsen. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
5 Mark 1875-1889 Deutsches Kaiserreich Sachsen König Albert Jaeger-Nr. 122
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Kaiserreich Silbermünze 5 Mark König Albert von Sachsen (1828- 1902) hieß mit vollständigem Namen Friedrich August Albert Anton Ferdinand Joseph Karl Maria Baptist Nepomuk Wilhelm Xaver Georg Fidelis von Sachsen. Er zeigte schon in jungen Jahren großes Interesse am Militär und wurde frühzeitig in verschiedenen Waffengattungen ausgebildet. Auch in seiner späteren Laufbahn war er militärisch immer wieder aktiv. So führte er beispielsweise im Deutschen Krieg die sächsischen Truppen gegen Preußen an. Nach dem Tod seines Vaters und seiner Krönung zum König setzte er sich jedoch auch für die Verbesserung der Armenpflege und eine umfassende Reform des Steuerwesens ein. Jäger Nr. 122 Bei verschiedenen Prägejahren Jahrgang unserer WahlSteigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein!
5 Mark 1913-1914 Deutsches Kaiserreich Preußen Kaiser Wilhelm II. Jaeger 114
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Original Kaiserreich-Silbermünze zu Ehren von Kaiser Wilhelm II.! Diese Silbermark des letzten Deutschen Kaisers - ein Klassiker der Münzgeschichte! Hier der Kaiser in der Uniform der Garde du Corps. Jetzt sichern!
5 Mark 1901 Deutsches Kaiserreich Preußen 200 Jahre Königreich Jager-Nr. 106
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200 Jahre Königreich Preußen Zum 200jährigen Bestehen des Königreiches Preußen Jaeger-Nr. 106 Ursprünglich war Preußen das Gebiet des baltischen Volksstamms der Pruzzen, später eines der Länder des Deutschen Ordens und dann ein Herzogtum der Hohenzollern. Am 18. Januar 1701 krönte sich der Hohenzoller Friedrich III. von Brandenburg als Friedrich I. mit Zustimmung des römisch-deutschen Kaisers Leopold I. (der dafür 2 Mio. Goldtaler erhielt) in Königsberg eigenhändig zum preußischen König. 200 Jahre später erinnert sein Nachkomme Wilhelm II., letzter preußischer König und letzter Deutscher Kaiser, an dieses Jubiläum. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
5 Mark 1891-1908 Deutsches Kaiserreich Preußen Kaiser Wilhelm II. Jaeger-Nr. 104
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5 Mark Silbermünze aus dem Kaiserreich - Wilhelm II. Silbermünze mit Nominal 5 Mark des letzten Deutschen Kaisers. Dies ist ein wahrer Klassikerin der Münzgeschichte und darf in Ihrer Sammlung keinesfalls fehlen!Original Kaiserreich-Silbermünze zu Ehren von Kaiser Wilhelm II. Wilhelm II., der mit seinem vollen Namen Friedrich Wilhelm Viktor Albert von Preußen heißt wurde am 27. Januar 1859 in Berlin geboren und ist am 4. Juni 1941 in Doorn in den Niederlande gestorben. Er stammte aus dem Haus der Hohenzoller und war von 1888 bis 1918 der letzte deutsche Kaiser und König von Preußen. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Preußen 5 Mark Silbermünze 1888 Wilhelm II.
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Schwere Silbermünze aus dem Drei-Kaiser-Jahr 1888, dem Jahr der Thronbesteigung von Wilhelm II. Im Juni des Drei-Kaiser-Jahres 1888bestieg Wilhelm II. (*27. Januar 1859, verstorben am 4. Juni 1941) den Thron. Der junge Kaiser wollteeine eigene Politik gestalten, was vor allem bedeutete:frei von Otto von Bismarcks Einfluss. Im März 1890 entließ Wilhelm II. den eisernen Kanzler. Damit endete die Bismarck-Zeit, die wilhelminische Epoche begann. Bis zur Abdankung des Kaisers im Zuge der Novemberrevolution von 1918 blieben preußische und Reichspolitik aufs Engste miteinander verbunden. 5 Mark 1888 Wilhelm II. - Im Drei-Kaiser-Jahr 1888 geprägt!- Einziger 5er Wilhelm II. mit kleinem Wappenadler!- Nur 1 Jahr geprägt!- 56.204 Exemplare!
5 Mark 1888 Deutsches Kaiserreich Preußen Kaiser Friedrich III. Jaeger-Nr. 99
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Preußen 5 Mark Silbermünze 1888 Friedrich III. 900er Silber Jaeger-Nr. 99 1888 war das sogenannte Dreikaiserjahr: Am 9. März 1888, 13 Tage vor seinem 91. Geburtstag und im 28. Jahr seiner Regentschaft, starb Wilhelm I.. Vom 12. bis 16. März zogen 200.000 Trauernde am einbalsamierten Leichnam des Kaisers vorbei, der im Berliner Dom aufgebahrt war. Sein Sohn wurde als Friedrich III. Kaiser des Deutschen Reiches. Der liberal gesinnte Friedrich III. (*18. Oktober 1831, verstorben am 15. Juni 1888) war zum Zeitpunkt des Regierungsantritts bereits todkrank, er hatte Kehlkopfkrebs und konnte somit nicht sprechen. Aufgrund seiner kurzen Amtszeit wird er auch als der 99-Tage-Kaiser bezeichnet, er starb am 15. Juni 1888. Seine Witwe nahm aus Trauer den Namen "Kaiserin Friedrich" an. Für alle Liberalen, die in Kaiser Friedrich III. große Hoffnungen gesetzt hatten, war sein früher Tod ein schwerer Schlag. Der Philosoph Friedrich Nietzsche kommentierte den Tod als "großes entscheidendes Unglück für Deutschland", mit dem die letzte Hoffnung auf freiheitliche Entwicklungen zu Grabe getragen wurde. Im Alter von nur 29 Jahren wurde Wilhelm II. (*27. Januar 1859, verstorben am 4. Juni 1941) sein Nachfolger und somit deutscher Kaiser und König von Preußen. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
5 Mark 1874-1876 Deutsches Kaiserreich Preußen Kaiser Wilhelm I. Jaeger-Nr. 97
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Wilhelm I. erster deutscher Kaiser Im Jahr 1861 bestieg Wilhelm I. (*1797, verstorben 1888) den preußischen Königsthron: Am 18. Oktober 1861 fand die prachtvolle Krönungsversammlung in Königsberg statt. Wilhelm setzte sich selbst die Krone aufs Haupt und nahm das Zepter, den Reichsapfel und das Reichsschwert vom Altar, danach krönte er seine Frau zur Königin. Der deutsche Sieg im Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871 gipfelte in der Kaiserproklamation und Gründung des Deutschen Reiches: Am 18. Januar 1871 wurde Wilhelm I. im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles zum ersten deutschen Kaiser ausgerufen. Er starb am 9. März 1888. Vom 12. bis 16. März zogen 200.000 Trauernde am einbalsamierten Leichnam des Kaisers vorbei, der im Berliner Dom aufgebahrt war. Sein Sohn wurde als Friedrich III. Kaiser des Deutschen Reiches.Kaiserreich Preußen 5 Mark 1874-1876 Wilhelm I. (unserer Wahl) 900er Silber Jaeger-Nr. 97 Sensationell günstig!
5 Mark 1900-1901 Deutsches Kaiserreich Oldenburg Herzog Friedrich August Jaeger-Nr. 95
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Oldenburg 5 Mark Silbermünze 1900-1901 Friedrich August 900er Silber Jaeger-Nr. 95 Auf dem Wiener Kongress 1815 wurde das Herzogtum Oldenburg zum Großherzogtum erhoben. Im Jahr 1853 wurde Nikolaus Friedrich Peter (*1827, verstorben 1900) Großherzog von Oldenburg, zu seiner Zeit wurde Oldenburg ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. Nach 47 Jahren Regierungszeit stirbt er im Jahr 1900. Ihm folgte sein Sohn Friedrich August (*16.11.1852, verstorben 24.02.1931) nach, der 1908 für den Landtag das Reichstagswahlrecht (direktes Wahlrecht) einführte. Im Zuge der Novemberrevolution dankte er am 11. November 1918 ab. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
5 Mark 1915 Deutsches Kaiserreich Mecklenburg-Schwerin Jahrhundertfeier Jaeger-Nr. 89
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5 Mark Mecklenburg-Schwerin J. 89Kaiserreich 5 Mark 1915 Mecklenburg-Schwerin 5 Mark Auflage 10.000 Jaeger-Nr. 89Die Jahrhundertfeier! Hinweis zu Gold- & Silbermünzen:Alle Preise sind auf Grundlage des bei Redaktionsschluss aktuellen Ankaufspreises kalkuliert. Bei stark schwankendem Gold- und Silberpreis sind Preisanpassungen an den je aktuellen Ankaufpreis möglich.
Kaiserreich Münzen für Ihre Sammlung entdecken
Wer sich mit Kaiserreich Münzen beschäftigt, taucht ein in eine der prägendsten Epochen der deutschen Geschichte. Zwischen 1871 und 1918 entstand ein einheitliches Münzwesen, das die Vielstaatlichkeit des jungen Deutschen Reiches auf faszinierende Weise widerspiegelt. In unserem Sortiment finden Sie Münzen aus dem Kaiserreich, die von unterschiedlichsten Herrschern, Münzstätten und Anlässen erzählen. Wenn Sie sich für Münzen Kaiserreich interessieren, erwartet Sie hier ein Sammelgebiet mit erstaunlicher Vielfalt und historischer Tiefe.
Überblick: Was zeichnet Kaiserreich Münzen aus?
Das Deutsche Kaiserreich Münzen umfassen einen Zeitraum von nur 47 Jahren, doch in dieser kurzen Zeit entstand ein bemerkenswert komplexes und facettenreiches Münzsystem. Anders als man vermuten könnte, prägte nicht allein das Reich selbst Münzen, sondern auch die einzelnen Bundesstaaten wie Preußen, Bayern, Sachsen oder Württemberg durften eigene Ausgaben mit individuellen Motiven herausgeben. Dadurch entstand eine Sammelvielfalt, die bis heute viele Numismatiker begeistert.
Gemeinsam war allen Münzen die einheitliche Währung Mark und Pfennig, die 1873 eingeführt wurde und die zuvor bestehenden Talerwährungen sowie Gulden ablöste. Diese Reichswährung sorgte für wirtschaftliche Einheit, ließ den einzelnen Staaten aber gestalterischen Spielraum auf der Vorderseite ihrer Münzen. So zeigen die Münzen aus dem Kaiserreich oft die Porträts der jeweiligen Landesherren, während die Rückseite mit dem Reichsadler ein verbindendes Symbol trug.
Geschichte und Hintergrund
Mit der Reichsgründung 1871 unter Kaiser Wilhelm I. entstand die Notwendigkeit, die zersplitterte Münzlandschaft der deutschen Einzelstaaten zu vereinheitlichen. Zuvor kursierten in den verschiedenen Regionen unterschiedliche Währungen, was den Handel erheblich erschwerte. Das Münzgesetz von 1873 legte schließlich die Mark als einheitliche Reichswährung fest und schuf damit die Grundlage für das, was Sammler heute als Kaiserreich Münzen kennen.
Während der gesamten Epoche regierten lediglich drei Kaiser: Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. Friedrich III. verstarb bereits nach kurzer Regierungszeit im Jahr 1888, weshalb Münzen mit seinem Porträt vergleichsweise selten geprägt wurden. Wilhelm II. hingegen bestimmte über drei Jahrzehnte das Erscheinungsbild der deutschen Münzen, bis das Kaiserreich mit der Novemberrevolution 1918 endete.
Die politische Struktur des Reiches als Bund von Königreichen, Großherzogtümern, Herzogtümern und freien Städten spiegelt sich unmittelbar in den Münzbildern wider. Jeder Bundesstaat durfte eigene Silbermünzen mit dem Bildnis seines Herrschers ausgeben, während die Goldmünzen und die kleineren Nominale stärker vereinheitlicht waren. Diese föderale Prägetradition macht das Sammelgebiet bis heute so abwechslungsreich.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Wer Deutsches Kaiserreich Münzen sammelt, begegnet einer breiten Palette an Materialien und Nominalen. Die höchsten Werte, die 20-Mark- und 10-Mark-Stücke, wurden in Gold geprägt und zeigen meist das Porträt des jeweiligen Landesherren auf der Vorderseite. Silber kam bei den mittleren Nominalen wie 5 Mark, 3 Mark, 2 Mark und 1 Mark zum Einsatz, während Pfennigmünzen üblicherweise aus Kupfer, Nickel oder einer Kupfer-Nickel-Legierung bestanden.
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Münzstätte, die anhand kleiner Buchstaben auf der Münze erkennbar ist. So steht beispielsweise A für Berlin, D für München, E für Dresden beziehungsweise Muldenhütten, F für Stuttgart und J für Hamburg. Diese Münzstättenzeichen sind für Sammler von großer Bedeutung, da sie Rückschlüsse auf die Herkunft und mitunter auch auf die Seltenheit einer Ausgabe zulassen.
Der Erhaltungsgrad, also der Zustand einer Münze, beeinflusst maßgeblich ihre Bedeutung für eine Sammlung. Gängige Bezeichnungen reichen von gut erhalten über sehr schön bis hin zu vorzüglich und Stempelglanz, wobei letzteres eine Münze ohne jegliche Abnutzungsspuren beschreibt. Gerade bei älteren Umlaufmünzen aus dem Kaiserreich sind höhere Erhaltungsgrade seltener anzutreffen, da diese Münzen tatsächlich im täglichen Zahlungsverkehr genutzt wurden.
Neben den regulären Kursmünzen gab es auch sogenannte Gedenkmünzen, die zu besonderen Anlässen wie Jubiläen, Universitätsgründungen oder bedeutenden historischen Ereignissen ausgegeben wurden. Diese Gedenkausgaben, meist als 2-Mark- oder 5-Mark-Stücke geprägt, zeigen oft aufwendigere Motive als die alltäglichen Umlaufmünzen und erfreuen sich unter Sammlern besonderer Beliebtheit.
Wichtige Serien, Motive und Länder
Innerhalb der Münzen aus dem Kaiserreich lassen sich verschiedene Sammelschwerpunkte bilden. Besonders beliebt sind die Ausgaben der größeren Königreiche wie Preußen, Bayern und Sachsen, da diese über die gesamte Reichszeit hinweg Münzen prägten und entsprechend vielfältige Jahrgänge und Porträts bieten. Aber auch kleinere Staaten wie die Großherzogtümer Baden, Hessen oder Mecklenburg-Schwerin sowie die freien Städte Hamburg, Bremen und Lübeck gaben eigene Münzen heraus, die aufgrund geringerer Prägemengen bei Sammlern besonders gefragt sind.
Ein zentrales Motiv auf nahezu allen Nominalen ist der Reichsadler, der als einheitliches Symbol des Deutschen Reiches auf der Rückseite vieler Münzen erscheint. Die Vorderseiten variieren hingegen je nach ausgebendem Staat: Sie zeigen die Bildnisse der Könige, Großherzöge oder Herzöge, oft mit wechselnden Frisuren, Uniformen oder Orden, die eine zeitliche Einordnung ermöglichen. Für Sammler, die sich auf bestimmte Landesherren spezialisieren, bieten diese Porträtvarianten ein spannendes Forschungsfeld.
Auch innerhalb der Regierungszeit Wilhelms II. lassen sich verschiedene Prägephasen unterscheiden, da sich sein Porträt über die Jahre leicht veränderte. Sammler, die sich intensiver mit Deutsches Kaiserreich Münzen befassen, achten daher genau auf Details wie Haartracht, Bart oder Kragenform, um einzelne Jahrgänge korrekt zuzuordnen. Diese kleinen Unterschiede machen die Beschäftigung mit dem Sammelgebiet besonders reizvoll.
Gold- und Silbermünzen im Vergleich
Während die Goldmünzen zu 20 und 10 Mark im Kaiserreich in erster Linie dem internationalen Zahlungsverkehr und größeren Transaktionen dienten, waren die Silbermünzen der eigentliche Bestandteil des alltäglichen Geldumlaufs. Diese unterschiedliche Funktion erklärt auch, warum Goldmünzen aus dieser Zeit oft in besseren Erhaltungsgraden vorliegen als vielfach genutzte Silbermünzen. Für angehende Sammler lohnt sich daher ein Blick auf beide Metallarten, um ein Gefühl für die jeweiligen Besonderheiten zu entwickeln.
Fun Facts zu Kaiserreich Münzen
Nur drei Kaiser regierten während der gesamten Epoche des Deutschen Kaiserreichs, wobei Friedrich III. mit rund 99 Tagen die kürzeste Regierungszeit hatte. Münzen mit seinem Porträt zählen deshalb zu den begehrtesten Objekten innerhalb dieses Sammelgebiets. Insgesamt beteiligten sich 25 Bundesstaaten sowie mehrere freie Städte am Münzwesen des Kaiserreichs, wodurch eine außergewöhnlich große Vielfalt an Motiven entstand.
Interessant ist auch, dass die 20-Mark-Goldmünze im Volksmund häufig schlicht als "Wilhelm" bezeichnet wurde, da das Porträt des Kaisers das Erscheinungsbild dieser Münze über Jahrzehnte prägte. Die Kombination aus Reichseinheit und regionaler Vielfalt macht die Münzen aus dem Kaiserreich bis heute zu einem lebendigen Spiegelbild der deutschen Geschichte vor dem Ersten Weltkrieg.
Auch die unterschiedlichen Münzstättenzeichen bergen kleine Geschichten: Manche Prägestätten wie Muldenhütten in Sachsen bestanden bereits vor der Reichsgründung und wurden nahtlos in das neue System integriert. Solche Details verdeutlichen, wie eng die Münzgeschichte des Kaiserreichs mit den älteren Traditionen der deutschen Einzelstaaten verknüpft war.
Kaiserreich Münzen in Ihrer Sammlung
Mit unserer riesigen Auswahl an Kaiserreich Münzen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses facettenreiche Sammelgebiet in seiner ganzen Breite zu entdecken. Historische Raritäten treffen bei uns auf sorgfältig zusammengestellte Bestände, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Sammlern gerecht werden. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen Münzen unterstützt Sie dabei, die passenden Stücke für Ihre persönliche Sammlung zu finden.
Ob Sie sich für die Goldmünzen einzelner Königreiche interessieren, gezielt Gedenkmünzen zusammenstellen möchten oder einfach die Vielfalt der deutschen Reichsgeschichte in Münzform erleben wollen: Das Sammelgebiet der Münzen Kaiserreich bietet für jeden Zugang spannende Entdeckungen. Wir freuen uns, Sie mit fachkundiger Beratung auf Ihrer Reise durch diese bewegte Epoche der deutschen Geschichte zu begleiten.
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