Gedenkmünzen
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3 Reichsmark Silbermünze 1928 Weimarer Republik Naumburg an der Saale Jaeger-Nr. 333
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3 Reichsmark 1928 900 Jahre Naumburg an der Saale Naumburg wurde erstmals 1012 urkundlich erwähnt. Seine eigentliche Stadtgründung verdankt Naumburg aber Hermann I. (*um 980, bis 1038), Markgraf von Meißen, der im Jahr 1028 den Bischofsitzes von Zeitz nach Naumburg verlegte. Auf dieses Jahr fiel auch die Verleihung des Marktrechts. Wahrzeichen der Stadt ist der spätromanisch-frühgotische Dom, der zu den wertvollsten europäischen Baudenkmälern gehört. Mit seinem Bau wurde bereits vor 1213 begonnen. Weltberühmt sind die zwölf lebensgroßen Stifterfiguren (darunter auch Hermann I. mit seiner Frau Regelindis) im Westchor. Auflage: 100.000 Jaeger-Nr. 333 Jetzt sichern! Hinweis: Beispielabbildung
3 Reichsmark Silbermünze 1928 Weimarer Republik Albrecht Dürer Jaeger-Nr. 332
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3 Reichsmark 1928 400. Todestag von Albrecht Dürer Albrecht Dürer ( 21.5.1471 - bis 6.4.1528), Maler, Kupferstecher, Zeichner und Kunsttheoretiker, war der größte deutsche Künstler zur Zeit der Reformation. Wie den Holzschnitt, so perfektionierte und revolutionierte Dürer auch die Techniken des Kupferstichs. Durch Blätter wie Ritter, Tod und Teufel und Melencolia I wurde er in ganz Europa bekannt. Der schon zu Lebzeiten berühmte und wohlhabende Dürer schuf ein ungeheuer großes Werk, u.a. Portraits, die teilweise auf den Banknoten der BRD abgebildet waren. Auflage: 50.000 Jaeger-Nr. 332 Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Hinweis: Beispielabbildung
5 Reichsmark 1927-1932 Weimarer Republik Eichbaum Jaeger-Nr. 331
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Weimarer Republik 5 Reichsmark 1927 - 1932 Eichbaum Im 18. Jahrhundert wurde die Eiche zum Symbol deutscher Kraft und Standhaftigkeit. Der auf der 5 Reichsmark-Münze abgebildete Eichbaum wurde allerdings zu einem politischen Zankapfel, denn der Baum weist einige verdorrte Zweige auf. Die Volksmeinung deutete dies als Hinweis auf die Gebiete, die von Deutschland aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrages abgetrennt wurden: Elsass-Lothringen, Nordschleswig, Westpreußen, Oberschlesien und Posen. Und tatsächlich: Später hat der Künstler Maximilian Dasio bestätigt, dass genau dies seine Intention gewesen war. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
3 Reichsmark Silbermünze 1927 Weimarer Republik Uni Marburg Jaeger-Nr. 330
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3 Reichsmark 1927 - 400 Jahre Universität Marburg 1527 wurde in Marburg vom 23jährigen Landgrafen Philipp von Hessen (1504 - 1567), genannt der Großmütige, die zweite protestantische Universität der Welt gegründet(die älteste protestantische Universität hat 1526 bis 1530 im schlesischen Liegnitz bestande). 1529 fand in den Räumen der Universität das "Marburger Religionsgespräch" zwischen Martin Luther und Ulrich Zwingli statt, von dem sich Philipp die Einigung unter den protestantischen Strömungen erhoffte. Auflage: 130.000 Jaeger-Nr. 330 Sichern Sie sich jetzt Ihre Münze!
5 Reichsmark Silbermünze 1927 Weimarer Republik 450 Jahre Universität Tübingen Jaeger-Nr. 329
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Silbermünze Weimar 5 Reichsmark450 Jahre Universität Tübingen 1927 Jaeger-Nr. 329 Original Weimar Silbermünze: die 5 Reichsmark 1927 "450 Jahre Universität Tübingen".Die Universität Tübingen wurde 1477 als eine der ersten Universitäten Deutschlands von Graf Eberhard V. (*1445, gestorben 1496) gegründet. Der heutige Name "Eberhard Karls Universität" wurde der Universität 1769 von Herzog Karl Eugen von Württemberg verliehen, der seinen Namen dem des Gründers hinzufügte. Eberhard V., vor allem bekannt als Eberhard im Bart, gilt als der bedeutendste württembergische Landesherr im Spätmittelalter. Mit der Universitätsgründung wollte er, wie er es formulierte, "helfen zu graben den Brunnen des Lebens, daraus geschöpft werden mag tröstliche und heilsame Weisheit".Sichern Sie sich jetzt diese Silber-Rarität! Hinweis: Beispielabbildung
3 Reichsmark Silbermünze 1927 Weimarer Republik Uni Tübingen Jaeger-Nr. 328
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3 Reichsmark 1927 "450 Jahre Universität Tübingen" Die Universität Tübingen wurde 1477 als eine der ersten Universitäten Deutschlands von Graf Eberhard V. (*1445, gestorben 1496) gegründet. Der heutige Name "Eberhard Karls Universität" wurde der Universität 1769 von Herzog Karl Eugen von Württemberg verliehen, der seinen Namen dem des Gründers hinzufügte. Eberhard V., vor allem bekannt als Eberhard im Bart, gilt als der bedeutendste württembergische Landesherr im Spätmittelalter. Mit der Universitätsgründung wollte er, wie er es formulierte, "helfen zu graben den Brunnen des Lebens, daraus geschöpft werden mag tröstliche und heilsame Weisheit". Auflage: 50.000 Jaeger-Nr. 328 Sichern Sie sich jetzt noch Ihr Exemplar!
3 Reichsmark 1927 Weimarer Republik Nordhausen Jaeger-Nr. 327
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3 Reichsmark 1927 - 1000 Jahre Nordhausen Nordhausen entwickelte sich am Schnittpunkt uralter Straßen und Heerwege. Im Jahr 910 ließ der spätere König der Ostfranken Heinrich I. (*876, gestorben 936) eine Burg errichten, was Handwerk und Gewerbe den Anreiz gab, sich anzusiedeln. In einer Schenkungsurkunde von Heinrich I. an seine Frau Mathilde vom 13. Mai 927 wird der Name Nordhausen erstmals urkundlich erwähnt. Jahre nach dem Tod ihres Mannes gründet Mathilde neben der Burg ein Damenstift. Heinrichs Enkel Otto II. verleiht im Jahre 962 dieser Gründung die Einkünfte von Markt, Münze und Zoll am Ort. Auflage: 100.000 Jaeger-Nr. 327 Sichern Sie sich jetzt noch Ihre Münze!
5 Reichsmark 1927 Weimarer Republik 100 Jahre Bremerhaven Jaeger-Nr. 326
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5 Reichsmark 100 Jahre Bremerhaven - Jaeger 326 Historische 5 Reichsmark Silbermünze mit der Prägestätte A (Berlin) aus 500er Silber! Original Silbermünze der Weimarer Republik: die 5 Reichsmark 1927 "100 Jahre Bremerhaven" Das Motiv der 5 Reichsmark Silbermünze zeigt ein von einer Kette umfangener Dreimaster, der die Kette mit seinem Bug durchbricht. Dieses Motiv erinnert an den vergeblichen Versuch von Gerhard II. (1219 bis 1258 Erzbischof von Bremen) von den Bremern Zoll zu erheben, indem er die Weser durch Pfähle sperren und die Durchfahrt mit einer Kette schließen ließ.100 Jahre Bremerhaven Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Weser bei Bremen so stark versandet, dass die Stadt Bremen drohte, von der Nordsee abgeschnitten zu werden. Aus diesem Grund erwarb die Stadt Bremen am 11.01.1827 vom Königreich Hannover ein Stück Land, um dort einen neuen Hafen zu gründen: Bremerhaven. Jetzt zugreifen!
3 Reichsmark 1927 Weimarer Republik 100 Jahre Bremerhaven Jaeger-Nr. 325
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3 Reichsmark 1927 100 Jahre Bremerhaven Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Weser bei Bremen so stark versandet, dass Bremen drohte, von der Nordsee abgeschnitten zu werden. Deswegen erwarb die Stadt Bremen am 11.01.1827 vom Königreich Hannover ein Stück Land, um dort einen neuen Hafen zu gründen: Bremerhaven. Das Motiv der Münze, ein von einer Kette umfangener Dreimaster, der die Kette mit dem Bug durchbricht, erinnert an den vergeblichen Versuch von Gerhard II. (1219 bis 1258 Erzbischof von Bremen) von den Bremern Zoll zu erheben, indem er die Weser durch Pfähle sperren und die Durchfahrt mit einer Kette schließen ließ. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
3 Reichsmark 1926 Weimarer Republik 700. Jahre Reichsfreiheit Lübeck Jaeger-Nr. 323
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700 Jahre Reichsfreiheit Lübeck Es war Kaiser Friedrich II., der Lübeck 1226 zur freien Reichsstadt erhob. Fortan waren Rat und Bürgerschaft nur dem Kaiser untertan und somit unabhängig von Grafen, Herzogen oder Bischöfen. Diese Reichsunmittelbarkeit ermöglichte Lübeck die Entwicklung eines eigenes Rechts, was eine starke und selbständige Handelspolitik zur Folge hatte. Lübeck wurde zum Hauptort der Hanse und war somit zeitweise die wichtigste Handelsstadt des nördlichen Europa. Das sogenannte Lübsche Recht erlangte in vielen Ostsee-Städten Geltung. Auflage: 200.000 Jaeger-Nr. 323 Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Hinweis: Beispielabbildung
5 Reichsmark Silbermünze 1925 Weimarer Republik Jahrtausendfeier Rheinlande Jaeger-Nr. 322
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5 Reichsmark 1925 Jahrtausendfeier der Rheinlande Zu einer Zeit, da die Rheinlande durch Frankreich besetzt waren (erst 1930 wurden die Rheinlande geräumt), erinnert die erste Gedenkmünze der Weimarer Republik an das Jahr 925, als es dem vielfach sogenannten ersten deutschen König Heinrich I. (876 - 936) gelang, das zu Lothringen gehörige Rheinland mit seinem Reich zu vereinigen. Die Wahl des Motivs geht auf eine Anregung des damaligen Oberbürgermeisters von Köln und späteren Bundeskanzlers Konrad Adenauer zurück. Historisches Zeitzeugnis in Silber!Hinweis: Beispielabbildung
3 Reichsmark 1925 Weimarer Republik Jahrtausendfeier Rheinlande Jaeger-Nr. 321
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Original Weimar Silbermünze: die 3 Reichsmark Jahrtausendfeier Rheinlande 1925 Jaeger-Nr. 32 Zu einer Zeit, da die Rheinlande durch Frankreich besetzt waren (erst 1930 wurden die Rheinlande geräumt), erinnert die erste Gedenkmünze der Weimarer Republik an das Jahr 925, als es dem vielfach sogenannten ersten deutschen König Heinrich I. (876 - 936) gelang, das zu Lothringen gehörige Rheinland mit seinem Reich zu vereinigen. Die Wahl des Motivs geht auf eine Anregung des damaligen Oberbürgermeisters von Köln und späteren Bundeskanzlers Konrad Adenauer zurück. Historisches Zeitzeugnis in Silber!
5 Gulden 1932 Danzig Marienkirche Jaeger D17
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Danzig 5 Gulden Marienkirche - Jaeger D17Diese seltene 5 Gulden Silbermünze der Stadt Danzig wurde im Jahr 1932 geprägt. Díe 5 Gulden Münze mit der Jaeger-Nummer D17 zeigt als Motiv die berühmte Marienkirche auf der Bildseite, sowie das Wappen auf der Nominalseite. Die Danziger Gulden waren bis 1939 offizielles Zahlungsmittel der freien Stadt Danzig. Die Marienkirche in Danzig Die Marienkirche in Danzig ist die drittgrößte Backsteinkirche der Welt und wurde von 1343 bis 1502 erbaut. Die gotische Kirche zählt zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Polen und bietet bis zu 25.000 Besuchern Platz.
Danzig 25 Gulden Goldmünze 1930 Neptun st
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25 Gulden Neptun mit Dreizack Offiziell wurde diese seltene Goldmünze - 25 Gulden Neptun mit Dreizack - nie ausgegeben. Der komplette Bestand dieser Goldmünze war bei der Deutschen Reichsbank in Berlin verblieben, um für die gesetzlich vorgeschriebene Deckung des Notenumlaufs zu sorgen. Einige Stücke wurden nach 1939 an hohe NSDAP-Führer verliehen. Nach 1945 kam der Bestand Goldmünzen "Neptun mit Dreizack" in russische Hand und erst vor 15 Jahren gelangten einige Exemplare auf den Sammlermarkt.Hier sichern Sie sich mit dieser Goldmünze aus dem Jahr 1930 ein seltenes Sammlerstück inklusive zeitgeschichtlicher Dokumentation, stilvoll verpackt im edlen Bernstein-Etui! Das hervorragend verarbeitet Etui wertet den ohnehin bereits sehr hohen Wert des seltenen Goldguldens "Neptun mit Dreizack" merklich auf. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Gedenkmünzen der Weimarer Republik entdecken
Wer sich für Gedenkmünzen Weimarer Republik interessiert, taucht ein in eine der bewegtesten Phasen der deutschen Geldgeschichte. Zwischen 1925 und 1933 ließ die junge deutsche Republik eine Reihe besonderer Silbermünzen prägen, die bis heute zu den gefragtesten Sammelobjekten ihrer Zeit gehören. In dieser Kategorie finden Sie eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl dieser historischen Zeugnisse, von bekannten Motiven bis zu selteneren Prägungen. Wer die politischen Umbrüche, kulturellen Ereignisse und regionalen Jubiläen jener Jahre nachvollziehen möchte, findet in diesen Münzen einen unmittelbaren, greifbaren Zugang zur Geschichte.
Überblick: Was zeichnet Weimarer Republik Gedenkmünzen aus?
Die Gedenkmünzen der Weimarer Republik entstanden in einer Zeit politischer und wirtschaftlicher Umbrüche, blieben in ihrer Gestaltung jedoch von hoher künstlerischer Qualität geprägt. Ausgegeben wurden sie in den Nominalen 3 Reichsmark und 5 Reichsmark, stets in Silber und stets aus konkretem Anlass. Anders als die umlaufenden Kursmünzen jener Jahre wurden diese Stücke bewusst als besondere Erinnerungsprägungen konzipiert, die einem historischen Ereignis, einer bedeutenden Persönlichkeit oder einem regionalen Jubiläum gewidmet waren.
Für Sammler liegt der Reiz gerade in dieser thematischen Vielfalt. Jede Ausgabe erzählt eine eigene Geschichte, sei es ein Stadtjubiläum, ein technischer Meilenstein oder das Andenken an einen bedeutenden Dichter. Wer eine Sammlung zur Weimarer Republik aufbaut, erhält damit nicht nur numismatisch interessante Objekte, sondern auch ein kompaktes Stück deutscher Kultur- und Zeitgeschichte.
Geschichte und historischer Hintergrund
Die Weimarer Republik bestand von 1919 bis 1933 und war die erste parlamentarische Demokratie auf deutschem Boden. Wirtschaftlich stand sie zunächst im Zeichen der Hyperinflation der frühen 1920er Jahre, die erst mit der Einführung der Rentenmark und später der Reichsmark 1924 überwunden wurde. Erst nach dieser Währungsstabilisierung war es überhaupt wieder möglich, hochwertige Silbermünzen mit besonderem Anlass zu prägen.
Die erste Gedenkmünze der neuen Reichsmark-Währung erschien 1925 zum tausendjährigen Bestehen der Rheinlande, ein Ereignis mit deutlichem politischen Symbolgehalt, da die Rheinlande zu jener Zeit noch unter alliierter Besatzung standen. In den folgenden Jahren griffen weitere Ausgaben städtische Jubiläen, historische Persönlichkeiten und technische Errungenschaften auf. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten 1933 endete diese Reihe, sodass die Weimarer Gedenkmünzen heute einen klar abgegrenzten und damit gut überschaubaren Sammelbereich bilden.
Diese zeitliche Begrenzung macht das Sammelgebiet für Einsteiger besonders attraktiv. Es handelt sich um eine endliche Anzahl unterschiedlicher Ausgaben, die sich über wenige Jahre verteilen und dennoch ein breites thematisches Spektrum abdecken. Gerade diese Kompaktheit erlaubt es, sich mit der Zeit einen fundierten Überblick über das gesamte Gebiet zu erarbeiten.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Die Gedenkmünzen der Weimarer Republik wurden in Silber geprägt, üblicherweise in einer Legierung von 500 Tausendteilen Feinsilber. Diese Materialwahl unterscheidet sie deutlich von späteren Gedenkprägungen und verleiht ihnen ihren charakteristischen Glanz sowie ein angenehmes Gewicht in der Hand. Geprägt wurden die Münzen an mehreren deutschen Münzstätten, erkennbar am kleinen Buchstaben unterhalb des Münzbildes, etwa A für Berlin, D für München, E für Muldenhütten, F für Stuttgart, G für Karlsruhe und J für Hamburg.
Für Sammler spielt der Erhaltungsgrad eine zentrale Rolle bei der Beurteilung eines Stückes. Üblich ist die Einteilung in Kategorien wie „vorzüglich“ (vz), „vorzüglich bis Stempelglanz“ (vz-st) oder „Stempelglanz“ (st), wobei Letzteres eine praktisch fehlerfreie, unzirkulierte Erhaltung beschreibt. Gerade bei den Weimarer Ausgaben lohnt sich ein genauer Blick auf feine Kratzer, Randfehler oder Reinigungsspuren, da diese den Sammlerwert eines Stückes erheblich beeinflussen können. Manche Jahrgänge und Münzstätten sind deutlich seltener anzutreffen als andere, was die Suche nach bestimmten Varianten zu einer eigenen kleinen Herausforderung macht.
Ein weiteres Merkmal, das erfahrene Sammler zu schätzen wissen, ist die künstlerische Gestaltung der Motivseiten. Viele Entwürfe stammen von renommierten Medailleuren der Zeit, die klassische Bildsprache mit einer für die 1920er Jahre typischen, teils sachlich-modernen Formensprache verbanden. Diese Verbindung aus historischem Anlass und künstlerischer Umsetzung macht jede einzelne Ausgabe zu einem eigenständigen kleinen Kunstwerk.
Wichtige Serien, Motive und Jahrgänge
Innerhalb der Weimarer Gedenkmünzen lassen sich mehrere thematische Gruppen unterscheiden, die das Sammelgebiet strukturieren und Orientierung bieten.
Städtejubiläen und Landesgeschichte
Zu den bekanntesten Ausgaben dieser Gruppe zählt die 3-Reichsmark-Münze von 1925 zum tausendjährigen Bestehen der Rheinlande. Ähnliche regionale Anlässe würdigten spätere Prägungen wie das 900-jährige Stadtjubiläum von Nordhausen im Jahr 1927 oder die Tausendjahrfeier der Stadt Bremen im selben Jahr. Auch die Vereinigung Waldecks mit Preußen im Jahr 1929 fand ihren Niederschlag in einer eigenen Gedenkmünze. Diese Stücke verbinden regionale Identität mit gesamtdeutscher Geldgeschichte und sind gerade für Sammler mit lokalem Bezug besonders reizvoll.
Kulturelle Persönlichkeiten
Eine zweite große Gruppe widmet sich bedeutenden Persönlichkeiten der deutschen Kultur- und Geistesgeschichte. Der 400. Todestag Albrecht Dürers wurde 1928 mit einer eigenen Ausgabe geehrt, während der Dichter Gotthold Ephraim Lessing 1929 auf einer weiteren Münze gewürdigt wurde. Der Minnesänger Walther von der Vogelweide erschien 1930 als Motiv, und zum 100. Todestag Johann Wolfgang von Goethes wurde 1932 eine der letzten Gedenkmünzen der Weimarer Republik geprägt. Diese Ausgaben verbinden numismatisches Sammeln mit dem Andenken an zentrale Figuren der deutschen Kulturgeschichte.
Technische und gesellschaftliche Ereignisse
Besonders gefragt bei Sammlern ist die 5-Reichsmark-Münze von 1930, die dem Weltflug des Luftschiffs Graf Zeppelin gewidmet ist. Sie steht exemplarisch für Ausgaben, die nicht historische Rückschau, sondern aktuelle technische Leistungen der eigenen Zeit würdigten. Solche Motive zeigen, dass die Weimarer Gedenkmünzen nicht nur vergangene Ereignisse, sondern auch den Fortschrittsgeist der 1920er und frühen 1930er Jahre widerspiegelten.
Fun Facts zu Gedenkmünzen der Weimarer Republik
Ein interessanter Aspekt dieses Sammelgebiets ist die kurze Prägezeit von nur acht Jahren, in denen dennoch eine erstaunliche thematische Bandbreite entstand. Viele der abgebildeten Anlässe, etwa Stadtjubiläen oder technische Errungenschaften, spiegeln den Optimismus und die Modernisierungsbestrebungen der sogenannten „Goldenen Zwanziger“ wider, bevor die Weltwirtschaftskrise die politische Stimmung im Land veränderte.
Bemerkenswert ist zudem, dass mehrere Münzstätten gleichzeitig an ein und demselben Motiv arbeiteten, sodass ein und derselbe Jahrgang in unterschiedlichen Prägequalitäten und mit unterschiedlichen Münzstättenbuchstaben existiert. Für Sammler entsteht dadurch die Möglichkeit, eine einzelne Ausgabe in mehreren Varianten zusammenzustellen und so tiefer in die Feinheiten der Prägetechnik jener Zeit einzutauchen. Diese Kombination aus historischer Kürze und gestalterischer Vielfalt macht das Gebiet bis heute zu einem lebendigen Teil der deutschen Münzgeschichte.
Ihre Sammlung mit Weimarer Republik Gedenkmünzen erweitern
Gedenkmünzen der Weimarer Republik verbinden deutsche Zeitgeschichte, künstlerische Gestaltung und numismatisches Sammelinteresse in einer überschaubaren, aber facettenreichen Serie. Ob Stadtjubiläum, große Persönlichkeit oder technischer Meilenstein: Jede Ausgabe erzählt einen eigenen Ausschnitt der bewegten 1920er und frühen 1930er Jahre. Stöbern Sie in unserer Auswahl und lassen Sie sich von der Vielfalt dieser Epoche inspirieren.
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