Slg Tonga Tin Can Mail 1934/70 29 Briefe
3.980,00 €
Lieferzeit ca 2-4 Werktage
Letzte Exemplare!
Beschreibung
1934 - 1970 Tonga - Tin-Can-Mail
Das zum Südsee-Königreich Tonga gehörende kleine Eiland Niua Fo'ou (englisch: Tin Can Island) wartete in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts mit einer postalischen Besonderheit auf - der Blechdosenpost. Die Insel, eigentlich nur ein riesiger Ringvulkan, dessen Caldera ein See ist, der ein Drittel der gesamten Inseloberfläche ausmacht, hat einen fruchtbaren tropisch heißen Uferstreifen auf dem etwa 200 Menschen leben. Als Tonga Ende des 19. Jahrhunderts britisches Protektorat wurde, begannen sich Koprahändler auch für die hier prächtig wachsenden Kokospalmen zu interessieren und knüpften Handelsbeziehungen zu den Eingeborenen an. Weil es jedoch rund um die Insel keinen geeigneten Anlegeplatz für große Schiffe gibt, wurde der Transport auf eine recht originelle Art gelöst: Eingeborene Männer schwammen vom Ufer zu den etwa eine Seemeile (1,8 km) entfernt ankernden Schiffen und schoben ihre Fracht vor sich her. Dafür wurden die auf jedem britischen Schiff mitgeführten 40 Pfund fassenden Zwieback-Blechdosen benutzt. So entstand auch die langen Jahre funktionierende Blechdosenpost, die "Tin Can Mail". Erst als im Jahre 1931 ein Schwimmer von einem Hai gefressen wurde, setzte man Kanus für den Transport ein. Die Sammlung umfasst 29 unterschiedliche Belege mit abwechslungsreichen Frankaturen und vielen reizvollen Entwertungen, die auf die besondere Art der Beförderung durch "Tin-Can-Mail" hinweisen. Bis auf zwei modernere Belege aus den 70er-Jahren stammen alle restlichen 27 Briefe aus den 30er-Jahren.
Hinweis: Beispielabbildung
Technische Daten
| Artikel Nr.: | 9805.251 |
|---|
1934 - 1970 Tonga - Tin-Can-Mail
Das zum Südsee-Königreich Tonga gehörende kleine Eiland Niua Fo'ou (englisch: Tin Can Island) wartete in den 20er und 30er Jahren des 20. Jahrhunderts mit einer postalischen Besonderheit auf - der Blechdosenpost. Die Insel, eigentlich nur ein riesiger Ringvulkan, dessen Caldera ein See ist, der ein Drittel der gesamten Inseloberfläche ausmacht, hat einen fruchtbaren tropisch heißen Uferstreifen auf dem etwa 200 Menschen leben. Als Tonga Ende des 19. Jahrhunderts britisches Protektorat wurde, begannen sich Koprahändler auch für die hier prächtig wachsenden Kokospalmen zu interessieren und knüpften Handelsbeziehungen zu den Eingeborenen an. Weil es jedoch rund um die Insel keinen geeigneten Anlegeplatz für große Schiffe gibt, wurde der Transport auf eine recht originelle Art gelöst: Eingeborene Männer schwammen vom Ufer zu den etwa eine Seemeile (1,8 km) entfernt ankernden Schiffen und schoben ihre Fracht vor sich her. Dafür wurden die auf jedem britischen Schiff mitgeführten 40 Pfund fassenden Zwieback-Blechdosen benutzt. So entstand auch die langen Jahre funktionierende Blechdosenpost, die "Tin Can Mail". Erst als im Jahre 1931 ein Schwimmer von einem Hai gefressen wurde, setzte man Kanus für den Transport ein. Die Sammlung umfasst 29 unterschiedliche Belege mit abwechslungsreichen Frankaturen und vielen reizvollen Entwertungen, die auf die besondere Art der Beförderung durch "Tin-Can-Mail" hinweisen. Bis auf zwei modernere Belege aus den 70er-Jahren stammen alle restlichen 27 Briefe aus den 30er-Jahren.
Hinweis: Beispielabbildung
| Artikel Nr.: | 9805.251 |
|---|
Dafür steht Primus
Über 120.000 zufriedene Kunden
Exclusives Sammler-Sortiment von über 10.000 Artikeln
Etablierter Münzhändler seit 1993