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10 Mark 1890-1901 Kaiserreich Friedrich I. Baden Jaeger-Nr. 188
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Eine glänzende Erinnerung an das deutsche Kaiserreich und das Großherzogtum Baden Die Kaiserreich 10 Mark Goldmünze aus den Jahren 1890-1901 ist nicht nur ein wertvolles Sammlerstück, sondern auch ein bedeutsames Zeugnis der deutschen Geschichte. Friedrich I. diente als Großherzog von Baden von 1856 bis zu seinem Tod im Jahr 1907 und war eine zentrale Figur in der Politik des deutschen Kaiserreichs. Seine Regentschaft ist besonders bemerkenswert für die Modernisierung des Staates und die Förderung von Kunst und Wissenschaft. Diese besondere Münze zeichnet sich durch ihr Feingewicht von 3,5842g und ein Bruttogewicht von 3,9825g aus, bei einer Feinheit von 900/1000 Gold. Der Durchmesser beträgt 19,5 mm, was sie zu einem exquisiten Stück deutscher Prägekunst macht. Die Erhaltung dieser Münze wird als sehr schön bis vorzüglich (ss-vz) eingestuft, was ihre Attraktivität für Sammler und Geschichtsinteressierte weiter erhöht. Feingewicht: 3,5842g, Bruttogewicht: 3,9825g, eine Garantie für Qualität Feinheit von 900/1000 Gold, ein Ausdruck höchster Präzision Prägequalität: sehr schön bis vorzüglich (ss-vz), ein Beweis für den historischen Wert Entdecken Sie dieses historische Meisterwerk und bereichern Sie Ihre Sammlung um ein Stück deutscher Geschichte.
Deutsches Kaiserreich 4er Set 20 Mark Gold 1890-1914 (J.-Nr.: 194, 246, 259, 296)
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4x 20 Mark Goldmünzen 1890-1914 - Die vier Königreiche des Kaiserreichs Jäger-Nr.: 194, 246, 259, 296 Die Vorderseite jeder dieser Goldmünzen zeigt das Porträt des jeweiligen Monarchen des jeweiligen Königreichs: Preußen, Bayern, Sachsen und Württemberg. Diese Herrscher prägten die Geschichte des Deutschen Kaiserreichs entscheidend mit. Die Umschrift enthält den Namen des jeweiligen Königs sowie dessen Titel. Die Rückseite präsentiert den imposanten Reichsadler mit Brustschild, welcher das Wappen des Kaiserreichs trägt. Die Umschrift benennt die Nominalangabe "20 Mark" sowie das Prägejahr der jeweiligen Münze. Diese 20-Mark-Stücke repräsentieren die vier bedeutendsten Königreiche innerhalb des Deutschen Kaiserreichs und illustrieren die politische Struktur jener Zeit. Die Münzen wurden in der damals üblichen Feinheit von 900/1000 geprägt und dienten als gesetzliches Zahlungsmittel. Auf einen Blick: Set aus vier historischen 20-Mark-Goldmünzen des Deutschen Kaiserreichs Geprägt zwischen 1890 und 1914 in 900/1000 Gold Enthält die Herrscherporträts von Preußen, Bayern, Sachsen und Württemberg Jede Münze zeigt den Reichsadler als Symbol des Kaiserreichs Lieferung im hochwertigen Holzetui mit Zertifikat Sichern Sie sich dieses exklusive Set von vier kaiserlichen Goldmünzen und holen Sie sich ein wertvolles Stück deutscher Numismatikgeschichte nach Hause!Historischer Kontext: Die Goldmünzen des Kaiserreichs spiegeln die monetären und politischen Entwicklungen der Zeit wider. Nach der Reichsgründung 1871 wurde das Dezimalsystem eingeführt, und Goldmark-Münzen avancierten zur zentralen Währung des Kaiserreichs. Die vier Königreiche Preußen, Bayern, Sachsen und Württemberg behielten ihre monarchischen Strukturen bei, prägten jedoch Goldmünzen im einheitlichen Design mit individuellen Herrscherporträts. Die zwischen 1890 und 1914 geprägten 20-Mark-Stücke sind nicht nur numismatische Zeugnisse der Kaiserzeit, sondern auch ein Sinnbild für die wirtschaftliche Stabilität Deutschlands vor dem Ersten Weltkrieg. Während dieser Zeit galt die Goldmark als eine der stabilsten Währungen weltweit. Erst mit dem Kriegseintritt 1914 und der damit verbundenen Abkehr vom Goldstandard begann der Niedergang dieser stabilen Währungsform. Dieses Set ist eine einzigartige Zusammenstellung, die die Geschichte der vier wichtigsten Königreiche des Kaiserreichs in hochwertigem Gold widerspiegelt.5 Mark Kaiserreich Hamburg 1875-1888 - Silbermünze mit hanseatischem Wappen
2er Set 20 Mark Goldmünze 1890-1914 Deutsches Kaiserreich Preußen Kaiser Wilhelm II. Jaeger-Nr. 252 und 253
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Preußen 2er Set 20 Mark Goldmünze 1890-1914 Wilhelm II. Zum 100-jährigen Jubiläum: Der Kaiser dankt ab! Ungläubigkeit, Fassungslosigkeit und Erleichterung in der Bevölkerung: am 28. November 1918 dankt Kaiser Wilhelm II. (1857-1941) ab. 100 Jahre später wünschen sich viele Bürger wieder einen König oder eine Königin wie in Großbritannien, den Niederlanden oder Schweden. Die Münzen des Kaiserreiches sind beliebter denn je und werden immer schwerer beschaffbar. Jaeger-Nr. 252 und 253 Edle Kaiser Wilhelm II. 20 Mark in Gold Im Holzetui und Echtheitszertifikat Sichern Sie sich jetzt den letzten deutschen Kaiser als wertvolle Münzausgabe! Beispielabbildung: Gelieferter Jahrgang kann von der Abbildung abweichen!
10 und 20 Mark 1973 Kaiserreich Set Jaeger-Nr. 193 und 197 im Etui
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Ein königliches Vermächtnis in Gold Das Jahr 1873 war eine bemerkenswerte Zeit für das Deutsche Kaiserreich und insbesondere für das Königreich Bayern unter der Herrschaft von König Ludwig II. Diese Periode zeichnete sich durch kulturellen Reichtum und architektonische Meisterwerke aus, die bis heute die bayerische Landschaft prägen. Inmitten dieser kulturellen Blütezeit wurden die 10 und 20 Mark Goldmünzen geprägt, die ein Symbol der wirtschaftlichen und monetären Stabilität des Reiches darstellten. Die 10 Mark Goldmünze von 1873, mit dem Porträt von König Ludwig II. von Bayern, ist nicht nur eine Hommage an einen der markantesten Monarchen Bayerns, sondern auch ein begehrtes Stück für Münzsammler. Mit einem Feingehalt von 900/1000, einem Raugewicht von 3,9 g und einem Durchmesser von 19,5 mm, verkörpert sie die Exzellenz der damaligen Münzprägekunst. Das Set wird vervollständigt durch die 20 Mark Goldmünze, die ebenfalls unter König Ludwig II. geprägt wurde. Während spezifische Informationen zu dieser Münze weniger verbreitet sind, teilt sie die hohe Qualitäts- und Gestaltungsstandards ihrer 10 Mark Schwester. Sammler schätzen sie für ihre Seltenheit und historische Bedeutung. Feinheit: 900/1000 Gold Gewicht: 10 Mark (3,9 g), 20 Mark (höheres Gewicht) Durchmesser: 19,5 mm (10 Mark) Eine königliche Bereicherung für jede Sammlung.
20 Mark Goldmünze 1892-1896 Großherzog Carl Alexander Jaeger -Nr. 282
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Großherzogtum Sachsen 20 Mark Goldmünze Großherzog Carl Alexander 1892/1896 Extrem Rar! Die einzige Goldmark vom Großherzog! Jaeger -Nr. 282! Am 18. Januar 1871 erfolgte die deutsche Reichsgründung mit der Proklamation des preußischen Königs Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser in Versailles. Es kam zur Reichsgründung und eine Währungsreform wurde durchgeführt. Hierbei wurde der Taler durch die Mark als Zahlungsmittel ersetzt. Jeder Regent der 25 Teilstaaten hatte das Recht eine eigene Goldmark zu prägen. Die Porträtseite zeigt den jeweiligen Regenten. Auf der anderen Seite ist das Staatswappen, der Nennwert und das Prägejahr zu sehen. Sachsen-Weimar-Eisenach war Ernestinisches Herzogtum Territorium des Heiligen Römischen Reiches. Unter Herzog Karl August von Sachsen-Weimar-Eisenach entstand es im Jahre1809 aus dem Zusammenschluss von Sachsen-Eisenach und Sachsen-Weimar. Den Status eines Großherzogtums erlangte es jedoch erst im Jahre 1815, auf dem Wiener Kongress. Während der Regentschaft des Großherzoges Carl Alexander, er regierte von 1853 bis 1901, wurde Sachsen-Weimar-Eisenach im Jahre 1871 Mitgliedstaat des Deutschen Kaiserreichs. Geprägt wurde diese 20 Mark Goldmünze lediglich nur in zwei Jahren, 1892 und 1896. Profitieren Sie von dieser historischen Spitzen-Rarität!
10 Mark Goldmünze 1890-1912 Deutsches Kaiserreich Preußen Kaiser Wilhem II. Jaeger-Nr. 251
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Kaiserreich Preußen 10 Mark Goldmünze Wilhelm II. Wilhelm I. ebnete den Weg für das Deutsche Kaiserreich und festigte seine Macht, sein todkranker Sohn Friedrich III. bestieg danach den Thron und starb 99 Tage später. Friedrichs ältester Sohn, der als Wilhelm II. in die Geschichte einging, folgte ihm als dritter Kaiser im selben Jahr (1888)! Für die Kinder bedeutete dies ein Jahr ohne Kaiserwecken, denn nur zum Kaisergeburtstag gab es die begehrten kostenlosen Brötchen - und diesen hatten zwei Kaiser nicht mehr erlebt und Wilhelm II. hatte vor seiner Krönung Geburtstag! 900er Gold Jahrgang unserer Wahl Jaeger-Nr. 251 Sammeln Sie komplett! Hinweis: Beispielabbildung
10 Mark Goldmünze 1874-1888 Deutsches Kaiserreich Preußen Kaiser Wilhelm I. Jaeger-Nr. 245
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Kaiserreich 10 Mark Goldmünze: Deutsche Geschichte in Gold!Das Königreich Preußen war der bei weitem größte und einflussreichste Einzelstaat des Deutschen Reiches und umfasste zwei Drittel der Fläche und rund drei Fünftel der Bewohner. Wilhelm I. (*22.03.1797, verstorben am 09.03.1888) war ab 1861 preußischer König - wenig später berief er Otto von Bismarck zum Ministerpräsidenten. Der deutsche Sieg im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 gipfelte in der Kaiserproklamation des preußischen Königs Wilhelms I. am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles und der Gründung des Deutschen Reiches. Die Wertangabe "Mark" ist ausgeschrieben! 10 Mark 1874 - 1888 sehr schön bis vorzüglich 900/1000 Gold Jäger-Nr. 245 Sichern Sie sich eine der ersten Goldmünzen des Kaiserreichs!
20 Mark Goldmünze 1872 Deutsches Kaiserreich Württemberg König Karl Jaeger-Nr. 290
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20 Mark König Karl von Württemberg J. 290 Kaiserreich 20 Mark König Karl von Württemberg 20 Mark 1872 F Jaeger-Nr. 290 Auflage 661.550Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
10 Mark Goldmünze 1873 Deutsches Kaiserreich Württemberg König Karl Jaeger-Nr. 289
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10 Mark König Karl von Württemberg J. 289Kaiserreich 10 Mark König Karl von Württemberg. 10 Mark 1873 F Jaeger-Nr. 289 Auflage 675.434 Unser Tipp! Hinweis: Beispielabbildung
10 Mark Goldmünze 1872 Deutsches Kaiserreich Württemberg König Karl Jaeger-Nr. 289
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10 Mark König Karl von Württemberg J. 289Kaiserreich 10 Mark König Karl von Württemberg. Nutzen Sie heute die Gelegenheit und sichern Sie sich jetzt noch Ihr Exemplar. Ein Muss für jeden Sammler. 10 Mark 1872 F Jaeger-Nr. 289 Auflage 271.031Unser Tipp!
10 Mark Goldmünze 1874-1888 Deutsches Kaiserreich Sachsen König Albert Jaeger-Nr. 261
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Kostbare Goldmünze des sächsischen Königs Albert! Seit Beginn des 15. Jahrhunderts herrschte das Geschlecht der Wettiner - ab 1485 in der albertinischen Linie - über Sachsen. 1806 ging das Königreich Sachsen aus dem Kurfürstentum Sachsen hervor. Albert (*23. April 1828, verstorben am 19. Juni 1902) folgte am 29. Oktorber 1873 seinem Vater Johann auf den sächsischen Königsthron. Albert ist der erste König Sachsens, der in der Epoche des Deutschen Kaiserreiches Goldmark prägen ließ. 10 Mark 1874-1888 (Jahrgang unserer Wahl) Jaeger-Nr. 261Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
20 Mark Goldmünze 1894-1895 Deutsches Kaiserreich Sachsen König Albert Jaeger-Nr. 264
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Das Gold der Könige Sachsens Die kostbaren Goldmünzen mit den vier Königen Sachsens zählen schon seit Generationen zu den Anlage-Tipps der Sammler! König Johann (1854-1873), König Albert (1828-1902), König Georg (1832-1904) und Friedrich August III. (1865-1932) haben sich in der Geschichte der Numismatik verewigt! Sichern Sie sich jetzt noch einmalig günstig das Gold der Könige! Jäger Nr. 264 Jetzt zugreifen! Hinweis: Beispielabbildung
Historische Münzen – Zeitzeugen für Ihre Sammlung
Historische Münzen erzählen Geschichten, die weit über ihren reinen Materialwert hinausgehen. Jedes Exemplar hat einen Herrscher, eine Epoche oder ein politisches Ereignis überlebt und liegt heute als greifbares Stück Vergangenheit in Ihrer Hand. Wer sich mit historischen Münzen beschäftigt, taucht ein in die Welt der Numismatik, in der Prägejahre, Münzstätten und Motive zu spannenden Rätseln werden. In dieser Kategorie finden Sie eine breite Auswahl an Münzen unterschiedlicher Epochen, Länder und Materialien, die Sammlerherzen höherschlagen lassen.
Was ist an historischen Münzen besonders?
Der besondere Reiz historischer Münzen liegt in ihrer doppelten Funktion: Sie waren einst offizielles Zahlungsmittel und sind heute Zeugnisse vergangener Gesellschaften. Anders als moderne Gedenkmünzen, die gezielt für Sammler geprägt werden, zirkulierten historische Münzen oft über Jahrzehnte im Alltag. Genau dieser Gebrauch verleiht ihnen eine gewisse Patina und individuelle Prägespuren, die jedes Stück ein wenig einzigartig machen. Für Sammler ist es faszinierend, anhand von Bildnissen, Wappen oder Inschriften die politische und wirtschaftliche Lage einer Epoche nachzuvollziehen.
Hinzu kommt die enorme Vielfalt des Sammelgebiets. Von antiken Münzen aus dem Mittelmeerraum über mittelalterliche Pfennige bis zu Talern des Heiligen Römischen Reichs und Münzen des Deutschen Kaiserreichs reicht das Spektrum. Diese Bandbreite erlaubt es, ganz unterschiedliche Sammlerschwerpunkte zu setzen, sei es nach Land, Zeitraum, Metall oder Motiv. Wer sich intensiver mit historischen deutschen Münzen befasst, entdeckt zudem, wie eng deutsche Münzgeschichte mit politischen Umbrüchen verknüpft ist.
Geschichte und Hintergrund
Die Geschichte der Münzprägung reicht bis in die Antike zurück, als erste Münzen aus Edelmetall in Kleinasien entstanden. Über die griechische und römische Zeit verbreitete sich das Münzwesen in weite Teile Europas und legte den Grundstein für spätere europäische Währungssysteme. Im Mittelalter prägten zahlreiche Herrscher, Bischöfe und Städte eigene Münzen, wodurch eine kaum überschaubare Vielfalt an Nominalen und Münzbildern entstand. Diese Kleinstaaterei im Münzwesen macht historische Münzen aus dieser Zeit besonders spannend für Sammler, die sich mit regionaler Geschichte beschäftigen.
Mit der Zeit bildeten sich größere Währungsräume heraus, etwa durch Taler, die über Jahrhunderte als stabile Handelsmünzen in weiten Teilen Europas akzeptiert wurden. In deutschen Landen prägte diese Talertradition das Münzwesen bis ins 19. Jahrhundert hinein. Mit der Reichsgründung 1871 wurde in Deutschland eine einheitliche Währung eingeführt, die Mark, welche die vielen regionalen Münzsysteme allmählich ablöste. Historische deutsche Münzen aus dieser Zeit dokumentieren damit unmittelbar den Übergang von kleinstaatlicher Vielfalt zu nationaler Einheit.
Das 20. Jahrhundert brachte weitere tiefgreifende Veränderungen mit sich. Die Weimarer Republik, die Zeit des Deutschen Reichs und später die getrennten Währungssysteme in Ost und West spiegeln sich in unterschiedlichen Münzserien wider. Jede politische Zäsur brachte neue Motive, neue Materialien und teils neue Nominale mit sich. Für Sammler historischer deutscher Münzen ergibt sich dadurch die Möglichkeit, deutsche Zeitgeschichte anhand von Münzbildern und Prägejahren nachzuvollziehen.
Numismatische Merkmale, Materialien, Erhaltungsgrade und Besonderheiten
Historische Münzen unterscheiden sich stark in ihrem verwendeten Material. Während frühe Münzen häufig aus Silber oder Gold bestanden, kamen später zunehmend Legierungen wie Billon, Bronze, Nickel oder später auch Aluminium zum Einsatz. Der Materialwechsel hatte oft wirtschaftliche oder politische Gründe, etwa Rohstoffmangel in Kriegszeiten oder eine bewusste Abwertung des Münzmetalls. Für die numismatische Bewertung ist die genaue Materialbestimmung daher ein wichtiger erster Schritt.
Ein zentraler Begriff in der Numismatik ist der Erhaltungsgrad, der beschreibt, wie stark eine Münze durch Umlauf, Lagerung oder Reinigung verändert wurde. Gängige Bezeichnungen reichen von "vorzüglich" über "sehr schön" bis "gut erhalten" oder "stark abgenutzt". Der Erhaltungsgrad beeinflusst maßgeblich, wie eine Münze von Sammlern eingeordnet wird, da feine Details wie Haarlinien, Schriftzüge oder Randprägungen bei besser erhaltenen Stücken deutlich klarer erkennbar sind. Auch kleine Prägefehler, Doppelschläge oder besondere Randgestaltungen können eine Münze für Sammler zusätzlich interessant machen.
Neben Material und Erhaltung spielen auch Münzstätte und Prägejahr eine wichtige Rolle. Viele historische Münzen tragen kleine Buchstaben oder Zeichen, die auf die ausgebende Münzstätte verweisen. Diese Details erlauben es erfahrenen Sammlern, Münzen exakt zuzuordnen und Serien lückenlos zu vervollständigen. Gerade bei historischen deutschen Münzen ist die Vielzahl an ehemaligen Münzstätten ein eigenes, sehr detailreiches Teilgebiet der Numismatik.
Wichtige Serien, Motive, Länder und Jahrgänge
Innerhalb der historischen Münzen haben sich über die Jahre einige Sammelschwerpunkte herausgebildet. Besonders beliebt sind Münzen aus dem Deutschen Kaiserreich, die häufig Herrscherportraits, Reichsadler oder Wertangaben in Mark und Pfennig zeigen. Auch Münzen der Weimarer Republik mit ihren teils kunstvollen Motiven zählen zu den gefragten Sammelgebieten. Wer sich auf ein bestimmtes Land oder eine Epoche konzentriert, kann so über die Jahre eine thematisch geschlossene Sammlung aufbauen.
Historische deutsche Münzen im Fokus
Historische deutsche Münzen bieten aufgrund der föderalen Geschichte Deutschlands eine besonders große Vielfalt. Vor der Reichseinigung prägten zahlreiche Königreiche, Herzogtümer und freie Städte eigene Münzen mit individuellen Wappen und Herrscherbildnissen. Diese regionale Vielfalt macht es möglich, eine Sammlung ganz gezielt auf ein einzelnes Bundesland, ein Herrscherhaus oder eine bestimmte Münzstätte auszurichten. Für viele Sammler liegt genau hier der besondere Reiz, da sich Familien- oder Regionalgeschichte mit der Münzsammlung verbinden lässt.
Internationale Münzgeschichte als Ergänzung
Neben deutschen Prägungen lohnt auch der Blick über die Landesgrenzen hinaus. Münzen aus dem europäischen Raum, etwa aus Österreich, Frankreich oder den Niederlanden, zeigen ähnliche historische Entwicklungen wie in Deutschland, jedoch mit eigenen Motiven und Traditionen. Diese internationale Perspektive erlaubt Vergleiche zwischen verschiedenen Münzsystemen und politischen Entwicklungen in Europa. Wer seine Sammlung international ausrichtet, gewinnt so ein breiteres Verständnis für die europäische Geld- und Wirtschaftsgeschichte.
Fun Facts zum Sammelgebiet historische Münzen
Historische Münzen stecken voller kleiner Kuriositäten, die den Sammelalltag bereichern. So wurden beispielsweise in manchen Krisenzeiten Münzen bewusst aus minderwertigeren Metallen geprägt, um Edelmetall zu sparen, was heute zu interessanten Materialvarianten innerhalb einer Serie führt. Auch Prägefehler, die einst als Ausschuss galten, werden von Sammlern heute gezielt gesucht, da sie besonders selten sind. Manche Münzbilder wurden aus politischen Gründen im Laufe der Zeit verändert oder ganz durch neue Motive ersetzt, was einzelne Jahrgänge zu spannenden Zeitzeugen macht.
Ein weiterer spannender Aspekt ist die Sprache der Numismatik selbst. Begriffe wie Avers für die Vorderseite, Revers für die Rückseite oder Randschrift für die Beschriftung am Münzrand haben sich über Jahrhunderte etabliert und werden bis heute verwendet. Wer diese Fachbegriffe kennt, kann Münzen präziser beschreiben und sich leichter mit anderen Sammlern austauschen. Gerade der Einstieg in dieses Fachvokabular macht vielen neuen Sammlern besonderen Spaß, da sich dadurch ganz neue Details an bereits bekannten Münzen entdecken lassen.
Historische Münzen bei uns entdecken
Mit einer breiten Auswahl an historischen Münzen aus unterschiedlichen Epochen und Ländern möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Sammlung gezielt zu erweitern. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen deutschen Münzen und internationalen Prägungen fließt in jede Beschreibung und Einordnung unserer Angebote ein. Ob Sie gezielt nach seltenen Raritäten suchen oder Ihre bestehende Sammlung systematisch vervollständigen möchten, hier finden Sie eine vielfältige Auswahl. Nehmen Sie sich Zeit, in unserem Angebot zu stöbern und die Geschichten zu entdecken, die in jeder einzelnen Münze stecken.
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