Kaiserreich
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3er Sparset 2 Mark Kaiserreich Jaeger-Nr. 41, 45, 48
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Drei bedeutende Herrscher in 900er Silber - ein numismatischer Streifzug durch die bayerische Geschichte Das Königreich Bayern spielte eine zentrale Rolle im Deutschen Kaiserreich (1871-1918) und brachte einige der prägendsten Monarchen hervor. Dieses exklusive Sparset vereint drei herausragende Persönlichkeiten: Ludwig II. (1864-1886) - Bekannt als der "Märchenkönig", förderte er Kunst und Kultur und hinterließ mit seinen Schlössern wie Neuschwanstein ein bleibendes Erbe. Otto (1886-1916) - Bruder Ludwigs II., offiziell König, jedoch aufgrund seiner Geisteskrankheit nie regierend; die Staatsgeschäfte führte Prinzregent Luitpold. Luitpold (Prinzregent 1886-1912) - Übernahm die Regentschaft für Otto und führte Bayern durch eine Zeit wirtschaftlicher und kultureller Blüte. Die enthaltenen Münzen sind: J.41 - 2 Mark Ludwig II., geprägt 1876 in München J.45 - 2 Mark Otto, geprägt zwischen 1891 und 1913 J.48 - 2 Mark Luitpold, geprägt zwischen 1911 und 1913 Jede Münze besteht aus 900/1000 Silber, wiegt 11,1 g und misst 28 mm im Durchmesser. Der Erhaltungsgrad liegt zwischen sehr schön und vorzüglich (ss-vz), was sie zu geschätzten Sammlerstücken macht. Gewicht: Jeweils 11,1 g Prägequalität: Sehr schön bis vorzüglich (ss-vz) Feinheit: 900/1000 Silber Bereichern Sie Ihre Sammlung mit diesem historischen Münzset und erleben Sie die Geschichte Bayerns in edlem Silber!
5 Mark 1892-1913 Deutsches Kaiserreich Württemberg König Wilhelm II. Jaeger-Nr. 176
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Original Silbermünze Kaiserreich: 5 Mark König Wilhelm II. von Württemberg 1892 bis 1913, J.176. Historische Silbermünze zu Ehren des vierten und letzten Königs von Württemberg: Wilhelm II. Er führte eine Krankenversicherung für Dienstboten und landwirtschaftliche Arbeiter ein und erhob erstmalig die Steuern in Württemberg nach dem tatsächlichen Einkommen der Bürger.Auch auf dem Gebiet der Kultur zeigte sich der König liberal: so wurden am Stuttgarter Hoftheater Stücke von Autoren wie Frank Wedekind gespielt, deren Aufführungen in anderen Ländern des Reiches verboten waren. Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs traf den König schwer.918 dankte der bei seinen Untertanen sehr beliebte König im Zuge der Abschaffung der Monarchie ab und zog sich bis zu seinem Tod 1921 auf das Jagdschloss Bebenhausen zurück. Jetzt zugreifen! Hinweis: Beispielabbildung
5 Mark 1874-1888 Deutsches Kaiserreich Württemberg König Karl Jaeger-Nr. 173
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Württemberg 5 Mark Silbermünze König Karl Jaeger-Nr. 173 Gesuchte Silbermünze aus der Epoche dees Deutschen Kaiserreiches: Königreich Württemberg 5 Mark 1874-1888 König Karl, Jaeger-Nr. 173. Nutzen Sie jetzt die Gelegenheit und sichern Sie sich jetzt ein Exemplar.Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
5 Mark 1908 Deutsches Kaiserreich 350 Jahrfeier Universität Jena Jaeger-Nr. 161
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Großherzogtum Sachsen 5 Mark Silbermünze 1908 350 Jahrfeier Universität Jena Jaeger-Nr. 161 900er SilberKurfürst Johann Friedrich von Sachsen stand im Schmalkaldischen Krieg an der Spitze der Protestanten. Im April 1547 wurde er von Truppen Kaiser Karls V. gefangengenommen. Er verlor seine Kurwürde und Teile seines Landes. In Haft gründete er als Ersatz für die verlorene Landesuniversität Wittenberg am 19. März 1548 die Universität Jena. Doch erst im August 1557 erteilte Kaiser Ferdinand I. die Genehmigung. Am 2. Februar 1558 wurde sie feierlich eingeweiht. Die Münze wurde ausgegeben zur 350-Jahrfeier der Universität und zeigt ein Portrait von Johann Friedrich nach einem Gemälde von Tizian. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
5 Mark 1903 Deutsches Kaiserreich Sachsen-Weimar-Eisenach Hochzeit Jaeger-Nr. 159
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Kaiserreich 5 Mark 1903 Wilhelm Ernst (*10.06.1876, verstorben am 24.04.1923) war der letzte Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach. Wilhelm Ernst gilt als Schöpfer des "Neuen Weimar", bot er doch zeitgenössischen Künstlern der Moderne in Weimar Entfaltungsmöglichkeiten, die ihnen die Zensur im übrigen Deutschen Reich verwehrte. Im Jahr 1903 heiratete Wilhelm Ernst Caroline von Reuß, ein Anlass, den der Großherzog mit einer gesuchten Silbermünze feierte.Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
5 Mark 1902-1908 Deutsches Kaiserreich Sachsen Meiningen Herzog Georg II. Jaeger-Nr. 153b
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Kaiserreich 5 Mark 1902/1908 Georg II. (*2. April 1826, verstorben am 25. Juni 1914) war der herausragende Theater-Regisseur der Bismarckzeit und Begründer des modernen Regietheaters - eine äußerst ungewöhnliche Karriere für einen Angehörigen des Hochadels. Zusammen mit seiner dritten Frau, der Schauspielerin Ellen Franz, führte Georg II.die Meininger Theatergruppe zu internationalem Ruhm. Gleiches gelang ihm auch mit seiner Hofkapelle, die durch großzügige Förderung und Verpflichtung erstrangiger Künstler und Leiter zu Weltruhm kam. Der Militarismus und das Machtgehabe von Kaiser Wilhelm II. stießen den Herzog stets ab. Die Ablehnung, die seine bürgerliche Frau Ellen Franz erfahren musste, führte dazu, dass Georg sich dieTeilnahme der kaiserlichen Familie an seinem Begräbnisausdrücklich verbeten hatte.Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
5 Mark 1902 Deutsches Kaiserreich Herzog Georg II Jaeger Nr 153a
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Silbermünze Sachsen Meiningen Herzog Georg II Wie bereits bei der seltenen 2 Mark Silbermünze des Jahres 1902 wurde auch die 5 Mark 1902 von Georg II, Herzog von Sachsen Meiningen, in zwei Varianten geprägt: Bei der Variante J. 153a berührt der Bart von Herzog Georg II. den Perlkreis. Bei der Variante 153b berüht der Paul den Perlkreis nicht. Beide Varianten sind sehr gesucht! 5 Mark Deutsches Kaiserreich Jahrgang 1902 900er Silber Motiv Georg II. Herzog von Sachsen Meiningen begehrtes Motiv Diese seltene 5 Mark Silbermünze dürfen Sie auf keinen Fall verpassen. Schlagen Sie noch heute zu!
Sachsen-Meiningen 5 Mark Silbermünze 1900 - 1901 Georg II. Jaeger-Nr. 150
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Sachsen-Meiningen 5 Mark Silbermünze 1900 - 1901 Georg II. 900er Silber! Jaeger-Nr. 150! Herzog Georg II. (*2. April 1826, +25. Juni 1914) ging in die Geschichte als der "Theaterherzog" ein. Er war der herausragende Theater-Regisseur der Bismarckzeit und Begründer des modernen Regietheaters. Sachsen-Meiningen war ein ernestinisches Herzogtum, das 1681 durch Teilung des Herzogtums Sachsen-Gotha unter den Söhnen Herzog Ernsts I. des Frommen (1601-1675) entstand. Der drittälteste Sohn Bernhard I. bekam das neue Fürstentum Sachsen-Meiningen. Durch das Aussterben der Linien Sachsen-Coburg 1699 und Sachsen-Römhild 1710 wurde das Territorium des Fürstentums nach langen und zum Teil kriegerischen Erbauseinandersetzungen deutlich vergrößert. Die letzte Neuordnung und Territoriumsveränderung der ernestinischen Herzogtümer erfolgte im Jahre 1826 aufgrund des Schiedsspruchs König Friedrich August II. von Sachsen: die späteren Bundesstaaten des deutschen Reiches die Herzogtümer Sachsen-Coburg und Gotha, Sachsen-Altenburg und Sachsen-Meiningen verblieben als die einzigen ernestinischen Herzogtümer. Ein Topstück für jede Deutschlandsammlung!
5 Mark 1903 Deutsches Kaiserreich 50 Jahre Regierung Sachsen Altenburg Jaeger Nr 144
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Die letzte Silbermünze des Herzogtums im Kaiserreich Im Jahr 1903 feierte Herzog Ernst sein 50 jähriges Regierungsjubiläum. Die Münze, die zu diesem Jubiläum geprägt wurde, ist die letzte Silbermünze des Herzogtums in der Ära des Kaiserreiches. Unter Ernst, der sein Herzogtum von der noch heute für seine Spielkarten berühmten Stadt Altenburg regierte, stand Sachsen Altenburg im Deutschen Krieg von 1866 auf der Seite Preußens. Herzog Ernst nahm an der Kaiserproklamation am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal von Versailles teil. Nach seinem Tod im Jahr 1908 wurde sein Neffe als Ernst II. der letzte Herzog von Sachsen Altenburg. Die Motivseite der Münze zeigt den Herzog Ernst im Profil. Vollendet wird die Münze durch die Jahreszahlen 1853 und 1903 sowie dem typischen Reichsadler auf der Wertseite. Diese geschichtsträchtige Silbermünze ist ein echtes Sammlerstück, das Sie sich keinesfalls entgehen lassen dürfen! 5 Mark Deutsches Kaiserreich Jahrgang 1903 900er Silber 50. Regierungsjubiläum Herzog Ernst Sichern Sie sich jetzt diese historische und prestigeträchtige Silbermünze!
5 Mark 1901 Deutsches Kaiserreich 75. Geburtstag Herzog Ernst Jaeger Nr. 143
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Andenken an Herzog Ernst von Sachsen Altenburg Herzog Ernst, geboren am 18. September 1826 ist der einzige Herzog von Sachsen Altenburg, der in der Ära des Deutschen Kaiserreichs Silbermark prägen ließ. Nach dem Tod seines Vaters Georg im Jahr 1853 hatte Ernst die Herzogswürde übernommen. Der aus dem Hause Wettin stammende Ernst regierte den sächsischen Kleinstaat 55 Jahre lang! Die seltene und wertvolle 5 Mark Münze wurde 1901 zum 75. Geburtstag des Herzogs ausgegeben. Die Motivseite zeigt den Herzog Ernst im Profil. Vollendet wird die Münze durch die Inschrift "Ernst Herzog von Sachsen Altenburg" sowie dem deutschen Reichsadler auf der Wertseite. Aufgrund des geschichtsträchtigen Motivs wird diese seltene Münze bald vergriffen sein. Sichern Sie sich noch heute Ihr Exemplar! 5 Mark Deutsches Kaiserreich Jahrgang 1901 900er Silber Motiv 75.Geburtstag Herzog Ernst Lassen Sie sich diese einzigartige Silbermünze nicht entgehen!
5 Mark 1909 Deutsches Kaiserreich Universität Leipzig Jaeger-Nr. 139
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Königreich Sachsen - und seine Silberraritäten22 verschiedene Silbermünzen umfasst das Sammelgebiet Königreich Sachsen im Zeitraum 1871 bis 1918! Niedrige Auflagen und ansprechende Herrscherportraits sorgen für stete Nachfrage. Die letzte erschienene Münze des Gebietes ist gleichzeitig auch eine Top-Rarität der deutschen Numismatik: die 1917 erschienene 'Friedrich der Weise' - mit einer Auflage von gerade einmal 100 Stück sogar eine der seltensten Münzen des 20. Jahrhunderts! Steigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Jäger Nr. 139 Bei verschiedenen Prägejahren Jahrgang unserer Wahl Steigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Hinweis: Beispielabbildung
5 Mark 1907-1914 Deutsches Kaiserreich Sachsen Friedrich August III. Jaeger-Nr. 136
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Königreich Sachsen - und seine Silberraritäten 22 verschiedene Silbermünzen umfasst das Sammelgebiet Königreich Sachsen im Zeitraum 1871 bis 1918! Niedrige Auflagen und ansprechende Herrscherportraits sorgen für stete Nachfrage. Die letzte erschienene Münze des Gebietes ist gleichzeitig auch eine Top-Rarität der deutschen Numismatik: die 1917 erschienene 'Friedrich der Weise' - mit einer Auflage von gerade einmal 100 Stück sogar eine der seltensten Münzen des 20. Jahrhunderts! Steigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Jäger Nr. 136 Bei verschiedenen Prägejahren Jahrgang unserer Wahl Steigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Hinweis: Beispielabbildung
Kaiserreich Münzen für Ihre Sammlung entdecken
Wer sich mit Kaiserreich Münzen beschäftigt, taucht ein in eine der prägendsten Epochen der deutschen Geschichte. Zwischen 1871 und 1918 entstand ein einheitliches Münzwesen, das die Vielstaatlichkeit des jungen Deutschen Reiches auf faszinierende Weise widerspiegelt. In unserem Sortiment finden Sie Münzen aus dem Kaiserreich, die von unterschiedlichsten Herrschern, Münzstätten und Anlässen erzählen. Wenn Sie sich für Münzen Kaiserreich interessieren, erwartet Sie hier ein Sammelgebiet mit erstaunlicher Vielfalt und historischer Tiefe.
Überblick: Was zeichnet Kaiserreich Münzen aus?
Das Deutsche Kaiserreich Münzen umfassen einen Zeitraum von nur 47 Jahren, doch in dieser kurzen Zeit entstand ein bemerkenswert komplexes und facettenreiches Münzsystem. Anders als man vermuten könnte, prägte nicht allein das Reich selbst Münzen, sondern auch die einzelnen Bundesstaaten wie Preußen, Bayern, Sachsen oder Württemberg durften eigene Ausgaben mit individuellen Motiven herausgeben. Dadurch entstand eine Sammelvielfalt, die bis heute viele Numismatiker begeistert.
Gemeinsam war allen Münzen die einheitliche Währung Mark und Pfennig, die 1873 eingeführt wurde und die zuvor bestehenden Talerwährungen sowie Gulden ablöste. Diese Reichswährung sorgte für wirtschaftliche Einheit, ließ den einzelnen Staaten aber gestalterischen Spielraum auf der Vorderseite ihrer Münzen. So zeigen die Münzen aus dem Kaiserreich oft die Porträts der jeweiligen Landesherren, während die Rückseite mit dem Reichsadler ein verbindendes Symbol trug.
Geschichte und Hintergrund
Mit der Reichsgründung 1871 unter Kaiser Wilhelm I. entstand die Notwendigkeit, die zersplitterte Münzlandschaft der deutschen Einzelstaaten zu vereinheitlichen. Zuvor kursierten in den verschiedenen Regionen unterschiedliche Währungen, was den Handel erheblich erschwerte. Das Münzgesetz von 1873 legte schließlich die Mark als einheitliche Reichswährung fest und schuf damit die Grundlage für das, was Sammler heute als Kaiserreich Münzen kennen.
Während der gesamten Epoche regierten lediglich drei Kaiser: Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. Friedrich III. verstarb bereits nach kurzer Regierungszeit im Jahr 1888, weshalb Münzen mit seinem Porträt vergleichsweise selten geprägt wurden. Wilhelm II. hingegen bestimmte über drei Jahrzehnte das Erscheinungsbild der deutschen Münzen, bis das Kaiserreich mit der Novemberrevolution 1918 endete.
Die politische Struktur des Reiches als Bund von Königreichen, Großherzogtümern, Herzogtümern und freien Städten spiegelt sich unmittelbar in den Münzbildern wider. Jeder Bundesstaat durfte eigene Silbermünzen mit dem Bildnis seines Herrschers ausgeben, während die Goldmünzen und die kleineren Nominale stärker vereinheitlicht waren. Diese föderale Prägetradition macht das Sammelgebiet bis heute so abwechslungsreich.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Wer Deutsches Kaiserreich Münzen sammelt, begegnet einer breiten Palette an Materialien und Nominalen. Die höchsten Werte, die 20-Mark- und 10-Mark-Stücke, wurden in Gold geprägt und zeigen meist das Porträt des jeweiligen Landesherren auf der Vorderseite. Silber kam bei den mittleren Nominalen wie 5 Mark, 3 Mark, 2 Mark und 1 Mark zum Einsatz, während Pfennigmünzen üblicherweise aus Kupfer, Nickel oder einer Kupfer-Nickel-Legierung bestanden.
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Münzstätte, die anhand kleiner Buchstaben auf der Münze erkennbar ist. So steht beispielsweise A für Berlin, D für München, E für Dresden beziehungsweise Muldenhütten, F für Stuttgart und J für Hamburg. Diese Münzstättenzeichen sind für Sammler von großer Bedeutung, da sie Rückschlüsse auf die Herkunft und mitunter auch auf die Seltenheit einer Ausgabe zulassen.
Der Erhaltungsgrad, also der Zustand einer Münze, beeinflusst maßgeblich ihre Bedeutung für eine Sammlung. Gängige Bezeichnungen reichen von gut erhalten über sehr schön bis hin zu vorzüglich und Stempelglanz, wobei letzteres eine Münze ohne jegliche Abnutzungsspuren beschreibt. Gerade bei älteren Umlaufmünzen aus dem Kaiserreich sind höhere Erhaltungsgrade seltener anzutreffen, da diese Münzen tatsächlich im täglichen Zahlungsverkehr genutzt wurden.
Neben den regulären Kursmünzen gab es auch sogenannte Gedenkmünzen, die zu besonderen Anlässen wie Jubiläen, Universitätsgründungen oder bedeutenden historischen Ereignissen ausgegeben wurden. Diese Gedenkausgaben, meist als 2-Mark- oder 5-Mark-Stücke geprägt, zeigen oft aufwendigere Motive als die alltäglichen Umlaufmünzen und erfreuen sich unter Sammlern besonderer Beliebtheit.
Wichtige Serien, Motive und Länder
Innerhalb der Münzen aus dem Kaiserreich lassen sich verschiedene Sammelschwerpunkte bilden. Besonders beliebt sind die Ausgaben der größeren Königreiche wie Preußen, Bayern und Sachsen, da diese über die gesamte Reichszeit hinweg Münzen prägten und entsprechend vielfältige Jahrgänge und Porträts bieten. Aber auch kleinere Staaten wie die Großherzogtümer Baden, Hessen oder Mecklenburg-Schwerin sowie die freien Städte Hamburg, Bremen und Lübeck gaben eigene Münzen heraus, die aufgrund geringerer Prägemengen bei Sammlern besonders gefragt sind.
Ein zentrales Motiv auf nahezu allen Nominalen ist der Reichsadler, der als einheitliches Symbol des Deutschen Reiches auf der Rückseite vieler Münzen erscheint. Die Vorderseiten variieren hingegen je nach ausgebendem Staat: Sie zeigen die Bildnisse der Könige, Großherzöge oder Herzöge, oft mit wechselnden Frisuren, Uniformen oder Orden, die eine zeitliche Einordnung ermöglichen. Für Sammler, die sich auf bestimmte Landesherren spezialisieren, bieten diese Porträtvarianten ein spannendes Forschungsfeld.
Auch innerhalb der Regierungszeit Wilhelms II. lassen sich verschiedene Prägephasen unterscheiden, da sich sein Porträt über die Jahre leicht veränderte. Sammler, die sich intensiver mit Deutsches Kaiserreich Münzen befassen, achten daher genau auf Details wie Haartracht, Bart oder Kragenform, um einzelne Jahrgänge korrekt zuzuordnen. Diese kleinen Unterschiede machen die Beschäftigung mit dem Sammelgebiet besonders reizvoll.
Gold- und Silbermünzen im Vergleich
Während die Goldmünzen zu 20 und 10 Mark im Kaiserreich in erster Linie dem internationalen Zahlungsverkehr und größeren Transaktionen dienten, waren die Silbermünzen der eigentliche Bestandteil des alltäglichen Geldumlaufs. Diese unterschiedliche Funktion erklärt auch, warum Goldmünzen aus dieser Zeit oft in besseren Erhaltungsgraden vorliegen als vielfach genutzte Silbermünzen. Für angehende Sammler lohnt sich daher ein Blick auf beide Metallarten, um ein Gefühl für die jeweiligen Besonderheiten zu entwickeln.
Fun Facts zu Kaiserreich Münzen
Nur drei Kaiser regierten während der gesamten Epoche des Deutschen Kaiserreichs, wobei Friedrich III. mit rund 99 Tagen die kürzeste Regierungszeit hatte. Münzen mit seinem Porträt zählen deshalb zu den begehrtesten Objekten innerhalb dieses Sammelgebiets. Insgesamt beteiligten sich 25 Bundesstaaten sowie mehrere freie Städte am Münzwesen des Kaiserreichs, wodurch eine außergewöhnlich große Vielfalt an Motiven entstand.
Interessant ist auch, dass die 20-Mark-Goldmünze im Volksmund häufig schlicht als "Wilhelm" bezeichnet wurde, da das Porträt des Kaisers das Erscheinungsbild dieser Münze über Jahrzehnte prägte. Die Kombination aus Reichseinheit und regionaler Vielfalt macht die Münzen aus dem Kaiserreich bis heute zu einem lebendigen Spiegelbild der deutschen Geschichte vor dem Ersten Weltkrieg.
Auch die unterschiedlichen Münzstättenzeichen bergen kleine Geschichten: Manche Prägestätten wie Muldenhütten in Sachsen bestanden bereits vor der Reichsgründung und wurden nahtlos in das neue System integriert. Solche Details verdeutlichen, wie eng die Münzgeschichte des Kaiserreichs mit den älteren Traditionen der deutschen Einzelstaaten verknüpft war.
Kaiserreich Münzen in Ihrer Sammlung
Mit unserer riesigen Auswahl an Kaiserreich Münzen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses facettenreiche Sammelgebiet in seiner ganzen Breite zu entdecken. Historische Raritäten treffen bei uns auf sorgfältig zusammengestellte Bestände, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Sammlern gerecht werden. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen Münzen unterstützt Sie dabei, die passenden Stücke für Ihre persönliche Sammlung zu finden.
Ob Sie sich für die Goldmünzen einzelner Königreiche interessieren, gezielt Gedenkmünzen zusammenstellen möchten oder einfach die Vielfalt der deutschen Reichsgeschichte in Münzform erleben wollen: Das Sammelgebiet der Münzen Kaiserreich bietet für jeden Zugang spannende Entdeckungen. Wir freuen uns, Sie mit fachkundiger Beratung auf Ihrer Reise durch diese bewegte Epoche der deutschen Geschichte zu begleiten.
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