Antike
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2x Bronzemünzen Set 100 v. Chr Phrygien,Apameia&Pontos,Amisos
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In der antiken griechischen Welt bestand Krieg nicht nur aus Stärke. Diese beiden Münzen bringen zwei unterschiedliche Seelen des Krieges nebeneinander zusammen. Athena verkörperte strategischen Verstand, Planung und den weisen Sieg. Ares hingegen symbolisierte den unkontrollierten Mut des Schlachtfeldes, rohe Kraft und zerstörerische Energie. Selbst die Griechen vertrauten im Krieg nicht allein auf Ares; sie glaubten, dass der wahre Sieg durch Athenas Weisheit errungen wird. Gemeinsam betrachtet erzählen diese beiden Figuren von einer tiefen Frage der antiken Welt: Gewinnt Stärke den Sieg - oder der Verstand? Diese Kombination ist nicht nur ein Set aus zwei antiken Münzen; sie vereint die zwei gegensätzlichen Gesichter der Kriegsphilosophie. Die Geschichte erinnert sich nicht nur an die Sieger, sondern an jene, die richtige Strategie (Athena) und unerschütterlichen Mut (Ares) miteinander vereinten. Diese beiden Münzen sind greifbare Zeugnisse des militärischen Genies der Antike. Verpassen Sie dieses besondere Set nicht!
Phrygia Apameia Bronze 100 v. Chr. mit Etui und Zertifikat
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In der Region Phrygien wurde sie im 1. Jahrhundert v. Chr. in der Stadt Apameia (Dinar/Türkei) geprägt! Zwei Jahre nach dem Sieg Roms über den Seleukidenkönig Antiochos III. in der Schlacht von Magnesia im Jahr 190 v. Chr. wurde in der Stadt, in der diese Münze geprägt wurde, der Frieden von Apameia geschlossen! Das gemeinsame Auftreten von Zeus und Anahita auf derselben Münze ist ein äußerst bedeutender Beleg dafür, dass der universelle griechische Glaube mit lokalen Kulten eng verflochten war! Über 2.100 Jahre alte Münze! Lieferung im Etui mit Echtheitszertifikat!
Phokaia 600 v. Chr. Silber-Trihemibol mit Etui und Zertifikat
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Phokaia, eine der kühnsten Seestädte der antiken Welt, da sich die Phokaier mit ihren schnellen Kriegsschiffen als Erste bis in den fernsten Westen (Türkei) vorwagten und ist besonders für ihre Silberprägungen bekannt. Auf der Vorderseite der Münze befindet sich das Porträt der Jagdgöttin Artemis. Ihre Haartracht, gebunden in einem Haarnetz, spiegelt die hohe Mode der damaligen Zeit wider und verleiht der Darstellung eine elegante Ausstrahlung. Die Rückseite zeigt das charakteristische viergeteilte Vertiefungsquadrat, das eine der frühesten und reinsten Formen der Münzprägungstechnologie repräsentiert.
2x Silber Antonininian Philippus I. 244-249 n.Chr. & Gordianus III. 238-244 n.Chr.
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Dieses besondere Set bringt zwei wichtige Figuren zusammen, die für einen der tragischsten Machtwechsel im Römischen Reich stehen. Gordian III., einer der jüngsten Kaiser Roms, zog im Jahr 244 n. Chr. gegen die Perser in den Krieg. Während dieses Feldzugs starb plötzlich sein wichtigster Unterstützer, der Heerführer Timesitheus. Dadurch entstand ein Machtvakuum im Heer. Diese Situation nutzte Philippus Arabs, der aus einfachen Verhältnissen kam und sehr ehrgeizig war. Nach außen tat er so, als wäre er dem Kaiser treu. Gleichzeitig begann er aber, unter den Soldaten Gerüchte zu verbreiten, dass Gordian zu jung und unerfahren sei, um zu herrschen. Am Ende wurde der erst 19-jährige Gordian III. von seinen eigenen Soldaten getötet. Kurz danach übernahm Philippus Arabs die Macht, noch bevor der römische Senat offiziell zugestimmt hatte. Dieses Set zeigt also nicht nur zwei Kaiser, sondern auch eine Geschichte von Macht, Verrat und Intrigen im römischen Heer.
Silberdenare Julius Caesar Sizilien 49-44 v. Chr.
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Venuskopf als Hinweis auf Caesars göttliche Abstammung! Lituus und Zepter als Ausdruck seiner religiösen und politischen Autorität! Ein seltenes Stück, geprägt während des Spanienfeldzugs in einer der Caesar-Armee folgenden militärischen Münzstätte! Darstellung gallischer Gefangener und eines Tropaeums als Hinweis auf den Sieg über Gallien! Handgeschlagenes Unikat! Lieferung mit Echtheitszertifikat im Etui!
Römisches Reich 2er-Set Severer-Dynastie
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Die Frau des Gründers der Severer-Dynastie, Septimius Severus, J. Domna, war weit mehr als nur eine Kaiserin. Sie füllte den römischen Hof mit Philosophen, Juristen und Gelehrten und prägte das politische Klima maßgeblich. Sie versuchte, den blutigen Machtkampf zwischen ihren Söhnen Caracalla und Geta zu verhindern, scheiterte jedoch. Als Caracalla schließlich allein regierte, leitete Domna faktisch die kaiserlichen Schriftstücke und Bittschriften - der Staat lag damit im Hintergrund in ihren Händen. Ihre Schwester Julia Maesa war dagegen deutlich härter und pragmatischer. Nach Domnas Tod ließ sie nicht zu, dass ihre Familie in Vergessenheit geriet. Mit dem Kult des Elagabal aus Emesa und ihrem enormen Vermögen zog sie das Heer auf ihre Seite. Zuerst brachte sie ihren Enkel Elagabalus auf den Thron, zeigte dabei aber ihre kühle Pragmatik, indem sie notfalls einen Enkel opferte, um den anderen - Severus Alexander - zu sichern. Sie gehörte zu den ersten Frauen, die den Senat betraten und an offiziellen Staatsberatungen teilnahmen. Dieses seltene Set bringt die ehrgeizige und clevere Dynastievereinigung der römischen Geschichte direkt in Ihre Sammlung.
Karischer 4er Set Myndos, Rhodos, Kaunos, Mylasa
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Der 2.500 Jahre alte Geist von Karia: vier Städte, vier Legenden, ein einziges Set! Handgeschlagene Münzen aus dem 4.-5. Jhd. v. Chr - jedes Stück ein Unikat! Aus den Gebieten der Geburt des Historikers Herodot: Ausgewählte und seltene Münzen aus Karia! Iris ist eine der seltensten Darstellungen der Antike! Lieferung im Etui mit Echtheitszertifikat!
Römische Kaiserzeit 238 Pupienus, Drapierte Büste
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Die kostbarste und begehrteste Münze der Antike: PUPIENUS Möchten Sie dieses einzigartige Stück besitzen - ein 99-tägiger tragischer Zeuge der blutigsten und chaotischsten Zeit Roms, eine der seltensten Münzen der Welt? Pupienus wurde im Jahr 238 n. Chr. vom Senat, der gegen Kaiser Maximinus Thrax aufbegehrt hatte, zusammen mit Balbinus zum Mitkaiser gewählt. Nachdem Maximinus von seinen eigenen Soldaten getötet worden war, gelangten beide in Rom an die Macht. Doch nur 99 Tage nach ihrem Herrschaftsantritt wurden sie, aufgrund innerer Spannungen und der Unzufried enheit der Prätorianergarde, bei einem Aufstand im Palast gefasst und getötet. Antike Quellen berichten, dass die beiden Kaiser aus dem Palast gezerrt, misshandelt und erniedrigt wurden. Dieses tragische Ereignis gilt als eines der deutlichsten Beispiele für die Unkontrollierbarkeit und Grausamkeit der damaligen Prätorianergarde. Die extrem kurze Regierungszeit von Pupienus machte die Münzen aus seiner Ära außergewöhnlich selten. Münzen, die zu einer der kürzesten Herrschaften der Geschichte gehören, sind auf dem Markt äußerst schwer zu finden. Diese seltenen Stücke sind stille Zeugen des Chaos, der politischen Intrigen und der Tragödien des Jahres 238. Der Besitz dieser weltweit seltenen Münze gehört zu den höchsten Privilegien in der Numismatik.
BYZANZ Zeno 476-491 n.Chr. Gold Tremissis
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Unter der Herrschaft von Zeno war eines der größten Probleme des Oströmischen Reiches die Ostgoten, die immer wieder auf dem Balkan plünderten. Das stellte eine ernsthafte Gefahr für das Reich dar. Zeno entschied sich jedoch nicht für eine direkte militärische Konfrontation, sondern für eine sehr clevere Strategie. Er beauftragte den ostgotischen König Theoderich den Großen, Italien von Odoaker zurückzuerobern. Dadurch konnte er die Ostgoten aus dem Balkan ablenken und gleichzeitig ihre Kräfte in eine andere Richtung lenken. Am Ende zogen die Ostgoten nach Italien, Zeno verringerte den Druck auf den Balkan und erreichte gleichzeitig, dass in Italien eine zumindest indirekt mit ihm verbundene Herrschaft entstand. Heute präsentieren wir Ihnen die Gold-Tremissis dieses großen Strategen Zeno, der mit seiner politischen Klugheit die Geschichte der römischen Welt entscheidend beeinflusst hat. Diese frühbyzantinischen Goldmünzen sind seltene Zeugnisse einer der wichtigsten politischen Entscheidungen dieser Zeit.
BYZANZ Mauricius Tiberius 582 -602 n.Chr. Gold Tremissis
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Mauricius Tiberius gehört zu den bedeutendsten Kaisern und Feldherren des Oströmischen Reiches. Er gilt als Verfasser des militärischen Werkes Strategikon, das die mittelalterliche Kriegskunst nachhaltig beeinflusste. Dieses Werk gilt als eine äußerst bedeutende militärische Quelle und bildete die Grundlage für die Taktiken, die das byzantinische Heer über Jahrhunderte hinweg anwenden sollte. Verpassen Sie nicht die Gelegenheit, sich diese auf dem Markt äußerst seltene Münze dieses großen militärischen Genies zu sichern!
Silber-Obol & Hemidrachme Set - Laranda & Chersonesos
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Zwei originale Silbermünzen aus der griechischen Antike Dieses attraktive Set vereint zwei Silbermünzen aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. und führt Sie in die faszinierende Welt der griechischen Antike. Enthalten sind ein Silber-Obol aus Laranda in Lykaonien (Karaman/Türkei) mit dem thronenden Baaltars sowie eine Silber-Hemidrachme aus Chersonesos in Thrakien (Gelibolu-Halbinsel/Türkei) mit dem markanten Löwenmotiv. Beide Prägungen spiegeln die Vielfalt der antiken griechischen Münzkunst wider und bieten einen faszinierenden Einblick in die Geschichte und Kultur zweier bedeutender Regionen der Antike.
6er Set Antike - Die Anmut der Antiken Welt
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Dieses Set vereint 6 starke Frauen der Antike. Legendäre Frauen, die Rom prägten, erwachen auf Münzen zum Leben, die vor etwa 1700 Jahren geprägt wurden: Helena, Hüterin der heiligen Reliquien und Mutter des großen Konstantin; Theodora, mit Mut und Intelligenz Großmutter von Constantius II; Salonina, Symbol für Anmut und Frieden in chaotischen Zeiten; Herennia Etruscilla, die letzte große Vertreterin römischer Tugenden; Galeria Valeria, Tochter Diokletians und Schlüsselfigur der Tetrarchie; und Fausta, die geheimnisvolle Figur an der Schnittstelle der Dynastien. Die stillen, aber einflussreichsten Frauen der Geschichte - ihre Stärke und Anmut sind unverkennbar.
Nero Tetradrachme 54-68 n. Chr. Römische Kaiserzeit
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Seltene Tetradrachme aus der Römischen Provinz Nero gilt als einer der umstrittensten und außergewöhnlichsten Kaiser der römischen Geschichte. Bereits im Alter von 16 Jahren bestieg er den Thron und stand in seinen frühen Regierungsjahren unter dem Einfluss des berühmten Philosophen Seneca, dessen Schüler er war. Mit der Zeit sah sich Nero jedoch weniger als Staatsmann, sondern vielmehr als Künstler und begeisterte sich für Theater, Dichtung und das Spiel der Lyra. Der große Brand Roms im Jahr 64 n. Chr. gehört zu den bekanntesten Ereignissen seiner Herrschaft. Es entstanden Vorwürfe, dass Nero selbst den Brand ausgelöst habe. Ebenso berühmt ist die Überlieferung, dass er während des brennenden Roms Lyra spielte und sang. Heute präsentieren wir Ihnen seltene silberne Tetradrachmen aus der Zeit Neros, die in den römischen Provinzen geprägt wurden. Diese Münzen sind einzigartige historische Zeugnisse eines der faszinierendsten und rätselhaftesten Kaiser der römischen Geschichte
Silber Denare Marcus Aurelius & Commodus 161 - 192 n.Chr.
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Die wohl spannendste Vater-Sohn-Geschichte Roms - jetzt in Ihren Händen: Marcus Aurelius und Commodus. Marcus Aurelius, der letzte der "Fünf Guten Kaiser", Stoiker und Autor der Selbstbetrachtungen, führte das Reich mit Weisheit, Vernunft und Tugend. Seine Denare zeigen nicht nur einen Kaiser, sondern die Ideale und Werte seiner Zeit. Sein Sohn Commodus ging einenvöllig anderen Weg. Als Gladiator in der Arena sah er sich selbst als Wiedergeburt des Helden Herkules. Mit Löwenfell und Keule posierend, kämpfte er gegen wilde Tiere und besiegte seine Gegner spielend. Laut Cassius Dio konnte er sogar einen laufenden Strauß mit einem Pfeil treffen - und in der Arena gaben alle seinen Gegnern stets auf. Doch Commodus' Leidenschaft für die Arena brachte Skandale: Jedes Mal, wenn er in Gladiatoren-Rüstung auftrat, kassierte er eine Million Sesterzen aus der Staatskasse - ein gewaltiger Aufwand für das römische Reich. Für ihn ein Triumph, für den Senat ein Affront. Dieses besondere Denar-Set ist mehr als antikes Metall: Es erzählt die Geschichte vom goldenen Zeitalter Roms bis zum aufkommenden Chaos - Weisheit und Übermut, Philosophie und Macht, Vater und Sohn. Marcus Aurelius' Besonnenheit und Commodus' Ehrgeiz - jetzt zusammen in Ihrer Sammlung. Dieses Set besteht aus den Silberdenaren von Vater und Sohn, die das Ende der Pax Romana symbolisieren. Eine seltene Gelegenheit für alle, die zwei so unterschiedliche Denkweisen, die den Lauf der Geschichte veränderten, in einem Set vereint haben möchten.
Mysia Kyzikos Diobol 5. Jh. im Etui mit Zertifikat
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Originaler Silberobol aus Kyzikos Kyzikos war eine der bedeutendsten Handelsstädte der Antike. Besonders berühmt waren ihre Münzprägungen, die zwischen dem 6. und 4. Jahrhundert v. Chr. im internationalen Handel weit verbreitet waren. Die hier präsentierten Silberobole wurden im 5. Jahrhundert v. Chr. geprägt und gehören zu den frühesten Silbermünzen Anatoliens. Das dargestellte Thunfischmotiv war das Wahrzeichen von Kyzikos und symbolisierte die maritime Handelsmacht und den Wohlstand der Stadt.
Mesopotamia Philip I Nisibis 244-249 n. Chr.
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Eindrucksvolle Provinzialprägung aus Nisibis Diese von der mesopotamischen Stadt Nisibis geprägte Münze ist besonders bemerkenswert, da sie sowohl die Architektur als auch die lokale Glaubenswelt ihrer Zeit widerspiegelt. Die auf der Münze dargestellte viersäulige Tempelanlage liefert wichtige Hinweise auf die sakrale Architektur der Stadt. Die frontal sitzende Tyche im Inneren des Tempels verkörpert die Schutzgöttin der Stadt. Durch diese Darstellung kann angenommen werden, dass sich in Nisibis ein ähnlicher Tyche-Tempel befand, selbst wenn dieser archäologisch bislang nicht nachgewiesen wurde. Auch der Widder sowie der Flussgott verweisen auf lokale religiöse Vorstellungen, Fruchtbarkeit und die kulturelle Identität der Stadt. Eine außergewöhnliche Provinzialprägung, die Stadtarchitektur, lokale Kulte und die religiöse Welt Mesopotamiens eindrucksvoll miteinander verbindet.
2er Silber-Set Drachme &Siglos Persien, Achämeniden 505 v.Chr Alexander III. 336-323 v Chr.
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Zwei ewige Rivalen - zwei Silbermünzen: Alexander der Große und das Persische Reich! Dieses Set ist eine greifbare Darstellung der legendären Rivalität zwischen Alexander der Große, dem größten militärischen Genie der Antike, und dem Perserreich, das über Jahr hunderte hinweg weite Teile der Welt beherrschte. Auf der einen Seite steht Alexan der der Große, der ein gewaltiges Imperium von Makedonien bis zu den Küsten Indiens schuf; auf der anderen Seite sein mächtigster Gegner - das lange Zeit als unbesiegbar geltende Perserreich. Diese beiden Kräfte werden in einer Drachme Alexanders und einem Siglos der Perser vereint. Wenn diese beiden Münzen nebeneinander liegen, scheinen sie das Klirren der Schwerter auf den Schlachtfeldern von Schlacht bei Gaugamela und Schlacht bei Issos, die kalten Wasser des Schlacht am Granikos und den Moment zu flüstern, in dem sich das Schicksal der antiken Welt für immer veränderte.
2er-Set Römisches Reich Marcus Aurelius & Faustina Filia
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Zwei Kostbarkeiten: Antike Denar-Münzen von Marcus Aurelius, dem großen Vertreter der stoischen Philosophie, und seiner Ehefrau Faustina Filia "Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken." Marcus Aurelius. Diese außergewöhnliche historische Rarität vereint zwei originale Silberdenare aus der Zeit des letzten großen Adoptivkaisers Marcus Aurelius und seiner Gemahlin Faustina Filia. Als einer der bedeutendsten Vertreter der stoischen Philosophie und Autor der Selbstbetrachtungen prägte Marcus Aurelius nicht nur das geistige, sondern auch das politische und militärische Leben des Römischen Reiches nachhaltig. Während seiner Regierungszeit sicherte er die Nordgrenzen entlang der Donau und stärkte die römische Präsenz in den Provinzen. In diesem Zusammenhang entwickelte sich auch das Legionslager Castra Regina, aus dem das heutige Regensburg hervorging. Ebenso wird ihm die Förderung bedeutender Bauwerke zugeschrieben, darunter die berühmte Porta Nigra in Trier. An seiner Seite stand über drei Jahrzehnte hinweg seine Gemahlin Faustina Filia, Tochter des Kaisers Antoninus Pius. Sie trug den Ehrentitel Mater Castrorum ("Mutter der Heere"), begleitete den Kaiser auf seinen Feldzügen und galt als eine der einflussreichsten Frauen ihrer Zeit. Nach ihrem Tod wurde sie auf Anordnung des Kaisers vergöttlicht und mit Tempeln geehrt. Zwei originale Silberdenare, geprägt vor etwa 1800 Jahren! Marcus Aurelius: Kaiser, Feldherr und bedeutender stoischer Philosoph! Faustina Minor: Kaiserin, Mutter von 13 Kindern und Symbol kaiserlicher Loyalität! Lieferung im Etui mit Echtheitszertifikat! Entdecken Sie diese eindrucksvolle Verbindung römischer Geschichte. *Gelieferte Münze kann von Abbildung abweichen!
Silber-Denar von Trajan 98-117 n. Chr.
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Silber-Denar von Trajan, dem erfolgreichsten und einflussreichsten Kaiser der römischen Geschichte Trajan war von 98 bis 117 n. Chr. römischer Kaiser und bekannt für seine militärischen Erfolge und seine faire Herrschaft. Mit seinen Dacia-Feldzügen brachte er das Reich auf seine größte Ausdehnung und unterdrückte im Osten während der Parther-Feldzüge lokale Aufstände. Innenpolitisch führte er das Alimenta-System für arme Kinder ein und ließ in Rom Straßen, Brücken und öffentliche Gebäude bauen. Mit dem Trajansforum und der Trajanssäule hinterließ er zudem bleibende Spuren in der antiken römischen Architektur. Auf dieser einzigartigen Silberdenar sieht man Trajans Siegesszene und Götterfigur, die seine militärischen und politischen Erfolge eindrucksvoll darstellen. Silber- Denar von einem der wichtigsten Kaiser Roms! . Trajan: Erfolgreichster römischer Kaiser! Größte Ausdehnung des Imperiums! Begründete die Tradition des Adoptivkaisertums! Enge Verbindung zu Deutschland: Er verlieh Augsburg Stadtrechte! Handgefertigtes Unikat! Lieferung in edler Kassette und Echtheitszertifikat! Über 1800 Jahre alte Münze! Jeder Denar ist in schöner Erhaltung! Entdecken Sie ein authentisches Zeugnis römischer Geschichte. *Gelieferte Münze kann von Abbildung abweichen!
Diocletian 284-305 n. Chr. Bronze Follis
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Diokletian, der Gründer des Tetrarchie-Systems Diokletian (284-305 n. Chr.) gehört zu den bedeutendsten Kaisern, der das Römische Reich aus einer schweren Krise führte. Da er das Reich nicht mehr von einem einzigen Zentrum aus effektiv regieren konnte, führte er das System der Tetrarchie ein und teilte die Herrschaft zwischen zwei Augusti und zwei Caesares auf. Diese Regierungsform wurde erstmals von Diokletian eingeführt. Dadurch wurden sowohl die Grenzsicherheit gestärkt als auch innere Konflikte besser kontrolliert. Er veränderte auch die politische Struktur, indem er den Kaiser vom "ersten Bürger" (princeps) zum "Herrscher" (dominus) erhob und das Reich stärker autokratisch prägte. In der Wirtschaft versuchte er, die Inflation durch Preisobergrenzen zu bekämpfen. Für ein geordnetes Steuersystem ließ er im gesamten Reich eine Volkszählung durchführen und schuf so ein systematisches Steuersystem, das sich an der wirtschaftlichen Lage der Bevölkerung orientierte. Heute präsentieren wir Ihnen die Bronze-Follis-Münzen dieses Kaisers. Diokletian gilt als äußerst innovativer und kluger Herrscher, der viele Reformen in der Geschichte des Römischen Reiches umgesetzt hat. Staatspolitisch relevantes Original! Diokletian: Begründer der Tetrarchie ca. 1700 Jahre alte Originalmünzen! Geregeltes Steuersystem durch Volkszählung! Erster Kaiser im freiwilligen Ruhestand! Ausgezeichnete Erhaltung! Handgeschlagenes Unikat! Lieferung im Etui mit Echtheitszertifikat! *Gelieferte Münze kann von Abbildung abweichen!
Miletos Silberdiobol 510/494 v. Chr. im Etui mit Zertifikat
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Eine seltene Münze aus Milet - Zur Zeit des Philosophen Thales Diese außergewöhnliche Silbermünze stammt aus Milet (heute Aydin/Türkei), einer der mächtigsten und einflussreichsten Städte des antiken Ioniens. Als bedeutende Hafen- und Handelsstadt spielte Milet eine zentrale Rolle im Seehandel und in der Kolonisation des Mittelmeer- und Schwarzmeerraums. Gleichzeitig war die Stadt ein geistiges Zentrum der Antike. Milet gilt als Heimat des Philosophen Thales von Milet, der als erster Philosoph der westlichen Welt angesehen wird. Auch seine Schüler Anaximander und Anaximenes wirkten hier. Die vorliegende Münze entstand zeitgleich mit dem Leben des Thales im 6. Jahrhundert v. Chr. und könnte somit tatsächlich zu seinen Lebzeiten im Umlauf gewesen sein. Auf der Vorderseite zeigt der Silberdiobol eine Löwenprotome - ein Sinnbild für Stärke und Macht. Die Rückseite trägt ein Blütenornament im Incusum, das Ordnung, Harmonie und kosmische Struktur symbolisiert. Die Bildsprache spiegelt sowohl die wirtschaftliche Bedeutung als auch den kulturellen Anspruch Milets wider. Originaler Silberdiobol aus der antiken Stadt Miletos Prägezeit: ca. 510-494 v. Chr. Material: Silber (AR) Gewicht: ca. 1,21 g Sehr seltene Prägung aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. Im Etui mit Echtheitszertifikat Ein faszinierendes Original aus der Frühzeit der Münzprägung - sichern Sie sich dieses seltene Zeugnis antiker Geschichte und Philosophie.
2er Set Silberdenar 138-161 n.Chr Antoninus Pius Faustina Maior im Etui mit Zertifikat
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Die Antoniner-Zeit - Das Goldene Zeitalter RomsAntoninus Pius und Faustina Maior Dieses besondere Doppelset vereint Münzen von Antoninus Pius (138-161 n. Chr.) und seiner Ehefrau Faustina Maior und steht exemplarisch für eine der friedlichsten und stabilsten Epochen der römischen Geschichte. Die Regierungszeit des Antoninus Pius gilt als "Goldenes Zeitalter" des Römischen Reiches - geprägt von innerem Frieden, wirtschaftlicher Stabilität und einer außergewöhnlich gerechten Verwaltung. Antoninus Pius verzichtete weitgehend auf militärische Expansion und setzte stattdessen auf Diplomatie, Verwaltungsreformen und die konsequente Bekämpfung von Korruption. Seine Politik sicherte dem Reich Wohlstand und Stabilität. Seine Gemahlin Faustina Maior war für ihr soziales Engagement bekannt: Sie unterstützte wohltätige Projekte, half Bedürftigen und förderte Familien römischer Soldaten. Die in diesem Set enthaltenen originalen Silberdenare spiegeln den kulturellen Reichtum und das soziale Gleichgewicht des 2. Jahrhunderts n. Chr. wider. Mit ihrer eleganten Prägekunst sind sie eindrucksvolle Zeugnisse der Blütezeit des Römischen Reiches. Originale Silberdenare von Antoninus Pius und Faustina Maior Prägezeit: 138-161 n. Chr. Etui mit Echtheitszertifikat Historische Stücke aus der Blütezeit des Römischen Reiches Ein außergewöhnliches Doppelset aus dem Goldenen Zeitalter Roms - sichern Sie sich diese eindrucksvollen Originale der Antoniner-Zeit.
3er Set Antike Münzen Antoninian Aurelianus,Tacitus& Probus im Etui mit Zertifikat
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Aurelian, Tacitus und Probus - Die drei großen Kaiser der römischen Krisenzeit Dieses eindrucksvolle Münzset vereint die Prägungen von Aurelian, Tacitus und Probus - drei Kaisern, die im 3. Jahrhundert n. Chr. das von inneren Unruhen, äußeren Bedrohungen und wirtschaftlichen Problemen erschütterte Römische Reich vor dem Zerfall bewahrten. Ihre Herrschaft markiert eine Phase der Stabilisierung in einer der chaotischsten Epochen der römischen Geschichte. Kaiser Aurelian (270-275 n. Chr.) festigte das Reich durch militärische Erfolge und religiöse Reformen. Seine Münzen betonen ihn als Restitutor Orbis - den "Wiederhersteller der Welt" - und zeigen häufig den Sonnengott Sol Invictus, den Aurelian als zentrale Reichsgottheit etablierte. Die seltenen Prägungen des Kaisers Tacitus (275-276 n. Chr.), der nach Aurelians Tod vom Senat eingesetzt wurde, sind aufgrund seiner nur wenige Monate dauernden Regierungszeit besonders begehrt. Probus (276-282 n. Chr.) wiederum hinterließ Münzen, die seine Siege an Rhein und Donau sowie seinen strengen, aber erfolgreichen Führungsstil widerspiegeln. Die rund 1.700 Jahre alten Antoniniane dieses Sets tragen bis heute dieselbe Botschaft: Auch in Zeiten tiefster Krise kann Ordnung wiederhergestellt werden. Sie sind eindrucksvolle Zeitzeugen einer Epoche, in der entschlossene Herrscher den Fortbestand des Reiches sicherten. 3 originale antike Antoniniane von Aurelian, Tacitus und Probus Prägezeit: ca. 270-282 n. Chr. Sehr gute Erhaltung, im Etui mit Echtheitszertifikat Rund 1.700 Jahre alte Originale aus dem Römischen Reich Seltene Zusammenstellung in dieser Form Ein außergewöhnliches Münzset aus der römischen Krisenzeit - sichern Sie sich diese seltenen Originale der Kaiser Aurelian, Tacitus und Probus.
2er Set Silberdenar 193 - 211 n. Chr. Serverus und Domna im Etui mit Zertifikat
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Ein Kaiserpaar, ein Schicksal - Die Münzen von Septimius Severus und Julia Domna Dieses besondere Münzenset vereint eines der faszinierendsten Paare der römischen Geschichte: Septimius Severus und Julia Domna. Severus, der erste römische Kaiser afrikanischer Herkunft, stammte aus Leptis Magna im heutigen Libyen und war nicht nur ein brillanter Militär, sondern auch tief vom Glauben an Astrologie und Schicksal geprägt. Julia Domna, gebürtig aus Emesa in Syrien, soll laut antiken Quellen bereits bei ihrer Geburt das Schicksal einer Kaiserin vorausgesagt bekommen haben. Diese Prophezeiung spielte eine entscheidende Rolle für die Verbindung mit Septimius Severus und macht das Kaiserpaar zu einem eindrucksvollen Beispiel für das Zusammenspiel von Macht, Liebe und göttlicher Bestimmung im Alten Rom. Das Set enthält zwei originale Silberdenare aus dem 3. Jahrhundert n. Chr. Der Denar des Septimius Severus zeigt ihn mit Lorbeerkranz, auf der Rückseite erscheint die Göttin Dea Caelestis auf einem Löwen. Der Denar der Julia Domna zeigt die Kaiserin mit drapierter Büste und einer Rückseite, die ihre Rolle als Mutter der Kaiser und des Vaterlandes betont. Originale Silberdenare von Septimius Severus (193-211 n. Chr.) und Julia Domna Sehr gute Erhaltung, im Etui mit Echtheitszertifikat Rund 1.800 Jahre alte Originale aus dem Römischen Reich Ein außergewöhnliches Münzset, das Geschichte und Schicksal auf einzigartige Weise verbindet - sichern Sie sich dieses Zeugnis der römischen Kaiserzeit.
Antike Münzen – Zeugen vergangener Epochen für Ihre Sammlung
Antike Münzen öffnen ein Fenster in die Welt der griechischen Poleis, des römischen Imperiums und weiterer Hochkulturen des Altertums. Wer antike Münzen sammelt, hält Objekte in der Hand, die vor teils mehr als zweitausend Jahren geprägt wurden und historische Ereignisse unmittelbar bezeugen. In unserem Sortiment finden Sie eine große Auswahl an Originalprägungen unterschiedlicher Epochen, Regionen und Erhaltungsgrade. Dieser Text erklärt Ihnen, was antike Münzen numismatisch auszeichnet, wie sie entstanden sind und worauf es beim Sammeln dieser besonderen Zeugnisse ankommt.
Überblick: Was zeichnet antike Münzen aus?
Antike Münzen sind Zahlungsmittel, die in der griechischen, römischen, keltischen oder auch orientalischen Antike geprägt wurden. Sie unterscheiden sich von neuzeitlichen Münzen vor allem durch ihre handwerkliche Herstellung: Jede Münze wurde einzeln zwischen zwei Prägestempeln geschlagen, wodurch selbst Stücke desselben Typs feine Unterschiede aufweisen. Diese Individualität macht antike Münzen für Sammler besonders reizvoll, denn kein Exemplar gleicht dem anderen exakt.
Ein weiteres Merkmal ist die enge Verbindung zur politischen und religiösen Geschichte ihrer Zeit. Herrscherporträts, Götterdarstellungen und Symbole der jeweiligen Stadt oder des Reiches verraten viel über die Selbstdarstellung der Prägeherren. Wer antike Münzen sammelt, beschäftigt sich somit automatisch mit Herrschaftsgeschichte, Mythologie und Handelsbeziehungen der antiken Welt.
Auch die Materialvielfalt ist bemerkenswert: Silber, Gold, Bronze, Kupfer und die Silber-Gold-Legierung Elektron kamen je nach Region und Epoche zum Einsatz. Diese Bandbreite erlaubt es, eine Sammlung antiker Münzen sowohl nach Metall, als auch nach Kulturraum oder Zeitabschnitt aufzubauen.
Geschichte und Hintergrund
Die Geschichte der Münzprägung beginnt im 7. Jahrhundert vor Christus in Kleinasien, wo im Reich Lydien erste Münzen aus Elektron entstanden. Von dort verbreitete sich die Idee geprägter Zahlungsmittel rasch in die griechischen Stadtstaaten, die eigene Motive und Wertstufen entwickelten. Städte wie Athen, Korinth oder Syrakus prägten Münzen, die zugleich als Werbung für die eigene Polis dienten und heute zu den bekanntesten Zeugnissen der griechischen Numismatik zählen.
Mit der Ausbreitung des römischen Einflusses etablierte sich ab der römischen Republik ein eigenes Münzsystem, das später im Kaiserreich weiter ausdifferenziert wurde. Der Denar als Silbermünze und der Sesterz aus Bronze oder Messing prägten über Jahrhunderte den Zahlungsverkehr im Mittelmeerraum. Kaiserporträts auf den Münzen dienten nicht zuletzt der politischen Kommunikation, denn sie verbreiteten das Bild des Herrschers bis in entlegene Provinzen.
Auch nach dem Ende des weströmischen Reiches lebte die antike Münztradition fort. Im oströmischen, byzantinischen Reich wurden Prägungen wie der Solidus über Jahrhunderte als stabile Goldmünze genutzt und beeinflussten spätere europäische Münzsysteme. Wer antike Münzen sammeln möchte, kann somit einen Bogen von den frühen griechischen Prägungen bis in die Spätantike und darüber hinaus spannen.
Parallel zu Griechenland und Rom entwickelten sich eigenständige Münztraditionen bei Kelten, Karthagern und im Vorderen Orient. Diese Vielfalt an Prägeherren und Regionen sorgt dafür, dass antike Münzen ein außergewöhnlich breites Sammelgebiet darstellen, das kulturelle, wirtschaftliche und politische Geschichte auf engstem Raum vereint.
Numismatische Merkmale, Materialien, Erhaltungsgrade
Beim Bewerten antiker Münzen spielt zunächst das verwendete Metall eine zentrale Rolle. Gold- und Silbermünzen wurden meist für höhere Werte und repräsentative Zwecke geprägt, während Bronze und Kupfer im alltäglichen Zahlungsverkehr dominierten. Die Legierung Elektron, eine natürliche oder künstliche Mischung aus Gold und Silber, findet sich vor allem bei frühen griechischen Prägungen aus Kleinasien.
Ein zentrales Kriterium für Sammler ist der Erhaltungsgrad, also der Zustand einer Münze. Da antike Stücke handgeschlagen wurden, weisen sie oft Zentrierungsfehler, Prägeschwächen oder Randunregelmäßigkeiten auf, die bei modernen Münzen unüblich wären. Fachbegriffe wie vorzüglich, sehr schön oder gutes sehr schön beschreiben dabei den Abnutzungsgrad der Prägedetails, während zusätzliche Merkmale wie Patina, Belag oder Oberflächenqualität ebenfalls in die Bewertung einfließen.
Auch die sogenannte Patina, also die natürliche Oberflächenveränderung durch Alterung, wird bei antiken Münzen besonders geschätzt. Bei Bronzemünzen etwa entsteht mit der Zeit eine grünliche oder dunkle Schicht, die als Zeichen der Echtheit und des natürlichen Alterungsprozesses gilt. Eine gepflegte, gleichmäßige Patina kann den numismatischen Reiz einer Münze deutlich steigern, ohne dass daraus eine Wertaussage im Sinne einer Geldanlage abgeleitet werden soll.
Ein weiterer Aspekt sind Prägetechnik und Stempelschnitt. Griechische Münzen zeichnen sich häufig durch künstlerisch anspruchsvolle, teils reliefartige Motive aus, während römische Prägungen stärker standardisiert und auf schnelle, große Stückzahlen ausgelegt waren. Diese technischen Unterschiede erlauben erfahrenen Sammlern oft schon auf den ersten Blick eine grobe zeitliche und regionale Einordnung.
Wichtige Kulturen, Motive und Prägestätten
Innerhalb des Sammelgebiets antiker Münzen haben sich verschiedene Schwerpunkte etabliert, die sich an Kulturräumen und Epochen orientieren. Griechische Münzen begeistern durch ihre künstlerische Vielfalt: Eulen als Symbol Athens, Pegasos in Korinth oder der Kopf der Nymphe Arethusa in Syrakus zählen zu den bekanntesten Motiven. Diese Darstellungen spiegeln lokale Mythen, Schutzgötter und städtisches Selbstverständnis wider.
Römische Münzen bieten dagegen eine beinahe lückenlose Bildergalerie der Kaiserzeit. Von Augustus über Traian bis zu den Kaisern der Spätantike lässt sich anhand der Porträts und Legenden die politische Geschichte Roms nachvollziehen. Rückseitenmotive wie Siegesgöttinnen, Tempel oder militärische Szenen dokumentieren zudem wichtige Ereignisse und Feldzüge der jeweiligen Regierungszeit.
Auch Provinzialprägungen, etwa aus den römischen Provinzen in Kleinasien, Ägypten oder Gallien, bilden ein eigenständiges und facettenreiches Sammelgebiet. Sie zeigen häufig lokale Gottheiten oder regionale Bauwerke und ergänzen das offizielle, reichsweite Münzbild um eine provinzielle Perspektive. Wer antike Münzen sammeln möchte, kann sich somit gezielt auf einzelne Regionen, Kaiserhäuser oder Motivgruppen spezialisieren.
Daneben verdienen keltische, karthagische und orientalische Prägungen Beachtung, da sie eigenständige künstlerische Traditionen zeigen und den Blick über den griechisch-römischen Kernraum hinaus erweitern. Diese Vielfalt macht antike Münzen zu einem Sammelgebiet, in dem sich historische Tiefe mit gestalterischer Abwechslung verbindet.
Fun Facts zum Sammelgebiet antike Münzen
Manche griechische Münzen wurden nicht rein rund, sondern leicht unregelmäßig geschlagen, da der Schrötling, also der Metallrohling, von Hand zugeschnitten wurde. Diese kleinen Abweichungen machen jedes Stück zu einem numismatischen Unikat. Auch die sogenannten Gegenstempel, kleine zusätzliche Prägungen auf bereits fertigen Münzen, erzählen oft eigene Geschichten über spätere Umläufe oder Kontrollmaßnahmen.
Interessant ist zudem, dass antike Münzen teilweise als Schmuck oder Amulett weiterverwendet wurden, erkennbar an nachträglich angebrachten Löchern oder Fassungen. Solche Spuren gelten heute nicht als Makel, sondern als zusätzliches Stück Objektgeschichte. Wer sich intensiver mit antiken Münzen beschäftigt, entdeckt so immer wieder neue Details, die weit über den reinen Sammelwert hinausgehen.
Auch sprachlich haben antike Münzen Spuren hinterlassen: Der Begriff „Dollar“ etwa lässt sich über Umwege auf mittelalterliche und antike Münztraditionen zurückführen. Solche kulturhistorischen Verbindungen zeigen, wie stark antike Prägungen bis in unsere heutige Sprache und Wirtschaftsgeschichte hineinwirken.
Antike Münzen verbinden handwerkliche Präzision, künstlerische Gestaltung und unmittelbare historische Zeugniskraft in einem einzigen, handlichen Objekt. Ob griechische Drachmen, römische Denare oder byzantinische Solidi: Jede Münze erzählt einen eigenen Ausschnitt aus der Geschichte der Antike. Mit einer großen Auswahl, historischen Raritäten und langjähriger Erfahrung unterstützen wir Sie gerne dabei, Ihre persönliche Sammlung antiker Münzen mit Freude und Fachkenntnis auszubauen.
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