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10 Mark Gedenkmünze 1988 DDR Turn Sportbund der DDR Jaeger-Nr. 1623
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DDR Silber Gedenkmünze "Turn- und Sportbund der DDR" Der Deutsche Turn- und Sportbund (DTSB) war die zentrale für den Sport zuständige Massenorganisation der DDR. Er wurde 1957 gegründet. Der DTSB gliederte sich in 15 Bezirksorganisationen, die jeweils weiter auf Kreis- und Stadtebene unterteilt waren. Die Armeesportvereinigung der NVA "Vorwärts" sowie die Sportvereinigung Dynamo der inneren Sicherheitsorgane) gehörten dem DTSB offiziell mit dem Status einer Bezirksorganisation an, waren de facto aber eigenständig. 1989 hatte der DTSB rund 3,7 Millionen Mitglieder, also über zwanzig Prozent der DDR-Bevölkerung. Sichern Sie sich jetzt ein Zeitzeugnis der deutschen Geschichte - Ihre DDR 10 Mark Gedenkmünzezum Thema Deutscher Turn- und Sport Bund!
10 Mark Gedenkmünze 1988 DDR Ulrich von Hutten Jaeger-Nr. 1622
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DDR Silber Gedenkmünze "Ulrich von Hutten" Der von der kleinen hessischen Burg Steckelberg stammende Ulrich von Hutten war ein streitbarer Reichsritter und Humanist. Während eines Aufenthaltes in Rom hatte er die Missstände in der Kirche mit eigenen Augen sehen können. Zurück in Deutschland, kritisierte er in einer Reihe von Schriften, deren bekannteste die "Dunkelmännerbriefe" sind, das Papsttum und die kritikwürdigen Zustände in der Kirche allgemein. Seine Zusammenarbeit mit dem Reichs- und Raubritter Franz Von Sickingen war letztendlich nicht erfolgreich. Ulrich von Hutten starb 1523 als einer der Wegbereiter der Reformation. Sichern Sie sich jetzt ein Zeitzeugnis der deutschen Geschichte - Ihre DDR 10 Mark Silber Gedenkmünze zu Ehren Ulrich von Huttens!
10 Mark Gedenkmünze 1987 DDR Schauspielhaus Berlin Jaeger-Nr. 1616
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DDR Gedenkmünze "Schauspielhaus Berlin" Das von Karl Friedrich Schinkel entworfene Schauspielhaus wurde 1817 bis 1821 am Berliner Gendarmenplatz in unmittelbarer Nachbarschaft des Französischen und Deutschen Doms erbaut. Das Schauspielhaus ist bereits das dritte Theater an dieser Stelle. Die reiche plastische Ausschmückung des Baus schufen Friedrich Tieck und Christian Rauch. Der Theatersaal bot 1.200 Sitzplätze. Nach seiner Zerstörung im II. Weltkrieg wurde der Außenbau originalgetreu wieder aufgebaut, innen jedoch statt des Theaters ein Konzertsaal errichtet. 1984 erfolgte die Wiedereröffnung. Seit 1994 trägt das Gebäude den Namen "Konzerthaus Berlin". Sichern Sie sich jetzt ein Zeitzeugnis der deutschen Geschichte - Ihre DDR 10 Mark Gedenkmünze zur Wiedereröffnung des Berliner Schauspielhauses!
10 Mark Gedenkmünze 1986 DDR Charite in Berlin Jaeger-Nr. 1612
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Gedenkmünze DDR 10 Mark Charité in Berlin Die Charité ist ein berühmtes Krankenhaus in Berlin. Im Jahre 1710 als Pesthaus vor dem Spandauer Tor gegründet. Nach der Gründung der Berliner Universität 1810 ergänzte die Charité das Universitätsklinikum und wurde zur bedeutenden Lehr- und Forschungsstätte. Die Charité wurde durch zahlreiche herausragende Ärzte und Wissenschaftler international bekannt, so etwa durch Rudolf Virchow, Hermann von Helmholtz, Robert Koch, Paul Ehrlich und Emil Adolf von Behring. Acht spätere Nobelpreisträger begannen ihren wissenschaftlichen Weg an der Charité. DDR 10 Mark 1986 Jaeger-Nr. 1612 Auflage: 38.000Nur noch wenige Exemplare lieferbar!
10 Mark Gedenkmünze 1986 DDR Ernst Thälmann Jaeger-Nr. 1608
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10 Mark Gedenkmünze der DDR von 1986 Ernst Thälmann (*16. April 1886 Altona, verstorben 18. August 1944 KZ Buchenwald) war in der Weimarer Republik von 1925 bis 1933 Vorsitzender der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD). Unter seinem Vorsitz wurde die KPD auf den Kurs Stalins eingeschworen. Damit verbunden war die Sozialfaschismusthese, nach der die SPD als politischer Hauptfeind und nicht der Nationalsozialismus angesehen wurde. Am 3. März 1933, wenige Tage nach dem Reichstagsbrand, wurde er von der Gestapo verhaftet und 1944 auf direkten Befehl Adolf Hitlers ermordet. Sichern Sie sich jetzt diese Top-Münze!
10 Mark Gedenkmünze 1985 DDR 175 Jahre Humboldt-Universität Berlin Jaeger-Nr. 1606
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Original Silber-Gedenkmünze der DDR von 1985:10 Mark 175 Jahre Humboldt-Universität Berlin. Mit 256 Studenten und 52 Lehrenden begann im Jahr 1810 das erste Semester an der neu gegründeten Berliner Universität (Alma Mater Berolinensis). Sie war, auf Initiative des liberalen preußischen Bildungsreformers und Sprachwissenschaftlers Wilhelm von Humboldt, vom preußischen König Friedrich Wilhelm III. gegründet worden (ihm zu Ehren hieß sie von 1828 bis 1946 Friedrich-Wilhelms-Universität). Wesentliche Impulse zur Universitätsgründung gingen von bedeutenden Wissenschaftlern Zeit aus, vor allem von dem Philosophen Johann Gottlieb Fichte und dem Theologen Friedrich Schleiermacher. Wilhelm von Humboldt (*22. Juni 1767 in Potsdam bis 8. April 1835 in Berlin) war ein deutscher Gelehrter, Staatsmann und Mitbegründer der Universität Berlin. Er zählt zu den großen, fortwirkend einflussreichen Persönlichkeiten in der deutschen Kulturgeschichte und reformierte in Preußen das gesamte Bildungswesen mit dem Ziel allen gesellschaftlichen Schichten den Zugang zur Bildung zu erleichtern. Sein Bruder Alexander (*14. September 1769 in Berlin bis 6. Mai 1859 in Berlin) war ein deutscher Naturforscher von Weltgeltung und Mitbegründer der Geographie als empirische Wissenschaft.Es wurden insgesamt nur 38.000 Münzen ausgegeben. Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
10 Mark Gedenkmünze 1985 DDR Sieg über den Faschismus Jaeger-Nr. 1603
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DDR 10 Mark Gedenkmünze 1985 40. Jahrestag Sieg über den Faschismus Der Sieg über Nazi-Deutschland hat vielen sowjetischen Soldaten das Leben gekostet. Allein bei der Eroberung Berlin, der Hauptstadt des Dritten Reiches, waren etwa 80.000 Rotarmisten gefallen. Ihnen ist das Sowjetische Ehrenmal im Treptower Park im Süden Berlins gewidmet. An dieser Stelle befindet sich auch der größte sowjetische Soldatenfriedhof innerhalb Deutschlands. Das Denkmal über dem Mausoleum zeigt einen sowjetischen Soldaten, der ein gerettetes deutsches Kind trägt. Gedenkmünze aus Neusilber Prägestätte A (Berlin) Auflage: 750.600 Jaeger-Nr. 1603 Jetzt zugreifen!
10 Mark Gedenkmünze 1985 DDR Wiedereröffnung Semperoper Jaeger-Nr. 1600
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DDR 10 Mark Gedenkmünze "Wiedereröffnung Semperoper" Auf den Tag 40 Jahre nach ihrer Zerstörung durch den verheerenden Luftangriff auf Dresden wurde die prächtige weltberühmte Semperoper am 13. Februar 1985 feierlich wiedereröffnet. Im Jahr 1841 war das Gottfried Semper erbaute Dresdener Opernhaus eingeweiht worden. Dieser Bau fiel 1869 einem Brand zum Opfer. Nach den Plänen von Semper wurde das Gebäude unter Leitung seines ältesten Sohnes Manfred Semper von 1871 bis 1878 wieder aufgebaut. Dieser Bau wurde am 13. August 1945 durch Bomben zerstört. Am 24. Juni 1977 erfolgte die Grundsteinlegung für den 1985 abgeschlossenen Wiederaufbau.Sichern Sie sich jetzt ein Zeitzeugnis der deutschen Geschichte - Ihre DDR 10 Mark Gedenkmünze zur Wiedereröffnung der Semperoper!
10 Mark Gedenkmünze 1983 DDR Alfred Brehm Jaeger-Nr. 1597
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DDR 10 Mark Gedenkmünze 1984 Alfred Brehm Alfred Brehm (*2. Februar 1829, gestorben 11. November 1884) wurde weltberühmt als Autor des mehrbändigen zoologischen Werkes "Brehms Tierleben". Seine Laufbahn als Zoologe begann der gelernte Maurer und Architekturstudent 1847, als er den Vogelkundler Baron von Müller als Sekretär und Gehilfe auf einer 5jährigen Afrika-Expedition begleitete. Danach studierte er Naturwissenschaften. Mehrere Forschungsreisen folgten. Seine Reiseberichte und Aufsätze über die Tierwelt fanden großen Anklang. Sein berühmtestes Werk 'Brehms Tierleben' begann er 1863 während seiner Zeit als erster Direktor des Zoologischen Gartens Hamburg. Jaeger-Nr. 1597 Sammeln Sie komplett!
10 Mark Gedenkmünze 1983 DDR 30 Jahre Kampfgruppen Jaeger-Nr. 1593
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10 Mark Gedenkmünze DDR 30 Jahre KampfgruppenDie Münze zeigt, anlässlich des 30 jährigen Bestehensder Kampfgruppen, zwei Arbeiter, von denen einer einen Stahlhelm und der andere einen Schutzhelm trägt. Bei den Kampfgruppen handelte es sich um eine paramilitärische Organisation von Beschäftigten die in den Betrieben der Deutschen Demokratischen Republik arbeiteten und mehrmals jährlich zu militärischen Übungen ausrückten. Prägestätte A (Berlin) Auflage: 505.900 Jaeger-Nr. 1593Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
10 Mark Gedenkmünze 1983 DDR Richard Wagner Jaeger-Nr. 1589
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DDR 10 Mark Gedenkmünze 100. Todestag Richard Wagner Richard Wagner (*22. Mai 1813 in Leipzig, verstorben am 13. Februar 1883 in Venedig) war einer der bekanntestendeutschen Komponisten. Außerdem war er als Dramatiker, Dichter, Schriftsteller, Theaterregisseur und Dirigent tätig. Er gilt als einer der bedeutendsten Erneuerer der europäischen Musik im 19. Jahrhundert. Er schrieb zahlreiche Opern als Gesamtkunstwerk, indem er sowohl die Libretti, also auch die Musik und die Regieanweisungen selbst verfasste. Die Münze zeigt eine Szene aus dem "Tannhäuser", in der Minnesänger im Sängerkrieg auf der Wartburg zu sehen sind. Die 10 Mark Silber-Gedenkmünze der DDR wurde 1983 zum 100. Todestag Richard Wagners ausgegeben Insgesamt wurden nur 49.500 Münzen ausgegeben Jaeger-Nr. 1589 Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
10 Mark Gedenkmünze 1982 DDR Gewandhaus Leipzig Jaeger-Nr. 1583
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DDR 10 Mark Gedenkmünze 1982 Der Grundstein für das Neue Gewandhaus wurde am 20. Januar 1977 in der Leipziger Stadtmitte am Karl-Marx-Platz (heute wieder Augustusplatz) gelegt. Der verantwortliche Architekt Rudolf Skoda arbeitete während der 57monatigen Bauzeit eng mit dem Kapellmeisters des Gewandhausorchesters Kurt Masur zusammen. Der Große Saal mit 1.900 Plätzen besitzt eine ausgezeichnete Akustik. Während des Baus wurde der Saal mehrere Male mit Soldaten der NVA besetzt, um die Akustik bei voller Auslastung zu testen. Das Eröffnungskonzert unter Leitung von Kurt Masur fand am 8. Oktober 1981 statt. Original Silber-Gedenkmünze der DDR von 1982 Jaeger-Nr. 1583 Sammeln Sie komplett!
Münzen aus der DDR – Geschichte, Vielfalt und Sammlerfreude entdecken
Münzen aus der DDR erzählen ein Stück deutsche Zeitgeschichte, das viele Sammler bis heute fasziniert. Zwischen 1948 und 1990 entstanden zahlreiche Kursmünzen und Gedenkprägungen, die den Alltag und die politischen Botschaften des ostdeutschen Staates widerspiegeln. Wer sich mit diesem Sammelgebiet beschäftigt, findet eine überraschend große Formen- und Motivvielfalt auf kleinstem Raum. In unserem Sortiment treffen Sie auf eine große Auswahl dieser Zeitzeugen, von einfachen Umlaufmünzen bis zu seltenen Ausgaben mit besonderer Geschichte.
Was ist an Münzen aus der DDR besonders?
Die numismatische Bedeutung der Münzen der DDR liegt vor allem in ihrer politischen und gesellschaftlichen Aussagekraft. Anders als viele westdeutsche Prägungen wurden DDR-Münzen bewusst als Träger staatlicher Symbolik gestaltet. Hammer, Zirkel und Ährenkranz im Staatswappen, Porträts bedeutender Persönlichkeiten und Motive zu Jubiläen dokumentieren, wie sich der Staat selbst darstellen wollte. Für Sammler ergibt sich daraus ein spannendes Feld, in dem sich Geschichte, Politik und Handwerkskunst verbinden.
Hinzu kommt, dass die Prägezeit der DDR mit gut vier Jahrzehnten überschaubar ist. Dadurch lässt sich das Sammelgebiet vergleichsweise gut systematisch erschließen, ohne den Überblick zu verlieren. Gleichzeitig gibt es genügend Varianten bei Jahrgängen, Materialien und Erhaltungsgraden, um auch erfahrene Sammler dauerhaft zu beschäftigen. Diese Kombination aus Übersichtlichkeit und Tiefe macht den Reiz dieses Sammelgebiets aus.
Geschichte und Hintergrund der DDR-Münzen
Nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik im Oktober 1949 entwickelte sich in den folgenden Jahren ein eigenständiges Münzwesen. Bereits mit der Währungsreform in der sowjetischen Besatzungszone wurde eine eigene Mark eingeführt, die in den folgenden Jahrzehnten mehrfach umbenannt wurde. Aus der ursprünglichen Bezeichnung wurde später die „Mark der Deutschen Notenbank“ und schließlich die „Mark der DDR“, wie sie bis zur Wiedervereinigung 1990 gültig war. Diese Umbenennungen spiegeln die politische Entwicklung des Landes wider und sind für Sammler ein wichtiger Anhaltspunkt zur zeitlichen Einordnung von Münzen.
Geprägt wurden die Münzen überwiegend in der Staatlichen Münze Berlin, die mit dem Münzzeichen „A“ gekennzeichnet ist und in der Tradition älterer Berliner Münzstätten stand. Neben den regulären Umlaufmünzen für den täglichen Zahlungsverkehr gab die DDR ab den 1960er und verstärkt in den 1970er und 1980er Jahren zahlreiche Gedenkmünzen heraus. Diese griffen historische Jahrestage, bedeutende Persönlichkeiten und internationale Ereignisse auf und wurden gezielt als Ausdruck staatlicher Erinnerungskultur eingesetzt. Mit dem Ende der DDR und der Einführung der D-Mark im Sommer 1990 endete schließlich auch die eigenständige Münzprägung des Landes.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Münzen aus der DDR wurden aus unterschiedlichen Materialien geprägt, je nach Nennwert und Zweck. Für die kleinen Pfennigwerte kamen häufig Aluminium oder Aluminiumlegierungen zum Einsatz, während höhere Nennwerte oft aus Neusilber, einer Kupfer-Nickel-Zink-Legierung, bestanden. Bei besonderen Gedenkprägungen griff man vereinzelt auch auf Silber zurück, insbesondere bei Ausgaben zu bedeutenden Jubiläen. Diese Materialvielfalt beeinflusst nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die Art, wie eine Münze über Jahrzehnte altert und sich in Sammlungen präsentiert.
Für die Bewertung einer Münze ist der Erhaltungsgrad ein zentrales Kriterium. In der Numismatik unterscheidet man üblicherweise zwischen Graden wie „stempelglanz“ für nahezu makellose, ungebrauchte Stücke, „vorzüglich“ für Münzen mit nur minimalen Gebrauchsspuren und „sehr schön“ beziehungsweise „schön“ für stärker zirkulierte Exemplare. Gerade bei DDR-Münzen, von denen viele Jahrgänge in großer Zahl im Alltag genutzt wurden, macht ein guter Erhaltungsgrad häufig den Unterschied zwischen einer gewöhnlichen und einer besonders gesuchten Münze aus. Wer sich für wertvolle Münzen der DDR interessiert, sollte daher stets auch auf Erhaltung, Prägeschärfe und eventuelle Kratzer oder Patina achten.
Ein weiteres Merkmal, das erfahrene Sammler genau betrachten, ist die Prägequalität selbst. Neben den regulären Umlaufprägungen gab es teilweise auch Sonderprägungen in höherer Qualität, die sich durch schärfere Konturen und einen matten oder polierten Untergrund auszeichnen. Solche Varianten sind oft seltener als die einfachen Kursmünzen und daher für Sammlungen besonders interessant. Ein Blick auf feine Details wie Randgestaltung, Schriftzüge und die Ausprägung des Staatswappens hilft dabei, unterschiedliche Ausführungen sicher voneinander zu unterscheiden.
Wichtige Serien, Motive und Jahrgänge
Innerhalb der Münzen der DDR lassen sich mehrere thematische Schwerpunkte erkennen, die für Sammler besonders reizvoll sind. Zu den bekanntesten Motivgruppen zählen Gedenkmünzen zu Persönlichkeiten wie Karl Marx, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller oder Wissenschaftlern und Künstlern, die im Selbstverständnis der DDR als Vorbilder galten. Ergänzt wird dies durch Ausgaben zu historischen Jahrestagen, etwa zur Novemberrevolution, zu Bauwerken wie dem Brandenburger Tor oder zu kulturellen Institutionen wie dem Bauhaus in Dessau. Diese thematische Bandbreite macht es möglich, eine Sammlung gezielt nach persönlichen Interessen aufzubauen, etwa mit Fokus auf Kulturgeschichte, Wissenschaft oder Architektur.
Auch der internationale Bezug spielt eine Rolle, insbesondere bei Münzen zu sportlichen Großereignissen. Die Teilnahme der DDR an Olympischen Spielen wurde mehrfach mit eigenen Gedenkprägungen begleitet, die sportliche Erfolge und die politische Bedeutung des Sports im Land dokumentieren. Für Sammler, die sich auf bestimmte Jahrgänge konzentrieren möchten, bieten sich zudem die regulären Kursmünzenserien an, bei denen sich über die Jahre kleine Unterschiede in Prägezahlen, Varianten oder Feinheiten der Gestaltung finden lassen. Ein systematischer Aufbau nach Jahrgängen oder Nennwerten gehört zu den klassischen Herangehensweisen in diesem Sammelgebiet.
Besonders begehrt sind bei vielen Sammlern jene Ausgaben, die in geringerer Zahl im Umlauf waren oder aus besonderen Anlässen nur zeitlich begrenzt geprägt wurden. Solche Stücke gelten häufig als wertvolle Münzen der DDR, wobei sich der tatsächliche Sammlerwert immer aus einer Kombination von Seltenheit, Erhaltung und Nachfrage ergibt. Eine sorgfältige Recherche zu Prägejahr, Auflage und Ausgabeanlass lohnt sich daher für jeden, der gezielt nach besonderen Stücken sucht.
Fun Facts zum Sammelgebiet DDR-Münzen
Ein interessantes Detail für Einsteiger: Das Münzzeichen „A“ auf DDR-Münzen verweist auf die Berliner Münzstätte und reicht in seiner Tradition bis weit vor die Zeit der DDR zurück, was die Kontinuität deutscher Münzprägegeschichte in Berlin zeigt. Auch die politische Symbolik ist oft überraschend vielschichtig, denn Motive wurden bewusst ausgewählt, um bestimmte gesellschaftliche Werte zu vermitteln, etwa Arbeit, Wissenschaft oder internationale Solidarität. Wer genauer hinschaut, entdeckt zudem, dass sich das Staatswappen der DDR im Detail über die Jahre leicht veränderte, was für aufmerksame Sammler zu einem eigenen kleinen Forschungsfeld werden kann.
Reizvoll ist außerdem, dass viele Menschen in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung private Bestände an DDR-Münzen aufbewahrt haben, oft in kleinen Dosen oder Sparbüchsen. Diese „stillen Sammlungen“ tauchen bis heute gelegentlich auf und sorgen dafür, dass immer wieder gut erhaltene Exemplare den Weg in den Sammlermarkt finden. Für neue Sammler bedeutet das, dass sich mit Geduld und Interesse durchaus noch spannende Entdeckungen machen lassen, ohne dass dabei Versprechen zu Wertentwicklungen eine Rolle spielen müssen. Der eigentliche Reiz liegt für die meisten in der Geschichte, die jede einzelne Münze in sich trägt.
Ihr Einstieg in die Welt der Münzen aus der DDR
Ob Sie bereits erfahrener Sammler sind oder sich zum ersten Mal mit diesem Kapitel deutscher Geschichte beschäftigen: Münzen aus der DDR bieten ein facettenreiches und gut zugängliches Sammelgebiet. Mit unserer langjährigen Erfahrung und einer großen Auswahl an Kursmünzen, Gedenkprägungen und seltenen Ausgaben unterstützen wir Sie gern dabei, Ihre Sammlung sinnvoll zu erweitern. Nehmen Sie sich Zeit, in unserem Sortiment zu stöbern, und lassen Sie sich von der Vielfalt dieser besonderen Zeitzeugen begeistern. Bei Fragen zu einzelnen Stücken, ihrer Geschichte oder ihrer Einordnung stehen wir Ihnen jederzeit fachkundig und freundlich zur Seite.
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