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10 Mark Gedenkmünze 1981 DDR 750 Jahre Berlin Jaeger-Nr. 1582
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Gedenkmünze DDR 10 Mark 750 Jahre Münze Berlin 1981 Die älteste urkundliche Erwähnung einer Münzprägung in Berlin datiert auf das Jahr 1280. Hundert Jahre später, am 24. Juni 1369, erwarb Berlin zusammen mit 13 anderen Städten das Münzrecht zur Prägung des "Ewigen Pfennigs". Das charakteristische Münzzeichen A erhielt die Prägestätte Berlin im Jahr 1750, als König Friedrich II. von Preußen (genannt "der Große" oder "der alte Fritz") das Münzwesen neu ordnete. Prägestätte A (Berlin) Auflage: 54.540 Jaeger 1582 Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
10 Mark Gedenkmünze 1981 DDR Hegel Jaeger-Nr. 1581
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DDR 10 Mark Gedenkmünze Georg Wilhelm Friedrich Hegel (geb. 27. August 1770 Stuttgart/ gest. 14. November 1831 Berlin) war deutscher Philosoph und gilt als wichtigster Vertreter des Idealismus in Deutschland. Sein philosophisches Werk zählt zu den bedeutendsten der neueren Philosophiegeschichte und seine Theorien waren die Grundlagen für viele Strömungen wie Soziologie, Theologie und Politik. Hegel ist auf der Münze, die anlässlich seines 150. Todestages geprägt wurde, nach rechts blickend dargestellt. 500er Silber Prägestätte A (Berlin) Jaeger 1581 Historisches Zeit Zeugnis der deutschen Geschichte!
10 Mark Gedenkmünze 1981 DDR 25 Jahre Nationale Volksarmee Jaeger-Nr. 1578
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DDR 10 Mark Gedenkmünze Die Nationale Volksarmee (NVA) war von 1956 bis 1990 die Armee der Deutschen Demokratischen Republik. Gegründet wurde sie am 1. März 1956. Zunächst war die NVA eine Freiwilligenarmee, nach dem Bau der Mauer wurde 1962 die Allgemeine Wehrpflicht eingeführt. Die angestrebte Personalstärke lag bei ca. 170.000 Soldaten. Die NVA gliederte sich in die Kommandos Landstreitkräfte (KdoLaSK), Luftstreitkräfte/Luftverteidigung (KdoLSK/LV) und Volksmarine (KdoVM). Der Befehlshaber der sowjetischen Truppen in der DDR übte die operative Kontrolle über die NVA aus. Prägestätte A (Berlin) Jaeger 1578 Auflage 626.200Historisches Zeit Zeugnis der deutschen Geschichte!
10 Mark Gedenkmünze 1980 DDR Scharnhorst Jaeger-Nr. 1577
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DDR 10 Mark Gedenkmünze 1980 225. Geburtstag Gerhard Johann David von Scharnhorst Gerhard Scharnhorst (*12.11.1755 Bordenau, gestorben 28.06.1813 Prag) war ein berühmter preußischer General und federführend für die bedeutende preußische Heeresreform ab 1807, Voraussetzung für den Sieg in den Befreiungskriegen gegen Napoleon. Bis zur Reform bestand Preußens Heer aus Zwangsverpflichteten und Geworbenen, das Offizierskorps bildeten Adlige. Scharnhorst wandelte das Söldnerheer in ein stehendes Volksheer um und öffnete die Offizierslaufbahn für Bürgerliche. Leistung nicht Geburtsrecht zählten. Scharnhorst starb zu Beginn der Befreiungskriege an einer nicht auskurierten Schussverletzung. Sammeln Sie komplett!
10 Mark Gedenkmünze 1979 DDR Ludwig Feuerbach Jaeger-Nr. 1574
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10 Mark DDR Gedenkmünze 175. Geburtstag Ludwig Feuerbach Ludwig Feuerbach (1804-1872) gilt als einer der bedeutendsten vormarxistischen, materialistischen Philosophen. Sein Einfluss auf die linken Schüler Hegels und insbesondere auf die Problematik der Entfremdung bei Marx und Engels ist nicht zu unterschätzen. Er forderte vor allem die Abwendung von idealistischer Spekulation und religiöser Weltanschauung. In seinem religionskritischen Hauptwerk begriff er Gott als vom Menschen gemachtes Wesen Jaeger-Nr. 1574 Die 10 Mark Silber-Gedenkmünze der DDR wurde 1979 zum 175. Geburtstag Ludwig Feurbacher ausgegeben Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
10 Mark Gedenkmünze 1978 DDR Weltraumflug UdSSR-DDR Jaeger-Nr. 1568
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DDR 10 Mark Gedenkmünze Am 26. August 1978 verließ ein Raumschiff des "Sojus" Typen vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan die Erde. Unter anderem waren Oberstleutnant der Nationalen Volksarmee der DDR, Sigmund Jähn, sowie sein sowjetischer Kollege Walery Bykowksi an Bord. Da durch dieses historische Ereignis der erste Deutsche im Weltall von der DDR entsandt wurde war der Weltraumflug natürlich ein enormer propagandistischer Erfolg für die Deutsche Demokratische Republik. Prägestätte A (Berlin) 767.400 (davon eingeschmolzen 165.000) Jaeger-Nr. 1568Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte.
10 Mark Gedenkmünze 1978 DDR 175. Geburtstag Justus von Liebig Jaeger-Nr. 1567
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DDR 10 Mark 1978 175. Geburtstag Justus von Liebig Justus von Liebig (*12. Mai 1803 in Darmstadt, verstorben am 18. April 1873 in München) gilt als der bekannteste, berühmteste und erfolgreichste Chemiker des 19. Jahrhunderts und als Begründer der Organischen Chemie, der Agrikulturchemie und der Ernährungsphysiologie. Bahnbrechend wirkte er auch als Professor für Chemie in Gießen und München: Aus seiner Schule gingen 44 Nobelpreisträger hervor. Liebigs Entdeckungen und Erfindungen (z.B. eine Methode zum Verspiegeln von Glas, das Backpulver, der Mineraldünger, der Liebigsche Fleischextrakt, löslicher Pulverkaffee) beeinflussen bis heute das tägliche Leben. 500er Silber Jaeger-Nr. 1567 Prägestätte A (Berlin) Auflage: 70.601 Sammeln Sie komplett!
10 Mark Gedenkmünze 1977 DDR Otto von Guericke Jaeger-Nr. 1565
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DDR Mark Gedenkmünze Otto von Guericke 1977 Original Silber-Gedenkmünze der DDR von 1977: 10 Mark zum 375. Geburtstag von Otto von Guericke. Otto von Guericke (*30.11.1602 Magdeburg, verstorben am 21.05.1686 Hamburg) war ein deutscher Naturwissenschaftler, Physiker, Tierarzt Politiker, Jurist und Erfinder. Bekannt wurde der vielseitig begabte Guericke vor allem als Erfinder der Kolbenluftpumpe und Begründer der Vakuumphysik (z.B. demonstrierte er die Kraft des Luftdrucks mit seinem berühmtesten Experiment: den später sogenannten 'Magdeburger Halbkugeln').Nach dem verheerenden Brand Magdeburgs (20 000 bis 25 000 Menschen kamen ums Leben, nur der Dom und wenige einzelne Häuser überstanden den Brand) wurde die Stadt nach Plänen Guerickes wieder aufgebaut. Von den insgesamt 69.316 ausgegebenen Münzen wurden 25.873 Exemplare später eingeschmolzen. 500er Silber Auflage: 69.316 Katalog DDR Gratis Jaeger-Nr. 1565 Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
10 Mark Gedenkmünze 1976 DDR Carl Maria von Weber Jaeger-Nr. 1562
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Original Silber-Gedenkmünze der DDR von 1976 Carl Maria von Weber (*19. November 1786 Eutin, Schleswig-Holstein, gestorben 5. Juni 1826 London) war ein deutscher Komponist, Dirigent und Pianist. Am 18. Juni 1821 wurde Webers bedeutendeste Oper "Der Freischütz" im Berliner Schauspielhaus am Gendarmenmarkt uraufgeführt. Zwischen 1817 und 1820 hatte er in Dresden an seiner bekanntesten Oper gearbeitet. Die Aufführung war ein großer Erfolg, "Der Freischütz" gilt bis heute als die romantische deutsche Oper schlechthin. Seine letzte große Arbeit war die Oper "Oberon", die kurz vor Webers Tode uraufgeführt wurde. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
10 Mark Gedenkmünze 1976 DDR 20 Jahre Nationale Volksarmee Jaeger-Nr. 1560
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DDR 10 Mark 1976 20 Jahre Nationale Volksarmee Die Nationale Volksarmee (NVA) war von 1956 bis 1990 die Armee der Deutschen Demokratischen Republik. Gegründet wurde sie am 1. März 1956. Zunächst war die NVA eine Freiwilligenarmee, nach dem Bau der Mauer wurde 1962 die Allgemeine Wehrpflicht eingeführt. Die angestrebte Personalstärke lag bei ca. 170.000 Soldaten. Die NVA gliederte sich in die Kommandos Landstreitkräfte (KdoLaSK), Luftstreitkräfte/Luftverteidigung (KdoLSK/LV) und Volksmarine (KdoVM). Der Befehlshaber der sowjetischen Truppen in der DDR übte die operative Kontrolle über die NVA aus. Original Gedenkmünze der DDR von 1976 aus Neusilber Jaeger-Nr. 1560 Prägestätte A (Berlin)Jetzt zugreifen!
10 Mark Gedenkmünze 1975 DDR 20 Jahre Warschauer Vertrag Jaeger-Nr. 1557
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DDR 10 Mark 1975 20 Jahre Warschauer Vertrag Am 14. Mai 1955 reagierten die Ostblockstaaten auf die Gründung der NATO (1949) und die Aufnahme der BRD in das westliche Verteidigungsbündnis (5. Mai 1955) mit dem Warschauer Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand, der im Westen als Warschauer Pakt bezeichnet wurde. Der Vertrag sicherte die Vormachtstellung der UdSSR gegenüber den anderen Teilnehmerstaaten (DDR, Bulgarien, Ungarn, Albanien, Polen, Rumänien, Tschechoslowakei). Sowjettruppen wurden in nahezu allen Staaten des Warschauer Paktes stationiert. Am 1. Juli 1991 wurde der Warschauer Vertrag aufgelöst. Jetzt zugreifen!
10 Mark Gedenkmünze 1975 DDR 100. Geburtstag von Albert Schweitzer Jaeger-Nr. 1554
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DDR 10 Mark Gedenkmünze zum 100. Geburtstag von Albert Schweitzer 1975 Original Silber-Gedenkmünze der DDR von 1975: 10 Mark zum 100. Geburtstag von Albert Schweitzer 1975. Albert Schweitzer (*14. Januar 1857 in Kaysersberg/Elsaß, gestorben 04. September 1965 in Lambarene/Gabun) war Arzt, Theologe, Bach-Forscher und Orgelspieler. Er erhielt für sein unermüdliches humanitäres Engagement 1952 den Friedensnobelpreis. Von den insgesamt 101.100 ausgegebenen Münzen wurden 36.657 Exemplare später eingeschmolzen. Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
Münzen aus der DDR – Geschichte, Vielfalt und Sammlerfreude entdecken
Münzen aus der DDR erzählen ein Stück deutsche Zeitgeschichte, das viele Sammler bis heute fasziniert. Zwischen 1948 und 1990 entstanden zahlreiche Kursmünzen und Gedenkprägungen, die den Alltag und die politischen Botschaften des ostdeutschen Staates widerspiegeln. Wer sich mit diesem Sammelgebiet beschäftigt, findet eine überraschend große Formen- und Motivvielfalt auf kleinstem Raum. In unserem Sortiment treffen Sie auf eine große Auswahl dieser Zeitzeugen, von einfachen Umlaufmünzen bis zu seltenen Ausgaben mit besonderer Geschichte.
Was ist an Münzen aus der DDR besonders?
Die numismatische Bedeutung der Münzen der DDR liegt vor allem in ihrer politischen und gesellschaftlichen Aussagekraft. Anders als viele westdeutsche Prägungen wurden DDR-Münzen bewusst als Träger staatlicher Symbolik gestaltet. Hammer, Zirkel und Ährenkranz im Staatswappen, Porträts bedeutender Persönlichkeiten und Motive zu Jubiläen dokumentieren, wie sich der Staat selbst darstellen wollte. Für Sammler ergibt sich daraus ein spannendes Feld, in dem sich Geschichte, Politik und Handwerkskunst verbinden.
Hinzu kommt, dass die Prägezeit der DDR mit gut vier Jahrzehnten überschaubar ist. Dadurch lässt sich das Sammelgebiet vergleichsweise gut systematisch erschließen, ohne den Überblick zu verlieren. Gleichzeitig gibt es genügend Varianten bei Jahrgängen, Materialien und Erhaltungsgraden, um auch erfahrene Sammler dauerhaft zu beschäftigen. Diese Kombination aus Übersichtlichkeit und Tiefe macht den Reiz dieses Sammelgebiets aus.
Geschichte und Hintergrund der DDR-Münzen
Nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik im Oktober 1949 entwickelte sich in den folgenden Jahren ein eigenständiges Münzwesen. Bereits mit der Währungsreform in der sowjetischen Besatzungszone wurde eine eigene Mark eingeführt, die in den folgenden Jahrzehnten mehrfach umbenannt wurde. Aus der ursprünglichen Bezeichnung wurde später die „Mark der Deutschen Notenbank“ und schließlich die „Mark der DDR“, wie sie bis zur Wiedervereinigung 1990 gültig war. Diese Umbenennungen spiegeln die politische Entwicklung des Landes wider und sind für Sammler ein wichtiger Anhaltspunkt zur zeitlichen Einordnung von Münzen.
Geprägt wurden die Münzen überwiegend in der Staatlichen Münze Berlin, die mit dem Münzzeichen „A“ gekennzeichnet ist und in der Tradition älterer Berliner Münzstätten stand. Neben den regulären Umlaufmünzen für den täglichen Zahlungsverkehr gab die DDR ab den 1960er und verstärkt in den 1970er und 1980er Jahren zahlreiche Gedenkmünzen heraus. Diese griffen historische Jahrestage, bedeutende Persönlichkeiten und internationale Ereignisse auf und wurden gezielt als Ausdruck staatlicher Erinnerungskultur eingesetzt. Mit dem Ende der DDR und der Einführung der D-Mark im Sommer 1990 endete schließlich auch die eigenständige Münzprägung des Landes.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Münzen aus der DDR wurden aus unterschiedlichen Materialien geprägt, je nach Nennwert und Zweck. Für die kleinen Pfennigwerte kamen häufig Aluminium oder Aluminiumlegierungen zum Einsatz, während höhere Nennwerte oft aus Neusilber, einer Kupfer-Nickel-Zink-Legierung, bestanden. Bei besonderen Gedenkprägungen griff man vereinzelt auch auf Silber zurück, insbesondere bei Ausgaben zu bedeutenden Jubiläen. Diese Materialvielfalt beeinflusst nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die Art, wie eine Münze über Jahrzehnte altert und sich in Sammlungen präsentiert.
Für die Bewertung einer Münze ist der Erhaltungsgrad ein zentrales Kriterium. In der Numismatik unterscheidet man üblicherweise zwischen Graden wie „stempelglanz“ für nahezu makellose, ungebrauchte Stücke, „vorzüglich“ für Münzen mit nur minimalen Gebrauchsspuren und „sehr schön“ beziehungsweise „schön“ für stärker zirkulierte Exemplare. Gerade bei DDR-Münzen, von denen viele Jahrgänge in großer Zahl im Alltag genutzt wurden, macht ein guter Erhaltungsgrad häufig den Unterschied zwischen einer gewöhnlichen und einer besonders gesuchten Münze aus. Wer sich für wertvolle Münzen der DDR interessiert, sollte daher stets auch auf Erhaltung, Prägeschärfe und eventuelle Kratzer oder Patina achten.
Ein weiteres Merkmal, das erfahrene Sammler genau betrachten, ist die Prägequalität selbst. Neben den regulären Umlaufprägungen gab es teilweise auch Sonderprägungen in höherer Qualität, die sich durch schärfere Konturen und einen matten oder polierten Untergrund auszeichnen. Solche Varianten sind oft seltener als die einfachen Kursmünzen und daher für Sammlungen besonders interessant. Ein Blick auf feine Details wie Randgestaltung, Schriftzüge und die Ausprägung des Staatswappens hilft dabei, unterschiedliche Ausführungen sicher voneinander zu unterscheiden.
Wichtige Serien, Motive und Jahrgänge
Innerhalb der Münzen der DDR lassen sich mehrere thematische Schwerpunkte erkennen, die für Sammler besonders reizvoll sind. Zu den bekanntesten Motivgruppen zählen Gedenkmünzen zu Persönlichkeiten wie Karl Marx, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller oder Wissenschaftlern und Künstlern, die im Selbstverständnis der DDR als Vorbilder galten. Ergänzt wird dies durch Ausgaben zu historischen Jahrestagen, etwa zur Novemberrevolution, zu Bauwerken wie dem Brandenburger Tor oder zu kulturellen Institutionen wie dem Bauhaus in Dessau. Diese thematische Bandbreite macht es möglich, eine Sammlung gezielt nach persönlichen Interessen aufzubauen, etwa mit Fokus auf Kulturgeschichte, Wissenschaft oder Architektur.
Auch der internationale Bezug spielt eine Rolle, insbesondere bei Münzen zu sportlichen Großereignissen. Die Teilnahme der DDR an Olympischen Spielen wurde mehrfach mit eigenen Gedenkprägungen begleitet, die sportliche Erfolge und die politische Bedeutung des Sports im Land dokumentieren. Für Sammler, die sich auf bestimmte Jahrgänge konzentrieren möchten, bieten sich zudem die regulären Kursmünzenserien an, bei denen sich über die Jahre kleine Unterschiede in Prägezahlen, Varianten oder Feinheiten der Gestaltung finden lassen. Ein systematischer Aufbau nach Jahrgängen oder Nennwerten gehört zu den klassischen Herangehensweisen in diesem Sammelgebiet.
Besonders begehrt sind bei vielen Sammlern jene Ausgaben, die in geringerer Zahl im Umlauf waren oder aus besonderen Anlässen nur zeitlich begrenzt geprägt wurden. Solche Stücke gelten häufig als wertvolle Münzen der DDR, wobei sich der tatsächliche Sammlerwert immer aus einer Kombination von Seltenheit, Erhaltung und Nachfrage ergibt. Eine sorgfältige Recherche zu Prägejahr, Auflage und Ausgabeanlass lohnt sich daher für jeden, der gezielt nach besonderen Stücken sucht.
Fun Facts zum Sammelgebiet DDR-Münzen
Ein interessantes Detail für Einsteiger: Das Münzzeichen „A“ auf DDR-Münzen verweist auf die Berliner Münzstätte und reicht in seiner Tradition bis weit vor die Zeit der DDR zurück, was die Kontinuität deutscher Münzprägegeschichte in Berlin zeigt. Auch die politische Symbolik ist oft überraschend vielschichtig, denn Motive wurden bewusst ausgewählt, um bestimmte gesellschaftliche Werte zu vermitteln, etwa Arbeit, Wissenschaft oder internationale Solidarität. Wer genauer hinschaut, entdeckt zudem, dass sich das Staatswappen der DDR im Detail über die Jahre leicht veränderte, was für aufmerksame Sammler zu einem eigenen kleinen Forschungsfeld werden kann.
Reizvoll ist außerdem, dass viele Menschen in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung private Bestände an DDR-Münzen aufbewahrt haben, oft in kleinen Dosen oder Sparbüchsen. Diese „stillen Sammlungen“ tauchen bis heute gelegentlich auf und sorgen dafür, dass immer wieder gut erhaltene Exemplare den Weg in den Sammlermarkt finden. Für neue Sammler bedeutet das, dass sich mit Geduld und Interesse durchaus noch spannende Entdeckungen machen lassen, ohne dass dabei Versprechen zu Wertentwicklungen eine Rolle spielen müssen. Der eigentliche Reiz liegt für die meisten in der Geschichte, die jede einzelne Münze in sich trägt.
Ihr Einstieg in die Welt der Münzen aus der DDR
Ob Sie bereits erfahrener Sammler sind oder sich zum ersten Mal mit diesem Kapitel deutscher Geschichte beschäftigen: Münzen aus der DDR bieten ein facettenreiches und gut zugängliches Sammelgebiet. Mit unserer langjährigen Erfahrung und einer großen Auswahl an Kursmünzen, Gedenkprägungen und seltenen Ausgaben unterstützen wir Sie gern dabei, Ihre Sammlung sinnvoll zu erweitern. Nehmen Sie sich Zeit, in unserem Sortiment zu stöbern, und lassen Sie sich von der Vielfalt dieser besonderen Zeitzeugen begeistern. Bei Fragen zu einzelnen Stücken, ihrer Geschichte oder ihrer Einordnung stehen wir Ihnen jederzeit fachkundig und freundlich zur Seite.
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