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2 Mark 1876 Deutsches Kaiserreich Mecklenburg-Schwerin Friedrich Franz II. Jaeger-Nr. 84
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2 Mark 1876 Friedrich Franz II. Mecklenburg-Schwerin J. 84 Die mecklenburgischen Fürsten waren die einzigen im Deutschen Reich, die von heidnischen slawischen Königen abstammten und in ununterbrochener Folge beinahe tausend Jahre lang bis 1918 herrschten. Sie stammten in gerader Linie von den Fürsten des slawischen Volksstammes der Abodriten (auch Obotriten) ab und hatten ihren Ursprungssitz auf einer Burg im Dorf Mecklenburg (Michelenburg) in der Nähe von Wismar. Seit 1167 in sächsischer Lehnsabhängigkeit wurden sie 1348 Reichsfürsten und das Fürstengeschlecht als Herzöge zu Mecklenburg tituliert. Die mecklenburgischen Fürsten herrschten in ununterbrochener Folge beinahe tausend Jahre lang bis 1918. Trotz mehrerer Landesteilungen blieb Mecklenburg bis zum Ende der Monarchie ein Gesamtstaat, ab 1701 geteilt in Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz. Auf dem Wiener Kongress 1815 wurden beide regierenden Herzöge zu Großherzögen erklärt. Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz hatten einen gemeinschaftlichen Landtag. Ein Bundesstaat im Deutschen Reich wurde Mecklenburg-Schwerin unter der Regierung von Friedrich Franz II. (*28. Februar 1823, 15. April 1883). Die einzige Ausgabe mit Portrait von Friedrich Franz IV. Nur 300.000 Exemplare Unser Tipp!
2 Mark 1904-1912 Deutsches Kaiserreich Wappen Lübeck Jaeger-Nr. 81
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2 Mark-Silbermünze der Freien und Hansestadt Lübeck Historisches: 1072 wurde die Stadt als "Liubice" erstmals urkundlich erwähnt. Es war Kaiser Friedrich II., der Lübeck 1226 zur freien Reichsstadt erhob. Fortan waren Rat und Bürgerschaft nur dem Kaiser untertan und somit unabhängig von Grafen, Herzogen oder Bischöfen. Diese Reichsunmittelbarkeit ermöglichte Lübeck die Entwicklung eines eigenen Rechts, was eine starke und selbständige Handelspolitik zur Folge hatte. Lübeck wurde zum Hauptort der Hanse und war somit zeitweise die wichtigste Handelsstadt des nördlichen Europa. Das sogenannte Lübsche Recht erlangte in vielen Ostsee-Städten Geltung. Sehr selten, äußerst begehrt Nur 25.000Exemplare je Jahr wurden von dieser 2 Mark-Silbermünze der Freien und Hansestadt Lübeck geprägt Jaeger-Nr. 81Nur noch wenige Exemplare lieferbar!
2 Mark 1901 Deutsches Kaiserreich Lübeck Wappen Jaeger-Nr. 80
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2 Mark 1901 Wappen Lübeck Auf die Zeit Karls des Großen geht eine erste Ansiedelung im Gebiet des heutigen Lübeck zurück. Dieses slawische Liubice, das sich an der Mündung von der Schwartau in die Trave befand, war ab dem 10. Jahrhundert neben Oldenburg die wichtigste Siedlung der Abodriten (auch Obodriten), einem elbslawischen Stammesverband, aus dem das bis 1918 herrschende mecklenburgische Adelsgeschlecht hervorging. 1072 wurde die Stadt als "Liubice" erstmals urkundlich erwähnt. 1138 zerstörten heidnische Slawen die Stadt. 1143 gründete Graf Adolf II von Schauenburg Lübeck als deutsche Stadt auf der Halbinsel zwischen Trave und Wakenitz. 1157 brannte die Stadt völlig nieder. 1159 gründete Herzog Heinrich der Löwe Lübeck ein zweites Mal. Es war dann Kaiser Friedrich II., der die Stadt Lübeck 1226 zur freien Reichsstadt erhob. Fortan waren Rat und Bürgerschaft nur dem Kaiser untertan und somit unabhängig von Grafen, Herzogen oder Bischöfen. Diese Reichsunmittelbarkeit ermöglichte Lübeck die Entwicklung eines eigenes Rechts, was eine starke und selbständige Handelspolitik zur Folge hatte. Lübeck wurde zum Hauptort der Hanse und war zeitweise die wichtigste Handelsstadt des nördlichen Europa. Im 14. Jahrhundert war Lübeck nach Köln die zweitgrößte Stadt Deutschlands und neben Rom, Venedig, Pisa und Florenz eine der fünf Herrlichkeiten des Reiches. Das sogenannte Lübsche Recht erlangte in vielen Ostsee-Städten Geltung. Erst 711 Jahre später wurde die staatliche Selbständigkeit Lübecks im Jahre 1937 aufgehoben. Jaeger-Nr.80 900er Silber Auflage nur 25.000 Exemplare Das Silber Lübecks!
2 Mark 1913 Deutsches Kaiserreich Fürstentum Lippe Leopold IV. Jaeger-Nr. 78
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Fürstentum Lippe 2 Mark Silbermünze 1906 Leopold IV. Im Deutschen Krieg unterstützte das Fürstentum Lippe Preußen, trat 1866 dem Norddeutschen Bund bei und wurde 1871 unter Fürst Leopold III. ein Bundesstaat im Deutschen Reich. Leopolds Nachfolger Woldemar starb 1895 ohne Nachkommen, Adolf von Schaumburg-Lippe übernahm die Regentschaft für Woldemars geisteskranken Bruder Alexander. Der dann entstandene Streit über die Erbfolge in Lippe wurde zugunsten von Ernst zur Lippe-Biesterfeld entschieden. Sein Sohn Leopold IV. (*30.05.1871, verstorben 30.12.1949) ist der einzige Fürst von Lippe (-Detmold), der auf einer Kaiserreichsmünze abgebildet ist. 900er Silber Jaeger-Nr. 78 Kaiserreich-Silberrarität: Ursprüngliche Prägezahl vor 100 Jahren nur 20.000 Sichern Sie sich jetzt diese Top-Münze!
2 Mark 1904 Deutsches Kaiserreich Hessen Philipp der Großmütige Jaeger-Nr. 74
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Ausgegeben zum 400. Geburtstag Philipp des Großmütigen. Philipp von Hessen (*13.11.1504, verstorben am 31.3.1567) gründete 1527 in Marburg die zweite protestantische Universität der Welt gegründet (die älteste protestantische Universität hat 1526 bis 1530 im schlesischen Liegnitz bestanden). Dort fand 1529 das Marburger Religionsgespräch zwischen den Reformatoren Martin Luther und Ulrich Zwingli statt, von dem sich Philipp - als einer der geistigen und politischen Anführer der Reformation - die Einigung des Protestantismus erhoffte. Jetzt sichern!
2 Mark 1895-1900 Deutsches Kaiserreich Hessen Ghzg. Ernst Ludwig Jaeger-Nr. 72
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2 Mark Ernst Ludwig 1895 bis 1900 Jaeger-Nr. 72 Ernst Ludwig (*25.11.1868, verstorben am 09.10.1937) der letzte Großherzog von Hessen. Nach der Novemberrevolution 1918 weigerte sich Ernst Ludwig abzudanken, er verlor trotzdem Amt und Titel. Hessen-Darmstadt wurde zum Volksstaat erklärt. Historisches: Der Staat Hessen-Darmstadt geht auf die Teilung der damaligen Landgrafschaft Hessen nach dem Tod Philipp I. (*13.11.1504, verstorben am 31.3.1567), genannt der Großmütige, zurück - das Land wurde unter seinen vier Söhnen aufgeteilt. Hessen verlor wegen dieser altertümlichen Erbteilung deutlich an politischem Einfluss im Reich. Von den vier Linien Hessen-Darmstadt, Hessen-Kassel, Hessen-Marburg und Hessen-Rheinfels starben die beiden letzten bis 1604 aus. Der Erb- und der im Zuge der Refor-mation ausgebrochene Konfessionsstreit um Hessen-Marburg brachte Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel in erbitterte, jahrzehntelange Gegnerschaft. Als Reaktion auf den von Landgraf Moritz von Hessen-Kassel erzwungenen Konfessionswechsel an der gesamthessischen Universität Marburg gründete Hessen-Darmstadt 1607 die lutherische Universität Gießen. Im Jahr 1622 wurde durch Erbteilung Hessen-Homburg aus Hessen-Darmstadt ausgegliedert. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 - dem letzten großen Gesetz des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation - konnte Hessen-Darmstadt einige Gebiete hinzugewinnen und wurden schließlich 1806 im Zuge der Rheinbund-Gründung zum Großherzogtum erhoben. Hessen - Ernst Ludwig 2 Mark 1895 bis 1900 900er Silber Jaeger-Nr. 72 Sichern Sie sich jetzt diese Silber-Rarität!
2 Mark 1891 Kaisserreich Ludwig IV. Hessen Jaeger-Nr. 70
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Hessen 2 Mark Silbermünze 1891 Ludwig IV. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 - dem letzten großen Gesetz des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation - konnte Hessen-Darmstadt einige Gebiete hinzugewinnen und wurden schließlich 1806 im Zuge der Rheinbund-Gründung zum Großherzogtum erhoben. 1815/16 kamen weitere Gebiete hinzu, unter anderem Worms, Alzey, Bingen und Mainz, das als Rheinhessen bezeichnet wurde. 1815 trat das Großherzogtum Hessen-Darmstadt dem Deutschen Bund bei. Unter der Regentschaft von Großherzog Ludwig III. (*9. Juni 1806, verstorben am 13. Juni 1877) wurde das Großherzogtum 1871 ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. Als er kinderlos starb, wurde seine Neffe als Ludwig IV. (*12. September 1837, verstorben am 13. März 1892) Großherzog von Hessen. Ludwig hatte am 1. Juli 1862 auf der Isle of Wight die zweitälteste Tochter der britischen Königin Victoria, Prinzessin Alice, geheiratet. Alice wiederum war die Schwester von Prinzessin Viktoria, der Ehefrau des preußischen Kronprinzen und späteren Deutschen Kaisers Friedrich. 900er Silber Jaeger-Nr. 70 Silber-Rarität des Großherzogtums Hessen! Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
2 Mark 1888 Deutsches Kaiserreich Hessen Ludwig IV. Jaeger-Nr. 68
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Hessen 2 Mark Silbermünze 1888 Ludwig IV. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 - dem letzten großen Gesetz des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation - konnte Hessen-Darmstadt einige Gebiete hinzugewinnen und wurden schließlich 1806 im Zuge der Rheinbund-Gründung zum Großherzogtum erhoben. 1815/16 kamen weitere Gebiete hinzu, unter anderem Worms, Alzey, Bingen und Mainz, das als Rheinhessen bezeichnet wurde. 1815 trat das Großherzogtum Hessen-Darmstadt dem Deutschen Bund bei. Unter der Regentschaft von Großherzog Ludwig III. (*9. Juni 1806, verstorben 13. Juni 1877) wurde das Großherzogtum 1871 ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. Als er kinderlos starb, wurde seine Neffe als Ludwig IV. (*12. September 1837, verstorben 13. März 1892) Großherzog von Hessen. Ludwig hatte am 1. Juli 1862 auf der Isle of Wight die zweitälteste Tochter der britischen Königin Victoria, Prinzessin Alice, geheira-tet. Alice wiederum war die Schwester von Prinzessin Viktoria, der Ehefrau des preußischen Kronprin-zen und späteren Deutschen Kaisers Friedrich. 900er Silber Jaeger-Nr. 68 Großherzogliche Rarität aus Hessen, ein Topstück für jede Deutschlandsammlung!
2 Mark 1876-1877 Deutsches Kaiserreich Hessen Ludwig III. Jaeger-Nr. 66
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Die Erste Silbermark-Münze von Großherzog Ludwig III. Hessen (-Darmstadt), Großherzogtum - originale Silbermark des Großherzogs Ludwig III. Historisches: Der Staat Hessen-Darmstadt geht auf die Teilung der damaligen Landgrafschaft Hessen nach dem Tod Philipp I. (*13.11.1504, 31.3.1567), genannt der Großmütige, zurück - das Land wurde unter seinen vier Söhnen aufgeteilt. Hessen verlor wegen dieser altertümlichen Erbteilung deutlich an politi-schem Einfluss im Reich. Von den vier Linien Hessen-Darmstadt, Hessen-Kassel, Hessen-Marburg und Hessen-Rheinfels starben die beiden letzten bis 1604 aus. Der Erb- und der im Zuge der Refoma-tion ausgebrochene Konfessionsstreit um Hessen-Marburg brachte Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel in erbitterte, jahrzehntelange Gegnerschaft. Als Reaktion auf den von Landgraf Moritz von Hessen-Kassel erzwungenen Konfessionswechsel an der gesamthessischen Universität Marburg gründete Hessen-Darmstadt 1607 die lutherische Universität Gießen. Im Jahr 1622 wurde durch Erb-teilung Hessen-Homburg aus Hessen-Darmstadt ausgegliedert. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 - dem letzten großen Gesetz des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation - konnte Hessen-Darmstadt einige Gebiete hinzugewinnen und wurden schließlich 1806 im Zuge der Rheinbund-Gründung zum Großherzogtum erhoben. 1815/16 kamen weitere Gebiete hinzu, unter anderem Worms, Alzey, Bingen und Mainz, das als Rheinhessen bezeichnet wurde. 1815 trat das Großherzogtum Hessen-Darmstadt dem Deutschen Bund bei. Unter der Regentschaft von Großherzog Ludwig III. (*9. Juni 1806, 13. Juni 1877) wurde das Großherzogtum 1871 ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. 2 Mark Ludwig III. Hessen 1876/1877 900er Silber Jaeger-Nr. 66Top-Rarität!
2 Mark 1892-1914 Deutsches Kaiserreich Hamburg Wappen Jaeger-Nr. 63
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Großer Adler2 Mark 1892 - 1914 Wappen Von Kaiser Friedrich Barbarossa erhielt Hamburg 1189 das Privileg, Zoll auf der Elbe zu erheben und wurde dann Freie Reichsstadt. Im Mittelalter spielte Hamburg eine wichtige Rolle in der Hanse. 1866 trat Hamburg dem Norddeutschen Bund bei und wurde 1871 ein souveräner Bundesstaat im Deutschen Reich. Mit der Zunahme der Seeschifffahrt und des Welthandels in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts musste Hamburg seine Hafen- und Lagerkapazitäten weiter ausbauen: Zwischen 1881 und 1888 wurde die Speicherstadt gebaut, 1888 der Freihafen geschaffen. Kleiner Adler - großer Brustschild / Großer Adler - kleiner Brustschild: Bis 1890/91 trug der auf den Münzen geprägte Reichsadler einen großen Hohenzollernschild auf der Brust, der die Vorherrschaft Preußens im Reich symbolisierte. Die später geprägten Münzen mit großem Reichsadler und kleinem Brustschild betonten die Einheit des Reiches. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
2 Mark 1876-1888 Deutsches Kaiserreich Hamburg Wappen Jaeger-Nr. 61
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2 Mark Silbermünze Wappen Hamburg mit kleinem Adler aus den Jahren 1876-1888 (Jahrgang unserer Wahl) Die Hansestadt Hamburg wurde 1871 Bundesstaat des neu gegründeten Deutschen Reichs und bewahrte sich auf diese Weise das Recht, sein Stadtwappen auf Gold- und Silbermünzen zu prägen. Da jeder Bundestaat sein Kontingent nur in Relation zu seinen Einwohnern prägen durfte, sind diese Emissionen sehr selten! Original Kaiserreich-Silbermünze der Hansestadt Hamburg! Hinweis: Beispielabbildung! Gelieferter Jahrgang kann von der Abbildung abweichen!
2 Mark 1904 Deutsches Kaiserreich Bremen Stadtwappen Jaeger-Nr. 59
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Gesuchte Wappenmünze aus der Zeit des Deutschen Kaiserrreiches: 2 Mark der Freien Hansestadt Bremen! Historisches: Zur Zeit der Expansion des Frankenreiches unter Karl dem Großen im 8. Jahrhundert fand Bremen erstmals geschichtliche Erwähnung. Die Sachsen standen Karls Plänen im Wege, denn sie hatten sich bis dahin weitestgehend allen Christianisierungsbemühungen entzogen. Um den aufständischen sächsischen Herzogs Widukind niederzuwerfen, marschierten Karls Truppen bis an die Weser und unterwarfen schließlich in mehreren blutigen Kriegszügen die dort ansässigen Stämme. Um die er-oberten Gebiete zu sichern und die dortigen Bewohner zu christianisieren, wurden Grafen als Verwaltungsbeamte eingesetzt und Kirchenmänner als Bischöfe. Einer der zu dieser Zeit gegründeten Bischofssitze war Bremen. Am 10. August 965 verlieh Kaiser Otto I. an den Bremer Erzbischof das Marktrecht mit Marktzoll, Münzrecht und Marktgericht. Zu einem ersten wirtschaftlichen Aufschwung kam es dann zwischen 1043-1072 unter Erzbischof Adalbert. 1186 erkannte Kaiser Friedrich Barbarossa mit dem Gelnhauser Privileg die Stadt Bremen als politische Körperschaft an, fortan unterstand sie unmittelbar dem Kaiser, der ihren Schutz und die Rechte der Bürger garantierte. Im Jahre 1260 trat Bremen der Hanse bei. Doch bereits 1285 wurde Bremen das erste Mal aus der Hanse ausgeschlossen. Dem Ausschluss war ein Konflikt zwischen Bremen und den Ostseestädten vorausgegangen: Die Bremer Kaufleute verweigerten die Einhaltung einer von der wendischen Städ-teversammlung in Wismar beschlossenen Blockade Norwegens, mit dem Bremen einen überaus regen Handel führte. 1358 wurde Bremen wieder Mitglied der Hanse. In den Jahren 1427 und 1563 kam es allerdings zu erneuten Ausschlüssen. Nach dem Kampf gegen die Schweden im Dreißigjährigen Krieg wurde Bremen 1646 zur Freien Reichsstadt erklärt. Nach Auflösung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation 1806 sicherte der amtierende Bürgermeister Johann Smidt die Unabhängigkeit der freien Stadt im Deutschen Bund. Auf dem Wiener Kongress 1815 erhielt Bremen den Status eines souveränen Staates. 1827 wurde Bremerhaven an der Wesermündung gegründet, da der Fluss zu versanden drohte und die Bremer befürchteten, von der Nordsee abgeschnitten zu werden. Bremerhaven wurde später zur eigenständigen Stadt innerhalb des bremischen Staates erhoben. 1871 wurde Bremen Mitglied des Deutschen Reichs mit dem verfassungsmäßig festgehaltenen Titel "Freie Hansestadt Bremen". Hinweis zu Gold- & Silbermünzen: Alle Preise sind auf Grundlage des bei Redaktionsschluss aktuellen Ankaufspreises kalkuliert.Bei stark schwankendem Gold- und Silberpreis sind Preisanpassungen an den jeaktuellen Ankaufspreis möglich.
Kaiserreich Münzen für Ihre Sammlung entdecken
Wer sich mit Kaiserreich Münzen beschäftigt, taucht ein in eine der prägendsten Epochen der deutschen Geschichte. Zwischen 1871 und 1918 entstand ein einheitliches Münzwesen, das die Vielstaatlichkeit des jungen Deutschen Reiches auf faszinierende Weise widerspiegelt. In unserem Sortiment finden Sie Münzen aus dem Kaiserreich, die von unterschiedlichsten Herrschern, Münzstätten und Anlässen erzählen. Wenn Sie sich für Münzen Kaiserreich interessieren, erwartet Sie hier ein Sammelgebiet mit erstaunlicher Vielfalt und historischer Tiefe.
Überblick: Was zeichnet Kaiserreich Münzen aus?
Das Deutsche Kaiserreich Münzen umfassen einen Zeitraum von nur 47 Jahren, doch in dieser kurzen Zeit entstand ein bemerkenswert komplexes und facettenreiches Münzsystem. Anders als man vermuten könnte, prägte nicht allein das Reich selbst Münzen, sondern auch die einzelnen Bundesstaaten wie Preußen, Bayern, Sachsen oder Württemberg durften eigene Ausgaben mit individuellen Motiven herausgeben. Dadurch entstand eine Sammelvielfalt, die bis heute viele Numismatiker begeistert.
Gemeinsam war allen Münzen die einheitliche Währung Mark und Pfennig, die 1873 eingeführt wurde und die zuvor bestehenden Talerwährungen sowie Gulden ablöste. Diese Reichswährung sorgte für wirtschaftliche Einheit, ließ den einzelnen Staaten aber gestalterischen Spielraum auf der Vorderseite ihrer Münzen. So zeigen die Münzen aus dem Kaiserreich oft die Porträts der jeweiligen Landesherren, während die Rückseite mit dem Reichsadler ein verbindendes Symbol trug.
Geschichte und Hintergrund
Mit der Reichsgründung 1871 unter Kaiser Wilhelm I. entstand die Notwendigkeit, die zersplitterte Münzlandschaft der deutschen Einzelstaaten zu vereinheitlichen. Zuvor kursierten in den verschiedenen Regionen unterschiedliche Währungen, was den Handel erheblich erschwerte. Das Münzgesetz von 1873 legte schließlich die Mark als einheitliche Reichswährung fest und schuf damit die Grundlage für das, was Sammler heute als Kaiserreich Münzen kennen.
Während der gesamten Epoche regierten lediglich drei Kaiser: Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. Friedrich III. verstarb bereits nach kurzer Regierungszeit im Jahr 1888, weshalb Münzen mit seinem Porträt vergleichsweise selten geprägt wurden. Wilhelm II. hingegen bestimmte über drei Jahrzehnte das Erscheinungsbild der deutschen Münzen, bis das Kaiserreich mit der Novemberrevolution 1918 endete.
Die politische Struktur des Reiches als Bund von Königreichen, Großherzogtümern, Herzogtümern und freien Städten spiegelt sich unmittelbar in den Münzbildern wider. Jeder Bundesstaat durfte eigene Silbermünzen mit dem Bildnis seines Herrschers ausgeben, während die Goldmünzen und die kleineren Nominale stärker vereinheitlicht waren. Diese föderale Prägetradition macht das Sammelgebiet bis heute so abwechslungsreich.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Wer Deutsches Kaiserreich Münzen sammelt, begegnet einer breiten Palette an Materialien und Nominalen. Die höchsten Werte, die 20-Mark- und 10-Mark-Stücke, wurden in Gold geprägt und zeigen meist das Porträt des jeweiligen Landesherren auf der Vorderseite. Silber kam bei den mittleren Nominalen wie 5 Mark, 3 Mark, 2 Mark und 1 Mark zum Einsatz, während Pfennigmünzen üblicherweise aus Kupfer, Nickel oder einer Kupfer-Nickel-Legierung bestanden.
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Münzstätte, die anhand kleiner Buchstaben auf der Münze erkennbar ist. So steht beispielsweise A für Berlin, D für München, E für Dresden beziehungsweise Muldenhütten, F für Stuttgart und J für Hamburg. Diese Münzstättenzeichen sind für Sammler von großer Bedeutung, da sie Rückschlüsse auf die Herkunft und mitunter auch auf die Seltenheit einer Ausgabe zulassen.
Der Erhaltungsgrad, also der Zustand einer Münze, beeinflusst maßgeblich ihre Bedeutung für eine Sammlung. Gängige Bezeichnungen reichen von gut erhalten über sehr schön bis hin zu vorzüglich und Stempelglanz, wobei letzteres eine Münze ohne jegliche Abnutzungsspuren beschreibt. Gerade bei älteren Umlaufmünzen aus dem Kaiserreich sind höhere Erhaltungsgrade seltener anzutreffen, da diese Münzen tatsächlich im täglichen Zahlungsverkehr genutzt wurden.
Neben den regulären Kursmünzen gab es auch sogenannte Gedenkmünzen, die zu besonderen Anlässen wie Jubiläen, Universitätsgründungen oder bedeutenden historischen Ereignissen ausgegeben wurden. Diese Gedenkausgaben, meist als 2-Mark- oder 5-Mark-Stücke geprägt, zeigen oft aufwendigere Motive als die alltäglichen Umlaufmünzen und erfreuen sich unter Sammlern besonderer Beliebtheit.
Wichtige Serien, Motive und Länder
Innerhalb der Münzen aus dem Kaiserreich lassen sich verschiedene Sammelschwerpunkte bilden. Besonders beliebt sind die Ausgaben der größeren Königreiche wie Preußen, Bayern und Sachsen, da diese über die gesamte Reichszeit hinweg Münzen prägten und entsprechend vielfältige Jahrgänge und Porträts bieten. Aber auch kleinere Staaten wie die Großherzogtümer Baden, Hessen oder Mecklenburg-Schwerin sowie die freien Städte Hamburg, Bremen und Lübeck gaben eigene Münzen heraus, die aufgrund geringerer Prägemengen bei Sammlern besonders gefragt sind.
Ein zentrales Motiv auf nahezu allen Nominalen ist der Reichsadler, der als einheitliches Symbol des Deutschen Reiches auf der Rückseite vieler Münzen erscheint. Die Vorderseiten variieren hingegen je nach ausgebendem Staat: Sie zeigen die Bildnisse der Könige, Großherzöge oder Herzöge, oft mit wechselnden Frisuren, Uniformen oder Orden, die eine zeitliche Einordnung ermöglichen. Für Sammler, die sich auf bestimmte Landesherren spezialisieren, bieten diese Porträtvarianten ein spannendes Forschungsfeld.
Auch innerhalb der Regierungszeit Wilhelms II. lassen sich verschiedene Prägephasen unterscheiden, da sich sein Porträt über die Jahre leicht veränderte. Sammler, die sich intensiver mit Deutsches Kaiserreich Münzen befassen, achten daher genau auf Details wie Haartracht, Bart oder Kragenform, um einzelne Jahrgänge korrekt zuzuordnen. Diese kleinen Unterschiede machen die Beschäftigung mit dem Sammelgebiet besonders reizvoll.
Gold- und Silbermünzen im Vergleich
Während die Goldmünzen zu 20 und 10 Mark im Kaiserreich in erster Linie dem internationalen Zahlungsverkehr und größeren Transaktionen dienten, waren die Silbermünzen der eigentliche Bestandteil des alltäglichen Geldumlaufs. Diese unterschiedliche Funktion erklärt auch, warum Goldmünzen aus dieser Zeit oft in besseren Erhaltungsgraden vorliegen als vielfach genutzte Silbermünzen. Für angehende Sammler lohnt sich daher ein Blick auf beide Metallarten, um ein Gefühl für die jeweiligen Besonderheiten zu entwickeln.
Fun Facts zu Kaiserreich Münzen
Nur drei Kaiser regierten während der gesamten Epoche des Deutschen Kaiserreichs, wobei Friedrich III. mit rund 99 Tagen die kürzeste Regierungszeit hatte. Münzen mit seinem Porträt zählen deshalb zu den begehrtesten Objekten innerhalb dieses Sammelgebiets. Insgesamt beteiligten sich 25 Bundesstaaten sowie mehrere freie Städte am Münzwesen des Kaiserreichs, wodurch eine außergewöhnlich große Vielfalt an Motiven entstand.
Interessant ist auch, dass die 20-Mark-Goldmünze im Volksmund häufig schlicht als "Wilhelm" bezeichnet wurde, da das Porträt des Kaisers das Erscheinungsbild dieser Münze über Jahrzehnte prägte. Die Kombination aus Reichseinheit und regionaler Vielfalt macht die Münzen aus dem Kaiserreich bis heute zu einem lebendigen Spiegelbild der deutschen Geschichte vor dem Ersten Weltkrieg.
Auch die unterschiedlichen Münzstättenzeichen bergen kleine Geschichten: Manche Prägestätten wie Muldenhütten in Sachsen bestanden bereits vor der Reichsgründung und wurden nahtlos in das neue System integriert. Solche Details verdeutlichen, wie eng die Münzgeschichte des Kaiserreichs mit den älteren Traditionen der deutschen Einzelstaaten verknüpft war.
Kaiserreich Münzen in Ihrer Sammlung
Mit unserer riesigen Auswahl an Kaiserreich Münzen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses facettenreiche Sammelgebiet in seiner ganzen Breite zu entdecken. Historische Raritäten treffen bei uns auf sorgfältig zusammengestellte Bestände, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Sammlern gerecht werden. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen Münzen unterstützt Sie dabei, die passenden Stücke für Ihre persönliche Sammlung zu finden.
Ob Sie sich für die Goldmünzen einzelner Königreiche interessieren, gezielt Gedenkmünzen zusammenstellen möchten oder einfach die Vielfalt der deutschen Reichsgeschichte in Münzform erleben wollen: Das Sammelgebiet der Münzen Kaiserreich bietet für jeden Zugang spannende Entdeckungen. Wir freuen uns, Sie mit fachkundiger Beratung auf Ihrer Reise durch diese bewegte Epoche der deutschen Geschichte zu begleiten.
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