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2 Mark 1913 Deutsches Kaiserreich Preußen Regierungsjubiläum Jaeger-Nr. 111
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Silbergedenkmünze Preußen Die 2 Mark Münze aus dem Jahr 1913 zum Regierungsjubiläum Preußens zeigt Wilhelm 2. Deutschen Kaiser und König von Preußen. Nutzen Sie heute die Gelegenheit und sichern Sie sich jetzt dieses Top-Angebot. Jetzt zugreifen!
2 Mark 1913 Deutschland Kaiserreich Preußen Befreiungskriege Jaeger-Nr. 109
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Der König rief und alle alle kamen Silbermünze des Königreiches Preußen, ausgegeben zur Jahrhundertfeier der Befreiungskriege. Unter Friedrich Wilhelm III. (*1770, +1840) beteiligte sich Preußen an den Koalitionskriegen gegen das revolutionäre Frankreich. In der Schlacht bei Jena und Auerstedt 1806 erlitt Preußen eine vernichtende Niederlage gegen die Truppen Napoleons. Im Jahr 1813 begannen dann die Befreiungskriege gegen Frankreich. Die Münze wurde 100 Jahre nach dem Tag ausgege-ben, an dem der König Friedrich Wilhelm III. seinen Aufruf "An mein Volk" in Breslau erließ. 1815 trugen preußische Truppen unter Marschall Blücher in der Schlacht von Waterloo entscheidend zum Sieg über Napoleon bei. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
2 Mark 1901 Deutsches Kaiserreich Preußen 200 Jahre Königreich Jaeger-Nr. 105
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200 Jahre Königreich Preußen - die 2 Mark Silbermünze Am 18.01.1701 krönte sich der Hohenzoller Friedrich III. von Brandenburg als Friedrich I. selbst zum preußischen König. 200 Jahre später erinnert sein Nachkomme Wilhelm II., letzter preußischer König und letzter Deutscher Kaiser, an dieses Jubiläum. Preußen war der größte und einflussreichste Einzelstaat des Deutschen Reiches. Es umfasste zwei Drittel der Fläche und rund drei Fünftel der Bewohner Deutschlands. Ursprünglich war Preußen das Gebiet des baltischen Volksstamms der Pruzzen, später eines der Länder des Deutschen Ordens und dann ein Herzogtum der Hohenzollern. Am 18. Januar 1701 krönte sich der Hohenzoller Friedrich III. von Brandenburg als Friedrich I. mit Zustimmung des römisch-deutschen Kaisers Leopold I. (der dafür 2 Mio. Goldtaler erhielt) in Königsberg eigenhändig zum preußischen König (König in Preußen). Die gesuchte Silbermünze, die zum 200. Jahrestag der Krönung erschien, zeigt König Friedrich I. im Küraß und Überwurf mit Lorbeerkranz und Kaiser Wilhelm II. mit dem Helm der Garde du Corps. Jetzt zugreifen!
2 Mark 1891-1912 Deutsches Kaiserreich Preußen Wilhelm II. Jaeger-Nr. 102
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Deutscher Kaiser, König von Preußen - Wilhelm II. Im Juni des Drei-Kaiser-Jahres bestieg Wilhelm II. (27.01.1859, verstorben am 04.06.1941) den Thron. Die wilhelminische Epoche begann. Im November 1918 musste Wilhelm II. als preußischer König und deutscher Kaiser abdanken, damit endete das Kaiserreich. 1888 war das sogenannte Dreikaiserjahr: Am 9. März 1888, 13 Tage vor seinem 91. Geburtstag und im 28. Jahr seiner Regentschaft, starb Wilhelm I. Vom 12. bis 16. März zogen 200.000 Trauernde am einbalsamierten Leichnam des Kaisers vorbei, der im Berliner Dom aufgebahrt war. Sein Sohn wurde als Friedrich III. Kaiser des Deutschen Reiches. Der liberal gesinnte Friedrich III. (*18. Oktober 1831, verstorben am 15. Juni 1888) war zum Zeitpunkt des Regierungsantritts bereits todkrank, er hatte Kehlkopfkrebs und konnte somit nicht sprechen. Aufgrund seiner kurzen Amtszeit wird er auch als der 99-Tage-Kaiser bezeichnet, er starb am 15. Juni 1888. Seine Witwe nahm aus Trauer den Namen Kaiserin Friedrich an.Im Alter von nur 29 Jahren wurde Wilhelm II. Deutscher Kaiser und König von Preußen. 2 Mark 1891-1912 Jaeger.Nr. 102 Silbermark des letzten Deutschen Kaisers - ein Klassiker der Münzgeschichte! Hinweis: Beispielabbildung
2 Mark 1888 Deutsches Kaiserreich Preußen Wilhelm II. Jaeger-Nr. 100
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Deutscher Kaiser, König von Preußen - Wilhelm II. Im Juni des Drei-Kaiser-Jahres bestieg Wilhelm II. (*27.01.1859, verstorben am 04.06.1941) den Thron. Die wilhelminische Epoche begann. Im November 1918 musste Wilhelm II. als preußischer König und deutscher Kaiser abdanken, damit endete das Kaiserreich. 1888 war das sogenannte Dreikaiserjahr: Am 9. März 1888, 13 Tage vor seinem 91. Geburtstag und im 28. Jahr seiner Regentschaft, starb Wilhelm I. Vom 12. bis 16. März zogen 200.000 Trauernde am einbalsamierten Leichnam des Kaisers vorbei, der im Berliner Dom aufgebahrt war. Sein Sohn wurde als Friedrich III. Kaiser des Deutschen Reiches. Der liberal gesinnte Friedrich III. (*18. Oktober 1831, verstorben am 15. Juni 1888) war zum Zeitpunkt des Regierungsantritts bereits todkrank, er hatte Kehlkopfkrebs und konnte somit nicht sprechen. Aufgrund seiner kurzen Amtszeit wird er auch als der 99-Tage-Kaiser bezeichnet, er starb am 15. Juni 1888. Seine Witwe nahm aus Trauer den Namen Kaiserin Friedrich an. Jaeger-Nr. 100 Kleinst-Auflage nur 140.512 Münzen Exemplaren Nur 1 Jahr geprägt Im Alter von nur 29 Jahren wurde Wilhelm II. Deutscher Kaiser und König von Preußen!
2 Mark 1888 Deutsches Kaiserreich Preußen Friedrich III. Jaeger-Nr. 98
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Sehr gesucht: 99-Tage-Kaiser Friedrich III.! Preußens König war gleichzeitig Kaiser des Deutschen Reiches. Diese Münze wurde erst nach dem Tode von Friedrich III., König von Preußen, Kaiser des Deutschen Reiches, geprägt. Der liberal gesinnte Friedrich III. (geb. 18. Oktober 1831, gest. 15. Juni 1888) war zum Zeitpunkt des Regierungsantritts im März 1888 bereits todkrank, er hatte Kehlkopfkrebs und konnte somit nicht sprechen. Aufgrund seiner kurzen Amtszeit wird er auch als der 99-Tage-Kaiser bezeichnet. Seine Witwe Victoria, die älteste Tochter der englischen Queen Victoria, nahm aus Trauer den Namen "Kaiserin Friedrich" an. Nur ein Prägejahr Berühmtes Münzjahr 1888, das Drei-Kaiser-Jahr* *Am 9. März 1888 verstarb der erste deutsche Kaiser Wilhelm I., ihm folgte Friedrich III. auf den Thron, der nach einer Regierungszeit von nur 99 Tagen verstarb. Im Juni des "Drei-Kaiser-Jahres" bestieg Wilhelm II. den Thron, das Wilhelminische Zeitalter begann. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
2 Mark 1876-1884 Deutsches Kaiserreich Preußen Wilhelm I. Jaeger-Nr. 96
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Kaiserreich Silbermünze 2 Mark Kaiser Wilhelm I. Preußen 1876-1884 Das Königreich Preußen war der weitem größte und einflussreichste Einzelstaat des Deutschen Reiches. Es umfasste zwei Drittel der Fläche und rund drei Fünftel der Bewohner. Wilhelm I. (1797 - 1888) war ab1861 preußischer König - wenig später berief er Otto von Bismarck zum Ministerpräsidenten. Der deutsche Sieg im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 gipfelte in der Kaiserproklamation des preußischen Königs Wilhelms I. am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles und der Gründung des Deutschen Reiches. Jaeger-Nr. 96 900er Silber Original Silbermünze des ersten deutschen Kaisers!
2 Mark 1900-1901 Kaiserreich Friedrich August Oldenburg Jaeger-Nr. 94
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Oldenburg 2 Mark Silbermünze 1900-1901 Friedrich August Oldenburg war im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation eine Grafschaft, die sich rund um die im 11. Jahrhundert erstmals erwähnte Siedlung Oldenburg entwickelte und im Laufe der Geschichte größere Gebiete hinzugewinnen konnte. Die Oldenburger Grafen stammten wohl aus dem Osnabrücker Nordland. Anfangs noch Vasallen des sächsischen Welfenfürsten Heinrichs des Löwen nutzten sie dessen Ächtung durch Kaiser Barbarossa zur Erlangung der Reichsunmittelbarkeit. Seit 1676 war der König von Dänemark alleiniger Landesherr in Oldenburg. Am 1. Juli 1773 überließ König Christian VII. von Dänemark die Grafschaft dem Großfürsten Paul von Russland aus dem Hause Holstein-Gottorp (der spätere russische Zar Paul I.), der sie aber am 14. Dezember 1773 dem got-torpischen Prinzen und Bischof von Lübeck Friedrich August abtrat. Friedrich August (*1711, verstorben 1785) wurde 1777 von Kaiser Joseph II., dem ältesten Sohn der Maria Theresia, in den Herzogstand erhoben. Auf Friedrich August folgte dessen Neffe Peter Friedrich Ludwig: zunächst als Regent für Friedrich Augusts geisteskranken Sohn, dann ab 1823 als Herzog. Herzog Peter Friedrich Ludwig (*1755, verstorben 1829) ist der Stammvater des späteren großherzoglichen Hauses. Obwohl das Land dem Rheinbund beigetreten war, wurde es von Napoleon Bonaparte 1810 zu Frankreich geschlagen. Herzog Peter Friedrich Ludwig lehnte das ihm als Ersatz angebotene Fürstentum Erfurt ab und emigrierte nach Russland. Nach dem Sturz Napole-ons kehrte er in sein Land zurück. Auf dem Wiener Kongress 1815 wurde das Herzogtum Oldenburg zum Großherzogtum erhoben. 900er Silber Jaeger-Nr. 94 Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
2 Mark 1891 Deutsches Kaiserreich Oldenburg Nicolaus Friedrich Peter Jaeger-Nr. 93
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2 Mark Nicolaus Friedrich Peter Oldenburg 1891 Im Jahr 1853 wurde Nikolaus Friedrich Peter (*8. Juli 1827, verstorben am 13. Juni 1900) Großherzog von Oldenburg. Er trat 1854 das Jadegebiet an Preußen ab, schloss sich 1854 dem Zollverein an, führte Oldenburg auf preußischer Seite in den Deutschen Krieg von 1866 und erhielt für die Verzichtsleistung auf Schleswig-Holstein eine Entschädigung von 1 Millionen Talern und das holsteinische Amt Ahrensböck. Nach 47 Jahren Regierungszeit stirbt Nikolaus Friedrich Peter im Jahr 1900. Sichern Sie sich jetzt dieses Top-Angebot!
2 Mark 1905 Deutsches Kaiserreich Mecklenburg-Strelitz Großherzog Adolf Friedrich V. Jaeger-Nr. 91
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Kaiserreich Silbermünze 2 Mark Adolf Friedrich V. Die mecklenburgischen Fürsten herrschten in ununterbrochener Folge beinahe tausend Jahre lang bis 1918. Ab 1701 war Mecklenburg geteilt in Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz. Auf dem Wiener Kongress 1815 wurden beide regierenden Herzöge zu Großherzögen erklärt. Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz hatten einen gemeinschaftlichen Landtag.Ein Bundesstaat im Deutschen Reich wurde Mecklenburg-Schwerin unter der Regierung von Friedrich Franz II. (1823 - 1883). Sein Enkel Friedrich Franz IV. (09.04.1882 - 17.11.1945) war der letzte Großherzog zu Mecklenburg-Schwerin. Nutzen Sie heute die einmalige Gelegenheit und sichern Sie sich jetzt diese äußerst seltene Silbermünze "2 Mark Adolf Friedrich V. 1905". Jaeger-Nr. 91 900er Silber Auflage nur 10.000 Exemplare Sichern Sie sich jetzt dieses historische Highlight noch heute!
2 Mark 1904 Deutsches Kaiserreich Mecklenburg-Schwerin Hochzeit mit Alexandra Jaeger-Nr. 86
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Mecklenburg-Schwerin 2 Mark 1904 Hochzeit mit Alexandra Friedrich Franz IV. war der letzte Großherzog des Landesteils Mecklenburg-Schwerin undregierte nach dem Tod seines Vaters zwischen 1897 und 1918. Bis 1901 geschah dies unter der Vormundschaft seines Onkels Herzog Johann Albrechts, da er bei der Thronbesteigung erst 15 Jahre alt war.Ein echter Zeitzeuge seiner Herrschaft ist dieses seltene 2-Mark-Stück, welches 1904 zum Anlass seiner Hochzeit mit Prinzessin Alexandra von Großbritannien und Irland sowie Herzogin von Braunschweig und Lüneburg geprägt wurde. Die Prägung erfolgte ausschließlich im Jahr der Vermählung. Auf der Vorderseite des aus Silber (900/1000) bestehenden Stückes sind Friedrich Franz IV. und seine Gemahlin Alexandra abgebildet. Dies ist die einzige 2-Mark-Münze von Friedrich Franz IV. welche ein solches Doppelportrait aufweist. Jaeger-Nr. 86 900er Silber Ergänzen Sie Ihre Münzsammlung noch heute durch dieses exklusive Sammlerstück!
Großherzogtum: Mecklenburg -Schwerin 2 Mark 1901 Friedrich Franz IV J. 85
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Großherzogtum: Mecklenburg -Schwerin 2 Mark 1901 Friedrich Franz IVJaeger-Nr. 85! 900er Silber! Nur ein Jahr geprägt! Friedrich Franz IV. war der letzte Großherzog des Landesteils Mecklenburg-Schwerin undregierte nach dem Tod seines Vaters zwischen 1897 und 1918. Bis 1901 geschah dies unter der Vormundschaft seines Onkels Herzog Johann Albrechts, da er bei der Thronbesteigung erst 15 Jahre alt war. Die mecklenburgischen Fürsten herrschten in ununterbrochener Folge beinahe tausend Jahre lang bis 1918. Ab 1701 war Mecklenburg geteilt in Mecklenburg Schwerin und Mecklenburg Strelitz. Auf dem Wiener Kongress 1815 wurden beide regierenden Herzöge zu Großherzögen erklärt.Auf der Motivseite befindet sich: Friedrich Franz IV. GrossherzogMecklenburg.-Schwerin Ergänzen Sie Ihre Münzsammlung noch heute durch dieses exklusive Sammlerstück!
Kaiserreich Münzen für Ihre Sammlung entdecken
Wer sich mit Kaiserreich Münzen beschäftigt, taucht ein in eine der prägendsten Epochen der deutschen Geschichte. Zwischen 1871 und 1918 entstand ein einheitliches Münzwesen, das die Vielstaatlichkeit des jungen Deutschen Reiches auf faszinierende Weise widerspiegelt. In unserem Sortiment finden Sie Münzen aus dem Kaiserreich, die von unterschiedlichsten Herrschern, Münzstätten und Anlässen erzählen. Wenn Sie sich für Münzen Kaiserreich interessieren, erwartet Sie hier ein Sammelgebiet mit erstaunlicher Vielfalt und historischer Tiefe.
Überblick: Was zeichnet Kaiserreich Münzen aus?
Das Deutsche Kaiserreich Münzen umfassen einen Zeitraum von nur 47 Jahren, doch in dieser kurzen Zeit entstand ein bemerkenswert komplexes und facettenreiches Münzsystem. Anders als man vermuten könnte, prägte nicht allein das Reich selbst Münzen, sondern auch die einzelnen Bundesstaaten wie Preußen, Bayern, Sachsen oder Württemberg durften eigene Ausgaben mit individuellen Motiven herausgeben. Dadurch entstand eine Sammelvielfalt, die bis heute viele Numismatiker begeistert.
Gemeinsam war allen Münzen die einheitliche Währung Mark und Pfennig, die 1873 eingeführt wurde und die zuvor bestehenden Talerwährungen sowie Gulden ablöste. Diese Reichswährung sorgte für wirtschaftliche Einheit, ließ den einzelnen Staaten aber gestalterischen Spielraum auf der Vorderseite ihrer Münzen. So zeigen die Münzen aus dem Kaiserreich oft die Porträts der jeweiligen Landesherren, während die Rückseite mit dem Reichsadler ein verbindendes Symbol trug.
Geschichte und Hintergrund
Mit der Reichsgründung 1871 unter Kaiser Wilhelm I. entstand die Notwendigkeit, die zersplitterte Münzlandschaft der deutschen Einzelstaaten zu vereinheitlichen. Zuvor kursierten in den verschiedenen Regionen unterschiedliche Währungen, was den Handel erheblich erschwerte. Das Münzgesetz von 1873 legte schließlich die Mark als einheitliche Reichswährung fest und schuf damit die Grundlage für das, was Sammler heute als Kaiserreich Münzen kennen.
Während der gesamten Epoche regierten lediglich drei Kaiser: Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. Friedrich III. verstarb bereits nach kurzer Regierungszeit im Jahr 1888, weshalb Münzen mit seinem Porträt vergleichsweise selten geprägt wurden. Wilhelm II. hingegen bestimmte über drei Jahrzehnte das Erscheinungsbild der deutschen Münzen, bis das Kaiserreich mit der Novemberrevolution 1918 endete.
Die politische Struktur des Reiches als Bund von Königreichen, Großherzogtümern, Herzogtümern und freien Städten spiegelt sich unmittelbar in den Münzbildern wider. Jeder Bundesstaat durfte eigene Silbermünzen mit dem Bildnis seines Herrschers ausgeben, während die Goldmünzen und die kleineren Nominale stärker vereinheitlicht waren. Diese föderale Prägetradition macht das Sammelgebiet bis heute so abwechslungsreich.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Wer Deutsches Kaiserreich Münzen sammelt, begegnet einer breiten Palette an Materialien und Nominalen. Die höchsten Werte, die 20-Mark- und 10-Mark-Stücke, wurden in Gold geprägt und zeigen meist das Porträt des jeweiligen Landesherren auf der Vorderseite. Silber kam bei den mittleren Nominalen wie 5 Mark, 3 Mark, 2 Mark und 1 Mark zum Einsatz, während Pfennigmünzen üblicherweise aus Kupfer, Nickel oder einer Kupfer-Nickel-Legierung bestanden.
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Münzstätte, die anhand kleiner Buchstaben auf der Münze erkennbar ist. So steht beispielsweise A für Berlin, D für München, E für Dresden beziehungsweise Muldenhütten, F für Stuttgart und J für Hamburg. Diese Münzstättenzeichen sind für Sammler von großer Bedeutung, da sie Rückschlüsse auf die Herkunft und mitunter auch auf die Seltenheit einer Ausgabe zulassen.
Der Erhaltungsgrad, also der Zustand einer Münze, beeinflusst maßgeblich ihre Bedeutung für eine Sammlung. Gängige Bezeichnungen reichen von gut erhalten über sehr schön bis hin zu vorzüglich und Stempelglanz, wobei letzteres eine Münze ohne jegliche Abnutzungsspuren beschreibt. Gerade bei älteren Umlaufmünzen aus dem Kaiserreich sind höhere Erhaltungsgrade seltener anzutreffen, da diese Münzen tatsächlich im täglichen Zahlungsverkehr genutzt wurden.
Neben den regulären Kursmünzen gab es auch sogenannte Gedenkmünzen, die zu besonderen Anlässen wie Jubiläen, Universitätsgründungen oder bedeutenden historischen Ereignissen ausgegeben wurden. Diese Gedenkausgaben, meist als 2-Mark- oder 5-Mark-Stücke geprägt, zeigen oft aufwendigere Motive als die alltäglichen Umlaufmünzen und erfreuen sich unter Sammlern besonderer Beliebtheit.
Wichtige Serien, Motive und Länder
Innerhalb der Münzen aus dem Kaiserreich lassen sich verschiedene Sammelschwerpunkte bilden. Besonders beliebt sind die Ausgaben der größeren Königreiche wie Preußen, Bayern und Sachsen, da diese über die gesamte Reichszeit hinweg Münzen prägten und entsprechend vielfältige Jahrgänge und Porträts bieten. Aber auch kleinere Staaten wie die Großherzogtümer Baden, Hessen oder Mecklenburg-Schwerin sowie die freien Städte Hamburg, Bremen und Lübeck gaben eigene Münzen heraus, die aufgrund geringerer Prägemengen bei Sammlern besonders gefragt sind.
Ein zentrales Motiv auf nahezu allen Nominalen ist der Reichsadler, der als einheitliches Symbol des Deutschen Reiches auf der Rückseite vieler Münzen erscheint. Die Vorderseiten variieren hingegen je nach ausgebendem Staat: Sie zeigen die Bildnisse der Könige, Großherzöge oder Herzöge, oft mit wechselnden Frisuren, Uniformen oder Orden, die eine zeitliche Einordnung ermöglichen. Für Sammler, die sich auf bestimmte Landesherren spezialisieren, bieten diese Porträtvarianten ein spannendes Forschungsfeld.
Auch innerhalb der Regierungszeit Wilhelms II. lassen sich verschiedene Prägephasen unterscheiden, da sich sein Porträt über die Jahre leicht veränderte. Sammler, die sich intensiver mit Deutsches Kaiserreich Münzen befassen, achten daher genau auf Details wie Haartracht, Bart oder Kragenform, um einzelne Jahrgänge korrekt zuzuordnen. Diese kleinen Unterschiede machen die Beschäftigung mit dem Sammelgebiet besonders reizvoll.
Gold- und Silbermünzen im Vergleich
Während die Goldmünzen zu 20 und 10 Mark im Kaiserreich in erster Linie dem internationalen Zahlungsverkehr und größeren Transaktionen dienten, waren die Silbermünzen der eigentliche Bestandteil des alltäglichen Geldumlaufs. Diese unterschiedliche Funktion erklärt auch, warum Goldmünzen aus dieser Zeit oft in besseren Erhaltungsgraden vorliegen als vielfach genutzte Silbermünzen. Für angehende Sammler lohnt sich daher ein Blick auf beide Metallarten, um ein Gefühl für die jeweiligen Besonderheiten zu entwickeln.
Fun Facts zu Kaiserreich Münzen
Nur drei Kaiser regierten während der gesamten Epoche des Deutschen Kaiserreichs, wobei Friedrich III. mit rund 99 Tagen die kürzeste Regierungszeit hatte. Münzen mit seinem Porträt zählen deshalb zu den begehrtesten Objekten innerhalb dieses Sammelgebiets. Insgesamt beteiligten sich 25 Bundesstaaten sowie mehrere freie Städte am Münzwesen des Kaiserreichs, wodurch eine außergewöhnlich große Vielfalt an Motiven entstand.
Interessant ist auch, dass die 20-Mark-Goldmünze im Volksmund häufig schlicht als "Wilhelm" bezeichnet wurde, da das Porträt des Kaisers das Erscheinungsbild dieser Münze über Jahrzehnte prägte. Die Kombination aus Reichseinheit und regionaler Vielfalt macht die Münzen aus dem Kaiserreich bis heute zu einem lebendigen Spiegelbild der deutschen Geschichte vor dem Ersten Weltkrieg.
Auch die unterschiedlichen Münzstättenzeichen bergen kleine Geschichten: Manche Prägestätten wie Muldenhütten in Sachsen bestanden bereits vor der Reichsgründung und wurden nahtlos in das neue System integriert. Solche Details verdeutlichen, wie eng die Münzgeschichte des Kaiserreichs mit den älteren Traditionen der deutschen Einzelstaaten verknüpft war.
Kaiserreich Münzen in Ihrer Sammlung
Mit unserer riesigen Auswahl an Kaiserreich Münzen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses facettenreiche Sammelgebiet in seiner ganzen Breite zu entdecken. Historische Raritäten treffen bei uns auf sorgfältig zusammengestellte Bestände, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Sammlern gerecht werden. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen Münzen unterstützt Sie dabei, die passenden Stücke für Ihre persönliche Sammlung zu finden.
Ob Sie sich für die Goldmünzen einzelner Königreiche interessieren, gezielt Gedenkmünzen zusammenstellen möchten oder einfach die Vielfalt der deutschen Reichsgeschichte in Münzform erleben wollen: Das Sammelgebiet der Münzen Kaiserreich bietet für jeden Zugang spannende Entdeckungen. Wir freuen uns, Sie mit fachkundiger Beratung auf Ihrer Reise durch diese bewegte Epoche der deutschen Geschichte zu begleiten.
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