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2 Mark 1901 Deutsches Kaiserreich Sachsen-Altenburg Herzog Ernst Jaeger-Nr. 142
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2 Mark 75. Geburtstag Herzog Ernst Herzogtum Sachsen-Altenburg: Das Herzogtum bestand aus zwei voneinander getrennten Teilen von 1826 bis 1918 auf dem Gebiet des heutigen Thüringn. Residenz war das Schloss Altenburg. Die letzte Neuordnung und Territoriumsveränderung der ernestinischen Herzogtümer erfolgte im Jahre 1826 aufgrund des Schiedsspruchs König Friedrich August II. von Sachsen: die späteren Bundesstaaten des deutschen Reiches die Herzogtümer Sachsen-Coburg und Gotha, Sachsen-Altenburg und Sachsen-Meiningen verblieben als die einzigen ernestinischen Herzogtümer. Herzogtum Sachsen-Altenburg 1901 2 Mark "75. Geburtstag Herzog Ernst" Historische Münze aus 900er Silber Einziges, sehr rares Zweimarkstück des Herzogs Ernst Jaeger-Nr. 142 Sichern Sie sich jetzt dieses historische Highlight noch heute!
2 Mark 1909 Deutsches Kaiserreich Sachsen Uni Leipzig Jaeger-Nr. 138
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Königreich Sachsen 2 Mark Silbermünze 1909 Uni Leipzig Die Münze während wurde zur 500-Jahrfeier der Universität Leipzig ausgegeben. Auf der Münze zu sehen sind der damals amtierende König von Sachsen Friedrich August und der Universitätsgründer Friedrich der Streitbare.Friedrich IV., der Streitbare (*11.04.1370; verstorben 04.01.1428) war ein Fürst aus dem Hause Wettin. Im Jahr 1409 gründete er die Universität Leipzig. Mit der Bestätigungsbulle des Papstes Alexander V. vom 9. September 1409 für ein Studium generale offiziell anerkannt, gehört die "Alma mater Lipsiensis" (so der lateinische Name der Hochschule) zu den traditionsreichsten Universitäten Europas. In Deutschland ist sie nach Heidelberg die zweitälteste Universität, an der ohne Unterbrechung gelehrt und geforscht wird. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
2 Mark 1905-1914 Deutsches Kaiserreich Sachsen König Friedrich August III. Jaeger-Nr. 134
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Kostbare Silbermünze des sächsischen Königs Friedrich August Seit Beginn des 15. Jahrhunderts herrschte das Geschlecht der Wettiner - ab 1485 in der albertinischen Linie - über Sachsen. 1806 ging das Königreich Sachsen aus dem Kurfürstentum Sachsen hervor. Albert (*23. April 1828, verstorben am 19. Juni 1902) folgte am 29. Oktober 1873 seinem Vater Johann auf den sächsischen Königsthron. Albert ist der erste König Sachsens, der in der Epoche des Deutschen Kaiserreiches Goldmark prägen ließ. 2 Mark Friedrich August III. 1905-1914 (Jahrgang unserer Wahl) Jaeger-Nr. 134Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
2 Mark 1903-1904 Deutsches Kaiserreich Sachsen König Georg Jaeger-Nr. 132
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Königreich Sachsen - und seine Silberraritäten 22 verschiedene Silbermünzen umfasst das Sammelgebiet Königreich Sachsen im Zeitraum 1871 bis 1918! Niedrige Auflagen und ansprechende Herrscherportraits sorgen für stete Nachfrage. Die letzte erschienene Münze des Gebietes ist gleichzeitig auch eine Top-Rarität der deutschen Numismatik: die 1917 erschienene "Friedrich der Weise" - mit einer Auflage von gerade einmal 100 Stück sogar eine der seltensten Münzen des 20. Jahrhunderts! Steigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Jäger Nr. 132 Bei verschiedenen Prägejahren Jahrgang unserer Wahl Steigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Hinweis: Beispielabbildung
2 Mark 1903-1904 Deutsches Kaiserreich Sachsen König Georg Jaeger-Nr. 129
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Königreich Sachsen - und seine Silberraritäten 22 verschiedene Silbermünzen umfasst das Sammelgebiet Königreich Sachsen im Zeitraum 1871 bis 1918! Niedrige Auflagen und ansprechende Herrscherportraits sorgen für stete Nachfrage. Die letzte erschienene Münze des Gebietes ist gleichzeitig auch eine Top-Rarität der deutschen Numismatik: die 1917 erschienene "Friedrich der Weise" - mit einer Auflage von gerade einmal 100 Stück sogar eine der seltensten Münzen des 20. Jahrhunderts! Steigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Jäger Nr. 129 Bei verschiedenen Prägejahren Jahrgang unserer Wahl Steigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Hinweis: Beispielabbildung
2 Mark 1902 Deutsches Kaiserreich Sachsen König Albert Jaeger-Nr. 127
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Königreich Sachsen - und seine Silberraritäten22 verschiedene Silbermünzen umfasst das Sammelgebiet Königreich Sachsen im Zeitraum 1871 bis 1918! Niedrige Auflagen und ansprechende Herrscherportraits sorgen für stete Nachfrage. Die letzte erschienene Münze des Gebietes ist gleichzeitig auch eine Top-Rarität der deutschen Numismatik: die 1917 erschienene "Friedrich der Weise" - mit einer Auflage von gerade einmal 100 Stück sogar eine der seltensten Münzen des 20. Jahrhunderts! Steigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Jäger-Nr. 127 Bei verschiedenen Prägejahren Jahrgang unserer Wahl Steigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Hinweis: Beispielabbildung
2 Mark 1891-1902 Deutsches Kaiserreich Sachsen Albert Jaeger-Nr. 124
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Königreich Sachsen - und seine Silberraritäten 22 verschiedene Silbermünzen umfasst das Sammelgebiet Königreich Sachsen im Zeitraum 1871 bis 1918! Niedrige Auflagen und ansprechende Herrscherportraits sorgen für stete Nachfrage. Die letzte erschienene Münze des Gebietes ist gleichzeitig auch eine Top-Rarität der deutschen Numismatik: die 1917 erschienene "Friedrich der Weise" - mit einer Auflage von gerade einmal 100 Stück sogar eine der seltensten Münzen des 20. Jahrhunderts! Steigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Jäger Nr. 124 Bei verschiedenen Prägejahren Jahrgang unserer WahlSteigen Sie jetzt in eines der faszinierendsten Gebiete des Deutschen Reiches ein! Hinweis: Beispielabbildung
2 Mark 1876-1888 Deutsches Kaiserreich Sachsen König Albert Jaeger-Nr. 121
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2 Mark König Albert von Sachsen König Albert von Sachsen (*1828 in Dresden; verstorben 1902 in Sibyllenort) hieß mit vollständigem Namen Friedrich August Albert Anton Ferdinand Joseph Karl Maria Baptist Nepomuk Wilhelm Xaver Georg Fidelis von Sachsen. Er zeigte schon in jungen Jahren großes Interesse am Militär und wurde frühzeitig in verschiedenen Waffengattungen ausgebildet. Auch in seiner späteren Laufbahn war er militärisch immer wieder aktiv. So führte er beispielsweise im Deutschen Krieg die sächsischen Truppen gegen Preußen an. Nach dem Tod seines Vaters und seiner Krönung zum König setzte er sich jedoch auch für die Verbesserung der Armenpflege und eine umfassende Reform des Steuerwesens ein. 2 Mark Kaiserreich 1876-1888 (Jahrgang unserer Wahl) 900er Silber Jaeger-Nr. 121 Jetzt sichern! Hinweis: Beispielabbildung, gelieferter Jahrgang kann von der Abbildung abweichen
2 Mark 1884 Deutsches Kaiserreich Reuss Fürst Heinrich XIV. Jaeger-Nr. 120
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Portrait von Fürst Heinrich XIV von Reuss zu Greiz aus dem Deutschen Reich Die Reichsgründung im Jahr 1871 vereinte das bis dahin aus unzähligen Fragmenten bestehende deutsche Gebiet unter einer gemeinsamen Verfassung. Nach dem Beitritt der deutschen Südstaaten Bayern, Baden, Württemberg und Hessen in den Norddeutschen Bund wurde entschlossen, das neue Bündnis "Deutsches Reich" zu nennen. Der neu entstandene Nationalstaat wurde dabei als bundesstaatlich organisierte konstitutionelle Monarchie konzipiert. Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs wurde der preußische König Wilhelm I, welcher mit der Reichsgründung zum deutschen Kaiser proklamiert wurde. Die anfängliche Zeitspanne des Deutschen Reichs von 1871 bis 1918 galt deshalb als die Zeit des Deutschen Kaiserreichs. Die Fürstentümer verloren unter der Krone des deutschen Kaisers ihre volle Souveränität und konnten diese nur noch für ihre Innenpolitik geltend machen, während die Außenpolitik und Militärhoheit Preußen übergeben wurde. So erging es auch dem Fürstentum von Reuß jüngeren Linie, Teil des heutigen Bundeslandes Thüringen und eines der beiden Hauptzweige des Fürstenhauses Reuß. Herrscher von Reuß jüngerer Linie war Fürst Heinrich XIV, der von 1867 bis 1908 das Fürstentum der jüngeren Linie regierte und ab 1902 auch die Regentschaft von Reuß älterer Linie übernahm. Sein Mitregent des Fürstentums Reuß älterer Linie war aufgrund seiner Reichsfeindlichkeit und antipreußischer Einstellung als "Heinrich der Unartige" bekannt. Bei seiner kompletten Übernahme löste Heinrich XIV. jegliche reichsfeindliche Ausrichtungen und Einrichtungen auf. Diese historisch wertvolle 2 Mark Silbermünze stammt aus dem Jahr 1884. Sie zeigt auf der Motivseite das Profil des Fürsten Heinrich XIV, Fürst von Reuß jüngerer Linie. Auf der Wertseite zeigt sich das Emblem des Deutschen Reichs. 2 Mark mit Fürst Heinrich XIV Jaeger-Nr. 120 Perfekt für jede Deutschland-Sammlung Worauf warten Sie noch? Sichern Sie sich heute diese historische Münze zum Top-Preis!
2 Mark 1899-1901 Kaiserreich Heinrich XXII. Jaeger-Nr. 118
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Die letzte 2 Mark Münze von Heinrich XXII. Diese 2 Mark Silbermünze ist die letzte, die zu Ehren Fürst Heinrichs XXII. geprägt wurde. Heinrich XXII. regierte von 1867 bis 1902 das Fürstentum Reuss älterer Linie, was sich im Osten des heutigen Thüringen befand. Ihm wurde von 1899 bis 1901 diese edle Silbermünze gewidmet, welche die letzte ihrer Art ist. Mit ursprünglich nur 10.000 Exemplaren ist diese 2 Mark Münze ein seltenes Meisterstück! Auf der Motivseite ist der Kopf des Fürsten Heinrich XXII. zu sehen. Auf der Rückseite findet sich der Reichsadler mit der Inschrift des Deutsches Kaiserreichs und dem Jahr 1901. Aufgrund der geringen Auflage wird diese faszinierende Münze schnell vergriffen sein. Sichern Sie sich jetzt dieses geschichtsträchtige Sammlerstück! Deutsches Kaiserreich 2 Mark 1899-1901 11,1 g 900er Silber Fürst Heinrich XXII. Bestellen Sie noch heute dieses historische Highlight bei Primus!
2 Mark 1892 Deutsches Kaiserreich Reuss Heinrich XXII. Jaeger-Nr. 117
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Reuss (Greiz) 2 Mark Silbermünze 1892 Heinrich XXII. Das Fürstentum Reuß älterer Linie war ein Kleinstaat im Osten des heutigen Landes Thüringen mit Greiz als Landeshauptstadt. 1768 war Reuß älterer Linie Obergreiz mit Reuß älterer Linie Untergreiz vereinigt worden. 1778 erfolgte die Erhebung von Reuß älterer Linie zum Fürstentum. Im Deutschen Krieg 1866 war Reuß älterer Linie im Gegensatz zur jüngeren Linie ein Verbündeter Österreichs. 1871 wurde Reuß älterer Linie zur Regierungszeit von Fürst Heinrich XXII. (*28.03.1846, verstorben 19.04.1902) ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. 900er Silber Jaeger-Nr. 117 Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
2 Mark 1877 Deutsches Kaiserreich Reuss Fürst Heinrich XXII. Jaeger-Nr. 166
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Portrait von Fürst Heinrich XXII von Reuss zu Greiz aus dem Deutschen Reich Die Reichsgründung im Jahr 1871 vereinte das bis dahin aus unzähligen Fragmenten bestehende deutsche Gebiet unter einer gemeinsamen Verfassung. Nach dem Beitritt der deutschen Südstaaten Bayern, Baden, Württemberg und Hessen in den Norddeutschen Bund wurde beschlossen, das neue Bündnis "Deutsches Reich" zu nennen. Der neu entstandene Nationalstaat wurde dabei als bundesstaatlich organisierte konstitutionelle Monarchie konzipiert. Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs wurde der preußische König Wilhelm I., welcher mit der Reichsgründung zum deutschen Kaiser proklamiert wurde. Die anfängliche Zeitspanne des Deutschen Reichs von 1871 bis 1918 galt deshalb als die Zeit des Deutschen Kaiserreichs. Die Fürstentümer verloren unter der Krone des deutschen Kaisers ihre volle Souveränität und konnten diese nur noch für ihre Innenpolitik geltend machen, während die Außenpolitik und Militärhoheit Preußen übergeben wurde. So erging es auch dem Fürstentum von Reuß älterer Linie, Teil des heutigen Bundeslandes Thüringen. Der preußische Herrscher war Fürst Heinrich XXII, der von 1867 bis 1902 das Fürstentum regierte. Heinrich der XXII war bekannt dafür, trotz der vollständigen Annexion des Fürstentums an das Deutsche Reich, stets eine antipreußische Haltung gewahrt zu haben, welche er bis zu seinem Tode im Jahr 1902 rigoros demonstriert hatte. Dieses Verhalten brachte ihm den Spitznamen "Heinrich der Unartige" ein. Diese historisch wertvolle 2 Mark Silbermünze stammt aus dem Jahr 1877, also nach der Reichsgründung und nach dem ersten Jahrzehnt von Heinrichs Regentschaft. Sie zeigt auf der Motivseite das Profil des Fürsten Heinrich XXII, Fürst von Reuß älterer Linie. Auf der Wertseite zeigt sich das Emblem des Deutschen Reichs. 2 Mark mit Fürst Heinrich XXII Jaeger-Nr. 166 Perfekt für jede Deutschland-Sammlung Worauf warten Sie noch? Sichern Sie sich heute diese historische Münze zum Top-Preis!
Kaiserreich Münzen für Ihre Sammlung entdecken
Wer sich mit Kaiserreich Münzen beschäftigt, taucht ein in eine der prägendsten Epochen der deutschen Geschichte. Zwischen 1871 und 1918 entstand ein einheitliches Münzwesen, das die Vielstaatlichkeit des jungen Deutschen Reiches auf faszinierende Weise widerspiegelt. In unserem Sortiment finden Sie Münzen aus dem Kaiserreich, die von unterschiedlichsten Herrschern, Münzstätten und Anlässen erzählen. Wenn Sie sich für Münzen Kaiserreich interessieren, erwartet Sie hier ein Sammelgebiet mit erstaunlicher Vielfalt und historischer Tiefe.
Überblick: Was zeichnet Kaiserreich Münzen aus?
Das Deutsche Kaiserreich Münzen umfassen einen Zeitraum von nur 47 Jahren, doch in dieser kurzen Zeit entstand ein bemerkenswert komplexes und facettenreiches Münzsystem. Anders als man vermuten könnte, prägte nicht allein das Reich selbst Münzen, sondern auch die einzelnen Bundesstaaten wie Preußen, Bayern, Sachsen oder Württemberg durften eigene Ausgaben mit individuellen Motiven herausgeben. Dadurch entstand eine Sammelvielfalt, die bis heute viele Numismatiker begeistert.
Gemeinsam war allen Münzen die einheitliche Währung Mark und Pfennig, die 1873 eingeführt wurde und die zuvor bestehenden Talerwährungen sowie Gulden ablöste. Diese Reichswährung sorgte für wirtschaftliche Einheit, ließ den einzelnen Staaten aber gestalterischen Spielraum auf der Vorderseite ihrer Münzen. So zeigen die Münzen aus dem Kaiserreich oft die Porträts der jeweiligen Landesherren, während die Rückseite mit dem Reichsadler ein verbindendes Symbol trug.
Geschichte und Hintergrund
Mit der Reichsgründung 1871 unter Kaiser Wilhelm I. entstand die Notwendigkeit, die zersplitterte Münzlandschaft der deutschen Einzelstaaten zu vereinheitlichen. Zuvor kursierten in den verschiedenen Regionen unterschiedliche Währungen, was den Handel erheblich erschwerte. Das Münzgesetz von 1873 legte schließlich die Mark als einheitliche Reichswährung fest und schuf damit die Grundlage für das, was Sammler heute als Kaiserreich Münzen kennen.
Während der gesamten Epoche regierten lediglich drei Kaiser: Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. Friedrich III. verstarb bereits nach kurzer Regierungszeit im Jahr 1888, weshalb Münzen mit seinem Porträt vergleichsweise selten geprägt wurden. Wilhelm II. hingegen bestimmte über drei Jahrzehnte das Erscheinungsbild der deutschen Münzen, bis das Kaiserreich mit der Novemberrevolution 1918 endete.
Die politische Struktur des Reiches als Bund von Königreichen, Großherzogtümern, Herzogtümern und freien Städten spiegelt sich unmittelbar in den Münzbildern wider. Jeder Bundesstaat durfte eigene Silbermünzen mit dem Bildnis seines Herrschers ausgeben, während die Goldmünzen und die kleineren Nominale stärker vereinheitlicht waren. Diese föderale Prägetradition macht das Sammelgebiet bis heute so abwechslungsreich.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Wer Deutsches Kaiserreich Münzen sammelt, begegnet einer breiten Palette an Materialien und Nominalen. Die höchsten Werte, die 20-Mark- und 10-Mark-Stücke, wurden in Gold geprägt und zeigen meist das Porträt des jeweiligen Landesherren auf der Vorderseite. Silber kam bei den mittleren Nominalen wie 5 Mark, 3 Mark, 2 Mark und 1 Mark zum Einsatz, während Pfennigmünzen üblicherweise aus Kupfer, Nickel oder einer Kupfer-Nickel-Legierung bestanden.
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Münzstätte, die anhand kleiner Buchstaben auf der Münze erkennbar ist. So steht beispielsweise A für Berlin, D für München, E für Dresden beziehungsweise Muldenhütten, F für Stuttgart und J für Hamburg. Diese Münzstättenzeichen sind für Sammler von großer Bedeutung, da sie Rückschlüsse auf die Herkunft und mitunter auch auf die Seltenheit einer Ausgabe zulassen.
Der Erhaltungsgrad, also der Zustand einer Münze, beeinflusst maßgeblich ihre Bedeutung für eine Sammlung. Gängige Bezeichnungen reichen von gut erhalten über sehr schön bis hin zu vorzüglich und Stempelglanz, wobei letzteres eine Münze ohne jegliche Abnutzungsspuren beschreibt. Gerade bei älteren Umlaufmünzen aus dem Kaiserreich sind höhere Erhaltungsgrade seltener anzutreffen, da diese Münzen tatsächlich im täglichen Zahlungsverkehr genutzt wurden.
Neben den regulären Kursmünzen gab es auch sogenannte Gedenkmünzen, die zu besonderen Anlässen wie Jubiläen, Universitätsgründungen oder bedeutenden historischen Ereignissen ausgegeben wurden. Diese Gedenkausgaben, meist als 2-Mark- oder 5-Mark-Stücke geprägt, zeigen oft aufwendigere Motive als die alltäglichen Umlaufmünzen und erfreuen sich unter Sammlern besonderer Beliebtheit.
Wichtige Serien, Motive und Länder
Innerhalb der Münzen aus dem Kaiserreich lassen sich verschiedene Sammelschwerpunkte bilden. Besonders beliebt sind die Ausgaben der größeren Königreiche wie Preußen, Bayern und Sachsen, da diese über die gesamte Reichszeit hinweg Münzen prägten und entsprechend vielfältige Jahrgänge und Porträts bieten. Aber auch kleinere Staaten wie die Großherzogtümer Baden, Hessen oder Mecklenburg-Schwerin sowie die freien Städte Hamburg, Bremen und Lübeck gaben eigene Münzen heraus, die aufgrund geringerer Prägemengen bei Sammlern besonders gefragt sind.
Ein zentrales Motiv auf nahezu allen Nominalen ist der Reichsadler, der als einheitliches Symbol des Deutschen Reiches auf der Rückseite vieler Münzen erscheint. Die Vorderseiten variieren hingegen je nach ausgebendem Staat: Sie zeigen die Bildnisse der Könige, Großherzöge oder Herzöge, oft mit wechselnden Frisuren, Uniformen oder Orden, die eine zeitliche Einordnung ermöglichen. Für Sammler, die sich auf bestimmte Landesherren spezialisieren, bieten diese Porträtvarianten ein spannendes Forschungsfeld.
Auch innerhalb der Regierungszeit Wilhelms II. lassen sich verschiedene Prägephasen unterscheiden, da sich sein Porträt über die Jahre leicht veränderte. Sammler, die sich intensiver mit Deutsches Kaiserreich Münzen befassen, achten daher genau auf Details wie Haartracht, Bart oder Kragenform, um einzelne Jahrgänge korrekt zuzuordnen. Diese kleinen Unterschiede machen die Beschäftigung mit dem Sammelgebiet besonders reizvoll.
Gold- und Silbermünzen im Vergleich
Während die Goldmünzen zu 20 und 10 Mark im Kaiserreich in erster Linie dem internationalen Zahlungsverkehr und größeren Transaktionen dienten, waren die Silbermünzen der eigentliche Bestandteil des alltäglichen Geldumlaufs. Diese unterschiedliche Funktion erklärt auch, warum Goldmünzen aus dieser Zeit oft in besseren Erhaltungsgraden vorliegen als vielfach genutzte Silbermünzen. Für angehende Sammler lohnt sich daher ein Blick auf beide Metallarten, um ein Gefühl für die jeweiligen Besonderheiten zu entwickeln.
Fun Facts zu Kaiserreich Münzen
Nur drei Kaiser regierten während der gesamten Epoche des Deutschen Kaiserreichs, wobei Friedrich III. mit rund 99 Tagen die kürzeste Regierungszeit hatte. Münzen mit seinem Porträt zählen deshalb zu den begehrtesten Objekten innerhalb dieses Sammelgebiets. Insgesamt beteiligten sich 25 Bundesstaaten sowie mehrere freie Städte am Münzwesen des Kaiserreichs, wodurch eine außergewöhnlich große Vielfalt an Motiven entstand.
Interessant ist auch, dass die 20-Mark-Goldmünze im Volksmund häufig schlicht als "Wilhelm" bezeichnet wurde, da das Porträt des Kaisers das Erscheinungsbild dieser Münze über Jahrzehnte prägte. Die Kombination aus Reichseinheit und regionaler Vielfalt macht die Münzen aus dem Kaiserreich bis heute zu einem lebendigen Spiegelbild der deutschen Geschichte vor dem Ersten Weltkrieg.
Auch die unterschiedlichen Münzstättenzeichen bergen kleine Geschichten: Manche Prägestätten wie Muldenhütten in Sachsen bestanden bereits vor der Reichsgründung und wurden nahtlos in das neue System integriert. Solche Details verdeutlichen, wie eng die Münzgeschichte des Kaiserreichs mit den älteren Traditionen der deutschen Einzelstaaten verknüpft war.
Kaiserreich Münzen in Ihrer Sammlung
Mit unserer riesigen Auswahl an Kaiserreich Münzen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses facettenreiche Sammelgebiet in seiner ganzen Breite zu entdecken. Historische Raritäten treffen bei uns auf sorgfältig zusammengestellte Bestände, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Sammlern gerecht werden. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen Münzen unterstützt Sie dabei, die passenden Stücke für Ihre persönliche Sammlung zu finden.
Ob Sie sich für die Goldmünzen einzelner Königreiche interessieren, gezielt Gedenkmünzen zusammenstellen möchten oder einfach die Vielfalt der deutschen Reichsgeschichte in Münzform erleben wollen: Das Sammelgebiet der Münzen Kaiserreich bietet für jeden Zugang spannende Entdeckungen. Wir freuen uns, Sie mit fachkundiger Beratung auf Ihrer Reise durch diese bewegte Epoche der deutschen Geschichte zu begleiten.
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