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5 Mark 1911 Deutsches Kaiserreich Bayern Prinzregent Luitpold Jaeger-Nr. 50
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Bayern 5 Mark 1911 - 90. Geburtstag und 25. Regierungsjubiläum Luitpolds Eine ganz besondere Silberrarität: Erstmals- und zum einzigen Mal- wurden zum 90. Geburtstag des bayrischen Prinzregenten Luitpold 1911 Münzen geprägt: Seltene und begehrte 2, 3und 5 Mark-Silbermünzen. Als am 9. Juni 1886 der König von Bayern Ludwig II. durch die Staatsregierung als "seelengestört" entmündigt wurde, übernahm dessen Onkel Luitpold (geboren am 12. März 1821, und gestorben am 12. Dezember 1912) die Regierungsgeschäfte. Nach Ludwigs Tod am 13. Juni 1886 wurde dessen jüngerer Bruder Otto (1848 - 1916) König von Bayern. Doch da Otto wegen seiner Geisteskrankheit regierungsunfähig war, regierte weiterhin Prinzregent Luitpold bis zu seinem eigenen Tod.Einzige Münze mit Luitpold!
5 Mark 1891-1913 Deutsches Kaiserreich Bayern König Otto Jaeger-Nr. 46
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Kaiserreich 5 Mark 1891-1913 Bayern König Otto - Historische Silbermünze (J. 46, Ag 900, 27,7 g) Diese historische 5 Mark Silbermünze aus Bayern, geprägt zwischen 1891 und 1913, zeigt das Porträt von König Otto von Bayern. Mit einem Feingehalt von 90 % Silber (Ag 900), einem Gewicht von 27,7 g und einem Durchmesser von 38 mm gehört sie zu den klassischen Münzprägungen des Deutschen Kaiserreichs. König Otto von Bayern - Ein Monarch im Verborgenen König Otto von Bayern (1848-1916) war der jüngere Bruder von König Ludwig II. und offiziell von 1886 bis 1913 Bayerns regierender König. Aufgrund einer psychischen Erkrankung übernahm er jedoch nie aktiv die Regierungsgeschäfte. Stattdessen wurde Bayern durch die Prinzregenten Luitpold (1886-1912) und Ludwig (1912-1913) verwaltet. Besonders für Münzsammler interessant: Obwohl Otto fast 27 Jahre lang König war, existieren nur wenige Münzprägungen mit seinem Porträt. Seine 5-Mark-Silbermünzen wurden erst ab 1891 ausgegeben - fünf Jahre nach seinem Amtsantritt. Zudem gab es in dieser Zeit keine Goldmünzen mit seinem Abbild, was seine Silbermünzen umso bedeutender macht. Ein weiteres numismatisches Detail: Otto ist der letzte bayerische Monarch, dessen Porträt auf Reichswährung erschien. Mit der Münzreform von 1915 endete die Prägung großer Silbermünzen im Kaiserreich, und nur wenige Jahre später, 1918, endete die bayerische Monarchie endgültig. Münzdaten Herkunft: Deutsches Kaiserreich - BayernNominal: 5 MarkPrägezeitraum: 1891-1913Material: Silber (Ag 900)Feingewicht: 25 gGesamtgewicht: 27,7 gDurchmesser: 38 mmRandinschrift: "GOTT MIT UNS"Jaeger-Nummer: 46Erhaltung: ss-vz (sehr schön - vorzüglich) Besonderheiten dieser Prägung Diese 5 Mark Münze gehört zu den letzten großen Silbermünzen, die während der Zeit des Deutschen Kaiserreichs ausgegeben wurden. Aufgrund der begrenzten Prägezahlen sind gut erhaltene Exemplare heute gefragte Objekte für Münzsammler und historisch Interessierte. Warum diese Münze interessant ist: Originale Prägung mit König Otto von Bayern 90 % Silber mit klassischem Design Zeitzeugnis der bayerischen Geschichte Gesuchte Münze für Sammler und Liebhaber historischer Prägungen Jetzt entdecken und ein Stück Geschichte erhalten! Hinweis: Der Zustand der Münze kann variieren. Bilder dienen als Beispiel.
5 Mark 1888 Deutsches Kaiserreich Bayern König Otto Jaeger-Nr. 44
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5 Mark 1988 Otto von Bayern Silber J. 44 Otto I. (*27. April 1848, 11. Oktober 1916) wurde alsjüngerer Bruder nach dem Tod von MärchenkönigLudwig II. König von Bayern. Da Otto aber wegen seiner Geisteskrankheit regierungsunfähig war, nahmPrinzregent Luitpold die Regierungsaufgaben wahr. Nach dem Tod Luitpolds 1912 wurde dessen Sohn Ludwig Prinzregent und regierte an Ottas Statt. Nach einer Verfassungsänderung wurde er als Ludwig III. am 5. November 1913 zum König von Bayern ausgerufen, so dass Bayern bis zum Tode Otto I. nominell zwei Könige hatte, denn Otto I. behielt den Titel "König von Bayern". Das Königreich Bayern existierte wie alle deutschen Monarchien bis 1918, dann dankte Ludwig III. am 7. November als erster deutscher Monarch im Zuge der Novemberrevolution ab. Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler! Hinweis: Beispielabbildung
5 Mark 1874 Deutsches Kaiserreich Bayern König Ludwig II. Jaeger-Nr. 42
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5 Mark Ludwig II. Bayern Jager-Nr. 42Königreich Bayern - Ludwig II. (1864-1886). Ludwig II. als der Märchenkönig und als Erbauer des Schlosses Neuschwanstein bekannt. Sein Bruder Otto wurde entmündigt. Doch war er wirklich seelengestört und regierungsunfähig? Nach wie vor ist das geheimnisumwittert, nach wie vor sind die Stimmen nicht verstummt, die ein Komplott vermuten. 5 Mark 1874 D Jaeger-Nr. 42 Auflage 84.960Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
5 Mark 1908-1913 Deutsches Kaiserreich Baden Großherzog Friedrich II. Jaeger-Nr. 40
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Großherzogtum Baden 2 Mark Silbermünze 1908/1913 Friedrich II. Jaeger-Nr. 40 900er Silber Friedrich II. (1857 - 1928) war von 1907 bis November 1918 der letzte Großherzog von Baden. Er war seit dem 20. September 1885 mit der Prinzessin Hilda von Nassau (1864 - 1952) verheiratet, der Tochter des Großherzogs von Luxemburg Adolphe. Er führte im Wesentlichen die liberale Politik seines Vaters, Friedrich I. fort. Auch auf kulturellem und wissenschaftlichem Gebiet setze er dessen Arbeit fort. So gründete er die Handelshochschule Mannheim, aus der später die Universität Mannheim entstand. Auch der Anbau des Galerieflügels der Kunsthalle Karlsruhe, der dem Werk von Hans Thoma gewidmet war, wurde unter seiner Regentschaft vollendet. Im Zuge der Abschaffung der Monarchie 1918 unterschrieb er auf Schloss Langenstein die Urkunde, mit der er auf den badischen Thron verzichtete. Silbermünze des letzten Großherzogs von Baden!
5 Mark 1907 Deutsches Kaiserreich Baden Tod Großherzog Friedrich I. Jaeger-Nr. 37
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Großherzogtum Baden5 Mark Silbermünze 1907 - auf den Tod des Großherzogs Friedrich I. Jaeger-Nr. 37 900er SilberGroßherzogtum Baden - Friedrich I. (1856-1907)Friedrich I. war von 1856 bis 1907 Großherzog von Baden. Er war der zweite Sohn des Großherzogs Leopold von Baden. Da sein Bruder Ludwig II. unheilbar krank war, übernahm er nach dem Tod seines Vaters die Regentschaft. Er galt als sehr liberal und führte zahlreiche Reformen durch, unter anderem wurde unter ihm die bürgerliche Eheschließung wieder ermöglicht, mehrere Jahre bevor dies auch in anderen Regionen möglich wurde.Er förderte auch die Industrie, indem er die Wasserwege und das Eisenbahnnetz den Anforderungen der Industrialisierung entsprechend ausbauen ließ. So legte er schon früh den Grundstein für den wirtschaftlichen Wohlstand im Südwesten Deutschlands. Daneben galt er auch als Förderer der Kunst und Wissenschaft. So gründete die Großherzoglich-Badischen Kunstschule in Karlsruhe (heute: Staatliche Akademie der Bildenden Künste) und verlieh der Technischen Hochschule Karlsruhe seinen Namen. Außerdem schuf er auf der Insel Mainau, die bis 1918 im Eigentum des badischen Fürstenhauses war, mit den zahlreichen von seinen Reisen mitgebrachten exotischen Pflanzen die Basis für den heute noch existierenden Park.Seit 1871 gehörte das Großherzogtum Baden als Bundesstaat zum deutschen Kaiserreich. Alle Münzen wurden in der eigenen Prägestätte in Karlsruhe ("G") geprägt. Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
5 Mark 1906 Deutsches Kaiserreich Baden Friedrich I. Goldene Hochzeit Jaeger-Nr. 35
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Baden 5 Mark Silbermünze 1906 Goldene Hochzeit Großherzog Friedrich (9. September 1826 - 28. September 1907) regierte seit 1852 das Großherzogtum Baden. Er heiratete am 20. September 1856 Prinzessin Luise Marie Elisabeth, eine Tochter von Kaiser Wilhelm I., die zur Goldenen Hochzeit ausgegebene Silbermark glänzt mit einem eindrucksvollen Doppelportait des das großherzoglichen Ehepaars. Historisches: Das Großherzogtum Baden wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts unter dem Einfluss von Napoleon aus vielen kleinen Fürstentümern, geistlichen Gebieten und Reichsstädten gebildet. Der Name stammt von den Markgrafen von Baden, einer im 12. Jahrhundert etablierten Seitenlinie der Herzöge von Zähringen. Erster Großherzog (ab 1806) war Karl Friedrich (22. November 1728, 10. Juni 1811). Er gilt als Musterbeispiel eines aufgeklärten Herrschers, förderte Schulen und Universitäten, Rechtsprechung, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, Städtebau und schaffte Folter und Leibeigenschaft ab. Ihm nach folgte 1811 sein mit Napoleons Adoptivtochter Stéphanie de Beauharnais vermählter Enkel Carl Ludwig Friedrich (8. Juni 1786 - 8. Dezember 1818). Carl Ludwig Friedrich trat 1815 in den Deutschen Bund ein und gab seinem Land am 22. August 1818 eine liberale Verfassung. Sein Nachfolger war ab 1818 Ludwig I. (9. Februar 1763 - 30. März 1830), welcher 1825 mit der Polytechnischen Hochschule Karlsruhe die älteste technische Hochschule Deutschlands gründete.Mit Ludwig starb die Linie der Zähringer aus, auch wenn das Gerücht aufkam, der 1828 in Nürnberg aufgetauchte, verwahrlost aussehende Junge namens Kaspar Hauser sei ein badischer Erbprinz. Dies konnte aber nie bewiesen werden. Und so ging mit dem Tode Ludwig I. die Regentschaft auf die Nachkommen der zweiten Frau des 1811 verstorbenen Großherzog Karl Friedrich über: Erst auf Karl Friedrichs persönlichen Wunsch war seine zweite Frau, die Hofdame Luise Karoline Geyer von Geyersberg, vom österreichischen Kaiser zur Reichsgräfin von Hochberg erhoben und für erbberechtigt erklärt worden. Ihr Sohn Leopold wurde 1830 der nächste Großherzog von Baden. Als im Dezember 1833 Kaspar Hauser einem Attentat zum Opfer fiel, hielt sich hartnäckig das Gerücht, Leopolds Gemahlin habe die Ermordung Kaspar Hausers in Auftrag gegeben. In den Jahren 1848 und 1849 kam es wie in anderen Staaten des Deutschen Bundes auch in Baden zur Revolution. Am 13. Mai 1849 floh die großherzogliche Familie nach Koblenz ins Exil. Das Eingreifen preußischer Truppen besiegelte das Schicksal der Revolution (und vieler Revolutionäre) in Baden. Als 1852 Leopold starb, übernahm sein Sohn Friedrich für seinen zwar älteren, aber kranken und regierungsunfähigen Bruder Ludwig die Regentschaft und dann ab 5. September 1856 den Titel Großherzog. Friedrich I. (9. September 1826 - 28. September 1907) galt als sehr liberal und war Verfechter der konstitutionellen Monarchie. Unter seiner Regentschaft wurde die bürgerliche Eheschließung und die geheime und direkte Wahl zur zweiten Kammer des Parlaments eingeführt. Friedrich heiratete am 20. September 1856 Prinzessin Luise Marie Elisabeth, eine Tochter von Kaiser Wilhelm I. Dennoch stand Baden im Deutschen Krieg von 1866 auf der Seite Österreichs und musste nach Kriegsende 6 Millionen Gulden Kriegskosten an Preußen zahlen. Mit Gründung des Deutschen Reichs 1871 wurde das Großherzogtum Baden zum Bundesstaat. Jetzt zugreifen!
5 Mark 1902-1907 Deutsches Kaiserreich Baden Großherzog Friedrich I. Jaeger-Nr. 33
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Großherzogtum Baden 5 Mark Silbermünze 1902-1907 Friedrich I. Jaeger-Nr. 33 900er SilberGroßherzogtum Baden - Friedrich I. (1856-1907)Friedrich I. war von 1856 bis 1907 Großherzog von Baden. Er war der zweite Sohn des Großherzogs Leopold von Baden. Da sein Bruder Ludwig II. unheilbar krank war, übernahm er nach dem Tod seines Vaters die Regentschaft. Er galt als sehr liberal und führte zahlreiche Reformen durch, unter anderem wurde unter ihm die bürgerliche Eheschließung wieder ermöglicht, mehrere Jahre bevor dies auch in anderen Regionen möglich wurde.Er förderte auch die Industrie, indem er die Wasserwege und das Eisenbahnnetz den Anforderungen der Industrialisierung entsprechend ausbauen ließ. So legte er schon früh den Grundstein für den wirtschaftlichen Wohlstand im Südwesten Deutschlands. Daneben galt er auch als Förderer der Kunst und Wissenschaft. So gründete die Großherzoglich-Badischen Kunstschule in Karlsruhe (heute: Staatliche Akademie der Bildenden Künste) und verlieh der Technischen Hochschule Karlsruhe seinen Namen. Außerdem schuf er auf der Insel Mainau, die bis 1918 im Eigentum des badischen Fürstenhauses war, mit den zahlreichen von seinen Reisen mitgebrachten exotischen Pflanzen die Basis für den heute noch existierenden Park.Seit 1871 gehörte das Großherzogtum Baden als Bundesstaat zum deutschen Kaiserreich. Alle Münzen wurden in der eigenen Prägestätte in Karlsruhe ("G") geprägt. Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
5 Mark 1902 Deutsches Kaiserreich Baden Friedrich I. Regierungsjubiläum Jaeger-Nr. 31
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Ausgegeben zum 50jährigen Regierungsjubiläum des Großherzogs am 24. April 1902 Am 24. April 1902 feierte der Großherzog Friedrich I. (9. September 1826, - 28. September 1907) sein 50jähriges Regierungsjubiläum. Zu diesem Anlass prägte das Großherzogtum Baden in einer Auflage von nur 50.024 Exemplaren eine Silbermünze mit dem Nominal 5 Mark. Friedrich I. von Baden hatte im Jahr 1852 für seinen kranken älteren Bruder Ludwig die Regentschaft übernommen. Am 5. September 1856 erhielt er den Titel Großherzog. Am 20. September 1856 heiratete Friedrich I. die preußische Prinzessin Luise Marie Elisabeth (1838 - 1923), eine Tochter des späteren Kaisers Wilhelm I. (1797 - 1888). Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
5 Mark 1891-1902 Deutsches Kaiserreich Baden Großherzog Friedrich I. Jaeger-Nr. 29
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Großherzogtum Baden 5 Mark 1891-1902 Friedrich I. Jaeger-Nr. 29 900er Silber Großherzogtum Baden - Friedrich I. (1856-1907)Friedrich I. war von 1856 bis 1907 Großherzog von Baden. Seit 1871 gehörte das Großherzogtum Baden als Bundesstaat zum deutschen Kaiserreich. Alle Münzen wurden in der eigenen Prägestätte in Karlsruhe ("G") geprägt. Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
5 Mark 1875-1888 Deutsches Kaiserreich Baden Großherzog Friedrich I. Jaeger-Nr. 27
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5 Mark Friedrich I. Baden J. 27Großherzogtum Baden - Friedrich I. (1856-1907)Friedrich I. war von 1856 bis 1907 Großherzog von Baden. Seit 1871 gehörte das Großherzogtum Baden als Bundesstaat zum deutschen Kaiserreich. Alle Münzen wurden in der eigenen Prägestätte in Karlsruhe ("G") geprägt. 5 Mark 1875-1888 Jaeger-Nr. 27Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
5 Mark 1914 Deutsches Kaiserreich Anhalt Silberne Hochzeit Jaeger-Nr. 25
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Herzogtum Anhalt 5 Mark zur Silberne Hochzeit 1914 Zur Silberne Hochzeit Jaeger-Nr. 25 Die letzte Fünf-Mark des Herzogtums Anhalt Die 3 Mark Silbermünze wurde anlässlich der Silberhochzeit des Herzogs Friedrich II. von Anhalt mit seiner Gemahlin Marie ausgegeben. Es ist der letzte 5er des Herzogtums. Friedrich II.starb in 1918 und sein Bruder Eduard, der ihm auf dem Thron nachfolgte, überlebte ihn nur wenige Monate. Und auch die Tage der Monarchie waren gezählt. Am 12. November 1918 dankte der anhaltinische Regent Prinz Aribert im Namen des minderjährigen letzten Herzogs Joachim Ernst ab. Die Münze zeigt das Doppelporträt des Herzogs und seiner Frau Marie. Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
Kaiserreich Münzen für Ihre Sammlung entdecken
Wer sich mit Kaiserreich Münzen beschäftigt, taucht ein in eine der prägendsten Epochen der deutschen Geschichte. Zwischen 1871 und 1918 entstand ein einheitliches Münzwesen, das die Vielstaatlichkeit des jungen Deutschen Reiches auf faszinierende Weise widerspiegelt. In unserem Sortiment finden Sie Münzen aus dem Kaiserreich, die von unterschiedlichsten Herrschern, Münzstätten und Anlässen erzählen. Wenn Sie sich für Münzen Kaiserreich interessieren, erwartet Sie hier ein Sammelgebiet mit erstaunlicher Vielfalt und historischer Tiefe.
Überblick: Was zeichnet Kaiserreich Münzen aus?
Das Deutsche Kaiserreich Münzen umfassen einen Zeitraum von nur 47 Jahren, doch in dieser kurzen Zeit entstand ein bemerkenswert komplexes und facettenreiches Münzsystem. Anders als man vermuten könnte, prägte nicht allein das Reich selbst Münzen, sondern auch die einzelnen Bundesstaaten wie Preußen, Bayern, Sachsen oder Württemberg durften eigene Ausgaben mit individuellen Motiven herausgeben. Dadurch entstand eine Sammelvielfalt, die bis heute viele Numismatiker begeistert.
Gemeinsam war allen Münzen die einheitliche Währung Mark und Pfennig, die 1873 eingeführt wurde und die zuvor bestehenden Talerwährungen sowie Gulden ablöste. Diese Reichswährung sorgte für wirtschaftliche Einheit, ließ den einzelnen Staaten aber gestalterischen Spielraum auf der Vorderseite ihrer Münzen. So zeigen die Münzen aus dem Kaiserreich oft die Porträts der jeweiligen Landesherren, während die Rückseite mit dem Reichsadler ein verbindendes Symbol trug.
Geschichte und Hintergrund
Mit der Reichsgründung 1871 unter Kaiser Wilhelm I. entstand die Notwendigkeit, die zersplitterte Münzlandschaft der deutschen Einzelstaaten zu vereinheitlichen. Zuvor kursierten in den verschiedenen Regionen unterschiedliche Währungen, was den Handel erheblich erschwerte. Das Münzgesetz von 1873 legte schließlich die Mark als einheitliche Reichswährung fest und schuf damit die Grundlage für das, was Sammler heute als Kaiserreich Münzen kennen.
Während der gesamten Epoche regierten lediglich drei Kaiser: Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. Friedrich III. verstarb bereits nach kurzer Regierungszeit im Jahr 1888, weshalb Münzen mit seinem Porträt vergleichsweise selten geprägt wurden. Wilhelm II. hingegen bestimmte über drei Jahrzehnte das Erscheinungsbild der deutschen Münzen, bis das Kaiserreich mit der Novemberrevolution 1918 endete.
Die politische Struktur des Reiches als Bund von Königreichen, Großherzogtümern, Herzogtümern und freien Städten spiegelt sich unmittelbar in den Münzbildern wider. Jeder Bundesstaat durfte eigene Silbermünzen mit dem Bildnis seines Herrschers ausgeben, während die Goldmünzen und die kleineren Nominale stärker vereinheitlicht waren. Diese föderale Prägetradition macht das Sammelgebiet bis heute so abwechslungsreich.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Wer Deutsches Kaiserreich Münzen sammelt, begegnet einer breiten Palette an Materialien und Nominalen. Die höchsten Werte, die 20-Mark- und 10-Mark-Stücke, wurden in Gold geprägt und zeigen meist das Porträt des jeweiligen Landesherren auf der Vorderseite. Silber kam bei den mittleren Nominalen wie 5 Mark, 3 Mark, 2 Mark und 1 Mark zum Einsatz, während Pfennigmünzen üblicherweise aus Kupfer, Nickel oder einer Kupfer-Nickel-Legierung bestanden.
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Münzstätte, die anhand kleiner Buchstaben auf der Münze erkennbar ist. So steht beispielsweise A für Berlin, D für München, E für Dresden beziehungsweise Muldenhütten, F für Stuttgart und J für Hamburg. Diese Münzstättenzeichen sind für Sammler von großer Bedeutung, da sie Rückschlüsse auf die Herkunft und mitunter auch auf die Seltenheit einer Ausgabe zulassen.
Der Erhaltungsgrad, also der Zustand einer Münze, beeinflusst maßgeblich ihre Bedeutung für eine Sammlung. Gängige Bezeichnungen reichen von gut erhalten über sehr schön bis hin zu vorzüglich und Stempelglanz, wobei letzteres eine Münze ohne jegliche Abnutzungsspuren beschreibt. Gerade bei älteren Umlaufmünzen aus dem Kaiserreich sind höhere Erhaltungsgrade seltener anzutreffen, da diese Münzen tatsächlich im täglichen Zahlungsverkehr genutzt wurden.
Neben den regulären Kursmünzen gab es auch sogenannte Gedenkmünzen, die zu besonderen Anlässen wie Jubiläen, Universitätsgründungen oder bedeutenden historischen Ereignissen ausgegeben wurden. Diese Gedenkausgaben, meist als 2-Mark- oder 5-Mark-Stücke geprägt, zeigen oft aufwendigere Motive als die alltäglichen Umlaufmünzen und erfreuen sich unter Sammlern besonderer Beliebtheit.
Wichtige Serien, Motive und Länder
Innerhalb der Münzen aus dem Kaiserreich lassen sich verschiedene Sammelschwerpunkte bilden. Besonders beliebt sind die Ausgaben der größeren Königreiche wie Preußen, Bayern und Sachsen, da diese über die gesamte Reichszeit hinweg Münzen prägten und entsprechend vielfältige Jahrgänge und Porträts bieten. Aber auch kleinere Staaten wie die Großherzogtümer Baden, Hessen oder Mecklenburg-Schwerin sowie die freien Städte Hamburg, Bremen und Lübeck gaben eigene Münzen heraus, die aufgrund geringerer Prägemengen bei Sammlern besonders gefragt sind.
Ein zentrales Motiv auf nahezu allen Nominalen ist der Reichsadler, der als einheitliches Symbol des Deutschen Reiches auf der Rückseite vieler Münzen erscheint. Die Vorderseiten variieren hingegen je nach ausgebendem Staat: Sie zeigen die Bildnisse der Könige, Großherzöge oder Herzöge, oft mit wechselnden Frisuren, Uniformen oder Orden, die eine zeitliche Einordnung ermöglichen. Für Sammler, die sich auf bestimmte Landesherren spezialisieren, bieten diese Porträtvarianten ein spannendes Forschungsfeld.
Auch innerhalb der Regierungszeit Wilhelms II. lassen sich verschiedene Prägephasen unterscheiden, da sich sein Porträt über die Jahre leicht veränderte. Sammler, die sich intensiver mit Deutsches Kaiserreich Münzen befassen, achten daher genau auf Details wie Haartracht, Bart oder Kragenform, um einzelne Jahrgänge korrekt zuzuordnen. Diese kleinen Unterschiede machen die Beschäftigung mit dem Sammelgebiet besonders reizvoll.
Gold- und Silbermünzen im Vergleich
Während die Goldmünzen zu 20 und 10 Mark im Kaiserreich in erster Linie dem internationalen Zahlungsverkehr und größeren Transaktionen dienten, waren die Silbermünzen der eigentliche Bestandteil des alltäglichen Geldumlaufs. Diese unterschiedliche Funktion erklärt auch, warum Goldmünzen aus dieser Zeit oft in besseren Erhaltungsgraden vorliegen als vielfach genutzte Silbermünzen. Für angehende Sammler lohnt sich daher ein Blick auf beide Metallarten, um ein Gefühl für die jeweiligen Besonderheiten zu entwickeln.
Fun Facts zu Kaiserreich Münzen
Nur drei Kaiser regierten während der gesamten Epoche des Deutschen Kaiserreichs, wobei Friedrich III. mit rund 99 Tagen die kürzeste Regierungszeit hatte. Münzen mit seinem Porträt zählen deshalb zu den begehrtesten Objekten innerhalb dieses Sammelgebiets. Insgesamt beteiligten sich 25 Bundesstaaten sowie mehrere freie Städte am Münzwesen des Kaiserreichs, wodurch eine außergewöhnlich große Vielfalt an Motiven entstand.
Interessant ist auch, dass die 20-Mark-Goldmünze im Volksmund häufig schlicht als "Wilhelm" bezeichnet wurde, da das Porträt des Kaisers das Erscheinungsbild dieser Münze über Jahrzehnte prägte. Die Kombination aus Reichseinheit und regionaler Vielfalt macht die Münzen aus dem Kaiserreich bis heute zu einem lebendigen Spiegelbild der deutschen Geschichte vor dem Ersten Weltkrieg.
Auch die unterschiedlichen Münzstättenzeichen bergen kleine Geschichten: Manche Prägestätten wie Muldenhütten in Sachsen bestanden bereits vor der Reichsgründung und wurden nahtlos in das neue System integriert. Solche Details verdeutlichen, wie eng die Münzgeschichte des Kaiserreichs mit den älteren Traditionen der deutschen Einzelstaaten verknüpft war.
Kaiserreich Münzen in Ihrer Sammlung
Mit unserer riesigen Auswahl an Kaiserreich Münzen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses facettenreiche Sammelgebiet in seiner ganzen Breite zu entdecken. Historische Raritäten treffen bei uns auf sorgfältig zusammengestellte Bestände, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Sammlern gerecht werden. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen Münzen unterstützt Sie dabei, die passenden Stücke für Ihre persönliche Sammlung zu finden.
Ob Sie sich für die Goldmünzen einzelner Königreiche interessieren, gezielt Gedenkmünzen zusammenstellen möchten oder einfach die Vielfalt der deutschen Reichsgeschichte in Münzform erleben wollen: Das Sammelgebiet der Münzen Kaiserreich bietet für jeden Zugang spannende Entdeckungen. Wir freuen uns, Sie mit fachkundiger Beratung auf Ihrer Reise durch diese bewegte Epoche der deutschen Geschichte zu begleiten.
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