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Anhalt 5 Mark Silbermünze 1896 Friedrich I Regierungsjubiläum
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5 Mark 1896 Friedrich I. J. 21Herzogentum Anhalt - Friedrich I. (1871-1904)Da freut sich das Sammlerherz, denn das Herzogtum Anhalt hat mit die geringsten Auflagen im deutschen Kaiserreich. Zum 25-jährigen Regierungsjubiläum! Jaeger-Nr. 21! Auflage nur 10.000 Exemplare!Kaum erhältlich!
3 Mark 1911 Deutsches Kaiserreich Württemberg Silberne Hochzeit Jaeger-Nr. 177b
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Silberne Hochzeit Kaiserreich Silbermünze geprägt zur Silbernen Hochzeit am 8. April 1911 von König Wilhelm II. und Charlotte von WürttembergGesuchte Rarität, die Stempel-Variante mit Jaeger-Nr. 177b: Der Querstrich im H von CHARLOTTE liegt deutlich über in der Mitte, die Ziffern 6 und 9 in den Jahreszahlen sind breiter, die Buchstaben der Umschrift sind größer und berühren fast den Rand. Nur 1 mal lieferbar!Historisches: Wilhelm II. (*25.02.1848, 02.10.1921) war der vierte und letzte König von Württemberg. Am 06.10.1891 folgte er seinem Onkel Karl I. nach. Er pflegte einen eher großbürgerlichen Lebensstil. Ohne Bewachung oder Begleitung ging er in Stuttgart spazieren. Dem Kaiser in Berlin stand Wilhelm II. distanziert gegenüber, zumal er das Militärische nicht besonders zu schätzen wusste. Unter seiner Protektion tagte in Stuttgart der Sozialistische Kongress und am Hoftheater wurden Stücke aufgeführt, die in anderen Staaten verboten waren (z.B. von Frank Wedekind). Im November 1918 dankte Wilhelm ab. Es gibt nur etwa 7000 Exemplare dieser Münzvariante! Hinweis: Beispielabbildung
3 Mark 1911 Deutsches Kaiserreich Württemberg Silberne Hochzeit Jaeger-Nr. 177a
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Silberne Hochzeit Württemberg!Königreich Württemberg 3 Mark 1911 3 Mark 1911 Württemberg Jaeger-Nr. 177aSehr selten!
3 Mark 1908-1914 Kaiserreich Wilhelm II. von Württemberg Jaeger-Nr. 175
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Württemberg 3 Mark Silbermünze König Wilhelm II. Jaeger-Nr. 175 König Wilhelm II. (1892-1913). Der vierte und letzte König: Wilhelm II. (25.02.1848-02.10.1921) war der letzte König von Württemberg. Gerne ging der bürgernahe Monarch ohne Leibwache in Stuttgart spazieren. Die Münzen des Deutschen Kaiserreiches, der gekrönten Häupter, der Kaiser, Könige, Großherzöge, Fürsten, gehören zu den größten für Deutschland-Sammler. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
3 Mark 1909 Deutsches Kaiserreich Schwarzburg-Sonderhausen Auf den Tod des Fürsten Jaeger-Nr. 170
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Andenken zum Tod von Karl Günther Jaeger-Nr. 170 3 Mark zum Tod von Karl Günther Fürstentum Schwarzburg Sondershausen von 1909 Unter Fürst Günther Friedrich Carl II. (*1801, verstorben 1889) wurde Schwarzburg-Sondershausen 1871 ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. Am 17. Juli 1880 verzichte er auf den Thron zugunsten seines Sohnes Karl Günther (*07.08.1830, verstorben am 28.03.1909), welcher der letzte Fürst der Sondershauser Linie des Schwarzburgischen Fürstenhauses werden sollte. 1906 wurde Karl Günther bei einem Jagdunfall so schwer verletzt, dass er die letzten drei Jahre seines Lebens im Krankenbett verbringen musste. Nach seinem Tode 1909 regierte Günther Viktor von Schwarzburg-Rudolstadt bis zum Ende des Kaiserreiches 1918. Kaiserreich-Rarität!
3 Mark 1911 Deutsches Kaiserreich Schaumburg-Lippe Tod Georg Jaeger-Nr. 166
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Fürstentum Schaumburg-Lippe 3 Mark 1911 Georg Fürst zu Schaumburg Jaeger-Nr. 166 Historische Silbermünze aus 900er Silber Auf den Tod des Fürsten Auflage: 50.000 Exemplare Fürst Georg wurde am 10. Oktober 1846 in Bückeburg geboren.Nach dem Tod seines Vaters, Fürst Adolf I. in Mai 1893 wurde er Fürst von Schaumburg-Lippe. Er starb am 29.06.1911. Die 3 Mark Silbermünze wurde zum Tod des Fürsten ausgegeben. Schaumburg-Lippe war bis 1946 ein selbständiges deutsches Land (Grafschaft, Fürstentum, Freistaat) im Gebiet des heutigen Niedersachsen, zwischen der Stadt Hannover und der westfälischen Grenze gelegen. Sammeln Sie komplett!
3 Mark 1915 Deutsches Kaiserreich Sachsen-Weimar-Eisenach Jahrhundertfeier Jaeger-Nr. 163
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Jahrhundertfeier Sachsen-Weimar-Eisenach 1915 Sachsen-Weimar-Eisenach ging 1809 per Verfassung aus der Zusammenlegung der beiden ernestinischen Herzogtümer Sachsen-Weimar und Sachsen-Eisenach hervor. Auf dem Wiener Kongress erlangte es 1815 den Status eines Großherzogtums. Die Münze wurde aus Anlass der Jahrhundertfeier des Großherzogtums ausgegeben. Sie zeigt neben dem amtierenden Großherzog Wilhelm Ernst (*1876, verstorben 1923) seinen Vorfahr Carl August (*1757, verstorben 1828), berühmt für seine Freundschaft mit Goethe. Unter der Förderung und dem Schutz von Carl August entwickelte sich die Weimarer Klassik. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
3 Mark 1910 Deutsches Kaiserreich Sachsen Hochzeit Feodora Jaeger-Nr. 162
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Sachsen-Weimar-Eisenach 3 Mark Silbermünze 1910 Hochzeit Feodora I. Historische Münze aus 900er Silber Jaeger-Nr. 162 Die seltene Silbermünze wurde zur Hochzeit von Großherzog Wilhelm Ernst und seiner zweiten Frau Feodora geprägt. Wilhelm Ernst (*10.06.1876, verstorben am 24.04.1923) war der letzte Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach.Sichern Sie sich Ihr Exemplar!
3 Mark 1915 Deutsches Kaiserreich Sachsen-Meiningen Herzog Georg II. Jaeger-Nr. 155
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3 Mark Silbermünze Georg II. 1915 Georg II. (*2. April 1826, verstorben am 25. Juni 1914) war der herausragende Theater-Regisseur der Bismarckzeit und Begründer des modernen Regietheaters. Zusammen mit seiner dritten Frau, der Schauspielerin Ellen Franz, der späteren Freifrau von Heldburg führte er die Meininger Theatergruppe zu internationalem Ruhm. Gleiches gelang ihm auch mit seiner Hofkapelle, die durch großzügige Förderung und Verpflichtung erstrangiger Künstler und Leiter zu Weltruhm kam. Georg musste sich gegenüber seinen Kindern, seinen Eltern, den deutschen Fürsten und dem Kaiser immer wieder rechtfertigen, Ellen Franz geheiratet zu haben. Bei Staatsakten, bei hohen Besuchen musste sie am Ende des Zuges schreiten. Bei der Tafel saß sie ganz unten - sofern überhaupt zugelassen. Die Entfremdung von Kaiser Wilhelm II., dessen Militarismus und Machtgehabe den Herzog stets abgestoßen hatten, blieb bis zu seinem Tod erhalten. Die Teilnahme der kaiserlichen Familie an seinem Begräbnis hatte sich Georg schon vorher ausdrücklich verbeten. Historische Münze aus 900er Silber Jaeger-Nr. 155 Sichern Sie sich dieses historische Highlight noch heute!
3 Mark 1908-1913 Deutsches Kaiserreich Sachsen-Meiningen Herzog Georg II. Jaeger-Nr. 152
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Sachsen-Meiningen 3 Mark Silbermünze 1908/13 Georg II. Historische Münze aus 900er Silber Jaeger-Nr. 152Georg II. (*2. April 1826, verstorben am 25. Juni 1914) war der herausragende Theater-Regisseur der Bismarckzeit und Begründer des modernen Regietheaters. Zusammen mit seiner dritten Frau, der Schauspielerin Ellen Franz, der späteren Freifrau von Heldburg führte er die Meininger Theatergruppe zu internationalem Ruhm. Gleiches gelang ihm auch mit seiner Hofkapelle, die durch großzügige Förderung und Verpflichtung erstrangiger Künstler und Leiter zu Weltruhm kam. Georg musste sich gegenüber seinen Kindern, seinen Eltern, den deutschen Fürsten und dem Kaiser immer wieder rechtfertigen, Ellen Franz geheiratet zu haben. Bei Staatsakten, bei hohen Besuchen musste sie am Ende des Zuges schreiten. Bei der Tafel saß sie ganz unten - sofern überhaupt zugelassen. Die Entfremdung von Kaiser Wilhelm II., dessen Militarismus und Machtgehabe den Herzog stets abgestoßen hatten, blieb bis zu seinem Tod erhalten. Die Teilnahme der kaiserlichen Familie an seinem Begräbnis hatte sich Georg schon vorher ausdrücklich verbeten Sichern Sie sich Ihr Exemplar!
3 Mark 1913 Deutsches Kaiserreich Sachsen Jahrhundertfeier Völkerschlacht Jaeger-Nr. 140
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Sächsisches Silber - Völkerschlachtdenkmal Freiheitssilber des Königreichs Sachsen! Ausgegeben zur Jahrhundertfeier der wichtigsten Schlacht der Befreiungskriege gegen Napoleon. Die Völkerschlacht bei Leipzig im Jahr 1813 besiegelte das Ende der französischen Herrschaft in Deutschland. Originale Silber-Seltenheit: eine der wenige Silbermünzen des Deutschen Kaiserreiches ohne Herrscherportrait, die einzige Münze des Kaiserreiches, die mit einem Architektur-Motiv glänzt!Original Kaiserreich Silbermünze! Hinweis: Beispielabbildung
3 Mark 1908-1913 Deutsches Kaiserreich Sachsen Friedrich August III. Jaeger-Nr. 135
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3 Mark Silbermünze Sachsen König Friedrich August III.König Friedrich August III., ursprünglich und mit vollem Namen Friedrich August Johann Ludwig Karl Gustav Gregor Philipp von Sachsen (1865 bis 1932) war von 1904 bis zu seiner Abdankung 1918 der letzte König von Sachsen. König Friedrich August war ein Kunstmensch, liebte das Jagen und galt als sehr volkstümlich. Unter anderem auch deshalb, weil er selbst im Gespräch mit den anderen deutschen Königshäusern Sächsisch sprach. Es gelang ihm so nach seinem eher unpopulären Vater Georg das Vertrauen der Bevölkerung zu ihrem König zurückzugewinnen. Original Kaiserreich Silbermünze - selten angeboten!
Kaiserreich Münzen für Ihre Sammlung entdecken
Wer sich mit Kaiserreich Münzen beschäftigt, taucht ein in eine der prägendsten Epochen der deutschen Geschichte. Zwischen 1871 und 1918 entstand ein einheitliches Münzwesen, das die Vielstaatlichkeit des jungen Deutschen Reiches auf faszinierende Weise widerspiegelt. In unserem Sortiment finden Sie Münzen aus dem Kaiserreich, die von unterschiedlichsten Herrschern, Münzstätten und Anlässen erzählen. Wenn Sie sich für Münzen Kaiserreich interessieren, erwartet Sie hier ein Sammelgebiet mit erstaunlicher Vielfalt und historischer Tiefe.
Überblick: Was zeichnet Kaiserreich Münzen aus?
Das Deutsche Kaiserreich Münzen umfassen einen Zeitraum von nur 47 Jahren, doch in dieser kurzen Zeit entstand ein bemerkenswert komplexes und facettenreiches Münzsystem. Anders als man vermuten könnte, prägte nicht allein das Reich selbst Münzen, sondern auch die einzelnen Bundesstaaten wie Preußen, Bayern, Sachsen oder Württemberg durften eigene Ausgaben mit individuellen Motiven herausgeben. Dadurch entstand eine Sammelvielfalt, die bis heute viele Numismatiker begeistert.
Gemeinsam war allen Münzen die einheitliche Währung Mark und Pfennig, die 1873 eingeführt wurde und die zuvor bestehenden Talerwährungen sowie Gulden ablöste. Diese Reichswährung sorgte für wirtschaftliche Einheit, ließ den einzelnen Staaten aber gestalterischen Spielraum auf der Vorderseite ihrer Münzen. So zeigen die Münzen aus dem Kaiserreich oft die Porträts der jeweiligen Landesherren, während die Rückseite mit dem Reichsadler ein verbindendes Symbol trug.
Geschichte und Hintergrund
Mit der Reichsgründung 1871 unter Kaiser Wilhelm I. entstand die Notwendigkeit, die zersplitterte Münzlandschaft der deutschen Einzelstaaten zu vereinheitlichen. Zuvor kursierten in den verschiedenen Regionen unterschiedliche Währungen, was den Handel erheblich erschwerte. Das Münzgesetz von 1873 legte schließlich die Mark als einheitliche Reichswährung fest und schuf damit die Grundlage für das, was Sammler heute als Kaiserreich Münzen kennen.
Während der gesamten Epoche regierten lediglich drei Kaiser: Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. Friedrich III. verstarb bereits nach kurzer Regierungszeit im Jahr 1888, weshalb Münzen mit seinem Porträt vergleichsweise selten geprägt wurden. Wilhelm II. hingegen bestimmte über drei Jahrzehnte das Erscheinungsbild der deutschen Münzen, bis das Kaiserreich mit der Novemberrevolution 1918 endete.
Die politische Struktur des Reiches als Bund von Königreichen, Großherzogtümern, Herzogtümern und freien Städten spiegelt sich unmittelbar in den Münzbildern wider. Jeder Bundesstaat durfte eigene Silbermünzen mit dem Bildnis seines Herrschers ausgeben, während die Goldmünzen und die kleineren Nominale stärker vereinheitlicht waren. Diese föderale Prägetradition macht das Sammelgebiet bis heute so abwechslungsreich.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Wer Deutsches Kaiserreich Münzen sammelt, begegnet einer breiten Palette an Materialien und Nominalen. Die höchsten Werte, die 20-Mark- und 10-Mark-Stücke, wurden in Gold geprägt und zeigen meist das Porträt des jeweiligen Landesherren auf der Vorderseite. Silber kam bei den mittleren Nominalen wie 5 Mark, 3 Mark, 2 Mark und 1 Mark zum Einsatz, während Pfennigmünzen üblicherweise aus Kupfer, Nickel oder einer Kupfer-Nickel-Legierung bestanden.
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Münzstätte, die anhand kleiner Buchstaben auf der Münze erkennbar ist. So steht beispielsweise A für Berlin, D für München, E für Dresden beziehungsweise Muldenhütten, F für Stuttgart und J für Hamburg. Diese Münzstättenzeichen sind für Sammler von großer Bedeutung, da sie Rückschlüsse auf die Herkunft und mitunter auch auf die Seltenheit einer Ausgabe zulassen.
Der Erhaltungsgrad, also der Zustand einer Münze, beeinflusst maßgeblich ihre Bedeutung für eine Sammlung. Gängige Bezeichnungen reichen von gut erhalten über sehr schön bis hin zu vorzüglich und Stempelglanz, wobei letzteres eine Münze ohne jegliche Abnutzungsspuren beschreibt. Gerade bei älteren Umlaufmünzen aus dem Kaiserreich sind höhere Erhaltungsgrade seltener anzutreffen, da diese Münzen tatsächlich im täglichen Zahlungsverkehr genutzt wurden.
Neben den regulären Kursmünzen gab es auch sogenannte Gedenkmünzen, die zu besonderen Anlässen wie Jubiläen, Universitätsgründungen oder bedeutenden historischen Ereignissen ausgegeben wurden. Diese Gedenkausgaben, meist als 2-Mark- oder 5-Mark-Stücke geprägt, zeigen oft aufwendigere Motive als die alltäglichen Umlaufmünzen und erfreuen sich unter Sammlern besonderer Beliebtheit.
Wichtige Serien, Motive und Länder
Innerhalb der Münzen aus dem Kaiserreich lassen sich verschiedene Sammelschwerpunkte bilden. Besonders beliebt sind die Ausgaben der größeren Königreiche wie Preußen, Bayern und Sachsen, da diese über die gesamte Reichszeit hinweg Münzen prägten und entsprechend vielfältige Jahrgänge und Porträts bieten. Aber auch kleinere Staaten wie die Großherzogtümer Baden, Hessen oder Mecklenburg-Schwerin sowie die freien Städte Hamburg, Bremen und Lübeck gaben eigene Münzen heraus, die aufgrund geringerer Prägemengen bei Sammlern besonders gefragt sind.
Ein zentrales Motiv auf nahezu allen Nominalen ist der Reichsadler, der als einheitliches Symbol des Deutschen Reiches auf der Rückseite vieler Münzen erscheint. Die Vorderseiten variieren hingegen je nach ausgebendem Staat: Sie zeigen die Bildnisse der Könige, Großherzöge oder Herzöge, oft mit wechselnden Frisuren, Uniformen oder Orden, die eine zeitliche Einordnung ermöglichen. Für Sammler, die sich auf bestimmte Landesherren spezialisieren, bieten diese Porträtvarianten ein spannendes Forschungsfeld.
Auch innerhalb der Regierungszeit Wilhelms II. lassen sich verschiedene Prägephasen unterscheiden, da sich sein Porträt über die Jahre leicht veränderte. Sammler, die sich intensiver mit Deutsches Kaiserreich Münzen befassen, achten daher genau auf Details wie Haartracht, Bart oder Kragenform, um einzelne Jahrgänge korrekt zuzuordnen. Diese kleinen Unterschiede machen die Beschäftigung mit dem Sammelgebiet besonders reizvoll.
Gold- und Silbermünzen im Vergleich
Während die Goldmünzen zu 20 und 10 Mark im Kaiserreich in erster Linie dem internationalen Zahlungsverkehr und größeren Transaktionen dienten, waren die Silbermünzen der eigentliche Bestandteil des alltäglichen Geldumlaufs. Diese unterschiedliche Funktion erklärt auch, warum Goldmünzen aus dieser Zeit oft in besseren Erhaltungsgraden vorliegen als vielfach genutzte Silbermünzen. Für angehende Sammler lohnt sich daher ein Blick auf beide Metallarten, um ein Gefühl für die jeweiligen Besonderheiten zu entwickeln.
Fun Facts zu Kaiserreich Münzen
Nur drei Kaiser regierten während der gesamten Epoche des Deutschen Kaiserreichs, wobei Friedrich III. mit rund 99 Tagen die kürzeste Regierungszeit hatte. Münzen mit seinem Porträt zählen deshalb zu den begehrtesten Objekten innerhalb dieses Sammelgebiets. Insgesamt beteiligten sich 25 Bundesstaaten sowie mehrere freie Städte am Münzwesen des Kaiserreichs, wodurch eine außergewöhnlich große Vielfalt an Motiven entstand.
Interessant ist auch, dass die 20-Mark-Goldmünze im Volksmund häufig schlicht als "Wilhelm" bezeichnet wurde, da das Porträt des Kaisers das Erscheinungsbild dieser Münze über Jahrzehnte prägte. Die Kombination aus Reichseinheit und regionaler Vielfalt macht die Münzen aus dem Kaiserreich bis heute zu einem lebendigen Spiegelbild der deutschen Geschichte vor dem Ersten Weltkrieg.
Auch die unterschiedlichen Münzstättenzeichen bergen kleine Geschichten: Manche Prägestätten wie Muldenhütten in Sachsen bestanden bereits vor der Reichsgründung und wurden nahtlos in das neue System integriert. Solche Details verdeutlichen, wie eng die Münzgeschichte des Kaiserreichs mit den älteren Traditionen der deutschen Einzelstaaten verknüpft war.
Kaiserreich Münzen in Ihrer Sammlung
Mit unserer riesigen Auswahl an Kaiserreich Münzen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses facettenreiche Sammelgebiet in seiner ganzen Breite zu entdecken. Historische Raritäten treffen bei uns auf sorgfältig zusammengestellte Bestände, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Sammlern gerecht werden. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen Münzen unterstützt Sie dabei, die passenden Stücke für Ihre persönliche Sammlung zu finden.
Ob Sie sich für die Goldmünzen einzelner Königreiche interessieren, gezielt Gedenkmünzen zusammenstellen möchten oder einfach die Vielfalt der deutschen Reichsgeschichte in Münzform erleben wollen: Das Sammelgebiet der Münzen Kaiserreich bietet für jeden Zugang spannende Entdeckungen. Wir freuen uns, Sie mit fachkundiger Beratung auf Ihrer Reise durch diese bewegte Epoche der deutschen Geschichte zu begleiten.
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