Kaiserreich
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3 Mark 1909 Deutsches Kaiserreich Heinrich XXIV Jaeger-Nr. 119
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Andenken an Fürst Heinrich XXIV Heinrich XXIV., geboren im März 1878 in Greiz, war der einzige männliche Nachkomme des Fürsten Heinrich XXII. Reuß älterer Linie und Ida von Schaumburg-Lippe. Von 1902 bis 1918 hatte er den Adelstitel des Fürsten inne. Zu Zeiten des Deutschen Kaiserreich war es üblich, den herrschenden Monarchen auf dem Avers abzubildern. Deshalb zeigt die Motivseite dieser faszinierenden Silbermünze den Fürst von Reuß zu Greiz, Heinrich XXIV. 3 Mark Deutsches Kaiserreich Jahrgang 1909 Im Andenken an Heinrich XXIV 900er Silbermünze Mit geschichtsträchtigem Motiv Lassen Sie sich diese historische Silbermünze auf keinen Fall entgehen!
3 Mark 1915 Deutsches Kaiserreich Preußen Jahrhundertfeier Mansfeld Jaeger-Nr. 115
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Preußen 3 Mark Silbermünze 1915 Mansfeld 900er Silber Jaeger-Nr. 115 Ausgegeben zur Jahrhundertfeier der Zugehörigkeit der für ihre Bodenschätze (Kupfer, Silber) bekannten Grafschaft Mansfeld zu Preußen Die Münze zeigt den Kampf des Heiligen Georg mit dem Drachen. Hiermit knüpft die Silbermünze an alte Mansfelder Taler an, auf denen sich bereits Darstellungen des Heiligen Georg, des Schutzheiligen der Bergleute, finden. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
3 Mark 1914 Deutsches Kaiserreich Preußen Kaiser Wilhelm II. in Uniform Jaeger-Nr. 113
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Gesuchte Silbermark: Wilhelm II. in der Uniform der Garde du Corps mit der Kette des Schwarzen Adlerordens Der Hohenzoller Wilhelm II. (geboren 27.01.1859, gestorben 04.06.1941) wurde im sogenannten Dreikaiserjahr 1888 Deutscher Kaiser und König von Preußen. Am 9. März war Wilhelm I. verstorben, sein Sohn Friedrich III. war ihm auf den Thron gefolgt. Friedrich III, aufgrund seiner kurzen Amtszeit 99-Tage-Kaiser genannt, war zu diesem Zeitpunkt bereits todkrank, er starb am 15. Juni 1888 und sein Sohn folgte ihm als Wilhelm II. im Alter von nur 29. Jahren auf den Kaiserthron. Die Regentschaft Wilhelm II. wird das Wilhelminische Zeitalter genannt. Zu den positiven Resultaten der Zeit gehören neben der Aufhebung des Sozialistengesetzes, die Verabschiedung des heute noch gültigen Bürgerlichen Gesetzbuches und eine deutliche Verbesserung der Sozialpolitik. Die Sonntagsarbeit für Kinder z.B. wurde verboten, ebenso die Fabrikarbeit für Kinder unter 13 Jahren. Die Arbeitszeit für Frauen wurde auf elf und die für Jugendliche unter 16 Jahren auf zehn Stunden am Tag begrenzt. Ein Kennzeichen Deutschlands unter Wilhelm II. war die zur Schau getragene Betonung alles Militärischen, das Heer galt als "Schule der Nation". Oberstes außenpolitisches Ziel war es, "Deutschland einen Platz an der Sonne zu erobern", eine Haltung, die in den 1. Weltkrieg 1914 mündete. Im November 1918 brach in Deutschland die Revolution aus, woraufhin Wilhelm II. am 28.11.1918 offiziell auf den Thron verzichtete. Keine Sammlung deutscher Münzen ist komplett ohne die Silbermark des letzten deutschen Kaisers!
3 Mark 1913 Deutsche Kaiserreich Preußen Befreiungskriege Jaeger-Nr. 110
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Der König rief und alle kamen Silbermünze des Königreiches Preußen, ausgegeben zur Jahrhundertfeier der Befreiungskriege. Unter Friedrich Wilhelm III. (*1770, verstorben 1840) beteiligte sich Preußen an den Koalitionskriegen gegen das revolutionäre Frankreich. In der Schlacht bei Jena und Auerstedt 1806 erlitt Preußen eine vernichtende Niederlage gegen die Truppen Napoleons. Im Jahr 1813 begannen dann die Befreiungskriege gegen Frankreich. Die Münze wurde 100 Jahre nach dem Tag ausgege-ben, an dem der König Friedrich Wilhelm III. seinen Aufruf "An mein Volk" in Breslau erließ. 1815 trugen preußische Truppen unter Marschall Blücher in der Schlacht von Waterloo entscheidend zum Sieg über Napoleon bei. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
3 Mark 1911 Deutsches Kaiserreich Preußen Universität Breslau Jaeger-Nr. 108
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Universität Breslau Preußen Es begann das "Wilhelminische Zeitalter", für Münzsammler eine besonders spannende Epoche. Vor 100 Jahren, im November 1918, endete diese Ära: Am 9. November 1918 brach in Deutschland die Revolution aus, wie ein Kartenhaus brechen Jahrhundertalte Monarchien zusammen, muss abdanken und geht ins niederländische Exil. Kaiserreich 3 Mark 1911 Jaeger-Nr. 108 Sichern Sie sich jetzt diese Münze!
3 Mark Silbermünze 1910 Kaiserreich Preußen Universität Berlin Jaeger-Nr. 107
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Preußen 3 Mark Universität Berlin 1910 Mit Gründung des Deutschen Kaiserreiches erhielten die Deutschen erstmalig eine einheitliche Währung - die Mark. Die Münzen des Deutschen Kaiserreiches nach rund 100 Jahren und zwei Weltkriegen schätzungsweise heute nur noch 10% bis 40 % vorhanden - was vor allem bei den Silber - und Goldmünzen zu außerordentlichen Wertsteigerungen führt. Im Alter von nur 29 Jahren wurde Wilhelm II. (geboren am 27. Januar 1859, gestorben am 4. Juni 1941) Deutscher Kaiser und König von Preußen. Kaiserreich 3 Mark Universität 1910 Jaeger-Nr. 107Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
3 Mark 1908-1912 Deutsches Kaiserreich Preußen Kaiser Wilhelm II. Jaeger-Nr. 103
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Originale Sibermünze mit dem Konterfei Kaiser Wilhelms II. Im Alter von nur 29 Jahren wurde Wilhelm II. Kaiser des Deutschen Reiches und König von Preußen. Im sogenannten Dreikaiserjahr 1888 folgte Wilhelm II. seinem nur 99 Tage herrschenden Vater Friedrich III. und seinem Großvater Wilhelm I. auf den Thron. Er lenkte die deutschen Geschicke bis zum Ende des großen Krieges. 1918 dankte er ab und lebte bis zu seinem Tode 1941 im niederländischen Exil. Das Profil des letzten deutschen Kaisers prägt diese historische 3-Mark-Münze. Sein Bildnis ist umgeben von der Inschrift "Willhelm II Deutscher Kaiser König v. Preussen". Die Münze besteht aus 900er Silber und wurde im Zeitraum von 1908 bis 1912 veröffentlicht. Während die offizielle Währungsbezeichnung "Mark" lautete, wurde im amtlichen Verkehr oft der Begriff "Reichsmark" verwendet, obwohl dieser erst ab 1924 offiziell eingeführt wurde. Zu Ihrer Münze erhalten Sie ein kostenloses Sammelalbum. Das Album bietet Ihnen einen ansprechenden Rahmen für Ihre Münzen aus der Zeit des deutschen Kaiserreiches (1871 bis 1918). Unsere Experten haben hierzu eine sorgfältige Auswahl von Zwei- und Drei-Mark-Münzen des Kaiserreichs in 900er Silber getroffen. 3 Mark 1908-1912 Über 100 Jahre alte Silbermünze Jetzt mit gratis Sammelalbum 'Deutsches Kaiserreich' Jaeger-Nr. 103 Ein Muss für jeden Sammler! Hinweis: Beispielabbildung
3 Mark 1915 Deutsches Kaiserreich Mecklenburg-Schwerin Jahrhundertfeier Jaeger-Nr. 88
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Kaiserreich Silbermünze zur Jahrhundertfeier des Großherzogtums am 9. Juni 1915 Die mecklenburgischen Fürsten herrschten in ununterbrochener Folge beinahe tausend Jahre lang bis 1918. Ab 1701 war Mecklenburg geteilt in Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz. Auf dem Wiener Kongress 1815 wurden beide regierenden Herzöge zu Großherzögen erklärt. Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz hatten einen gemeinschaftlichen Landtag. Ein Bundesstaat im Deutschen Reich wurde Mecklenburg-Schwerin unter der Regierung von Friedrich Franz II. (1823 - 1883). Sein Enkel Friedrich Franz IV. (09.04.1882 - 17.11.1945) war der letzte Großherzog zu Mecklenburg-Schwerin. Jaeger-Nr. 88 900er Silber Auflage nur 33.334 Exemplare!
3 Mark 1908-1914 Deutsches Kaiserreich Lübeck Wappen Jaeger-Nr. 82
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3 Mark Wappen Lübeck J. 82Seltene Silbermünze der bedeutenden Hansestadt - 3 Mark Wappen Lübeck 1908-1914 (Jahrgang unserer Wahl)Lübeck war als Hauptort der Hanse zeitweise die wichtigste Handelsstadt des nördlichen Europa. Im 14. Jahrhundert war Lübeck nach Köln die zweitgrößte Stadt Deutschlands und neben Rom, Venedig, Pisa und Florenz eine der fünf Herrlichkeiten des Reiches. Das sogenannte Lübsche Recht erlangte in vielen Ostsee-Städten Geltung. Erst 711 Jahre später wurde die staatliche Selbständigkeit Lübecks im Jahre 1937 aufgehoben. Einziger Lübecks Kleine Auflagen je Prägejahr: zwischen 10.000 und 34.000 Münzen Jaeger-Nr. 82 Das Silber Lübecks! Hinweis: Beispielabbildung
3 Mark 1913 Deutsches Kaiserreich Fürstentum Lippe Leopold IV. Jaeger-Nr. 79
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Fürstentum Lippe 3 Mark Silbermünze 1913 Leopold IV. 900er Silber Jaeger-Nr. 79 Kaiserreich-Silberrarität: Ursprüngliche Prägezahl vor 100 Jahren nur 15.000 Im Deutschen Krieg unterstützte das Fürstentum Lippe Preußen, trat 1866 dem Norddeutschen Bund bei und wurde 1871 unter Fürst Leopold III. ein Bundesstaat im Deutschen Reich. Leopolds Nachfolger Woldemar starb 1895 ohne Nachkommen, Adolf von Schaumburg-Lippe übernahm die Regentschaft für Woldemars geisteskranken Bruder Alexander. Der dann entstandene Streit über die Erbfolge in Lippe wurde zugunsten von Ernst zur Lippe-Biesterfeld entschieden. Sein Sohn Leopold IV. (*30.05.1871, verstorben 30.12.1949) ist der einzige Fürst von Lippe (-Detmold), der auf einer Kaiserreichsmünze abgebildet ist. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
3 Mark 1910 Deutsches Kaiserreich Hessen Ernst Ludwig Jaeger-Nr. 76
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3 Mark Silbermünze Hessen Ernst Ludwig (*25.11.1868, verstorben 09.10.1937) der letzte Großherzog von Hessen. Nach der Novemberrevolution 1918 weigerte sich Ernst Ludwig abzudanken, er verlor trotzdem Amt und Titel. Hessen-Darmstadt wurde zum Volksstaat erklärt. Historisches: Der Staat Hessen-Darmstadt geht auf die Teilung der damaligen Landgrafschaft Hessen nach dem Tod Philipp I. (*13.11.1504, verstorben 31.3.1567), genannt der Großmütige, zurück - das Land wurde unter seinen vier Söhnen aufgeteilt. Hessen verlor wegen dieser altertümlichen Erbteilung deutlich an politischem Einfluss im Reich. Von den vier Linien Hessen-Darmstadt, Hessen-Kassel, Hessen-Marburg und Hessen-Rheinfels starben die beiden letzten bis 1604 aus. Der Erb- und der im Zuge der Refor-mation ausgebrochene Konfessionsstreit um Hessen-Marburg brachte Hessen-Darmstadt und Hessen-Kassel in erbitterte, jahrzehntelange Gegnerschaft. Als Reaktion auf den von Landgraf Moritz von Hessen-Kassel erzwungenen Konfessionswechsel an der gesamthessischen Universität Marburg gründete Hessen-Darmstadt 1607 die lutherische Universität Gießen. Im Jahr 1622 wurde durch Erbteilung Hessen-Homburg aus Hessen-Darmstadt ausgegliedert. Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 - dem letzten großen Gesetz des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation - konnte Hessen-Darmstadt einige Gebiete hinzugewinnen und wurden schließlich 1806 im Zuge der Rheinbund-Gründung zum Großherzogtum erhoben. Jetzt sichern!
3 Mark 1908-1914 Deutsches Kaiserreich Hamburg Wappen Jaeger-Nr. 64
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Kaiserreich 3 Mark 1908-1914 Hamburg - Das Stadtwappen in Silber Diese seltene 3-Mark-Silbermünze der Freien und Hansestadt Hamburg aus den Jahren 1908 bis 1914 ist ein Highlight jeder Kaiserreich-Sammlung. Sie vereint hanseatische Tradition mit imperialer Geschichte: Das berühmte Hamburger Stadtwappen prangt auf der Münze und zeugt vom Selbstbewusstsein der Hansestadt im Deutschen Kaiserreich. Erfahrene Sammler schätzen an diesem Stück die hochwertige Prägequalität, die historische Bedeutung und die detailreiche Gestaltung. Vorderseite: Die Bildseite zeigt das große Stadtwappen Hamburgs. Zwei Löwen als Schildhalter präsentieren das behelmte Wappenschild mit der charakteristischen dreitürmigen Stadtburg - dem berühmten "Hamburger Tor zur Welt". Unter dem Wappen ist das Münzzeichen J der Hamburger Münzprägestätte zu sehen. Die umlaufende Inschrift "FREIE UND HANSESTADT HAMBURG" betont den autonomen Stadtstaat und seine stolze Stellung innerhalb des Kaiserreichs. Rückseite: Die Wertseite ziert der gekrönte Reichsadler in majestätischer Darstellung. Auf seiner Brust trägt der Adler einen Wappenschild mit dem preußischen Adler, ein Hinweis auf die dominierende Rolle Preußens im Deutschen Reich. Die Umschrift lautet "DEUTSCHES REICH", ergänzt durch das jeweilige Prägejahr sowie die Wertangabe "DREI MARK", wobei diese Elemente durch kleine Sterne voneinander getrennt sind. Der glatte Münzrand trägt zudem die Inschrift "GOTT MIT UNS", unterbrochen von Zierkreuzen - ein typisches Merkmal der Silbermünzen jener Epoche. Diese sorgfältige Prägestilistik und Symbolik verleihen der Münze einen herausragenden numismatischen Charakter. Auf einen Blick Material: Silber, Feinheit 900/1000 Gewicht: 16,67 g; Durchmesser: 33 mm Prägezeitraum: 1908 bis 1914 (geprägt in Hamburg, Münzzeichen J) Erhaltung: Hochwertige Sammlerqualität (meist vorzüglich oder besser) Historische Bedeutung: Einzige 3-Mark-Silbermünze Hamburgs im Kaiserreich und wertvolles Zeitzeugnis der Ära Sichern Sie sich jetzt dieses originale Silberstück aus dem Deutschen Kaiserreich. Es bereichert Ihre Sammlung um ein glanzvolles Zeugnis Hamburger Geschichte.Historischer Kontext: Die Jahre 1908 bis 1914 markieren die späte Wilhelminische Epoche des Deutschen Kaiserreichs unter Kaiser Wilhelm II. In dieser Zeit befand sich das Reich auf dem Höhepunkt seiner wirtschaftlichen und politischen Macht. Die Industrialisierung boomte, das Bürgertum erstarkte und das Nationalbewusstsein war ausgeprägt. 1908 wurde die 3-Mark-Silbermünze als neue Nominalstufe eingeführt - ein Schritt, der den historischen Vereinstaler (entsprach 3 Mark) ablöste und die Einheit der Währung im ganzen Reich festigte. Silbermünzen wie diese 3-Mark-Stücke waren nicht nur Zahlungsmittel, sondern auch Ausdruck des Selbstverständnisses einer aufstrebenden Großmacht. Hamburg spielte in jener Zeit eine herausragende wirtschaftliche und kulturelle Rolle. Als freie Hansestadt und wichtigster Seehafen des Kaiserreichs galt Hamburg als das "Tor zur Welt". Täglich liefen Handelsschiffe aus aller Welt in den Hamburger Hafen ein, was der Stadt Wohlstand und internationalen Einfluss bescherte. Das Stadtwappen auf der Münze - die wehrhafte Stadtburg, bewacht von Löwen - symbolisiert Hamburgs jahrhundertealte Tradition als unabhängige Handelsmetropole. Anders als Königreiche oder Herzogtümer, die auf ihren Münzen das Konterfei ihrer Herrscher zeigten, durfte Hamburg (neben Bremen und Lübeck) sein eigenes Wappen auf Reichsmünzen abbilden. Dies unterstrich den besonderen Status der Hansestädte im föderalen Gefüge des Kaiserreichs. Die Prägung endete mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs 1914. Der Kriegsbeginn leitete das Ende der Prägung großer Silbermünzen ein, da Edelmetalle fortan für Rüstungszwecke benötigt wurden und Papiergeld an Bedeutung gewann. Die 3-Mark-Münzen von 1908-1914 blieben als wertvolle Zeitzeugen erhalten. Für heutige Sammler verkörpern sie die glanzvolle Vorkriegszeit des Kaiserreichs und die reiche Geschichte Hamburgs. Mit dem Wahlspruch "GOTT MIT UNS" am Münzrand spiegelt das Stück zudem den Geist und Glauben dieser vergangenen Epoche wider. Jede dieser Münzen erzählt von einer Ära, in der Tradition und Fortschritt Hand in Hand gingen - ein Muss für Liebhaber historischer Numismatik, die Qualität und Geschichte in ihren Sammlungen vereinen möchten.
Kaiserreich Münzen für Ihre Sammlung entdecken
Wer sich mit Kaiserreich Münzen beschäftigt, taucht ein in eine der prägendsten Epochen der deutschen Geschichte. Zwischen 1871 und 1918 entstand ein einheitliches Münzwesen, das die Vielstaatlichkeit des jungen Deutschen Reiches auf faszinierende Weise widerspiegelt. In unserem Sortiment finden Sie Münzen aus dem Kaiserreich, die von unterschiedlichsten Herrschern, Münzstätten und Anlässen erzählen. Wenn Sie sich für Münzen Kaiserreich interessieren, erwartet Sie hier ein Sammelgebiet mit erstaunlicher Vielfalt und historischer Tiefe.
Überblick: Was zeichnet Kaiserreich Münzen aus?
Das Deutsche Kaiserreich Münzen umfassen einen Zeitraum von nur 47 Jahren, doch in dieser kurzen Zeit entstand ein bemerkenswert komplexes und facettenreiches Münzsystem. Anders als man vermuten könnte, prägte nicht allein das Reich selbst Münzen, sondern auch die einzelnen Bundesstaaten wie Preußen, Bayern, Sachsen oder Württemberg durften eigene Ausgaben mit individuellen Motiven herausgeben. Dadurch entstand eine Sammelvielfalt, die bis heute viele Numismatiker begeistert.
Gemeinsam war allen Münzen die einheitliche Währung Mark und Pfennig, die 1873 eingeführt wurde und die zuvor bestehenden Talerwährungen sowie Gulden ablöste. Diese Reichswährung sorgte für wirtschaftliche Einheit, ließ den einzelnen Staaten aber gestalterischen Spielraum auf der Vorderseite ihrer Münzen. So zeigen die Münzen aus dem Kaiserreich oft die Porträts der jeweiligen Landesherren, während die Rückseite mit dem Reichsadler ein verbindendes Symbol trug.
Geschichte und Hintergrund
Mit der Reichsgründung 1871 unter Kaiser Wilhelm I. entstand die Notwendigkeit, die zersplitterte Münzlandschaft der deutschen Einzelstaaten zu vereinheitlichen. Zuvor kursierten in den verschiedenen Regionen unterschiedliche Währungen, was den Handel erheblich erschwerte. Das Münzgesetz von 1873 legte schließlich die Mark als einheitliche Reichswährung fest und schuf damit die Grundlage für das, was Sammler heute als Kaiserreich Münzen kennen.
Während der gesamten Epoche regierten lediglich drei Kaiser: Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. Friedrich III. verstarb bereits nach kurzer Regierungszeit im Jahr 1888, weshalb Münzen mit seinem Porträt vergleichsweise selten geprägt wurden. Wilhelm II. hingegen bestimmte über drei Jahrzehnte das Erscheinungsbild der deutschen Münzen, bis das Kaiserreich mit der Novemberrevolution 1918 endete.
Die politische Struktur des Reiches als Bund von Königreichen, Großherzogtümern, Herzogtümern und freien Städten spiegelt sich unmittelbar in den Münzbildern wider. Jeder Bundesstaat durfte eigene Silbermünzen mit dem Bildnis seines Herrschers ausgeben, während die Goldmünzen und die kleineren Nominale stärker vereinheitlicht waren. Diese föderale Prägetradition macht das Sammelgebiet bis heute so abwechslungsreich.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Wer Deutsches Kaiserreich Münzen sammelt, begegnet einer breiten Palette an Materialien und Nominalen. Die höchsten Werte, die 20-Mark- und 10-Mark-Stücke, wurden in Gold geprägt und zeigen meist das Porträt des jeweiligen Landesherren auf der Vorderseite. Silber kam bei den mittleren Nominalen wie 5 Mark, 3 Mark, 2 Mark und 1 Mark zum Einsatz, während Pfennigmünzen üblicherweise aus Kupfer, Nickel oder einer Kupfer-Nickel-Legierung bestanden.
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Münzstätte, die anhand kleiner Buchstaben auf der Münze erkennbar ist. So steht beispielsweise A für Berlin, D für München, E für Dresden beziehungsweise Muldenhütten, F für Stuttgart und J für Hamburg. Diese Münzstättenzeichen sind für Sammler von großer Bedeutung, da sie Rückschlüsse auf die Herkunft und mitunter auch auf die Seltenheit einer Ausgabe zulassen.
Der Erhaltungsgrad, also der Zustand einer Münze, beeinflusst maßgeblich ihre Bedeutung für eine Sammlung. Gängige Bezeichnungen reichen von gut erhalten über sehr schön bis hin zu vorzüglich und Stempelglanz, wobei letzteres eine Münze ohne jegliche Abnutzungsspuren beschreibt. Gerade bei älteren Umlaufmünzen aus dem Kaiserreich sind höhere Erhaltungsgrade seltener anzutreffen, da diese Münzen tatsächlich im täglichen Zahlungsverkehr genutzt wurden.
Neben den regulären Kursmünzen gab es auch sogenannte Gedenkmünzen, die zu besonderen Anlässen wie Jubiläen, Universitätsgründungen oder bedeutenden historischen Ereignissen ausgegeben wurden. Diese Gedenkausgaben, meist als 2-Mark- oder 5-Mark-Stücke geprägt, zeigen oft aufwendigere Motive als die alltäglichen Umlaufmünzen und erfreuen sich unter Sammlern besonderer Beliebtheit.
Wichtige Serien, Motive und Länder
Innerhalb der Münzen aus dem Kaiserreich lassen sich verschiedene Sammelschwerpunkte bilden. Besonders beliebt sind die Ausgaben der größeren Königreiche wie Preußen, Bayern und Sachsen, da diese über die gesamte Reichszeit hinweg Münzen prägten und entsprechend vielfältige Jahrgänge und Porträts bieten. Aber auch kleinere Staaten wie die Großherzogtümer Baden, Hessen oder Mecklenburg-Schwerin sowie die freien Städte Hamburg, Bremen und Lübeck gaben eigene Münzen heraus, die aufgrund geringerer Prägemengen bei Sammlern besonders gefragt sind.
Ein zentrales Motiv auf nahezu allen Nominalen ist der Reichsadler, der als einheitliches Symbol des Deutschen Reiches auf der Rückseite vieler Münzen erscheint. Die Vorderseiten variieren hingegen je nach ausgebendem Staat: Sie zeigen die Bildnisse der Könige, Großherzöge oder Herzöge, oft mit wechselnden Frisuren, Uniformen oder Orden, die eine zeitliche Einordnung ermöglichen. Für Sammler, die sich auf bestimmte Landesherren spezialisieren, bieten diese Porträtvarianten ein spannendes Forschungsfeld.
Auch innerhalb der Regierungszeit Wilhelms II. lassen sich verschiedene Prägephasen unterscheiden, da sich sein Porträt über die Jahre leicht veränderte. Sammler, die sich intensiver mit Deutsches Kaiserreich Münzen befassen, achten daher genau auf Details wie Haartracht, Bart oder Kragenform, um einzelne Jahrgänge korrekt zuzuordnen. Diese kleinen Unterschiede machen die Beschäftigung mit dem Sammelgebiet besonders reizvoll.
Gold- und Silbermünzen im Vergleich
Während die Goldmünzen zu 20 und 10 Mark im Kaiserreich in erster Linie dem internationalen Zahlungsverkehr und größeren Transaktionen dienten, waren die Silbermünzen der eigentliche Bestandteil des alltäglichen Geldumlaufs. Diese unterschiedliche Funktion erklärt auch, warum Goldmünzen aus dieser Zeit oft in besseren Erhaltungsgraden vorliegen als vielfach genutzte Silbermünzen. Für angehende Sammler lohnt sich daher ein Blick auf beide Metallarten, um ein Gefühl für die jeweiligen Besonderheiten zu entwickeln.
Fun Facts zu Kaiserreich Münzen
Nur drei Kaiser regierten während der gesamten Epoche des Deutschen Kaiserreichs, wobei Friedrich III. mit rund 99 Tagen die kürzeste Regierungszeit hatte. Münzen mit seinem Porträt zählen deshalb zu den begehrtesten Objekten innerhalb dieses Sammelgebiets. Insgesamt beteiligten sich 25 Bundesstaaten sowie mehrere freie Städte am Münzwesen des Kaiserreichs, wodurch eine außergewöhnlich große Vielfalt an Motiven entstand.
Interessant ist auch, dass die 20-Mark-Goldmünze im Volksmund häufig schlicht als "Wilhelm" bezeichnet wurde, da das Porträt des Kaisers das Erscheinungsbild dieser Münze über Jahrzehnte prägte. Die Kombination aus Reichseinheit und regionaler Vielfalt macht die Münzen aus dem Kaiserreich bis heute zu einem lebendigen Spiegelbild der deutschen Geschichte vor dem Ersten Weltkrieg.
Auch die unterschiedlichen Münzstättenzeichen bergen kleine Geschichten: Manche Prägestätten wie Muldenhütten in Sachsen bestanden bereits vor der Reichsgründung und wurden nahtlos in das neue System integriert. Solche Details verdeutlichen, wie eng die Münzgeschichte des Kaiserreichs mit den älteren Traditionen der deutschen Einzelstaaten verknüpft war.
Kaiserreich Münzen in Ihrer Sammlung
Mit unserer riesigen Auswahl an Kaiserreich Münzen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses facettenreiche Sammelgebiet in seiner ganzen Breite zu entdecken. Historische Raritäten treffen bei uns auf sorgfältig zusammengestellte Bestände, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Sammlern gerecht werden. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen Münzen unterstützt Sie dabei, die passenden Stücke für Ihre persönliche Sammlung zu finden.
Ob Sie sich für die Goldmünzen einzelner Königreiche interessieren, gezielt Gedenkmünzen zusammenstellen möchten oder einfach die Vielfalt der deutschen Reichsgeschichte in Münzform erleben wollen: Das Sammelgebiet der Münzen Kaiserreich bietet für jeden Zugang spannende Entdeckungen. Wir freuen uns, Sie mit fachkundiger Beratung auf Ihrer Reise durch diese bewegte Epoche der deutschen Geschichte zu begleiten.
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