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2 Mark 1898 Deutsches Kaiserreich Schwarzburg-Rudolstadt Fürst Günther Victor Jaeger-Nr.167
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Kaiserreich 2 Mark 1898 Günther Victor Schwarzburg- Rudolstadt J.167Schwarzburg-Rudolstadt war von 1710 bis 1918 ein Fürstentum. Nach dem Sturz der Monarchie wurde das Land 1918 zunächst zum Freistaat Schwarzburg-Rudolstadt und ging 1920 im Land Thüringen auf. Günther Victor war von 1890 bis 1918 Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt und von 1909 bis 1918 Fürst von Schwarzburg- Sondershausen. Einzige Silbermark des Fürstentums Nur 1 Jahr geprägt Kaum erhältlich, darf in keiner Sammlung fehlenSichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
2 Mark 1898/1904 Deutsches Kaiserreich Schaumburg-Lippe Fürst Georg Jaeger-Nr. 164
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Kaiserreich 2 Mark 1898/1904 Georg Fürst zu Schaumburg Ab 1893 prägte Fürst Georg das Fürstentum Schaumburg-Lippe mit seiner visionären Führung. Er förderte die Industrialisierung, verbesserte die Infrastruktur und legte Wert auf Bildung und Kultur. Unter seiner weitsichtigen Herrschaft fand das Land ein Gleichgewicht zwischen Tradition und Moderne. Fürst Georgs Erbe wirkt in Schaumburg-Lippe bis heute nach und steht als Symbol für eine Zeit des Fortschritts und des Wandels. Das Fürstentum Schaumburg-Lippe mit der Hauptstadt Bückeburg hat nur 5 verschiedene Silbermünzen geprägt. Alle Münzen zeigen die gleiche Ansicht nach einem Reliefportrait des hannoverschen Bildhauers Karl Gundelach. Auch dieses Prachtexemplar ist nicht anders: 1898/1904 im Umlauf, ist dieses Schmuckstück in vorzüglicher Kondition. Lassen Sie sich diese besondere Rarität nicht entgehen und sichern Sie sich ein Stück Geschichte! Jaeger-Nr. 164 11,111g 900/1000 Silber Sichern Sie sich dieses Top-Angebot!
2 Mark 1908 Deutsches Kaiserreich Uni Jena Sachsen-Weimar-Eisenach Jaeger-Nr. 160
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2 Mark Uni Jena 1908 Die beeindruckende Silbermünze wurde ausgegeben zur 350 Jahrfeier der Universität Jena. Abgebildet ist der Stifter der Universität Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen, genannt der "der Großmütige", nach einem Gemälde von Tizian. Kurfürst Johann Friedrich von Sachsen stand im Schmalkaldischen Krieg an der Spitze der Protestanten. Im April 1547 wurde er von Truppen Kaiser Karls V. gefangengenommen. Er verlor seine Kurwürde und Teile seines Landes. In Haft gründete er als Ersatz für die verlorene Landesuniversität Wittenberg am 19. März 1548 die Universität Jena. Doch erst im August 1557 erteilte Kaiser Ferdinand I. die Genehmigung. Am 2. Februar 1558 wurde sie feierlich eingeweiht. Sichern Sie sich jetzt dieses Top-Angebot!
2 Mark 1903 Deutsches Kaiserreich Sachsen-Weimar- Eisenach Hochzeit Jaeger-Nr. 158
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Sachsen-Weimar-Eisenach 2 Mark Silbermünze 1903 Hochzeit Die seltene Silbermünze (Auflage nur 40.000 Exemplare) wurde zur Hochzeit von Großherzog Wilhelm Ernst mit Caroline von Reuß geprägt. Wilhelm Ernst (*10.06.1876, verstorben 24.04.1923) war der letzte Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach. Historische Münze aus 900er Silber Jaeger-Nr. 158 Auflage nur 40.000 Exemplare Sichern Sie sich Ihr Exemplar!
2 Mark 1901 Deutsches Kaiserreich Sachsen-Weimar-Eisenach Großherzog Wilhelm-Ernst Jaeger-Nr. 157
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Sachsen-Weimar-Eisenach 2 Mark Silbermünze 1901 Wilhelm-Ernst Unter Großherzog Carl Alexander (*1818, +1901) wurde das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach ein Bundesstaat des 1871 gegründeten Deutschen Reiches. Sein Enkel Wilhelm Ernst (*10.06.1876, verstorben 24.04.1923) war der letzte Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach. Wilhelm Ernst gilt als Schöpfer des "Neuen Weimar", bot er doch zeitgenössischen Künstlern der Moderne in Weimar Entfaltungsmöglichkeiten, die ihnen die Zensur im übrigen Deutschen Reich verwehrte. Historische Münze aus 900er Silber Jaeger-Nr. 157 Sichern Sie sich Ihr Exemplar!
2 Mark 1892-1898 Deutsches Kaiserreich Sachsen Großherzog Carl Alexander Jaeger-Nr. 156
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Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach 2 Mark Carl Alexander 1892/1898 Die einzige Silbermark vom Großherzog Unter Großherzog Carl Alexander (*1818, verstorben 1901) wurde das Großherzogtum Sachsen-Weimar-Eisenach ein Bundesstaat des 1871 gegründeten Deutschen Reiches. Sein Enkel Wilhelm Ernst (*10.06.1876, verstorben 24.04.1923) war der letzte Großherzog von Sachsen-Weimar-Eisenach. Wilhelm Ernst gilt als Schöpfer des "Neuen Weimar", bot er doch zeitgenössischen Künstlern der Moderne in Weimar Entfaltungsmöglichkeiten, die ihnen die Zensur im übrigen Deutschen Reich verwehrte. Jahr 1892: Zug Goldenen Hochzeit Jahr 1898: Zum 80. Geburtstag Historische Münze aus 900er Silber Jaeger-Nr. 156 Sichern Sie sich Ihr Exemplar!
2 Mark 1915 Deutsches Kaiserreich Sachsen Meiningen Herzog Georg II. Jaeger-Nr. 154
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Sachsen-Meiningen 2 Mark Silbermünze 1915 Tod Georg II. In die Regierungszeit von Herzog Georg II. (*02.04.1826, verstorben 25.06.1914) fiel der Beitritt Sachsen-Meiningens zum Deutschen Reich im Jahr 1871. Georg II. ging in die Geschichte als der "Theaterherzog" ein. Er war der herausragende Theater-Regisseur der Bismarckzeit und Begründer des modernen Regietheaters. Zusammen mit seiner dritten Frau, der Schauspielerin Ellen Franz, der späteren Freifrau von Heldburg führte er die Meininger Theatergruppe zu internationalem Ruhm. Historische Münze aus 900er Silber Jaeger-Nr. 154 Gesuchte Silbermünze auf den Tod des berühmten Herzogs von Sachsen-Meiningen Sichern Sie sich Ihr Exemplar!
2 Mark 1902 Deutsches Kaiserreich Sachsen-Meiningen Herzog Georg II. Jaeger-Nr. 151b
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Portrait von Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen aus dem Deutschen Reich Die Reichsgründung im Jahr 1871 vereinte das bis dahin aus unzähligen Fragmenten bestehende deutsche Gebiet unter einer gemeinsamen Verfassung. Der neu entstandene Nationalstaat wurde dabei als bundesstaatlich organisierte konstitutionelle Monarchie konzipiert. Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs wurde der preußische König Wilhelm I, welcher mit der Reichsgründung zum deutschen Kaiser proklamiert wurde. Die Fürstentümer verloren unter der Krone des deutschen Kaisers ihre volle Souveränität und konnten diese nur noch für ihre Innenpolitik geltend machen, während die Außenpolitik und Militärhoheit Preußen übergeben wurde. So erging es auch dem Herzogtum Sachsen-Meiningen, welches zuvor im "Deutschen Krieg" auf Österreichs Seite gestanden hatte. Nach der Niederlage gegen Preußen setzte die Siegermacht die Abdankung von Herzog Bernhard II. von Sachsen-Meiningen zu Gunsten seines Sohnes Georg II. voraus, um das Herzogtum in das Deutsche Kaiserreich aufzunehmen. Herzog Georg II. erlangte in der Zeit seiner Regentschaft großes Ansehen aufgrund seiner brennenden Leidenschaft für Theater, Kunst und Kultur, weshalb er von seinen Untertanen liebevoll "Theaterherzog" genannt wurde. Herzog Georg II. setzte sich für eine liberale Politik ein und unterstütze das Bildungssystem sowie die Gleichberechtigung von Frauen in der Bildung. Diese historisch wertvolle 2 Mark Silbermünze stammt aus dem Jahr 1902 und wurde zu Ehren von Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen geprägt. Die 2 Mark Silbermünze zeigt auf der Motivseite das Profil des Herzoges Ernst I. Auf der Wertseite wurde das Emblem des Deutschen Reichs geprägt, begleitet vom Ausgabejahr und dem Nominal der Münze. 2 Mark mit Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen Jaeger-Nr. 151b Perfekt für jede Deutschland-Sammlung Worauf warten Sie noch? Sichern Sie sich heute diese historische Münze zum Top-Preis!
2 Mark 1902 Kaiserreich Georg II Sachsen Jaeger-Nr. 151a
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Lassen Sie sich dieses Stück Geschichte nicht entgehen! Die Gründung des Deutschen Reichs im Jahr 1871 führte zur Vereinigung der zahlreichen deutschen Staaten unter einer gemeinsamen Verfassung. Der preußische König Wilhelm I. wurde zum deutschen Kaiser proklamiert, und die Fürstentümer, darunter auch Sachsen-Meiningen, verloren ihre volle Souveränität. Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen übernahm die Regentschaft nach der Abdankung seines Vaters, Herzog Bernhard II., und wurde für seine liberale Politik und seine Leidenschaft für Kunst und Kultur geschätzt. Die 2-Mark-Münze von 1902 wurde in München geprägt und hatte eine Auflage von 20.000 Exemplaren. Sie besteht aus 900/1000 Silber und wiegt 11,111 Gramm. Auf der Motivseite ist das Profil von Herzog Georg II. zu sehen, während die Wertseite das Emblem des Deutschen Reichs, das Ausgabejahr und den Nennwert der Münze zeigt. Diese Münze ist nicht nur ein Stück Geschichte, sondern auch ein wertvolles Sammlerstück. Sie ist perfekt für jede Deutschland-Sammlung und könnte Ihren "besonderen Bargeld-Bestand" bereichern. Jäger-Nr.: 151a 900/1000 Silber Erhaltung: ss-vs Sichern Sie sich dieses wichtige historische Sammlerstück! Hinweis: Beispielabbildung!
2 Mark 1901 Deutsches Kaiserreich Sachsen-Meiningen Herzog Georg II. Jaeger-Nr. 149
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Portrait von Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen aus dem Deutschen Reich Die Reichsgründung im Jahr 1871 vereinte das bis dahin aus unzähligen Fragmenten bestehende deutsche Gebiet unter einer gemeinsamen Verfassung. Der neu entstandene Nationalstaat wurde dabei als bundesstaatlich organisierte konstitutionelle Monarchie konzipiert. Staatsoberhaupt des Deutschen Reichs wurde der preußische König Wilhelm I, welcher mit der Reichsgründung zum deutschen Kaiser proklamiert wurde. Die Fürstentümer verloren unter der Krone des deutschen Kaisers ihre volle Souveränität und konnten diese nur noch für ihre Innenpolitik geltend machen, während die Außenpolitik und Militärhoheit Preußen übergeben wurde. So erging es auch dem Herzogtum Sachsen-Meiningen, welches zuvor im "Deutschen Krieg" auf Österreichs Seite gestanden hatte. Nach der Niederlage gegen Preußen setzte die Siegermacht die Abdankung von Herzog Bernhard II. von Sachsen-Meiningen zu Gunsten seines Sohnes Georg II. voraus, um das Herzogtum in das Deutsche Kaiserreich aufzunehmen. Herzog Georg II. erlangte in der Zeit seiner Regentschaft großes Ansehen aufgrund seiner brennenden Leidenschaft für Theater, Kunst und Kultur, weshalb er von seinen Untertanen liebevoll "Theaterherzog" genannt wurde. Herzog Georg II. setzte sich für eine liberale Politik ein und unterstütze das Bildungssystem sowie die Gleichberechtigung von Frauen in der Bildung. Diese historisch wertvolle 2 Mark Silbermünze stammt aus dem Jahr 1901 und wurde zu Ehren von Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen geprägt. Die 2 Mark Silbermünze zeigt auf der Motivseite das Profil des Herzoges Ernst I. Auf der Wertseite wurde das Emblem des Deutschen Reichs geprägt, begleitet vom Ausgabejahr und dem Nominal der Münze. 2 Mark mit Herzog Georg II. von Sachsen-Meiningen Jaeger-Nr. 149 Perfekt für jede Deutschland-Sammlung Worauf warten Sie noch? Sichern Sie sich heute diese historische Münze zum Top-Preis!
2 Mark 1905 Deutsches Kaiserreich Carl Eduard Jaeger Nr 147
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Silbermünze des letzten regierenden Herzogs von Sachsen Coburg Carl Eduard, der Cousin von Kaiser Wilhelm II., war letzter regierender Herzog von Sachsen Coburg und Gotha. Er wurde als Charles Edward Duke of Albany geboren. Sein vier Monate zuvor verstorbener Vater Leopold, der vormalige Duke of Albany, war der jüngste Sohn von Queen Victoria und Prinz Albert. Unter der Obhut seines Cousins Kaiser Wilhelm II. erhielt Carl Eduard von einem Privatlehrer eine Sondererziehung. 1905 trat Carl Eduard an seinem 21. Geburtstag als jüngster deutsche Fürst die Regentschaft an. 2 Mark Deutsches Kaiserreich Jahrgang 1905 900er Silber Carl Eduard Herzog von Sachsen Coburg und Gotha Sichern Sie sich noch heute diese geschichtsträchtige Silbermünze!
2 Mark 1895 Deutsches Kaiserreich Alfred Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha Jaeger-Nr. 145
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Portrait von Alfred Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha aus dem Deutschen Reich Alfred Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha war kein gewöhnlicher deutscher Herrscher, denn seine Mutter war keine geringere als die britische Königin Victoria, die erste britische Monarchin mit dem zusätzlichen Titel "Kaiserin von Indien". Zunächst lebte Alfred das typische Leben eines Sohnes der britischen Krone: Nach einer sorgfältigen Ausbildung in seiner Kindheit und Jugend, erklimmt Alfred die Karriereleiter der britischen Royal Navy und umsegelt somit die Welt. 1893, fast 30 Jahre später, erbte Alfred die Thronfolge von seinem Onkel väterlicherseits Herzog Ernst II und wurde zum rechtmäßigen Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha, auch wenn er nur gebrochenes Deutsch sprach. Obwohl Alfreds Thronbesteigung zunächst von der Bevölkerung nicht gern gesehen wurde und unter ständiger Kritik stand, gewann der Herzog dennoch mit der Zeit die Herzen seiner Untertanen. Alfred Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha starb 1900, kurz vor seinem 56. Geburtstag. Diese historisch wertvolle 2 Mark Silbermünze stammt aus dem Jahr 1895. Sie zeigt auf der Motivseite das Profil von Alfred Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha. Auf der Wertseite zeigt sich das Emblem des Deutschen Reichs, darunter das Nominal und über dem majestätischen Adler, der Ausgabestaat. Jaeger-Nr. 145 2 Mark mit Albert Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha Perfekt für jede Deutschland-Sammlung Worauf warten Sie noch? Sichern Sie sich heute diese historische Münze zum Top-Preis!
Kaiserreich Münzen für Ihre Sammlung entdecken
Wer sich mit Kaiserreich Münzen beschäftigt, taucht ein in eine der prägendsten Epochen der deutschen Geschichte. Zwischen 1871 und 1918 entstand ein einheitliches Münzwesen, das die Vielstaatlichkeit des jungen Deutschen Reiches auf faszinierende Weise widerspiegelt. In unserem Sortiment finden Sie Münzen aus dem Kaiserreich, die von unterschiedlichsten Herrschern, Münzstätten und Anlässen erzählen. Wenn Sie sich für Münzen Kaiserreich interessieren, erwartet Sie hier ein Sammelgebiet mit erstaunlicher Vielfalt und historischer Tiefe.
Überblick: Was zeichnet Kaiserreich Münzen aus?
Das Deutsche Kaiserreich Münzen umfassen einen Zeitraum von nur 47 Jahren, doch in dieser kurzen Zeit entstand ein bemerkenswert komplexes und facettenreiches Münzsystem. Anders als man vermuten könnte, prägte nicht allein das Reich selbst Münzen, sondern auch die einzelnen Bundesstaaten wie Preußen, Bayern, Sachsen oder Württemberg durften eigene Ausgaben mit individuellen Motiven herausgeben. Dadurch entstand eine Sammelvielfalt, die bis heute viele Numismatiker begeistert.
Gemeinsam war allen Münzen die einheitliche Währung Mark und Pfennig, die 1873 eingeführt wurde und die zuvor bestehenden Talerwährungen sowie Gulden ablöste. Diese Reichswährung sorgte für wirtschaftliche Einheit, ließ den einzelnen Staaten aber gestalterischen Spielraum auf der Vorderseite ihrer Münzen. So zeigen die Münzen aus dem Kaiserreich oft die Porträts der jeweiligen Landesherren, während die Rückseite mit dem Reichsadler ein verbindendes Symbol trug.
Geschichte und Hintergrund
Mit der Reichsgründung 1871 unter Kaiser Wilhelm I. entstand die Notwendigkeit, die zersplitterte Münzlandschaft der deutschen Einzelstaaten zu vereinheitlichen. Zuvor kursierten in den verschiedenen Regionen unterschiedliche Währungen, was den Handel erheblich erschwerte. Das Münzgesetz von 1873 legte schließlich die Mark als einheitliche Reichswährung fest und schuf damit die Grundlage für das, was Sammler heute als Kaiserreich Münzen kennen.
Während der gesamten Epoche regierten lediglich drei Kaiser: Wilhelm I., Friedrich III. und Wilhelm II. Friedrich III. verstarb bereits nach kurzer Regierungszeit im Jahr 1888, weshalb Münzen mit seinem Porträt vergleichsweise selten geprägt wurden. Wilhelm II. hingegen bestimmte über drei Jahrzehnte das Erscheinungsbild der deutschen Münzen, bis das Kaiserreich mit der Novemberrevolution 1918 endete.
Die politische Struktur des Reiches als Bund von Königreichen, Großherzogtümern, Herzogtümern und freien Städten spiegelt sich unmittelbar in den Münzbildern wider. Jeder Bundesstaat durfte eigene Silbermünzen mit dem Bildnis seines Herrschers ausgeben, während die Goldmünzen und die kleineren Nominale stärker vereinheitlicht waren. Diese föderale Prägetradition macht das Sammelgebiet bis heute so abwechslungsreich.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Wer Deutsches Kaiserreich Münzen sammelt, begegnet einer breiten Palette an Materialien und Nominalen. Die höchsten Werte, die 20-Mark- und 10-Mark-Stücke, wurden in Gold geprägt und zeigen meist das Porträt des jeweiligen Landesherren auf der Vorderseite. Silber kam bei den mittleren Nominalen wie 5 Mark, 3 Mark, 2 Mark und 1 Mark zum Einsatz, während Pfennigmünzen üblicherweise aus Kupfer, Nickel oder einer Kupfer-Nickel-Legierung bestanden.
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Münzstätte, die anhand kleiner Buchstaben auf der Münze erkennbar ist. So steht beispielsweise A für Berlin, D für München, E für Dresden beziehungsweise Muldenhütten, F für Stuttgart und J für Hamburg. Diese Münzstättenzeichen sind für Sammler von großer Bedeutung, da sie Rückschlüsse auf die Herkunft und mitunter auch auf die Seltenheit einer Ausgabe zulassen.
Der Erhaltungsgrad, also der Zustand einer Münze, beeinflusst maßgeblich ihre Bedeutung für eine Sammlung. Gängige Bezeichnungen reichen von gut erhalten über sehr schön bis hin zu vorzüglich und Stempelglanz, wobei letzteres eine Münze ohne jegliche Abnutzungsspuren beschreibt. Gerade bei älteren Umlaufmünzen aus dem Kaiserreich sind höhere Erhaltungsgrade seltener anzutreffen, da diese Münzen tatsächlich im täglichen Zahlungsverkehr genutzt wurden.
Neben den regulären Kursmünzen gab es auch sogenannte Gedenkmünzen, die zu besonderen Anlässen wie Jubiläen, Universitätsgründungen oder bedeutenden historischen Ereignissen ausgegeben wurden. Diese Gedenkausgaben, meist als 2-Mark- oder 5-Mark-Stücke geprägt, zeigen oft aufwendigere Motive als die alltäglichen Umlaufmünzen und erfreuen sich unter Sammlern besonderer Beliebtheit.
Wichtige Serien, Motive und Länder
Innerhalb der Münzen aus dem Kaiserreich lassen sich verschiedene Sammelschwerpunkte bilden. Besonders beliebt sind die Ausgaben der größeren Königreiche wie Preußen, Bayern und Sachsen, da diese über die gesamte Reichszeit hinweg Münzen prägten und entsprechend vielfältige Jahrgänge und Porträts bieten. Aber auch kleinere Staaten wie die Großherzogtümer Baden, Hessen oder Mecklenburg-Schwerin sowie die freien Städte Hamburg, Bremen und Lübeck gaben eigene Münzen heraus, die aufgrund geringerer Prägemengen bei Sammlern besonders gefragt sind.
Ein zentrales Motiv auf nahezu allen Nominalen ist der Reichsadler, der als einheitliches Symbol des Deutschen Reiches auf der Rückseite vieler Münzen erscheint. Die Vorderseiten variieren hingegen je nach ausgebendem Staat: Sie zeigen die Bildnisse der Könige, Großherzöge oder Herzöge, oft mit wechselnden Frisuren, Uniformen oder Orden, die eine zeitliche Einordnung ermöglichen. Für Sammler, die sich auf bestimmte Landesherren spezialisieren, bieten diese Porträtvarianten ein spannendes Forschungsfeld.
Auch innerhalb der Regierungszeit Wilhelms II. lassen sich verschiedene Prägephasen unterscheiden, da sich sein Porträt über die Jahre leicht veränderte. Sammler, die sich intensiver mit Deutsches Kaiserreich Münzen befassen, achten daher genau auf Details wie Haartracht, Bart oder Kragenform, um einzelne Jahrgänge korrekt zuzuordnen. Diese kleinen Unterschiede machen die Beschäftigung mit dem Sammelgebiet besonders reizvoll.
Gold- und Silbermünzen im Vergleich
Während die Goldmünzen zu 20 und 10 Mark im Kaiserreich in erster Linie dem internationalen Zahlungsverkehr und größeren Transaktionen dienten, waren die Silbermünzen der eigentliche Bestandteil des alltäglichen Geldumlaufs. Diese unterschiedliche Funktion erklärt auch, warum Goldmünzen aus dieser Zeit oft in besseren Erhaltungsgraden vorliegen als vielfach genutzte Silbermünzen. Für angehende Sammler lohnt sich daher ein Blick auf beide Metallarten, um ein Gefühl für die jeweiligen Besonderheiten zu entwickeln.
Fun Facts zu Kaiserreich Münzen
Nur drei Kaiser regierten während der gesamten Epoche des Deutschen Kaiserreichs, wobei Friedrich III. mit rund 99 Tagen die kürzeste Regierungszeit hatte. Münzen mit seinem Porträt zählen deshalb zu den begehrtesten Objekten innerhalb dieses Sammelgebiets. Insgesamt beteiligten sich 25 Bundesstaaten sowie mehrere freie Städte am Münzwesen des Kaiserreichs, wodurch eine außergewöhnlich große Vielfalt an Motiven entstand.
Interessant ist auch, dass die 20-Mark-Goldmünze im Volksmund häufig schlicht als "Wilhelm" bezeichnet wurde, da das Porträt des Kaisers das Erscheinungsbild dieser Münze über Jahrzehnte prägte. Die Kombination aus Reichseinheit und regionaler Vielfalt macht die Münzen aus dem Kaiserreich bis heute zu einem lebendigen Spiegelbild der deutschen Geschichte vor dem Ersten Weltkrieg.
Auch die unterschiedlichen Münzstättenzeichen bergen kleine Geschichten: Manche Prägestätten wie Muldenhütten in Sachsen bestanden bereits vor der Reichsgründung und wurden nahtlos in das neue System integriert. Solche Details verdeutlichen, wie eng die Münzgeschichte des Kaiserreichs mit den älteren Traditionen der deutschen Einzelstaaten verknüpft war.
Kaiserreich Münzen in Ihrer Sammlung
Mit unserer riesigen Auswahl an Kaiserreich Münzen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, dieses facettenreiche Sammelgebiet in seiner ganzen Breite zu entdecken. Historische Raritäten treffen bei uns auf sorgfältig zusammengestellte Bestände, die sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Sammlern gerecht werden. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen Münzen unterstützt Sie dabei, die passenden Stücke für Ihre persönliche Sammlung zu finden.
Ob Sie sich für die Goldmünzen einzelner Königreiche interessieren, gezielt Gedenkmünzen zusammenstellen möchten oder einfach die Vielfalt der deutschen Reichsgeschichte in Münzform erleben wollen: Das Sammelgebiet der Münzen Kaiserreich bietet für jeden Zugang spannende Entdeckungen. Wir freuen uns, Sie mit fachkundiger Beratung auf Ihrer Reise durch diese bewegte Epoche der deutschen Geschichte zu begleiten.
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