Historisch
Filter
5 Mark 1888 Deutsches Kaiserreich Bayern König Otto Jaeger-Nr. 44
Lieferzeit 1-2 Wochen
5 Mark 1988 Otto von Bayern Silber J. 44 Otto I. (*27. April 1848, 11. Oktober 1916) wurde alsjüngerer Bruder nach dem Tod von MärchenkönigLudwig II. König von Bayern. Da Otto aber wegen seiner Geisteskrankheit regierungsunfähig war, nahmPrinzregent Luitpold die Regierungsaufgaben wahr. Nach dem Tod Luitpolds 1912 wurde dessen Sohn Ludwig Prinzregent und regierte an Ottas Statt. Nach einer Verfassungsänderung wurde er als Ludwig III. am 5. November 1913 zum König von Bayern ausgerufen, so dass Bayern bis zum Tode Otto I. nominell zwei Könige hatte, denn Otto I. behielt den Titel "König von Bayern". Das Königreich Bayern existierte wie alle deutschen Monarchien bis 1918, dann dankte Ludwig III. am 7. November als erster deutscher Monarch im Zuge der Novemberrevolution ab. Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler! Hinweis: Beispielabbildung
5 Mark 1874 Deutsches Kaiserreich Bayern König Ludwig II. Jaeger-Nr. 42
Lieferzeit ca 2-4 Werktage
5 Mark Ludwig II. Bayern Jager-Nr. 42Königreich Bayern - Ludwig II. (1864-1886). Ludwig II. als der Märchenkönig und als Erbauer des Schlosses Neuschwanstein bekannt. Sein Bruder Otto wurde entmündigt. Doch war er wirklich seelengestört und regierungsunfähig? Nach wie vor ist das geheimnisumwittert, nach wie vor sind die Stimmen nicht verstummt, die ein Komplott vermuten. 5 Mark 1874 D Jaeger-Nr. 42 Auflage 84.960Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
5 Mark 1908-1913 Deutsches Kaiserreich Baden Großherzog Friedrich II. Jaeger-Nr. 40
Lieferzeit ca. 2-4 Werktage
Großherzogtum Baden 2 Mark Silbermünze 1908/1913 Friedrich II. Jaeger-Nr. 40 900er Silber Friedrich II. (1857 - 1928) war von 1907 bis November 1918 der letzte Großherzog von Baden. Er war seit dem 20. September 1885 mit der Prinzessin Hilda von Nassau (1864 - 1952) verheiratet, der Tochter des Großherzogs von Luxemburg Adolphe. Er führte im Wesentlichen die liberale Politik seines Vaters, Friedrich I. fort. Auch auf kulturellem und wissenschaftlichem Gebiet setze er dessen Arbeit fort. So gründete er die Handelshochschule Mannheim, aus der später die Universität Mannheim entstand. Auch der Anbau des Galerieflügels der Kunsthalle Karlsruhe, der dem Werk von Hans Thoma gewidmet war, wurde unter seiner Regentschaft vollendet. Im Zuge der Abschaffung der Monarchie 1918 unterschrieb er auf Schloss Langenstein die Urkunde, mit der er auf den badischen Thron verzichtete. Silbermünze des letzten Großherzogs von Baden!
5 Mark 1907 Deutsches Kaiserreich Baden Tod Großherzog Friedrich I. Jaeger-Nr. 37
Lieferzeit ca. 2-4 Werktage
Großherzogtum Baden5 Mark Silbermünze 1907 - auf den Tod des Großherzogs Friedrich I. Jaeger-Nr. 37 900er SilberGroßherzogtum Baden - Friedrich I. (1856-1907)Friedrich I. war von 1856 bis 1907 Großherzog von Baden. Er war der zweite Sohn des Großherzogs Leopold von Baden. Da sein Bruder Ludwig II. unheilbar krank war, übernahm er nach dem Tod seines Vaters die Regentschaft. Er galt als sehr liberal und führte zahlreiche Reformen durch, unter anderem wurde unter ihm die bürgerliche Eheschließung wieder ermöglicht, mehrere Jahre bevor dies auch in anderen Regionen möglich wurde.Er förderte auch die Industrie, indem er die Wasserwege und das Eisenbahnnetz den Anforderungen der Industrialisierung entsprechend ausbauen ließ. So legte er schon früh den Grundstein für den wirtschaftlichen Wohlstand im Südwesten Deutschlands. Daneben galt er auch als Förderer der Kunst und Wissenschaft. So gründete die Großherzoglich-Badischen Kunstschule in Karlsruhe (heute: Staatliche Akademie der Bildenden Künste) und verlieh der Technischen Hochschule Karlsruhe seinen Namen. Außerdem schuf er auf der Insel Mainau, die bis 1918 im Eigentum des badischen Fürstenhauses war, mit den zahlreichen von seinen Reisen mitgebrachten exotischen Pflanzen die Basis für den heute noch existierenden Park.Seit 1871 gehörte das Großherzogtum Baden als Bundesstaat zum deutschen Kaiserreich. Alle Münzen wurden in der eigenen Prägestätte in Karlsruhe ("G") geprägt. Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
5 Mark 1906 Deutsches Kaiserreich Baden Friedrich I. Goldene Hochzeit Jaeger-Nr. 35
Lieferzeit ca. 2-4 Werktage
Baden 5 Mark Silbermünze 1906 Goldene Hochzeit Großherzog Friedrich (9. September 1826 - 28. September 1907) regierte seit 1852 das Großherzogtum Baden. Er heiratete am 20. September 1856 Prinzessin Luise Marie Elisabeth, eine Tochter von Kaiser Wilhelm I., die zur Goldenen Hochzeit ausgegebene Silbermark glänzt mit einem eindrucksvollen Doppelportait des das großherzoglichen Ehepaars. Historisches: Das Großherzogtum Baden wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts unter dem Einfluss von Napoleon aus vielen kleinen Fürstentümern, geistlichen Gebieten und Reichsstädten gebildet. Der Name stammt von den Markgrafen von Baden, einer im 12. Jahrhundert etablierten Seitenlinie der Herzöge von Zähringen. Erster Großherzog (ab 1806) war Karl Friedrich (22. November 1728, 10. Juni 1811). Er gilt als Musterbeispiel eines aufgeklärten Herrschers, förderte Schulen und Universitäten, Rechtsprechung, Verwaltung, Wirtschaft, Kultur, Städtebau und schaffte Folter und Leibeigenschaft ab. Ihm nach folgte 1811 sein mit Napoleons Adoptivtochter Stéphanie de Beauharnais vermählter Enkel Carl Ludwig Friedrich (8. Juni 1786 - 8. Dezember 1818). Carl Ludwig Friedrich trat 1815 in den Deutschen Bund ein und gab seinem Land am 22. August 1818 eine liberale Verfassung. Sein Nachfolger war ab 1818 Ludwig I. (9. Februar 1763 - 30. März 1830), welcher 1825 mit der Polytechnischen Hochschule Karlsruhe die älteste technische Hochschule Deutschlands gründete.Mit Ludwig starb die Linie der Zähringer aus, auch wenn das Gerücht aufkam, der 1828 in Nürnberg aufgetauchte, verwahrlost aussehende Junge namens Kaspar Hauser sei ein badischer Erbprinz. Dies konnte aber nie bewiesen werden. Und so ging mit dem Tode Ludwig I. die Regentschaft auf die Nachkommen der zweiten Frau des 1811 verstorbenen Großherzog Karl Friedrich über: Erst auf Karl Friedrichs persönlichen Wunsch war seine zweite Frau, die Hofdame Luise Karoline Geyer von Geyersberg, vom österreichischen Kaiser zur Reichsgräfin von Hochberg erhoben und für erbberechtigt erklärt worden. Ihr Sohn Leopold wurde 1830 der nächste Großherzog von Baden. Als im Dezember 1833 Kaspar Hauser einem Attentat zum Opfer fiel, hielt sich hartnäckig das Gerücht, Leopolds Gemahlin habe die Ermordung Kaspar Hausers in Auftrag gegeben. In den Jahren 1848 und 1849 kam es wie in anderen Staaten des Deutschen Bundes auch in Baden zur Revolution. Am 13. Mai 1849 floh die großherzogliche Familie nach Koblenz ins Exil. Das Eingreifen preußischer Truppen besiegelte das Schicksal der Revolution (und vieler Revolutionäre) in Baden. Als 1852 Leopold starb, übernahm sein Sohn Friedrich für seinen zwar älteren, aber kranken und regierungsunfähigen Bruder Ludwig die Regentschaft und dann ab 5. September 1856 den Titel Großherzog. Friedrich I. (9. September 1826 - 28. September 1907) galt als sehr liberal und war Verfechter der konstitutionellen Monarchie. Unter seiner Regentschaft wurde die bürgerliche Eheschließung und die geheime und direkte Wahl zur zweiten Kammer des Parlaments eingeführt. Friedrich heiratete am 20. September 1856 Prinzessin Luise Marie Elisabeth, eine Tochter von Kaiser Wilhelm I. Dennoch stand Baden im Deutschen Krieg von 1866 auf der Seite Österreichs und musste nach Kriegsende 6 Millionen Gulden Kriegskosten an Preußen zahlen. Mit Gründung des Deutschen Reichs 1871 wurde das Großherzogtum Baden zum Bundesstaat. Jetzt zugreifen!
5 Mark 1902-1907 Deutsches Kaiserreich Baden Großherzog Friedrich I. Jaeger-Nr. 33
Lieferzeit 1-2 Wochen
Großherzogtum Baden 5 Mark Silbermünze 1902-1907 Friedrich I. Jaeger-Nr. 33 900er SilberGroßherzogtum Baden - Friedrich I. (1856-1907)Friedrich I. war von 1856 bis 1907 Großherzog von Baden. Er war der zweite Sohn des Großherzogs Leopold von Baden. Da sein Bruder Ludwig II. unheilbar krank war, übernahm er nach dem Tod seines Vaters die Regentschaft. Er galt als sehr liberal und führte zahlreiche Reformen durch, unter anderem wurde unter ihm die bürgerliche Eheschließung wieder ermöglicht, mehrere Jahre bevor dies auch in anderen Regionen möglich wurde.Er förderte auch die Industrie, indem er die Wasserwege und das Eisenbahnnetz den Anforderungen der Industrialisierung entsprechend ausbauen ließ. So legte er schon früh den Grundstein für den wirtschaftlichen Wohlstand im Südwesten Deutschlands. Daneben galt er auch als Förderer der Kunst und Wissenschaft. So gründete die Großherzoglich-Badischen Kunstschule in Karlsruhe (heute: Staatliche Akademie der Bildenden Künste) und verlieh der Technischen Hochschule Karlsruhe seinen Namen. Außerdem schuf er auf der Insel Mainau, die bis 1918 im Eigentum des badischen Fürstenhauses war, mit den zahlreichen von seinen Reisen mitgebrachten exotischen Pflanzen die Basis für den heute noch existierenden Park.Seit 1871 gehörte das Großherzogtum Baden als Bundesstaat zum deutschen Kaiserreich. Alle Münzen wurden in der eigenen Prägestätte in Karlsruhe ("G") geprägt. Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
5 Mark 1902 Deutsches Kaiserreich Baden Friedrich I. Regierungsjubiläum Jaeger-Nr. 31
Lieferzeit ca. 2-4 Werktage
Ausgegeben zum 50jährigen Regierungsjubiläum des Großherzogs am 24. April 1902 Am 24. April 1902 feierte der Großherzog Friedrich I. (9. September 1826, - 28. September 1907) sein 50jähriges Regierungsjubiläum. Zu diesem Anlass prägte das Großherzogtum Baden in einer Auflage von nur 50.024 Exemplaren eine Silbermünze mit dem Nominal 5 Mark. Friedrich I. von Baden hatte im Jahr 1852 für seinen kranken älteren Bruder Ludwig die Regentschaft übernommen. Am 5. September 1856 erhielt er den Titel Großherzog. Am 20. September 1856 heiratete Friedrich I. die preußische Prinzessin Luise Marie Elisabeth (1838 - 1923), eine Tochter des späteren Kaisers Wilhelm I. (1797 - 1888). Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
5 Mark 1891-1902 Deutsches Kaiserreich Baden Großherzog Friedrich I. Jaeger-Nr. 29
Lieferzeit 1-2 Wochen
Großherzogtum Baden 5 Mark 1891-1902 Friedrich I. Jaeger-Nr. 29 900er Silber Großherzogtum Baden - Friedrich I. (1856-1907)Friedrich I. war von 1856 bis 1907 Großherzog von Baden. Seit 1871 gehörte das Großherzogtum Baden als Bundesstaat zum deutschen Kaiserreich. Alle Münzen wurden in der eigenen Prägestätte in Karlsruhe ("G") geprägt. Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
5 Mark 1875-1888 Deutsches Kaiserreich Baden Großherzog Friedrich I. Jaeger-Nr. 27
Lieferzeit ca. 2-4 Werktage
5 Mark Friedrich I. Baden J. 27Großherzogtum Baden - Friedrich I. (1856-1907)Friedrich I. war von 1856 bis 1907 Großherzog von Baden. Seit 1871 gehörte das Großherzogtum Baden als Bundesstaat zum deutschen Kaiserreich. Alle Münzen wurden in der eigenen Prägestätte in Karlsruhe ("G") geprägt. 5 Mark 1875-1888 Jaeger-Nr. 27Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
5 Mark 1914 Deutsches Kaiserreich Anhalt Silberne Hochzeit Jaeger-Nr. 25
Lieferzeit ca. 2-4 Werktage
Herzogtum Anhalt 5 Mark zur Silberne Hochzeit 1914 Zur Silberne Hochzeit Jaeger-Nr. 25 Die letzte Fünf-Mark des Herzogtums Anhalt Die 3 Mark Silbermünze wurde anlässlich der Silberhochzeit des Herzogs Friedrich II. von Anhalt mit seiner Gemahlin Marie ausgegeben. Es ist der letzte 5er des Herzogtums. Friedrich II.starb in 1918 und sein Bruder Eduard, der ihm auf dem Thron nachfolgte, überlebte ihn nur wenige Monate. Und auch die Tage der Monarchie waren gezählt. Am 12. November 1918 dankte der anhaltinische Regent Prinz Aribert im Namen des minderjährigen letzten Herzogs Joachim Ernst ab. Die Münze zeigt das Doppelporträt des Herzogs und seiner Frau Marie. Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
Anhalt 5 Mark Silbermünze 1896 Friedrich I Regierungsjubiläum
Lieferzeit ca. 2-4 Werktage
5 Mark 1896 Friedrich I. J. 21Herzogentum Anhalt - Friedrich I. (1871-1904)Da freut sich das Sammlerherz, denn das Herzogtum Anhalt hat mit die geringsten Auflagen im deutschen Kaiserreich. Zum 25-jährigen Regierungsjubiläum! Jaeger-Nr. 21! Auflage nur 10.000 Exemplare!Kaum erhältlich!
3 Mark 1911 Deutsches Kaiserreich Württemberg Silberne Hochzeit Jaeger-Nr. 177b
Lieferzeit ca. 2-4 Werktage
Silberne Hochzeit Kaiserreich Silbermünze geprägt zur Silbernen Hochzeit am 8. April 1911 von König Wilhelm II. und Charlotte von WürttembergGesuchte Rarität, die Stempel-Variante mit Jaeger-Nr. 177b: Der Querstrich im H von CHARLOTTE liegt deutlich über in der Mitte, die Ziffern 6 und 9 in den Jahreszahlen sind breiter, die Buchstaben der Umschrift sind größer und berühren fast den Rand. Nur 1 mal lieferbar!Historisches: Wilhelm II. (*25.02.1848, 02.10.1921) war der vierte und letzte König von Württemberg. Am 06.10.1891 folgte er seinem Onkel Karl I. nach. Er pflegte einen eher großbürgerlichen Lebensstil. Ohne Bewachung oder Begleitung ging er in Stuttgart spazieren. Dem Kaiser in Berlin stand Wilhelm II. distanziert gegenüber, zumal er das Militärische nicht besonders zu schätzen wusste. Unter seiner Protektion tagte in Stuttgart der Sozialistische Kongress und am Hoftheater wurden Stücke aufgeführt, die in anderen Staaten verboten waren (z.B. von Frank Wedekind). Im November 1918 dankte Wilhelm ab. Es gibt nur etwa 7000 Exemplare dieser Münzvariante! Hinweis: Beispielabbildung
Historische Münzen – Zeitzeugen für Ihre Sammlung
Historische Münzen erzählen Geschichten, die weit über ihren reinen Materialwert hinausgehen. Jedes Exemplar hat einen Herrscher, eine Epoche oder ein politisches Ereignis überlebt und liegt heute als greifbares Stück Vergangenheit in Ihrer Hand. Wer sich mit historischen Münzen beschäftigt, taucht ein in die Welt der Numismatik, in der Prägejahre, Münzstätten und Motive zu spannenden Rätseln werden. In dieser Kategorie finden Sie eine breite Auswahl an Münzen unterschiedlicher Epochen, Länder und Materialien, die Sammlerherzen höherschlagen lassen.
Was ist an historischen Münzen besonders?
Der besondere Reiz historischer Münzen liegt in ihrer doppelten Funktion: Sie waren einst offizielles Zahlungsmittel und sind heute Zeugnisse vergangener Gesellschaften. Anders als moderne Gedenkmünzen, die gezielt für Sammler geprägt werden, zirkulierten historische Münzen oft über Jahrzehnte im Alltag. Genau dieser Gebrauch verleiht ihnen eine gewisse Patina und individuelle Prägespuren, die jedes Stück ein wenig einzigartig machen. Für Sammler ist es faszinierend, anhand von Bildnissen, Wappen oder Inschriften die politische und wirtschaftliche Lage einer Epoche nachzuvollziehen.
Hinzu kommt die enorme Vielfalt des Sammelgebiets. Von antiken Münzen aus dem Mittelmeerraum über mittelalterliche Pfennige bis zu Talern des Heiligen Römischen Reichs und Münzen des Deutschen Kaiserreichs reicht das Spektrum. Diese Bandbreite erlaubt es, ganz unterschiedliche Sammlerschwerpunkte zu setzen, sei es nach Land, Zeitraum, Metall oder Motiv. Wer sich intensiver mit historischen deutschen Münzen befasst, entdeckt zudem, wie eng deutsche Münzgeschichte mit politischen Umbrüchen verknüpft ist.
Geschichte und Hintergrund
Die Geschichte der Münzprägung reicht bis in die Antike zurück, als erste Münzen aus Edelmetall in Kleinasien entstanden. Über die griechische und römische Zeit verbreitete sich das Münzwesen in weite Teile Europas und legte den Grundstein für spätere europäische Währungssysteme. Im Mittelalter prägten zahlreiche Herrscher, Bischöfe und Städte eigene Münzen, wodurch eine kaum überschaubare Vielfalt an Nominalen und Münzbildern entstand. Diese Kleinstaaterei im Münzwesen macht historische Münzen aus dieser Zeit besonders spannend für Sammler, die sich mit regionaler Geschichte beschäftigen.
Mit der Zeit bildeten sich größere Währungsräume heraus, etwa durch Taler, die über Jahrhunderte als stabile Handelsmünzen in weiten Teilen Europas akzeptiert wurden. In deutschen Landen prägte diese Talertradition das Münzwesen bis ins 19. Jahrhundert hinein. Mit der Reichsgründung 1871 wurde in Deutschland eine einheitliche Währung eingeführt, die Mark, welche die vielen regionalen Münzsysteme allmählich ablöste. Historische deutsche Münzen aus dieser Zeit dokumentieren damit unmittelbar den Übergang von kleinstaatlicher Vielfalt zu nationaler Einheit.
Das 20. Jahrhundert brachte weitere tiefgreifende Veränderungen mit sich. Die Weimarer Republik, die Zeit des Deutschen Reichs und später die getrennten Währungssysteme in Ost und West spiegeln sich in unterschiedlichen Münzserien wider. Jede politische Zäsur brachte neue Motive, neue Materialien und teils neue Nominale mit sich. Für Sammler historischer deutscher Münzen ergibt sich dadurch die Möglichkeit, deutsche Zeitgeschichte anhand von Münzbildern und Prägejahren nachzuvollziehen.
Numismatische Merkmale, Materialien, Erhaltungsgrade und Besonderheiten
Historische Münzen unterscheiden sich stark in ihrem verwendeten Material. Während frühe Münzen häufig aus Silber oder Gold bestanden, kamen später zunehmend Legierungen wie Billon, Bronze, Nickel oder später auch Aluminium zum Einsatz. Der Materialwechsel hatte oft wirtschaftliche oder politische Gründe, etwa Rohstoffmangel in Kriegszeiten oder eine bewusste Abwertung des Münzmetalls. Für die numismatische Bewertung ist die genaue Materialbestimmung daher ein wichtiger erster Schritt.
Ein zentraler Begriff in der Numismatik ist der Erhaltungsgrad, der beschreibt, wie stark eine Münze durch Umlauf, Lagerung oder Reinigung verändert wurde. Gängige Bezeichnungen reichen von "vorzüglich" über "sehr schön" bis "gut erhalten" oder "stark abgenutzt". Der Erhaltungsgrad beeinflusst maßgeblich, wie eine Münze von Sammlern eingeordnet wird, da feine Details wie Haarlinien, Schriftzüge oder Randprägungen bei besser erhaltenen Stücken deutlich klarer erkennbar sind. Auch kleine Prägefehler, Doppelschläge oder besondere Randgestaltungen können eine Münze für Sammler zusätzlich interessant machen.
Neben Material und Erhaltung spielen auch Münzstätte und Prägejahr eine wichtige Rolle. Viele historische Münzen tragen kleine Buchstaben oder Zeichen, die auf die ausgebende Münzstätte verweisen. Diese Details erlauben es erfahrenen Sammlern, Münzen exakt zuzuordnen und Serien lückenlos zu vervollständigen. Gerade bei historischen deutschen Münzen ist die Vielzahl an ehemaligen Münzstätten ein eigenes, sehr detailreiches Teilgebiet der Numismatik.
Wichtige Serien, Motive, Länder und Jahrgänge
Innerhalb der historischen Münzen haben sich über die Jahre einige Sammelschwerpunkte herausgebildet. Besonders beliebt sind Münzen aus dem Deutschen Kaiserreich, die häufig Herrscherportraits, Reichsadler oder Wertangaben in Mark und Pfennig zeigen. Auch Münzen der Weimarer Republik mit ihren teils kunstvollen Motiven zählen zu den gefragten Sammelgebieten. Wer sich auf ein bestimmtes Land oder eine Epoche konzentriert, kann so über die Jahre eine thematisch geschlossene Sammlung aufbauen.
Historische deutsche Münzen im Fokus
Historische deutsche Münzen bieten aufgrund der föderalen Geschichte Deutschlands eine besonders große Vielfalt. Vor der Reichseinigung prägten zahlreiche Königreiche, Herzogtümer und freie Städte eigene Münzen mit individuellen Wappen und Herrscherbildnissen. Diese regionale Vielfalt macht es möglich, eine Sammlung ganz gezielt auf ein einzelnes Bundesland, ein Herrscherhaus oder eine bestimmte Münzstätte auszurichten. Für viele Sammler liegt genau hier der besondere Reiz, da sich Familien- oder Regionalgeschichte mit der Münzsammlung verbinden lässt.
Internationale Münzgeschichte als Ergänzung
Neben deutschen Prägungen lohnt auch der Blick über die Landesgrenzen hinaus. Münzen aus dem europäischen Raum, etwa aus Österreich, Frankreich oder den Niederlanden, zeigen ähnliche historische Entwicklungen wie in Deutschland, jedoch mit eigenen Motiven und Traditionen. Diese internationale Perspektive erlaubt Vergleiche zwischen verschiedenen Münzsystemen und politischen Entwicklungen in Europa. Wer seine Sammlung international ausrichtet, gewinnt so ein breiteres Verständnis für die europäische Geld- und Wirtschaftsgeschichte.
Fun Facts zum Sammelgebiet historische Münzen
Historische Münzen stecken voller kleiner Kuriositäten, die den Sammelalltag bereichern. So wurden beispielsweise in manchen Krisenzeiten Münzen bewusst aus minderwertigeren Metallen geprägt, um Edelmetall zu sparen, was heute zu interessanten Materialvarianten innerhalb einer Serie führt. Auch Prägefehler, die einst als Ausschuss galten, werden von Sammlern heute gezielt gesucht, da sie besonders selten sind. Manche Münzbilder wurden aus politischen Gründen im Laufe der Zeit verändert oder ganz durch neue Motive ersetzt, was einzelne Jahrgänge zu spannenden Zeitzeugen macht.
Ein weiterer spannender Aspekt ist die Sprache der Numismatik selbst. Begriffe wie Avers für die Vorderseite, Revers für die Rückseite oder Randschrift für die Beschriftung am Münzrand haben sich über Jahrhunderte etabliert und werden bis heute verwendet. Wer diese Fachbegriffe kennt, kann Münzen präziser beschreiben und sich leichter mit anderen Sammlern austauschen. Gerade der Einstieg in dieses Fachvokabular macht vielen neuen Sammlern besonderen Spaß, da sich dadurch ganz neue Details an bereits bekannten Münzen entdecken lassen.
Historische Münzen bei uns entdecken
Mit einer breiten Auswahl an historischen Münzen aus unterschiedlichen Epochen und Ländern möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Sammlung gezielt zu erweitern. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen deutschen Münzen und internationalen Prägungen fließt in jede Beschreibung und Einordnung unserer Angebote ein. Ob Sie gezielt nach seltenen Raritäten suchen oder Ihre bestehende Sammlung systematisch vervollständigen möchten, hier finden Sie eine vielfältige Auswahl. Nehmen Sie sich Zeit, in unserem Angebot zu stöbern und die Geschichten zu entdecken, die in jeder einzelnen Münze stecken.
Versandkostenfreie Lieferung ab 150,- € Bestellwert
Schnell Bequem & Sicher: per Paypal zahlen
jetzt kaufen, später zahlen: Rechnungskauf
Ohne Risiko bestellen: 14 Tage Ansichtsgarantie
Dafür steht Primus
Über 120.000 zufriedene Kunden
Exclusives Sammler-Sortiment von über 10.000 Artikeln
Etablierter Münzhändler seit 1993