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3 Mark 1911 Deutsches Kaiserreich Bayern Prinzregent Luitpold Jaeger-Nr. 49
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Das Königreich Bayern existierte seit 1806. Zur Zeit Ludwig II. (geboren in 1845, gestorben in 1886) wurde Bayern 1871 ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. Nach dem Tod Ludwigs wurde sein Bruder Otto I. (geboren in 1848, gestorben in 1916) König, war aber wegen Geisteskrankheit regierungsunfähig. Es regierte Prinzregent Luitpold (geboren in 1821, gestorben in 1912).Nach dem Tod Luitpolds wurde dessen Sohn Ludwig Prinzregent. Im November 1913 wurde er als Ludwig III. (geboren in 07.01.1845, gestorben in 18.10.1921) zum König von Bayern ausgerufen, so dass Bayern bis zum Tode Otto I. nominell zwei Könige hatte. Selten angebotene Silbermünze aus dem deutschen Kaiserreich zu Ehren von Prinzregent Luitpold von Bayern!
3 Mark 1908-1913 Deutsches Kaiserreich Bayern König Otto Jaeger-Nr. 47
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Bayern 2 Mark 1908-1913 Otto von Bayern Jaeger-Nr. 47 900er Silber Otto von Bayern: Die Geschichte des Königreiches Bayern begann 1806, erster König war der Wittelsbacher Maximilian I. (*1756, 1825). Zur Zeit des "Märchenkönigs" Ludwig II. (*1845, 1886) wurde Bayern 1871 ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. Am 9. Juni 1886 wurde Ludwig II. durch die Staatsregierung als "seelengestört" entmündigt. Nach seinem Tode im Starnberger See am 13.06.1886 wurde sein jüngerer Bruder als Otto I. (*27.04.1848, 11.10.1916) König von Bayern. Doch da Otto wegen seiner Geisteskrankheit regierungsunfähig war, regierte Prinzregent Luitpold (*1821, 1912). Nach dem Tod Luitpolds 1912 wurde sein Sohn Ludwig Prinzregent. Nach einer Verfassungsänderung wurde er als Ludwig III. (*1845, 1921) am 5. November 1913 zum König von Bayern ausgerufen, so dass Bayern bis zum Tode Otto I. nominell zwei Könige hatte, denn Otto I. behielt den Titel "König von Bayern". Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
3 Mark 1908-1915 Deutsches Kaiserreich Baden Friedrich II. Jaeger-Nr. 39
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Großherzog Friedrich II. war von 1907 bis 1918 der letzte Großherzog von Baden. Er führte im Wesentlichen die liberale Politik seines Vaters, Friedrich I. fort. Auch auf kulturellem und wissenschaftlichem Gebiet setze er dessen Arbeit fort. So gründete er die Handelshochschule Mannheim, aus der später die Universität Mannheim entstand. Auch der Anbau des Galerieflügels der Kunsthalle Karlsruhe, der dem Werk von Hans Thoma gewidmet war, wurde unter seiner Regentschaft vollendet. Im Zuge der Abschaffung der Monarchie 1918 unterschrieb er auf Schloss Langenstein die Urkunde, mit der er auf den badischen Thron verzichtete. 3 Mark Friedrich II. Baden 1908-1915 Jahrgang unserer Wahl Silbermünze des letzten Großherzogs von Baden! Hinweis: Beispielabbildung
3 Mark 1914 Deutsches Kaiserreich Anhalt Silberne Hochzeit Jaeger-Nr. 24
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Herzogtum Anhalt 3 Mark zur Silberne Hochzeit 1914 Die 3 MarkSilbermünze wurde anlässlich der Silberhochzeit des Herzogs Friedrich II. von Anhalt mit seiner Gemahlin Marie ausgegeben. Es ist der letzte 3er des Herzogtums. Friedrich II.starb in 1918 und sein Bruder Eduard, der ihm auf dem Thron nachfolgte, überlebte ihn nur wenige Monate. Und auch die Tage der Monarchie waren gezählt. Am 12. November 1918 dankte der anhaltinische Regent Prinz Aribert im Namen des minderjährigen letzten Herzogs Joachim Ernst ab. Die Münze zeigt das Doppelporträt des Herzogs und seiner Frau Marie. Zur Silberne Hochzeit Jaeger-Nr. 24 Die letzte Drei-Mark des Herzogtums Anhalt Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
3 Mark 1911 Deutsches Kaiserreich Anhalt Herzog Friedrich II. Jaeger-Nr. 23
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Anhalt 3 Mark Silbermünze 1911 - Friedrich II. Jaeger-Nr. 23 Auflage nur 100.000 Münzen Anhalt war lange in verschiedene Nebenlinien zersplittert.1806 erhob Napoleon die verbliebenen Fürstentümer Anhalt-Bernburg, Anhalt-Dessau und Anhalt-Köthen zu Herzogtümern. Ab 1815 gehörten sie dem Deutschen Bund an. 1863 erloschen die Linien Köthen und Bernburg, es entstand das vereinigte Herzogtum Anhalt mit Dessau als Hauptstadt. Im Deutschen Krieg 1866 stand Anhalt auf Seiten Preußens, trat dem Norddeutschen Bund bei und wurde 1871 ein Bundesstaat im Deutschen Reich. Nach dem Tode seines Vaters Friedrich I. (1831 - 1904) wurde Friedrich II. (1856 - 1918) Herzog von Anhalt. Friedrich II.starb in 1918 und sein Bruder Eduard, der ihm auf dem Thron nachfolgte, überlebte ihn nur wenige Monate. Und auch die Tage der Monarchie waren gezählt. Am 12. November 1918 dankte der anhaltinische Regent Prinz Aribert im Namen des minderjährigen letzten Herzogs Joachim Ernst ab. Die Münze zeigt das Porträt des Herzogs. Ein Muss für jeden Kaiserreich-Sammler!
2 Mark 1892-1914 Deutsches Kaiserreich Württemberg Wilhelm II. Jaeger-Nr. 174
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Württemberg 2 Mark Silbermünze König Wilhelm II. Jaeger-Nr. 174 Die Münzen des Deutschen Kaiserreiches, der gekrönten Häupter, der Kaiser, Könige, Großherzöge, Fürsten, gehören zu den größten Deutschland-Sammler. König Wilhelm II. (1982-1913), der vierte und letzte König von Württemberg. Steigen Sie jetzt in dieses spannende Sammelgebiet und die Wertentwicklung ein.Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
2 Mark 1876-1888 Deutsches Kaiserreich Württemberg König Karl Jaeger-Nr. 172
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Württemberg 2 Mark Silbermünze König Karl Jaeger-Nr. 172 Karl (geb. 6. März 1823, gest. 6. Oktober 1891) bestieg nach dem Tode seines Vaters Wilhelm I. (geb. 1781, gest. 1864) am 25. Juni 1864 den Königsthron von Württemberg. Er war mit einer Tochter des russischen Zaren Nikolaus I. verheiratet. Unter seiner Regentschaft würde Württemberg ein Bundesstaat des 1871 neu gegründeten Deutschen Reiches. Innenpolitisch vollzog Karl nach seinem Amtsantritt einen Wechsel hin zu einer liberaleren Politik. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Hinweis: Beispielabbildung
2 Mark 1905 Deutsches Kaiserreich Schwarzburg-Sonderhausen Fürst Karl Günther Jaeger-Nr. 169b
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Geprägt zum 25. Regierungsjubiläum des Fürsten! Karl Günther (*07.08.1830, verstorben 28.03.1909) war der letzte Fürst der Sondershauser Linie des Schwarzburgischen Fürstenhauses. 1906 wurde Karl Günther bei einem Jagdunfall so schwer verletzt, dass er die letzten drei Jahre seines Lebens im Krankenbett verbringen musste. Nach seinem Tode regierte Günther Viktor von Schwarzburg-Rudolstadt bis zum Ende des Kaiserreiches 1918. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
2 Mark 1905 Deutsches Kaiserreich Schwarzburg-Sondershausen Fürst Karl Günther Jaeger-Nr. 169a
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Geprägt zum 25. Regierungsjubiläum des Fürsten! Karl Günther (*07.08.1830, verstorben am 28.03.1909) war der letzte Fürst der Sondershauser Linie des Schwarzburgischen Fürstenhauses. 1906 wurde Karl Günther bei einem Jagdunfall so schwer verletzt, dass er die letzten drei Jahre seines Lebens im Krankenbett verbringen musste. Nach seinem Tode regierte Günther Viktor von Schwarzburg-Rudolstadt bis zum Ende des Kaiserreiches 1918. Historisches: Schwarzburg-Sondershausen war der Name eines Fürstentums in Thüringen, das 1599 zunächst als Grafschaft Schwarzburg-Arnstadt gebildet wurde, 1697 zum Fürstentum erhoben wurde und zwischen 1716 bis 1919 die Bezeichnung Fürstentum Schwarzburg-Sondershausen trug. Das Territorium war zerstückelt und gliederte sich in eine so genannte Ober- und eine Unterherrschaft. 1835 wurde Günther Friedrich Carl II. (*1801, verstorben 1889) Fürst von Schwarzburg-Sondershausen. In seiner Regierungszeit stand Schwarzburg-Sondershausen im Preußisch-Österreichischen Krieg auf der Seite Preußens und trat 1867 dem Norddeutschen Bund bei, wodurch die Militärhoheit an Preußen überging. 1871 wurde das Fürstentum ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. Am 17. Juli 1880 verzichte Günther Friedrich Carl II. auf den Thron zugunsten seines Sohnes Karl Günther. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
2 Mark 1896/1901 Kaiserreich Schwarzbg.-Sond. Karl Günther Jaeger-Nr. 168
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Lassen Sie sich dieses Stück Geschichte nicht entgehen! Fürst Karl Günther von Schwarzburg-Sondershausen regierte von 1880 bis 1909 und war bekannt für seine fortschrittliche und liberale Politik. Er setzte sich für die Modernisierung seines Fürstentums ein und förderte die Entwicklung von Infrastruktur und Bildung. Unter seiner Regentschaft erlebte Schwarzburg-Sondershausen eine Zeit des Wohlstands und des kulturellen Aufschwungs. Die 2-Mark-Münze zeigt auf der Vorderseite das Porträt von Fürst Karl Günther und auf der Rückseite das Wappen des Deutschen Kaiserreichs. Diese Münze ist ein begehrtes Sammlerstück, ihr Wert kann je nach Erhaltungszustand und Seltenheit variieren, aber sie bleibt eine wichtige Ergänzung für jede Sammlung deutscher Münzen des Kaiserreichs. Die 2-Mark-Münze von Fürst Karl Günther von Schwarzburg-Sondershausen ist mehr als nur ein Stück Metall; sie ist ein Fenster in eine vergangene Epoche und ein Zeugnis der Rolle, die dieser Fürst in der Geschichte seines Landes spielte. Für Sammler und Geschichtsinteressierte gleichermaßen ist diese Münze ein wertvolles und faszinierendes Objekt. Jäger-Nr.: 168 900/1000 Silber Erhaltung: ss-vs Sichern Sie sich dieses wichtige historische Sammlerstück!
2 Mark 1898 Deutsches Kaiserreich Schwarzburg-Rudolstadt Fürst Günther Victor Jaeger-Nr.167
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Kaiserreich 2 Mark 1898 Günther Victor Schwarzburg- Rudolstadt J.167Schwarzburg-Rudolstadt war von 1710 bis 1918 ein Fürstentum. Nach dem Sturz der Monarchie wurde das Land 1918 zunächst zum Freistaat Schwarzburg-Rudolstadt und ging 1920 im Land Thüringen auf. Günther Victor war von 1890 bis 1918 Fürst von Schwarzburg-Rudolstadt und von 1909 bis 1918 Fürst von Schwarzburg- Sondershausen. Einzige Silbermark des Fürstentums Nur 1 Jahr geprägt Kaum erhältlich, darf in keiner Sammlung fehlenSichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
2 Mark 1898/1904 Deutsches Kaiserreich Schaumburg-Lippe Fürst Georg Jaeger-Nr. 164
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Kaiserreich 2 Mark 1898/1904 Georg Fürst zu Schaumburg Ab 1893 prägte Fürst Georg das Fürstentum Schaumburg-Lippe mit seiner visionären Führung. Er förderte die Industrialisierung, verbesserte die Infrastruktur und legte Wert auf Bildung und Kultur. Unter seiner weitsichtigen Herrschaft fand das Land ein Gleichgewicht zwischen Tradition und Moderne. Fürst Georgs Erbe wirkt in Schaumburg-Lippe bis heute nach und steht als Symbol für eine Zeit des Fortschritts und des Wandels. Das Fürstentum Schaumburg-Lippe mit der Hauptstadt Bückeburg hat nur 5 verschiedene Silbermünzen geprägt. Alle Münzen zeigen die gleiche Ansicht nach einem Reliefportrait des hannoverschen Bildhauers Karl Gundelach. Auch dieses Prachtexemplar ist nicht anders: 1898/1904 im Umlauf, ist dieses Schmuckstück in vorzüglicher Kondition. Lassen Sie sich diese besondere Rarität nicht entgehen und sichern Sie sich ein Stück Geschichte! Jaeger-Nr. 164 11,111g 900/1000 Silber Sichern Sie sich dieses Top-Angebot!
Historische Münzen – Zeitzeugen für Ihre Sammlung
Historische Münzen erzählen Geschichten, die weit über ihren reinen Materialwert hinausgehen. Jedes Exemplar hat einen Herrscher, eine Epoche oder ein politisches Ereignis überlebt und liegt heute als greifbares Stück Vergangenheit in Ihrer Hand. Wer sich mit historischen Münzen beschäftigt, taucht ein in die Welt der Numismatik, in der Prägejahre, Münzstätten und Motive zu spannenden Rätseln werden. In dieser Kategorie finden Sie eine breite Auswahl an Münzen unterschiedlicher Epochen, Länder und Materialien, die Sammlerherzen höherschlagen lassen.
Was ist an historischen Münzen besonders?
Der besondere Reiz historischer Münzen liegt in ihrer doppelten Funktion: Sie waren einst offizielles Zahlungsmittel und sind heute Zeugnisse vergangener Gesellschaften. Anders als moderne Gedenkmünzen, die gezielt für Sammler geprägt werden, zirkulierten historische Münzen oft über Jahrzehnte im Alltag. Genau dieser Gebrauch verleiht ihnen eine gewisse Patina und individuelle Prägespuren, die jedes Stück ein wenig einzigartig machen. Für Sammler ist es faszinierend, anhand von Bildnissen, Wappen oder Inschriften die politische und wirtschaftliche Lage einer Epoche nachzuvollziehen.
Hinzu kommt die enorme Vielfalt des Sammelgebiets. Von antiken Münzen aus dem Mittelmeerraum über mittelalterliche Pfennige bis zu Talern des Heiligen Römischen Reichs und Münzen des Deutschen Kaiserreichs reicht das Spektrum. Diese Bandbreite erlaubt es, ganz unterschiedliche Sammlerschwerpunkte zu setzen, sei es nach Land, Zeitraum, Metall oder Motiv. Wer sich intensiver mit historischen deutschen Münzen befasst, entdeckt zudem, wie eng deutsche Münzgeschichte mit politischen Umbrüchen verknüpft ist.
Geschichte und Hintergrund
Die Geschichte der Münzprägung reicht bis in die Antike zurück, als erste Münzen aus Edelmetall in Kleinasien entstanden. Über die griechische und römische Zeit verbreitete sich das Münzwesen in weite Teile Europas und legte den Grundstein für spätere europäische Währungssysteme. Im Mittelalter prägten zahlreiche Herrscher, Bischöfe und Städte eigene Münzen, wodurch eine kaum überschaubare Vielfalt an Nominalen und Münzbildern entstand. Diese Kleinstaaterei im Münzwesen macht historische Münzen aus dieser Zeit besonders spannend für Sammler, die sich mit regionaler Geschichte beschäftigen.
Mit der Zeit bildeten sich größere Währungsräume heraus, etwa durch Taler, die über Jahrhunderte als stabile Handelsmünzen in weiten Teilen Europas akzeptiert wurden. In deutschen Landen prägte diese Talertradition das Münzwesen bis ins 19. Jahrhundert hinein. Mit der Reichsgründung 1871 wurde in Deutschland eine einheitliche Währung eingeführt, die Mark, welche die vielen regionalen Münzsysteme allmählich ablöste. Historische deutsche Münzen aus dieser Zeit dokumentieren damit unmittelbar den Übergang von kleinstaatlicher Vielfalt zu nationaler Einheit.
Das 20. Jahrhundert brachte weitere tiefgreifende Veränderungen mit sich. Die Weimarer Republik, die Zeit des Deutschen Reichs und später die getrennten Währungssysteme in Ost und West spiegeln sich in unterschiedlichen Münzserien wider. Jede politische Zäsur brachte neue Motive, neue Materialien und teils neue Nominale mit sich. Für Sammler historischer deutscher Münzen ergibt sich dadurch die Möglichkeit, deutsche Zeitgeschichte anhand von Münzbildern und Prägejahren nachzuvollziehen.
Numismatische Merkmale, Materialien, Erhaltungsgrade und Besonderheiten
Historische Münzen unterscheiden sich stark in ihrem verwendeten Material. Während frühe Münzen häufig aus Silber oder Gold bestanden, kamen später zunehmend Legierungen wie Billon, Bronze, Nickel oder später auch Aluminium zum Einsatz. Der Materialwechsel hatte oft wirtschaftliche oder politische Gründe, etwa Rohstoffmangel in Kriegszeiten oder eine bewusste Abwertung des Münzmetalls. Für die numismatische Bewertung ist die genaue Materialbestimmung daher ein wichtiger erster Schritt.
Ein zentraler Begriff in der Numismatik ist der Erhaltungsgrad, der beschreibt, wie stark eine Münze durch Umlauf, Lagerung oder Reinigung verändert wurde. Gängige Bezeichnungen reichen von "vorzüglich" über "sehr schön" bis "gut erhalten" oder "stark abgenutzt". Der Erhaltungsgrad beeinflusst maßgeblich, wie eine Münze von Sammlern eingeordnet wird, da feine Details wie Haarlinien, Schriftzüge oder Randprägungen bei besser erhaltenen Stücken deutlich klarer erkennbar sind. Auch kleine Prägefehler, Doppelschläge oder besondere Randgestaltungen können eine Münze für Sammler zusätzlich interessant machen.
Neben Material und Erhaltung spielen auch Münzstätte und Prägejahr eine wichtige Rolle. Viele historische Münzen tragen kleine Buchstaben oder Zeichen, die auf die ausgebende Münzstätte verweisen. Diese Details erlauben es erfahrenen Sammlern, Münzen exakt zuzuordnen und Serien lückenlos zu vervollständigen. Gerade bei historischen deutschen Münzen ist die Vielzahl an ehemaligen Münzstätten ein eigenes, sehr detailreiches Teilgebiet der Numismatik.
Wichtige Serien, Motive, Länder und Jahrgänge
Innerhalb der historischen Münzen haben sich über die Jahre einige Sammelschwerpunkte herausgebildet. Besonders beliebt sind Münzen aus dem Deutschen Kaiserreich, die häufig Herrscherportraits, Reichsadler oder Wertangaben in Mark und Pfennig zeigen. Auch Münzen der Weimarer Republik mit ihren teils kunstvollen Motiven zählen zu den gefragten Sammelgebieten. Wer sich auf ein bestimmtes Land oder eine Epoche konzentriert, kann so über die Jahre eine thematisch geschlossene Sammlung aufbauen.
Historische deutsche Münzen im Fokus
Historische deutsche Münzen bieten aufgrund der föderalen Geschichte Deutschlands eine besonders große Vielfalt. Vor der Reichseinigung prägten zahlreiche Königreiche, Herzogtümer und freie Städte eigene Münzen mit individuellen Wappen und Herrscherbildnissen. Diese regionale Vielfalt macht es möglich, eine Sammlung ganz gezielt auf ein einzelnes Bundesland, ein Herrscherhaus oder eine bestimmte Münzstätte auszurichten. Für viele Sammler liegt genau hier der besondere Reiz, da sich Familien- oder Regionalgeschichte mit der Münzsammlung verbinden lässt.
Internationale Münzgeschichte als Ergänzung
Neben deutschen Prägungen lohnt auch der Blick über die Landesgrenzen hinaus. Münzen aus dem europäischen Raum, etwa aus Österreich, Frankreich oder den Niederlanden, zeigen ähnliche historische Entwicklungen wie in Deutschland, jedoch mit eigenen Motiven und Traditionen. Diese internationale Perspektive erlaubt Vergleiche zwischen verschiedenen Münzsystemen und politischen Entwicklungen in Europa. Wer seine Sammlung international ausrichtet, gewinnt so ein breiteres Verständnis für die europäische Geld- und Wirtschaftsgeschichte.
Fun Facts zum Sammelgebiet historische Münzen
Historische Münzen stecken voller kleiner Kuriositäten, die den Sammelalltag bereichern. So wurden beispielsweise in manchen Krisenzeiten Münzen bewusst aus minderwertigeren Metallen geprägt, um Edelmetall zu sparen, was heute zu interessanten Materialvarianten innerhalb einer Serie führt. Auch Prägefehler, die einst als Ausschuss galten, werden von Sammlern heute gezielt gesucht, da sie besonders selten sind. Manche Münzbilder wurden aus politischen Gründen im Laufe der Zeit verändert oder ganz durch neue Motive ersetzt, was einzelne Jahrgänge zu spannenden Zeitzeugen macht.
Ein weiterer spannender Aspekt ist die Sprache der Numismatik selbst. Begriffe wie Avers für die Vorderseite, Revers für die Rückseite oder Randschrift für die Beschriftung am Münzrand haben sich über Jahrhunderte etabliert und werden bis heute verwendet. Wer diese Fachbegriffe kennt, kann Münzen präziser beschreiben und sich leichter mit anderen Sammlern austauschen. Gerade der Einstieg in dieses Fachvokabular macht vielen neuen Sammlern besonderen Spaß, da sich dadurch ganz neue Details an bereits bekannten Münzen entdecken lassen.
Historische Münzen bei uns entdecken
Mit einer breiten Auswahl an historischen Münzen aus unterschiedlichen Epochen und Ländern möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Sammlung gezielt zu erweitern. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen deutschen Münzen und internationalen Prägungen fließt in jede Beschreibung und Einordnung unserer Angebote ein. Ob Sie gezielt nach seltenen Raritäten suchen oder Ihre bestehende Sammlung systematisch vervollständigen möchten, hier finden Sie eine vielfältige Auswahl. Nehmen Sie sich Zeit, in unserem Angebot zu stöbern und die Geschichten zu entdecken, die in jeder einzelnen Münze stecken.
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