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2 Mark 1901 Deutsches Kaiserreich Preußen 200 Jahre Königreich Jaeger-Nr. 105
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200 Jahre Königreich Preußen - die 2 Mark Silbermünze Am 18.01.1701 krönte sich der Hohenzoller Friedrich III. von Brandenburg als Friedrich I. selbst zum preußischen König. 200 Jahre später erinnert sein Nachkomme Wilhelm II., letzter preußischer König und letzter Deutscher Kaiser, an dieses Jubiläum. Preußen war der größte und einflussreichste Einzelstaat des Deutschen Reiches. Es umfasste zwei Drittel der Fläche und rund drei Fünftel der Bewohner Deutschlands. Ursprünglich war Preußen das Gebiet des baltischen Volksstamms der Pruzzen, später eines der Länder des Deutschen Ordens und dann ein Herzogtum der Hohenzollern. Am 18. Januar 1701 krönte sich der Hohenzoller Friedrich III. von Brandenburg als Friedrich I. mit Zustimmung des römisch-deutschen Kaisers Leopold I. (der dafür 2 Mio. Goldtaler erhielt) in Königsberg eigenhändig zum preußischen König (König in Preußen). Die gesuchte Silbermünze, die zum 200. Jahrestag der Krönung erschien, zeigt König Friedrich I. im Küraß und Überwurf mit Lorbeerkranz und Kaiser Wilhelm II. mit dem Helm der Garde du Corps. Jetzt zugreifen!
2 Mark 1891-1912 Deutsches Kaiserreich Preußen Wilhelm II. Jaeger-Nr. 102
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Deutscher Kaiser, König von Preußen - Wilhelm II. Im Juni des Drei-Kaiser-Jahres bestieg Wilhelm II. (27.01.1859, verstorben am 04.06.1941) den Thron. Die wilhelminische Epoche begann. Im November 1918 musste Wilhelm II. als preußischer König und deutscher Kaiser abdanken, damit endete das Kaiserreich. 1888 war das sogenannte Dreikaiserjahr: Am 9. März 1888, 13 Tage vor seinem 91. Geburtstag und im 28. Jahr seiner Regentschaft, starb Wilhelm I. Vom 12. bis 16. März zogen 200.000 Trauernde am einbalsamierten Leichnam des Kaisers vorbei, der im Berliner Dom aufgebahrt war. Sein Sohn wurde als Friedrich III. Kaiser des Deutschen Reiches. Der liberal gesinnte Friedrich III. (*18. Oktober 1831, verstorben am 15. Juni 1888) war zum Zeitpunkt des Regierungsantritts bereits todkrank, er hatte Kehlkopfkrebs und konnte somit nicht sprechen. Aufgrund seiner kurzen Amtszeit wird er auch als der 99-Tage-Kaiser bezeichnet, er starb am 15. Juni 1888. Seine Witwe nahm aus Trauer den Namen Kaiserin Friedrich an.Im Alter von nur 29 Jahren wurde Wilhelm II. Deutscher Kaiser und König von Preußen. 2 Mark 1891-1912 Jaeger.Nr. 102 Silbermark des letzten Deutschen Kaisers - ein Klassiker der Münzgeschichte! Hinweis: Beispielabbildung
2 Mark 1888 Deutsches Kaiserreich Preußen Wilhelm II. Jaeger-Nr. 100
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Deutscher Kaiser, König von Preußen - Wilhelm II. Im Juni des Drei-Kaiser-Jahres bestieg Wilhelm II. (*27.01.1859, verstorben am 04.06.1941) den Thron. Die wilhelminische Epoche begann. Im November 1918 musste Wilhelm II. als preußischer König und deutscher Kaiser abdanken, damit endete das Kaiserreich. 1888 war das sogenannte Dreikaiserjahr: Am 9. März 1888, 13 Tage vor seinem 91. Geburtstag und im 28. Jahr seiner Regentschaft, starb Wilhelm I. Vom 12. bis 16. März zogen 200.000 Trauernde am einbalsamierten Leichnam des Kaisers vorbei, der im Berliner Dom aufgebahrt war. Sein Sohn wurde als Friedrich III. Kaiser des Deutschen Reiches. Der liberal gesinnte Friedrich III. (*18. Oktober 1831, verstorben am 15. Juni 1888) war zum Zeitpunkt des Regierungsantritts bereits todkrank, er hatte Kehlkopfkrebs und konnte somit nicht sprechen. Aufgrund seiner kurzen Amtszeit wird er auch als der 99-Tage-Kaiser bezeichnet, er starb am 15. Juni 1888. Seine Witwe nahm aus Trauer den Namen Kaiserin Friedrich an. Jaeger-Nr. 100 Kleinst-Auflage nur 140.512 Münzen Exemplaren Nur 1 Jahr geprägt Im Alter von nur 29 Jahren wurde Wilhelm II. Deutscher Kaiser und König von Preußen!
2 Mark 1888 Deutsches Kaiserreich Preußen Friedrich III. Jaeger-Nr. 98
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Sehr gesucht: 99-Tage-Kaiser Friedrich III.! Preußens König war gleichzeitig Kaiser des Deutschen Reiches. Diese Münze wurde erst nach dem Tode von Friedrich III., König von Preußen, Kaiser des Deutschen Reiches, geprägt. Der liberal gesinnte Friedrich III. (geb. 18. Oktober 1831, gest. 15. Juni 1888) war zum Zeitpunkt des Regierungsantritts im März 1888 bereits todkrank, er hatte Kehlkopfkrebs und konnte somit nicht sprechen. Aufgrund seiner kurzen Amtszeit wird er auch als der 99-Tage-Kaiser bezeichnet. Seine Witwe Victoria, die älteste Tochter der englischen Queen Victoria, nahm aus Trauer den Namen "Kaiserin Friedrich" an. Nur ein Prägejahr Berühmtes Münzjahr 1888, das Drei-Kaiser-Jahr* *Am 9. März 1888 verstarb der erste deutsche Kaiser Wilhelm I., ihm folgte Friedrich III. auf den Thron, der nach einer Regierungszeit von nur 99 Tagen verstarb. Im Juni des "Drei-Kaiser-Jahres" bestieg Wilhelm II. den Thron, das Wilhelminische Zeitalter begann. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
2 Mark 1876-1884 Deutsches Kaiserreich Preußen Wilhelm I. Jaeger-Nr. 96
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Kaiserreich Silbermünze 2 Mark Kaiser Wilhelm I. Preußen 1876-1884 Das Königreich Preußen war der weitem größte und einflussreichste Einzelstaat des Deutschen Reiches. Es umfasste zwei Drittel der Fläche und rund drei Fünftel der Bewohner. Wilhelm I. (1797 - 1888) war ab1861 preußischer König - wenig später berief er Otto von Bismarck zum Ministerpräsidenten. Der deutsche Sieg im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 gipfelte in der Kaiserproklamation des preußischen Königs Wilhelms I. am 18. Januar 1871 im Spiegelsaal des Schlosses von Versailles und der Gründung des Deutschen Reiches. Jaeger-Nr. 96 900er Silber Original Silbermünze des ersten deutschen Kaisers!
2 Mark 1900-1901 Kaiserreich Friedrich August Oldenburg Jaeger-Nr. 94
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Oldenburg 2 Mark Silbermünze 1900-1901 Friedrich August Oldenburg war im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation eine Grafschaft, die sich rund um die im 11. Jahrhundert erstmals erwähnte Siedlung Oldenburg entwickelte und im Laufe der Geschichte größere Gebiete hinzugewinnen konnte. Die Oldenburger Grafen stammten wohl aus dem Osnabrücker Nordland. Anfangs noch Vasallen des sächsischen Welfenfürsten Heinrichs des Löwen nutzten sie dessen Ächtung durch Kaiser Barbarossa zur Erlangung der Reichsunmittelbarkeit. Seit 1676 war der König von Dänemark alleiniger Landesherr in Oldenburg. Am 1. Juli 1773 überließ König Christian VII. von Dänemark die Grafschaft dem Großfürsten Paul von Russland aus dem Hause Holstein-Gottorp (der spätere russische Zar Paul I.), der sie aber am 14. Dezember 1773 dem got-torpischen Prinzen und Bischof von Lübeck Friedrich August abtrat. Friedrich August (*1711, verstorben 1785) wurde 1777 von Kaiser Joseph II., dem ältesten Sohn der Maria Theresia, in den Herzogstand erhoben. Auf Friedrich August folgte dessen Neffe Peter Friedrich Ludwig: zunächst als Regent für Friedrich Augusts geisteskranken Sohn, dann ab 1823 als Herzog. Herzog Peter Friedrich Ludwig (*1755, verstorben 1829) ist der Stammvater des späteren großherzoglichen Hauses. Obwohl das Land dem Rheinbund beigetreten war, wurde es von Napoleon Bonaparte 1810 zu Frankreich geschlagen. Herzog Peter Friedrich Ludwig lehnte das ihm als Ersatz angebotene Fürstentum Erfurt ab und emigrierte nach Russland. Nach dem Sturz Napole-ons kehrte er in sein Land zurück. Auf dem Wiener Kongress 1815 wurde das Herzogtum Oldenburg zum Großherzogtum erhoben. 900er Silber Jaeger-Nr. 94 Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
2 Mark 1891 Deutsches Kaiserreich Oldenburg Nicolaus Friedrich Peter Jaeger-Nr. 93
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2 Mark Nicolaus Friedrich Peter Oldenburg 1891 Im Jahr 1853 wurde Nikolaus Friedrich Peter (*8. Juli 1827, verstorben am 13. Juni 1900) Großherzog von Oldenburg. Er trat 1854 das Jadegebiet an Preußen ab, schloss sich 1854 dem Zollverein an, führte Oldenburg auf preußischer Seite in den Deutschen Krieg von 1866 und erhielt für die Verzichtsleistung auf Schleswig-Holstein eine Entschädigung von 1 Millionen Talern und das holsteinische Amt Ahrensböck. Nach 47 Jahren Regierungszeit stirbt Nikolaus Friedrich Peter im Jahr 1900. Sichern Sie sich jetzt dieses Top-Angebot!
2 Mark 1905 Deutsches Kaiserreich Mecklenburg-Strelitz Großherzog Adolf Friedrich V. Jaeger-Nr. 91
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Kaiserreich Silbermünze 2 Mark Adolf Friedrich V. Die mecklenburgischen Fürsten herrschten in ununterbrochener Folge beinahe tausend Jahre lang bis 1918. Ab 1701 war Mecklenburg geteilt in Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz. Auf dem Wiener Kongress 1815 wurden beide regierenden Herzöge zu Großherzögen erklärt. Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz hatten einen gemeinschaftlichen Landtag.Ein Bundesstaat im Deutschen Reich wurde Mecklenburg-Schwerin unter der Regierung von Friedrich Franz II. (1823 - 1883). Sein Enkel Friedrich Franz IV. (09.04.1882 - 17.11.1945) war der letzte Großherzog zu Mecklenburg-Schwerin. Nutzen Sie heute die einmalige Gelegenheit und sichern Sie sich jetzt diese äußerst seltene Silbermünze "2 Mark Adolf Friedrich V. 1905". Jaeger-Nr. 91 900er Silber Auflage nur 10.000 Exemplare Sichern Sie sich jetzt dieses historische Highlight noch heute!
2 Mark 1904 Deutsches Kaiserreich Mecklenburg-Schwerin Hochzeit mit Alexandra Jaeger-Nr. 86
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Mecklenburg-Schwerin 2 Mark 1904 Hochzeit mit Alexandra Friedrich Franz IV. war der letzte Großherzog des Landesteils Mecklenburg-Schwerin undregierte nach dem Tod seines Vaters zwischen 1897 und 1918. Bis 1901 geschah dies unter der Vormundschaft seines Onkels Herzog Johann Albrechts, da er bei der Thronbesteigung erst 15 Jahre alt war.Ein echter Zeitzeuge seiner Herrschaft ist dieses seltene 2-Mark-Stück, welches 1904 zum Anlass seiner Hochzeit mit Prinzessin Alexandra von Großbritannien und Irland sowie Herzogin von Braunschweig und Lüneburg geprägt wurde. Die Prägung erfolgte ausschließlich im Jahr der Vermählung. Auf der Vorderseite des aus Silber (900/1000) bestehenden Stückes sind Friedrich Franz IV. und seine Gemahlin Alexandra abgebildet. Dies ist die einzige 2-Mark-Münze von Friedrich Franz IV. welche ein solches Doppelportrait aufweist. Jaeger-Nr. 86 900er Silber Ergänzen Sie Ihre Münzsammlung noch heute durch dieses exklusive Sammlerstück!
Großherzogtum: Mecklenburg -Schwerin 2 Mark 1901 Friedrich Franz IV J. 85
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Großherzogtum: Mecklenburg -Schwerin 2 Mark 1901 Friedrich Franz IVJaeger-Nr. 85! 900er Silber! Nur ein Jahr geprägt! Friedrich Franz IV. war der letzte Großherzog des Landesteils Mecklenburg-Schwerin undregierte nach dem Tod seines Vaters zwischen 1897 und 1918. Bis 1901 geschah dies unter der Vormundschaft seines Onkels Herzog Johann Albrechts, da er bei der Thronbesteigung erst 15 Jahre alt war. Die mecklenburgischen Fürsten herrschten in ununterbrochener Folge beinahe tausend Jahre lang bis 1918. Ab 1701 war Mecklenburg geteilt in Mecklenburg Schwerin und Mecklenburg Strelitz. Auf dem Wiener Kongress 1815 wurden beide regierenden Herzöge zu Großherzögen erklärt.Auf der Motivseite befindet sich: Friedrich Franz IV. GrossherzogMecklenburg.-Schwerin Ergänzen Sie Ihre Münzsammlung noch heute durch dieses exklusive Sammlerstück!
2 Mark 1876 Deutsches Kaiserreich Mecklenburg-Schwerin Friedrich Franz II. Jaeger-Nr. 84
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2 Mark 1876 Friedrich Franz II. Mecklenburg-Schwerin J. 84 Die mecklenburgischen Fürsten waren die einzigen im Deutschen Reich, die von heidnischen slawischen Königen abstammten und in ununterbrochener Folge beinahe tausend Jahre lang bis 1918 herrschten. Sie stammten in gerader Linie von den Fürsten des slawischen Volksstammes der Abodriten (auch Obotriten) ab und hatten ihren Ursprungssitz auf einer Burg im Dorf Mecklenburg (Michelenburg) in der Nähe von Wismar. Seit 1167 in sächsischer Lehnsabhängigkeit wurden sie 1348 Reichsfürsten und das Fürstengeschlecht als Herzöge zu Mecklenburg tituliert. Die mecklenburgischen Fürsten herrschten in ununterbrochener Folge beinahe tausend Jahre lang bis 1918. Trotz mehrerer Landesteilungen blieb Mecklenburg bis zum Ende der Monarchie ein Gesamtstaat, ab 1701 geteilt in Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz. Auf dem Wiener Kongress 1815 wurden beide regierenden Herzöge zu Großherzögen erklärt. Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz hatten einen gemeinschaftlichen Landtag. Ein Bundesstaat im Deutschen Reich wurde Mecklenburg-Schwerin unter der Regierung von Friedrich Franz II. (*28. Februar 1823, 15. April 1883). Die einzige Ausgabe mit Portrait von Friedrich Franz IV. Nur 300.000 Exemplare Unser Tipp!
2 Mark 1904-1912 Deutsches Kaiserreich Wappen Lübeck Jaeger-Nr. 81
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2 Mark-Silbermünze der Freien und Hansestadt Lübeck Historisches: 1072 wurde die Stadt als "Liubice" erstmals urkundlich erwähnt. Es war Kaiser Friedrich II., der Lübeck 1226 zur freien Reichsstadt erhob. Fortan waren Rat und Bürgerschaft nur dem Kaiser untertan und somit unabhängig von Grafen, Herzogen oder Bischöfen. Diese Reichsunmittelbarkeit ermöglichte Lübeck die Entwicklung eines eigenen Rechts, was eine starke und selbständige Handelspolitik zur Folge hatte. Lübeck wurde zum Hauptort der Hanse und war somit zeitweise die wichtigste Handelsstadt des nördlichen Europa. Das sogenannte Lübsche Recht erlangte in vielen Ostsee-Städten Geltung. Sehr selten, äußerst begehrt Nur 25.000Exemplare je Jahr wurden von dieser 2 Mark-Silbermünze der Freien und Hansestadt Lübeck geprägt Jaeger-Nr. 81Nur noch wenige Exemplare lieferbar!
Historische Münzen – Zeitzeugen für Ihre Sammlung
Historische Münzen erzählen Geschichten, die weit über ihren reinen Materialwert hinausgehen. Jedes Exemplar hat einen Herrscher, eine Epoche oder ein politisches Ereignis überlebt und liegt heute als greifbares Stück Vergangenheit in Ihrer Hand. Wer sich mit historischen Münzen beschäftigt, taucht ein in die Welt der Numismatik, in der Prägejahre, Münzstätten und Motive zu spannenden Rätseln werden. In dieser Kategorie finden Sie eine breite Auswahl an Münzen unterschiedlicher Epochen, Länder und Materialien, die Sammlerherzen höherschlagen lassen.
Was ist an historischen Münzen besonders?
Der besondere Reiz historischer Münzen liegt in ihrer doppelten Funktion: Sie waren einst offizielles Zahlungsmittel und sind heute Zeugnisse vergangener Gesellschaften. Anders als moderne Gedenkmünzen, die gezielt für Sammler geprägt werden, zirkulierten historische Münzen oft über Jahrzehnte im Alltag. Genau dieser Gebrauch verleiht ihnen eine gewisse Patina und individuelle Prägespuren, die jedes Stück ein wenig einzigartig machen. Für Sammler ist es faszinierend, anhand von Bildnissen, Wappen oder Inschriften die politische und wirtschaftliche Lage einer Epoche nachzuvollziehen.
Hinzu kommt die enorme Vielfalt des Sammelgebiets. Von antiken Münzen aus dem Mittelmeerraum über mittelalterliche Pfennige bis zu Talern des Heiligen Römischen Reichs und Münzen des Deutschen Kaiserreichs reicht das Spektrum. Diese Bandbreite erlaubt es, ganz unterschiedliche Sammlerschwerpunkte zu setzen, sei es nach Land, Zeitraum, Metall oder Motiv. Wer sich intensiver mit historischen deutschen Münzen befasst, entdeckt zudem, wie eng deutsche Münzgeschichte mit politischen Umbrüchen verknüpft ist.
Geschichte und Hintergrund
Die Geschichte der Münzprägung reicht bis in die Antike zurück, als erste Münzen aus Edelmetall in Kleinasien entstanden. Über die griechische und römische Zeit verbreitete sich das Münzwesen in weite Teile Europas und legte den Grundstein für spätere europäische Währungssysteme. Im Mittelalter prägten zahlreiche Herrscher, Bischöfe und Städte eigene Münzen, wodurch eine kaum überschaubare Vielfalt an Nominalen und Münzbildern entstand. Diese Kleinstaaterei im Münzwesen macht historische Münzen aus dieser Zeit besonders spannend für Sammler, die sich mit regionaler Geschichte beschäftigen.
Mit der Zeit bildeten sich größere Währungsräume heraus, etwa durch Taler, die über Jahrhunderte als stabile Handelsmünzen in weiten Teilen Europas akzeptiert wurden. In deutschen Landen prägte diese Talertradition das Münzwesen bis ins 19. Jahrhundert hinein. Mit der Reichsgründung 1871 wurde in Deutschland eine einheitliche Währung eingeführt, die Mark, welche die vielen regionalen Münzsysteme allmählich ablöste. Historische deutsche Münzen aus dieser Zeit dokumentieren damit unmittelbar den Übergang von kleinstaatlicher Vielfalt zu nationaler Einheit.
Das 20. Jahrhundert brachte weitere tiefgreifende Veränderungen mit sich. Die Weimarer Republik, die Zeit des Deutschen Reichs und später die getrennten Währungssysteme in Ost und West spiegeln sich in unterschiedlichen Münzserien wider. Jede politische Zäsur brachte neue Motive, neue Materialien und teils neue Nominale mit sich. Für Sammler historischer deutscher Münzen ergibt sich dadurch die Möglichkeit, deutsche Zeitgeschichte anhand von Münzbildern und Prägejahren nachzuvollziehen.
Numismatische Merkmale, Materialien, Erhaltungsgrade und Besonderheiten
Historische Münzen unterscheiden sich stark in ihrem verwendeten Material. Während frühe Münzen häufig aus Silber oder Gold bestanden, kamen später zunehmend Legierungen wie Billon, Bronze, Nickel oder später auch Aluminium zum Einsatz. Der Materialwechsel hatte oft wirtschaftliche oder politische Gründe, etwa Rohstoffmangel in Kriegszeiten oder eine bewusste Abwertung des Münzmetalls. Für die numismatische Bewertung ist die genaue Materialbestimmung daher ein wichtiger erster Schritt.
Ein zentraler Begriff in der Numismatik ist der Erhaltungsgrad, der beschreibt, wie stark eine Münze durch Umlauf, Lagerung oder Reinigung verändert wurde. Gängige Bezeichnungen reichen von "vorzüglich" über "sehr schön" bis "gut erhalten" oder "stark abgenutzt". Der Erhaltungsgrad beeinflusst maßgeblich, wie eine Münze von Sammlern eingeordnet wird, da feine Details wie Haarlinien, Schriftzüge oder Randprägungen bei besser erhaltenen Stücken deutlich klarer erkennbar sind. Auch kleine Prägefehler, Doppelschläge oder besondere Randgestaltungen können eine Münze für Sammler zusätzlich interessant machen.
Neben Material und Erhaltung spielen auch Münzstätte und Prägejahr eine wichtige Rolle. Viele historische Münzen tragen kleine Buchstaben oder Zeichen, die auf die ausgebende Münzstätte verweisen. Diese Details erlauben es erfahrenen Sammlern, Münzen exakt zuzuordnen und Serien lückenlos zu vervollständigen. Gerade bei historischen deutschen Münzen ist die Vielzahl an ehemaligen Münzstätten ein eigenes, sehr detailreiches Teilgebiet der Numismatik.
Wichtige Serien, Motive, Länder und Jahrgänge
Innerhalb der historischen Münzen haben sich über die Jahre einige Sammelschwerpunkte herausgebildet. Besonders beliebt sind Münzen aus dem Deutschen Kaiserreich, die häufig Herrscherportraits, Reichsadler oder Wertangaben in Mark und Pfennig zeigen. Auch Münzen der Weimarer Republik mit ihren teils kunstvollen Motiven zählen zu den gefragten Sammelgebieten. Wer sich auf ein bestimmtes Land oder eine Epoche konzentriert, kann so über die Jahre eine thematisch geschlossene Sammlung aufbauen.
Historische deutsche Münzen im Fokus
Historische deutsche Münzen bieten aufgrund der föderalen Geschichte Deutschlands eine besonders große Vielfalt. Vor der Reichseinigung prägten zahlreiche Königreiche, Herzogtümer und freie Städte eigene Münzen mit individuellen Wappen und Herrscherbildnissen. Diese regionale Vielfalt macht es möglich, eine Sammlung ganz gezielt auf ein einzelnes Bundesland, ein Herrscherhaus oder eine bestimmte Münzstätte auszurichten. Für viele Sammler liegt genau hier der besondere Reiz, da sich Familien- oder Regionalgeschichte mit der Münzsammlung verbinden lässt.
Internationale Münzgeschichte als Ergänzung
Neben deutschen Prägungen lohnt auch der Blick über die Landesgrenzen hinaus. Münzen aus dem europäischen Raum, etwa aus Österreich, Frankreich oder den Niederlanden, zeigen ähnliche historische Entwicklungen wie in Deutschland, jedoch mit eigenen Motiven und Traditionen. Diese internationale Perspektive erlaubt Vergleiche zwischen verschiedenen Münzsystemen und politischen Entwicklungen in Europa. Wer seine Sammlung international ausrichtet, gewinnt so ein breiteres Verständnis für die europäische Geld- und Wirtschaftsgeschichte.
Fun Facts zum Sammelgebiet historische Münzen
Historische Münzen stecken voller kleiner Kuriositäten, die den Sammelalltag bereichern. So wurden beispielsweise in manchen Krisenzeiten Münzen bewusst aus minderwertigeren Metallen geprägt, um Edelmetall zu sparen, was heute zu interessanten Materialvarianten innerhalb einer Serie führt. Auch Prägefehler, die einst als Ausschuss galten, werden von Sammlern heute gezielt gesucht, da sie besonders selten sind. Manche Münzbilder wurden aus politischen Gründen im Laufe der Zeit verändert oder ganz durch neue Motive ersetzt, was einzelne Jahrgänge zu spannenden Zeitzeugen macht.
Ein weiterer spannender Aspekt ist die Sprache der Numismatik selbst. Begriffe wie Avers für die Vorderseite, Revers für die Rückseite oder Randschrift für die Beschriftung am Münzrand haben sich über Jahrhunderte etabliert und werden bis heute verwendet. Wer diese Fachbegriffe kennt, kann Münzen präziser beschreiben und sich leichter mit anderen Sammlern austauschen. Gerade der Einstieg in dieses Fachvokabular macht vielen neuen Sammlern besonderen Spaß, da sich dadurch ganz neue Details an bereits bekannten Münzen entdecken lassen.
Historische Münzen bei uns entdecken
Mit einer breiten Auswahl an historischen Münzen aus unterschiedlichen Epochen und Ländern möchten wir Ihnen die Möglichkeit geben, Ihre Sammlung gezielt zu erweitern. Unsere langjährige Erfahrung im Umgang mit historischen deutschen Münzen und internationalen Prägungen fließt in jede Beschreibung und Einordnung unserer Angebote ein. Ob Sie gezielt nach seltenen Raritäten suchen oder Ihre bestehende Sammlung systematisch vervollständigen möchten, hier finden Sie eine vielfältige Auswahl. Nehmen Sie sich Zeit, in unserem Angebot zu stöbern und die Geschichten zu entdecken, die in jeder einzelnen Münze stecken.
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