DDR
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Briefmarken DDR 750 Jahre Mansfelder Kupferschieferbergbau 1950 Michel-Nr. 273-274 gestempelt
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Briefmarkenausgaben zum '750jährigem Bestehen des Mansfelder Kupferschieferbergbaus' Mi.Nr. 273/274 GestempeltDie DDR verewigte den Mansfelder Bergbau mit zwei Sondermarken, die einem Bergman und einen Gießer am Hochofen darstellen. Michelwert: Euro 30,-!Hinweis: Beispielabbildung
Briefmarken DDR 250 Jahre Deutsche Akademie der Wissenschaften 1950 Michel-Nr. 261-270 gestempelt
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Akademie der Wissenschaften DDR Michel-Nr. 261/270 gestempelt 10 Marken! Michelwert Euro 150,-! Ein beliebtes Sammelgebiet!Hinweis: Beispielabbildung
Briefmarken DDR 200. Todestag von Johann Sebastian Bach 1950 Michel-Nr. 256-259 gestempelt
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200. Todestag von Johann Sebastian BachMichel Nr. 256/259 gestempeltIm Jahre 1950 erschien einer der begehrtesten Bach-Sätze. Die vier Werte erschienen in einer kleinen Auflage von gerade mal 1.000.000 Exemplaren. Michelwert: 75 Euro! Hinweis: Beispielabbildung
Briefmarken DDR Leipziger Frühjahrsmesse 1950 Michel-Nr. 248-249 gestempelt
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Briefmarkenausgaben zur Leipziger Frühjahrsmesse 1950 Mi.Nr. 248/249 GestempeltDer Satz mit 2 Werten zeigt historische Abbildungen:August der Starke und das erste Böttger-Steinzeug (1710) und das zum städtisches Kaufhaus umgebaute Gewandhaus (1894). Michelwert: Euro 40,-!Hinweis: Beispielabbildung
Briefmarken DDR Erste Wintersportmeisterschaften 1950 Michel-Nr. 246-247 gestempelt
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Erste Wintersportmeisterschaften der DDR 1950 mit den beliebten Briefmarken-Motiven Eiskunstlauf und AbfahrtslaufMi.Nr. 246/247 Gestempelt Abfahrtslauf und Eiskunstlauf, zwei Sportarten, die man 1950 in Schierke im Harz bei den ersten Wintersportmeisterschaften ausübte. Michelwert: Euro 22,-! Hinweis: Beispielabbildung
Briefmarke DDR Tag der Briefmarke 1949 Michel-Nr. 245 gestempelt
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Bayern unter der Lupe!Zum 'Tag der Briefmarke 1949' gab es natürlich für die Deutsche Post einen klaren Favoriten: Die Nummer 1 der Deutschland-Philatelie: den Schwarzen Einser! 1849 erschienen kennt diese Marke jeder deutsche Sammler und auch weltweit genießt diese Marke eine besondere Wertschätzung! Michelwert: Euro 12,-!Hinweis: Beispielabbildung
Briefmarke DDR Gründungskonferenz Post 1949 Michel-Nr. 243-244 gestempelt
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Internationale Gewerkschaftsvereinigung für die Post Bereits auf der zweiten Ausgabe der DDR taucht das Brandenburger Tor auf, es sollte eines der häufigst abgebildeten Motive der DDR werden. Michelwert: Euro 65,-!
Briefmarke DDR 75 Jahre Weltpostverein 1949 Michel-Nr. 242 gestempelt
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Briefmarkenausgabe zum Bestehen '75 Jahre Weltpostverein' 1949Mi.Nr. 242 Gestempelt Michelwert: Euro 24,-! Hinweis: Beispielabbildung
Briefmarken DDR Pieck II 1952 Michel-Nr. 323 DV postfrisch
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Briefmarken aus der Briefmarkenserie Wilhelm Pieck (II) In das Deutsche Reich hineingeboren erlebte der erste und einzige Präsident der DDR Wilhelm Pieck die bewegtesten Epochen der deutschen Geschichte. Ebenso bewegt wie der deutsche Zeitgeist, war auch das Leben von Wilhelm Pieck ein wahres Abenteuer. Pieck fühlte sich schon früh zu der Arbeiterbewegung hingezogen und engagierte sich politisch. Im ersten Weltkrieg galt Pieck als entschiedener Kriegsgegner, der aufgrund seiner Rolle als Agitator sogar vor ein Kriegsgericht gestellt wurde. Nach dem Krieg gründete Wilhelm Pieck die Kommunistische Partei Deutschlands, kurz KPD und trat dem berühmten Spartakusbund bei. Infolge des Spartakusaufstandes wurde Wilhelm Pieck zusammen mit Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht verhaftet, doch anders als seinen daraufhin hingerichteten Kumpanen, konnte sich Pieck durch eine Flucht retten. Im Jahr 1928 wurde Wilhelm Pieck in den Reichstag gewählt, allerdings ergriff er nach der Machtübernahme der NSDAP unter Hitler erneut die Flucht und lebte als verfolgter Kommunist im Exil in Paris und Moskau. Im Jahre 1945 kehrte Pieck nach Berlin zurück und wurde zum Vorsitzenden der SED gewählt. Nach Gründung der DDR, wurde er schließlich 1949 zum Präsidenten ernannt, ein Amt, welches er bis zu seinem Tod 1960 ausführen sollte. Zu Ehren des einzig jemals amtierenden Präsidenten der DDR verausgabte die Deutsche Post der DDR eine Dauermarkenserie, die von 1950 und 1958 herausgegeben werden sollte. Diese spannenden und tadellos erhaltenen Ausgaben aus dem Jahr 1952 zeigt ebenso wie die gesamte Serie das Abbild von Wilhelm Pieck. Postfrisch mit Druckvermerk Michel-Nr. 323 Dauerserie: Wilhelm Pieck II Sichern Sie sich jetzt diese historisch wertvolle Ausgabe aus der DDR zu einem Top-Preis!
Briefmarken DDR Leipziger Frühjahrsmesse 1950 Michel-Nr. 248/49 DV+DZ postfrisch
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Jahrhundertlange Fernhandelsgeschichte wird zur Leipziger Messe Als exakter Kreuzungspunkt unverzichtbarer antiker Handelswege, erzählt die Stadt Leipzig eine 850 Jahre lange Geschichte des Fernhandelns. Durch diese Vorgeschichte wurden die perfekten Voraussetzungen geschaffen um im 19. Jahrhundert die Leipziger Messe als Mustermesse zu veranstalten. Nach dem zweiten Weltkrieg kam sie kurzzeitig zum Erliegen, doch entwickelte sich seit den 50er Jahren zu einem der wichtigsten Zentren für den Ost-West Handel. Auf einer der beiden Briefmarken ist die Vorführung des ersten Meißner Porzellans auf der Ostermesse von 1710 zu sehen. Der deutsche Alchemist, Chemiker und Erfindern Johann Friedrich Böttger präsentiert auf dem Abbild das neuartige Europäische Porzellan. Die zweite Briefmarke zeigt einen Verkaufsstand im städtischen Kaufhaus, in welchem die frühsten Leipziger Mustermessen stattfanden. Das Motiv stellt die erste Mustermesse im Jahre 1894 dar. Beide Briefmarken wurden von der Deutschen Post der DDR ausgegeben. DDR, Michel-Nr. 248/49 Michelwert: 220,- Euro Postfrisch Nutzen Sie jetzt die Chance, Ihre Sammlung zu vervollständigen!
Briefmarken DDR Persönlichkeiten aus Politik, Kunst und Wissenschaft 1952 Michel-Nr. 327-341 postfrisch
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Freimarken: Personlichkeiten aus Politik, Kunst und Wissenschaft 1952/3 Michel Nr. 327/41 Postfrisch Michelwert: 400,- Euro!
Briefmarken DDR Völkerkongress für den Frieden 1952 Michel-Nr. 320-321 postfrisch
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Völkerkongress für den FriedenMichel Nr. 320/1 Postfrisch Michelwert: 1,50 Euro!!
Faszination DDR-Briefmarken: Entdecken Sie die Postwertzeichen der Deutschen Demokratischen Republik
Das Sammelgebiet der DDR-Briefmarken fasziniert Sammler weltweit durch seine geschlossene Natur und historische Tiefe. Mit dem Ende der Deutschen Demokratischen Republik im Jahr 1990 schloss sich dieses Kapitel der deutschen Postgeschichte endgültig. Jedes einzelne Postwertzeichen erzählt eine eigene Geschichte über den damaligen Staatsaufbau, über politische Meilensteine und über bedeutende gesellschaftliche Errungenschaften. Die Kategorie Briefmarken Deutschland DDR bietet Ihnen die Gelegenheit, eine vergangene Epoche lückenlos zu dokumentieren und die feine Kunst des Briefmarkendrucks neu zu entdecken. Letztlich offenbart sich hier ein faszinierendes Panorama, das Liebhaber historischer Dokumente begeistert.
Der Einstieg in dieses Sammelgebiet ist besonders für historisch interessierte Philatelisten ein wahrer Gewinn. Die DDR gab in ihrer über vierzigjährigen Geschichte weit über dreitausend verschiedene Briefmarken heraus, die heute in Alben auf der ganzen Welt zu finden sind. Dabei reichte das Spektrum von einfachen Dauerserien für den alltäglichen Postverkehr bis hin zu kunstvoll gestalteten Sonderblöcken für internationale Ausstellungen. In unserem sorgfältig kuratierten Sortiment finden Sie eine breite Auswahl an historischen Zeitdokumenten, die sowohl postfrisch als auch sauber gestempelt einen hohen ästhetischen Wert besitzen. Lassen Sie sich von der Detailtreue und dem gestalterischen Einfallsreichtum dieser Epoche mitreißen.
Wer sich heute mit den Postwertzeichen Ostdeutschlands beschäftigt, wird schnell feststellen, dass hinter den bunten Bildern weit mehr steckt als reiner Frankaturwert. Die Stücke sind stumme Zeugen des Kalten Krieges, des Wiederaufbaus und der sozialistischen Staatsideologie. Sie dokumentieren wissenschaftliche Triumphe ebenso wie sportliche Glanzleistungen eines Landes, das heute nur noch in den Geschichtsbüchern existiert. Bereichern Sie Ihre Sammlung mit diesen wertvollen Zeugnissen deutscher Zeitgeschichte. Wir laden Sie ein, die Vielfalt der ostdeutschen Philatelie in all ihren Facetten zu erkunden.
Was zeichnet die Kategorie Briefmarken Deutschland DDR aus?
Die Briefmarken dieses Sammelgebiets zeichnen sich vor allem durch ihre systematische und oft hochgradig ästhetische Gestaltung aus. Im Gegensatz zu vielen modernen Ausgaben zeichnen sich die damaligen Marken durch exzellentes Handwerk im Bereich des Stichel- und Rastertiefdrucks aus. Die Entwürfe namhender Grafiker der DDR machten aus fast jeder Marke ein kleines Kunstwerk auf engstem Raum. Sammler schätzen zudem die Tatsache, dass es sich um ein vollständig abgeschlossenes Sammelgebiet handelt. Man kann theoretisch jede jemals erschienene Marke der DDR besitzen, was den Reiz der Vollständigkeit enorm erhöht.
Sammlerische Besonderheiten und Erhaltungsgrade
Bei den DDR-Briefmarken unterscheidet man traditionell zwischen postfrischen und gestempelten Ausgaben. Eine Besonderheit dieses Gebiets sind die sogenannten Gefälligkeitsstempelungen, bei denen die Marken direkt bei der Herstellung sauber mit einem Poststempel versehen wurden. Echte, im Postverkehr gelaufene Stücke sind dagegen oft seltener und werden von Spezialisten besonders gesucht. Auch die Vielfalt an Papieren, Wasserzeichen und Zähnungsunterschieden macht die Erforschung dieser Marken zu einer spannenden Aufgabe. Wer genau hinsieht, kann im Detail oft erhebliche herstellungstechnische Abweichungen entdecken.
Die Rolle der Postwertzeichen als staatliche Repräsentation
Für die DDR-Führung waren Briefmarken weit mehr als nur ein Mittel zur Freimachung von Briefen. Sie fungierten als Propagandamittel, das Botschaften des Staates in alle Welt transportieren sollte. Jede politische Kampagne, jedes Staatsjubiläum und jede ideologische Ausrichtung fand ihren direkten Niederschlag im Ausgabeprogramm der Post. Auf diese Weise entstand ein visuelles Archiv des sozialistischen Staatsverständnisses. Für heutige Sammler macht dieser Aspekt die Marken zu hochinteressanten zeitgeschichtlichen Dokumenten.
Geschichte und philatelistischer Hintergrund
Die postgeschichtliche Entwicklung der DDR begann unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unter sowjetischer Besatzung. Bevor die eigentlichen Ausgaben der DDR erschienen, prägten lokale Notausgaben und die Marken der sowjetischen Besatzungszone das Bild. Mit der Staatsgründung im Oktober 1949 emanzipierte sich die Postverwaltung schrittweise und begann mit der Ausgabe eigener Postwertzeichen. Diese Anfangsdauerwerke gehören heute zu den Klassikern der deutschen Philatelie. Sie dokumentieren eindrucksvoll die schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse der Nachkriegsjahre.
Von der sowjetischen Besatzungszone zur Staatsgründung
In den ersten Jahren nach 1945 war die Postversorgung im Osten Deutschlands von Provisorien geprägt. Alte Bestände wurden überdruckt und lokale Postämter gaben eigene, oft sehr einfache Marken heraus. Mit der Gründung der Deutschen Post der DDR im Jahr 1949 wurde die Ausgabe von Postwertzeichen zentralisiert und straff organisiert. Die ersten eigenen Marken zeigten historische Persönlichkeiten und Symbole des Wiederaufbaus. Diese frühen Ausgaben spiegeln den Geist des Neuanfangs wider und sind wegen ihrer geringen Auflagezahlen heute besonders gesucht.
Die Währungsreformen und ihre Spuren auf Papier
Ein besonders spannendes Kapitel sind die verschiedenen Währungsreformen, die sich direkt auf den Briefmarken abzeichneten. Nach der Währungsreform von 1948 wurden im Osten Deutschlands kurzerhand alte Reichsmarkwerte mit Bezirksstempeln überdruckt, um einen Missbrauch zu verhindern. Später sorgte die Umstellung der Posttarife für immer neue Wertstufen und Überdrucke. Diese Übergangsfristen und Provisorien bieten spezialisierten Sammlern ein schier unerschöpfliches Feld für die Erforschung seltener Varianten. Jedes dieser Stücke dokumentiert das finanzielle Ringen in einem geteilten Deutschland.
Das Ende eines Sammelgebiets im Jahr 1990
Das Ende der DDR-Briefmarken kam mit der politischen Wende und der darauffolgenden Wiedervereinigung. Im Jahr 1990 wurden die letzten offiziellen Postwertzeichen der DDR herausgegeben, die teilweise noch in der gemeinsamen Währung der Bundesrepublik gültig waren. Ein herausragendes Beispiel ist die Gemeinschaftsausgabe zur deutschen Einheit. Mit der Auflösung der DDR-Post im Oktober 1990 endete eine Ära, die für Generationen von Sammlern prägend war. Diese letzten Ausgaben symbolisieren das friedliche Zusammenwachsen der beiden deutschen Staaten.
Faszinierende Motive und weltbekannte Serien
Die Vielfalt der Motive auf den DDR-Briefmarken ist beeindruckend und spiegelt alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wider. Neben den klassischen politischen Themen erhielten auch Kultur, Wissenschaft und Natur einen breiten Raum im Emissionsplan. Berühmt sind die zahlreichen Darstellungen von einheimischen Tieren, geschützten Pflanzen und historischen Bauwerken. Auch die enge Verbundenheit mit den sozialistischen Bruderstaaten wurde immer wieder thematisch aufgegriffen. Diese thematische Breite macht es leicht, eine eigene Motivsammlung aufzubauen.
Die berühmten Dauerserien: Von Präsidenten und Epochen
Unter den Dauerserien der DDR nimmt die Serie mit dem Porträt des ersten und einzigen Präsidenten Wilhelm Pieck einen zentralen Platz ein. Später folgte die langjährige Dauerserie mit dem Bildnis des Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht, die in zahllosen Farb- und Wertvarianten erschien. Ebenso weithin bekannt ist die Serie Fünfjahresplan, die den sozialistischen Aufbau und die verschiedenen Berufsgruppen thematisierte. Sammler schätzen diese Serien wegen ihrer feinen Unterschiede bei Papierarten, Wasserzeichen und Druckplattenfehlern. Sie bilden das Rückgrat jeder anspruchsvollen DDR-Sammlung.
Sonderausgaben, Gedenkblätter und die beliebten Blockausgaben
Neben den täglichen Frankaturwerten gab die Post der DDR regelmäßig aufwendig gestaltete Blockausgaben heraus. Diese oft großformatigen Blöcke wurden zu besonderen Staatsjubiläen, Sportveranstaltungen oder historischen Jahrestagen emittiert. Sie bestechen durch ihre detailreiche Gesamtgestaltung, bei der das Motiv oft über die eigentliche Marke hinaus auf den Blockrand übergeht. Berühmte Beispiele sind die Blöcke zur Erhaltung nationaler Gedenkstätten oder zu Ehren bedeutender Persönlichkeiten der Weltgeschichte. Diese Stücke sind optische Höhepunkte in jedem Albumblatt.
Kosmos-Fieber und technische Errungenschaften auf Postwertzeichen
Die bemannte Raumfahrt war für die DDR ein zentrales Thema zur Demonstration technischer und ideologischer Überlegenheit. Die Flüge der sowjetischen Kosmonauten und insbesondere der Flug des ersten Deutschen im All, Sigmund Jähn, wurden philatelistisch intensiv gefeiert. Die Weltraum-Briefmarken der DDR glänzen durch futuristische Motive, leuchtende Farben und teilweise metallische Druckfarben. Sie dokumentieren die enorme Begeisterung für das Weltall in den sechziger und siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Für Weltraumsammler weltweit gehören diese emissionsreichen Serien zu den beliebtesten Objekten.
Kuriose Besonderheiten und philatelistische Fun Facts
Wie jedes Sammelgebiet hält auch die DDR-Philatelie einige bemerkenswerte Besonderheiten und Kuriositäten für den aufmerksamen Betrachter bereit. Der von staatlicher Seite gesteuerte Vertrieb und die gezielte Verknappung führten zu Phänomenen, die es in anderen Ländern so nicht gab. Manche Marken, die im täglichen Postverkehr kaum zu sehen waren, wurden im Ausland gezielt vertrieben, um Devisen zu erwirtschaften. Diese Praktiken führten zu einer ganz eigenen Dynamik auf dem Sammlermarkt. Noch heute rätseln Experten über manche Hintergründe dieser staatlichen Ausgabepolitik.
Die berüchtigten Sperrwerte und künstliche Verknappung
Ein einzigartiges Phänomen der DDR-Postgeschichte sind die sogenannten Sperrwerte. Bei vielen Sonderpostwertzeichensätzen wurde ein Wert der Serie in einer deutlich geringeren Auflage gedruckt als die übrigen Marken. Dieser Wert wurde nicht am Postschalter verkauft, sondern war nur über Sammlerabonnements oder gegen Devisen im Ausland erhältlich. Dies sollte den Wert der kompletten Sätze künstlich steigern und Devisen in die Staatskasse spülen. Heute sind diese Sperrwerte oft das fehlende Puzzleteil, um eine Serie im Album erfolgreich zu komplettieren.
Fehldrucke und unentdeckte Raritäten im Album
Trotz strengster staatlicher Kontrollen in der Leipziger Wertpapierdruckerei kam es auch bei den DDR-Briefmarken von Zeit zu Zeit zu Pannen. Verschobene Farben, kopfstehende Hintergründe oder fehlende Wertangaben führten zu spektakulären Fehldrucken. Einige dieser fehlerhaften Marken gelangten unentdeckt in den Verkauf und sind heute gesuchte Raritäten. Auch die sogenannten Plattenfehler, die durch Beschädigungen der Druckplatten entstanden, bieten ein weites Feld für Entdeckungen. Mit einer guten Lupe und etwas Geduld lässt sich in manchem unscheinbaren Posten ein kleiner Schatz bergen.
Die Freude am Sammeln ostdeutscher Zeitgeschichte
Briefmarken der DDR zu sammeln bedeutet, sich auf eine faszinierende Reise in die Vergangenheit zu begeben. Sie halten mit jeder erworbenen Marke ein Stück greifbare Geschichte in den Händen, das den Alltag und die Kultur eines untergangenen Staates dokumentiert. Ob Sie sich für die kompletten Jahrgänge interessieren, seltene Plattenfehler suchen oder thematische Motivsammlungen aufbauen möchten, dieses Gebiet bietet unbegrenzte Möglichkeiten. Die hohe Qualität des damaligen Buch- und Tiefdrucks sorgt zudem dafür, dass die Marken auch nach Jahrzehnten nichts von ihrer optischen Brillanz verloren haben.
In unserem reichhaltigen Sortiment finden Sie sowohl klassische Einzelwerte als auch komplette Jahrgänge, Blöcke und seltene Besonderheiten dieses vielseitigen Sammelgebiets. Wir legen großen Wert auf die Qualität und Echtheit der von uns angebotenen Stücke, damit Sie lange Freude an Ihren philatelistischen Schätzen haben. Ergänzen Sie Ihre bestehende Sammlung oder legen Sie den Grundstein für ein neues, spannendes Hobby. Die Ära der DDR-Postwertzeichen wartet darauf, von Ihnen Schritt für Schritt in all ihrer historischen Detailvilefalt neu entdeckt zu werden.
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