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10 Mark Gedenkmünze 1966 DDR Karl Friedrich Schinkel Jaeger-Nr. 1517
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Gedenkmünze DDR 10 Mark Karl Friedrich Schinkel 1966 Karl Friedrich Schinkel (*13. März 1781 in Neuruppin/Brandenburg, gestorben 9. Oktober 1841 in Berlin) gilt als der 'Baumeister Preußens'. Schinkels Werk ist ausgesprochen vielseitig und reicht von einfachen Wohnhäusern bis zu Schlössern und Kirchen. Seine wichtigsten Bauwerke verbinden Schönheit und Zweckmäßigkeit in seltener Harmonie. Mit der Neuen Wache, dem Schauspielhaus und dem Alten Museum in Berlin sowie der Nikolai-Kirche in Potsdam setzte sich Schinkel unvergängliche Denkmale. Jaeger-Nr. 1517 Jetzt sichern!
5 Mark Gedenkmünze 1990 DDR Kurt Tucholsky Jaeger-Nr. 1633
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DDR 5 Mark Gedenkmünze Kurt Tucholsky 1990 Jaeger-Nr. 1633 Tucholsky (*9. Januar 1890, verstorben am 21. Dezember 1935) war ein deutscher Journalist, Satiriker, Kabarettautor, Liedtexter, Romanautor und Lyriker. Er gilt als einer der einflussreichsten Publizisten der Weimarer Republik. Zusammen mit Carl von Ossietzky gab er zeitweilig "Die Weltbühne" heraus, zudem verfasste er für die Wochenschrift zahlreiche Artikel (u.a. unter den Pseudonymen Kaspar Hauser, Peter Panter, Theobald Tiger, Ignaz Wrobel). Er verstand sich als linker Demokrat und Pazifist. Seine Schriften wurden von den Nationalsozialisten verbrannt. 1935 beging er in seinem schwedischen Exil Selbstmord.Schliessen Sie jetzt Ihre Lücken!
5 Mark Gedenkmünze 1990 DDR Zeughaus in Berlin Jaeger-Nr. 1632
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DDR 5 Mark Gedenkmünze Zeughaus in Berlin 1990 Das Zeughaus in Berlin wurde im Auftrag des preußischen Kurfürsten Friedrich III. (als Friedrich I. später erster preußischer König) als Waffenarsenal erbaut. Es ist ein monumentaler, zweigeschossiger Bau mit einer Seitenlänge von 90 Metern rund um einen Innenhof von 38 Metern Seitenlänge. Das bedeutende Barockgebäude wird an der Außenfassade von eindrucksvollen Skulpturen von Andreas Schlüter geschmückt. Das im II. Weltkrieg zerstörte Gebäude beherbergte nach dem Wiederaufbau das "Museum für deutsche Geschichte" der DDR. Seit 1990 findet sich hier das bundesdeutsche "Deutsche Historische Museum". Von den insgesamt 503.420 ausgegebenen Münzen wurden 95.800 Exemplare später eingeschmolzen. Jaeger-Nr. 1632 Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
5 Mark Gedenkmünze 1990 DDR 500 Jahre Postwesen Jaeger-Nr. 1631
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DDR 5 Mark Gedenkmünze 500 Jahre Postwesen 1990 Das deutsche Postwesen begann im Jahr 1490. Maximilian I., Römisch-deutscher König und späterer Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, führte im März des Jahres mit den Poststationen, an denen die Reiter ihre Pferde und/oder Nachrichten austauschten, ein neues System der Nachrichtenübermittlung und ein erstes deutsches öffentliches Postwesen ein. Zu diesem Zwecke beauftragte er Franz von Taxis (ab 1650 nannte sich die durch die Post reich gewordene Familie Thurn und Taxis). Original Gedenkmünze der DDR von 1990: 5 Mark 500 Jahre Postwesen 1990 Von den insgesamt 496.820 ausgegebenen Münzen wurden 104.100 Exemplare später eingeschmolzen Jaeger-Nr. 1631Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
5 Mark Gedenkmünze 1988 DDR Carl von Ossietzky Jaeger-Nr. 1628
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DDR 5 Mark Gedenkmünze Carl von Ossietzky 1988 Jaeger-Nr. 1628 Carl von Ossietzky (*3. Oktober 1889, vestorben am 4. Mai 1938) war ein deutscher Journalist, Schriftsteller und Pazifist. Berühmt wurde er als Herausgeber der deutschen Wochenzeitschrift 'Weltbühne' (unter Mitarbeit von Kurt Tucholsky). Im 'Weltbühne-Prozess' wurde er 1931 wegen eines Artikels, der die verbotene Aufrüstung der Reichswehr aufgedeckt hatte, zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt (entlassen 1932). Im Februar 1933 verhafteten die Nationalsozialisten den Demokraten erneut. Seine Bücher wurden verbrannt. Am 23.11.1936 wurde Carl von Ossietzky rückwirkend der Friedensnobelpreis des Jahres 1935 zugesprochen. Es wurden nur 50.400 Exemplare dieser Münze ausgegeben. Historisches Zeitzeugnis der deutschen (Literatur-) Geschichte!
5 Mark Gedenkmünze 1989 DDR Marienkirche in Mühlhausen Jaeger-Nr. 1627
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DDR 5 Mark Gedenkmünze Marienkirche in Mühlhausen 1989 Die Marienkirche in der thüringischen Stadt Mühlhausen gilt als Meisterwerk der Gotik. Ihr 86,7 Meter hoher Mittelturm ist der höchste des Bundeslandes. Ihr Bau wurde im 14. Jahrhundert vollendet. Im Jahr 1525 war die Marienkirche ein Zentrum des Bauernkriegs, da der Revolutionsführer Thomas Müntzer, dessen 500. Geburtstag im Jahr 1989 gefeiert wurde, hier als Pfarrer wirkte. Unweit der Kirche, vor den Mauern Mühlhausens, wurde Müntzer am 27. Mai 1525 enthauptet. Seit 1975 ist die Marienkirche eine Müntzer-Gedenkstätte. Von den insgesamt 496.900 ausgegebenen Münzen wurden 95.000 Exemplare später eingeschmolzen. Jaeger-Nr. 1627 Ausgegeben aus Anlass des 500. Geburtstages des Reformators Thomas Müntzer Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
5 Mark Gedenkmünze 1989 DDR Katharinenkirche Zwickau Jaeger-Nr. 1626
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DDR 5 Mark 1989 Katharinenkirche Zwickau, Thomas-Müntzer-Ehrung aus Anlass des 500. Geburtstages des Reformators Erstmals wird die Katharinenkirche im Jahr 1219 erwähnt. Den ursprünglich romanischen Bau zerstörte 1328 ein Brand. In der wiederaufgebauten Kirche predigte von Oktober 1520 bis April 1521 der Reformator Thomas Müntzer, dessen 500. Geburtstag im Jahr 1989 gefeiert wurde. Später im Jahr 1521 wurde Müntzer vom Stadtrat des Aufruhrs verdächtigt und er wurde aus Zwickau vertrieben. Seinen letzten Sold quittierte er mit: Thomas Müntzer, qui pro veritate militat in mundo ('Thomas Müntzer, der für die Wahrheit in der Welt kämpft'). Von den insgesamt 497.140 ausgegebenen Münzen wurden 95.000 Exemplare später eingeschmolzen. Jaeger-Nr. 1626 Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
5 Mark Gedenkmünze 1988 DDR Ernst Barlach Jaeger-Nr. 1620
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Original Gedenkmünze Ernst Barlach 1988 50. Todestag von Ernst Barlach. Ernst Barlach (*2. Januar 1870, verstorben am 24. Oktober 1938) war ein deutscher Bildhauer, Schriftsteller und Zeichner. Er gehört zu den bedeutendsten Expressionisten. Zu seinen bekanntesten Werken gehören Ehren- und Mahnmale. Hier findet Barlach unter Verzicht auf Heldenkult und Pathos grundlegend neue Formen des Gedenkens an die Opfer des I. Weltkriegs. Berühmt war er auch für seine ausdrucksstarken Holzplastiken und Bronzen. Nach 1933 wurden von den Nationalsozialisten mehr als 400 seiner Werke als "entartete Kunst" aus der Öffentlichkeit entfernt. Heute gilt sein Werk als immens bedeutender Beitrag zur Kunst des 20. Jahrhunderts. Insgesamt wurden 51.601 Münzen ausgegeben Jaeger-Nummer: 1620Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
5 Mark Gedenkmünze 1988 DDR Überseehafen Rostock Jaeger-Nr. 1619
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Original Gedenkmünze der DDR von 1988: 5 Mark Überseehafen Rostock Die Geschichte des Rostocker Hafens reicht bis ins Mittelalter zurück, vor allem zu Zeiten der Hanse war der Hafen ein wichtiger Drehpunkt des Handels mit Skandinavien und dem Baltikum. Am Ende des II. Weltkrieges hatte der Hafen nur noch regionale Bedeutung. Durch die Teilung Deutschlands ergab sich die Notwendigkeit, an der Ostseeküste der DDR einen Hochseehafen zu bauen. Nach zweijähriger Bauzeit wurde am 30. April 1960 der Überseehafens Rostock mit Entladung des Motorschiffs Schwerin in Betrieb genommen. Mit einer Fläche von mehr als 7,5 Mio. qm ist er heute einer der größten Ostsee-Häfen. Von den insgesamt 496.801 ausgegebenen Münzen wurden 104.000 Exemplare später eingeschmolzen. Jaeger-Nr. 1619 Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
5 Mark Gedenkmünze 1988 DDR Ferneisenbahn Saxonia Jaeger-Nr. 1618
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Original Gedenkmünze der DDR von 1988: 5 Mark Ferneisenbahn Saxonia Im Jahr 1839 wurde mit der Bahnstrecke Leipzig-Dresden Deutschlands erste Ferneisenbahn eröffnet. Auf ihr fuhr mit der Lokomotive 'Saxonia' der Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie die erste funktionstüchtige in Deutschland gebaute Dampflokomotive. Konstruiert wurde die Lokomotive nach dem Vorbild der englischen Lokomotive 'Comet' von Johann Andreas Schubert.Von den insgesamt 496.800 ausgegebenen Münzen wurden 95.000 Exemplare später eingeschmolzen. Jaeger-Nr. 1618 Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
5 Mark Gedenkmünze 1987 DDR Alexanderplatz in Berlin Jaeger-Nr. 1615
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DDR 5 Mark Original Gedenkmünze Alexanderplatz in Berlin 1987Von den insgesamt 611.802 ausgegebenen Münzen wurden 115.600 Exemplare eingeschmolzen! Der Alexanderplatz ist ein weltberühmter Platz und Verkehrknotenpunkt in Berlin. Seinen Namen erhielt der vormals Ochsenmarkt genannte Platz im Jahr 1805 zu Ehren des russischen Zaren Alexander, der sich zu einem Staatsbesuch in Berlin aufhielt. Der im Volksmund Alex genannte Platz war immer im Zentrum von Berlins bewegter Geschichte zwischen Kaiserreich und Mauerfall. Literarischen Ruhm brachte Alfred Döblin mit seinem Roman Berlin Alexanderplatz und auch Erich Kästner mit Emil und die Detektive. Seit 1969 steht auf dem Platz die Weltzeituhr, wie sie auf der Münze abgebildet ist. Jaeger-Nummer: 1615Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
5 Mark Gedenkmünze 1987 DDR Rotes Rathaus in Berlin Jaeger-Nr. 1614
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Original Gedenkmünze der DDR von 1987: 5 Mark Rotes Rathaus in Berlin Das "Rote Rathaus" in Berlin ist seit 1991 Dienstsitz des Berliner Senats und des Regierenden Oberbürgermeisters. Zuvor war es, von 1956 an, Sitz des Ost-Berliner Magistrats, der Stadtverordnetenversammlung und des Oberbürgermeisters von Ost-Berlin. Das "Rote Rathaus" erhielt den Namen von seiner roten Backsteinfassade. Der Bau wurde im Stil der norditalienischen Hochrenaissance 1861-1870 errichtet und umfasst drei Innenhöfe. Der Turm ist mit Fahnenmast und Blitzableiter 97 Meter hoch. In der Höhe des 1. Stocks wird in 36 Reliefs die Geschichte Berlins und Brandenburgs vom 12. Jahrhundert bis 1871 erzählt. Von den insgesamt 610.610 ausgegebenen Münzen wurden 115.500 Exemplare später eingeschmolzen. Auflage: 610.610 Jaeger-Nr. 1614Historisches Zeitzeugnis der deutschen Geschichte!
Münzen aus der DDR – Geschichte, Vielfalt und Sammlerfreude entdecken
Münzen aus der DDR erzählen ein Stück deutsche Zeitgeschichte, das viele Sammler bis heute fasziniert. Zwischen 1948 und 1990 entstanden zahlreiche Kursmünzen und Gedenkprägungen, die den Alltag und die politischen Botschaften des ostdeutschen Staates widerspiegeln. Wer sich mit diesem Sammelgebiet beschäftigt, findet eine überraschend große Formen- und Motivvielfalt auf kleinstem Raum. In unserem Sortiment treffen Sie auf eine große Auswahl dieser Zeitzeugen, von einfachen Umlaufmünzen bis zu seltenen Ausgaben mit besonderer Geschichte.
Was ist an Münzen aus der DDR besonders?
Die numismatische Bedeutung der Münzen der DDR liegt vor allem in ihrer politischen und gesellschaftlichen Aussagekraft. Anders als viele westdeutsche Prägungen wurden DDR-Münzen bewusst als Träger staatlicher Symbolik gestaltet. Hammer, Zirkel und Ährenkranz im Staatswappen, Porträts bedeutender Persönlichkeiten und Motive zu Jubiläen dokumentieren, wie sich der Staat selbst darstellen wollte. Für Sammler ergibt sich daraus ein spannendes Feld, in dem sich Geschichte, Politik und Handwerkskunst verbinden.
Hinzu kommt, dass die Prägezeit der DDR mit gut vier Jahrzehnten überschaubar ist. Dadurch lässt sich das Sammelgebiet vergleichsweise gut systematisch erschließen, ohne den Überblick zu verlieren. Gleichzeitig gibt es genügend Varianten bei Jahrgängen, Materialien und Erhaltungsgraden, um auch erfahrene Sammler dauerhaft zu beschäftigen. Diese Kombination aus Übersichtlichkeit und Tiefe macht den Reiz dieses Sammelgebiets aus.
Geschichte und Hintergrund der DDR-Münzen
Nach der Gründung der Deutschen Demokratischen Republik im Oktober 1949 entwickelte sich in den folgenden Jahren ein eigenständiges Münzwesen. Bereits mit der Währungsreform in der sowjetischen Besatzungszone wurde eine eigene Mark eingeführt, die in den folgenden Jahrzehnten mehrfach umbenannt wurde. Aus der ursprünglichen Bezeichnung wurde später die „Mark der Deutschen Notenbank“ und schließlich die „Mark der DDR“, wie sie bis zur Wiedervereinigung 1990 gültig war. Diese Umbenennungen spiegeln die politische Entwicklung des Landes wider und sind für Sammler ein wichtiger Anhaltspunkt zur zeitlichen Einordnung von Münzen.
Geprägt wurden die Münzen überwiegend in der Staatlichen Münze Berlin, die mit dem Münzzeichen „A“ gekennzeichnet ist und in der Tradition älterer Berliner Münzstätten stand. Neben den regulären Umlaufmünzen für den täglichen Zahlungsverkehr gab die DDR ab den 1960er und verstärkt in den 1970er und 1980er Jahren zahlreiche Gedenkmünzen heraus. Diese griffen historische Jahrestage, bedeutende Persönlichkeiten und internationale Ereignisse auf und wurden gezielt als Ausdruck staatlicher Erinnerungskultur eingesetzt. Mit dem Ende der DDR und der Einführung der D-Mark im Sommer 1990 endete schließlich auch die eigenständige Münzprägung des Landes.
Numismatische Merkmale, Materialien und Erhaltungsgrade
Münzen aus der DDR wurden aus unterschiedlichen Materialien geprägt, je nach Nennwert und Zweck. Für die kleinen Pfennigwerte kamen häufig Aluminium oder Aluminiumlegierungen zum Einsatz, während höhere Nennwerte oft aus Neusilber, einer Kupfer-Nickel-Zink-Legierung, bestanden. Bei besonderen Gedenkprägungen griff man vereinzelt auch auf Silber zurück, insbesondere bei Ausgaben zu bedeutenden Jubiläen. Diese Materialvielfalt beeinflusst nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch die Art, wie eine Münze über Jahrzehnte altert und sich in Sammlungen präsentiert.
Für die Bewertung einer Münze ist der Erhaltungsgrad ein zentrales Kriterium. In der Numismatik unterscheidet man üblicherweise zwischen Graden wie „stempelglanz“ für nahezu makellose, ungebrauchte Stücke, „vorzüglich“ für Münzen mit nur minimalen Gebrauchsspuren und „sehr schön“ beziehungsweise „schön“ für stärker zirkulierte Exemplare. Gerade bei DDR-Münzen, von denen viele Jahrgänge in großer Zahl im Alltag genutzt wurden, macht ein guter Erhaltungsgrad häufig den Unterschied zwischen einer gewöhnlichen und einer besonders gesuchten Münze aus. Wer sich für wertvolle Münzen der DDR interessiert, sollte daher stets auch auf Erhaltung, Prägeschärfe und eventuelle Kratzer oder Patina achten.
Ein weiteres Merkmal, das erfahrene Sammler genau betrachten, ist die Prägequalität selbst. Neben den regulären Umlaufprägungen gab es teilweise auch Sonderprägungen in höherer Qualität, die sich durch schärfere Konturen und einen matten oder polierten Untergrund auszeichnen. Solche Varianten sind oft seltener als die einfachen Kursmünzen und daher für Sammlungen besonders interessant. Ein Blick auf feine Details wie Randgestaltung, Schriftzüge und die Ausprägung des Staatswappens hilft dabei, unterschiedliche Ausführungen sicher voneinander zu unterscheiden.
Wichtige Serien, Motive und Jahrgänge
Innerhalb der Münzen der DDR lassen sich mehrere thematische Schwerpunkte erkennen, die für Sammler besonders reizvoll sind. Zu den bekanntesten Motivgruppen zählen Gedenkmünzen zu Persönlichkeiten wie Karl Marx, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Schiller oder Wissenschaftlern und Künstlern, die im Selbstverständnis der DDR als Vorbilder galten. Ergänzt wird dies durch Ausgaben zu historischen Jahrestagen, etwa zur Novemberrevolution, zu Bauwerken wie dem Brandenburger Tor oder zu kulturellen Institutionen wie dem Bauhaus in Dessau. Diese thematische Bandbreite macht es möglich, eine Sammlung gezielt nach persönlichen Interessen aufzubauen, etwa mit Fokus auf Kulturgeschichte, Wissenschaft oder Architektur.
Auch der internationale Bezug spielt eine Rolle, insbesondere bei Münzen zu sportlichen Großereignissen. Die Teilnahme der DDR an Olympischen Spielen wurde mehrfach mit eigenen Gedenkprägungen begleitet, die sportliche Erfolge und die politische Bedeutung des Sports im Land dokumentieren. Für Sammler, die sich auf bestimmte Jahrgänge konzentrieren möchten, bieten sich zudem die regulären Kursmünzenserien an, bei denen sich über die Jahre kleine Unterschiede in Prägezahlen, Varianten oder Feinheiten der Gestaltung finden lassen. Ein systematischer Aufbau nach Jahrgängen oder Nennwerten gehört zu den klassischen Herangehensweisen in diesem Sammelgebiet.
Besonders begehrt sind bei vielen Sammlern jene Ausgaben, die in geringerer Zahl im Umlauf waren oder aus besonderen Anlässen nur zeitlich begrenzt geprägt wurden. Solche Stücke gelten häufig als wertvolle Münzen der DDR, wobei sich der tatsächliche Sammlerwert immer aus einer Kombination von Seltenheit, Erhaltung und Nachfrage ergibt. Eine sorgfältige Recherche zu Prägejahr, Auflage und Ausgabeanlass lohnt sich daher für jeden, der gezielt nach besonderen Stücken sucht.
Fun Facts zum Sammelgebiet DDR-Münzen
Ein interessantes Detail für Einsteiger: Das Münzzeichen „A“ auf DDR-Münzen verweist auf die Berliner Münzstätte und reicht in seiner Tradition bis weit vor die Zeit der DDR zurück, was die Kontinuität deutscher Münzprägegeschichte in Berlin zeigt. Auch die politische Symbolik ist oft überraschend vielschichtig, denn Motive wurden bewusst ausgewählt, um bestimmte gesellschaftliche Werte zu vermitteln, etwa Arbeit, Wissenschaft oder internationale Solidarität. Wer genauer hinschaut, entdeckt zudem, dass sich das Staatswappen der DDR im Detail über die Jahre leicht veränderte, was für aufmerksame Sammler zu einem eigenen kleinen Forschungsfeld werden kann.
Reizvoll ist außerdem, dass viele Menschen in Ostdeutschland nach der Wiedervereinigung private Bestände an DDR-Münzen aufbewahrt haben, oft in kleinen Dosen oder Sparbüchsen. Diese „stillen Sammlungen“ tauchen bis heute gelegentlich auf und sorgen dafür, dass immer wieder gut erhaltene Exemplare den Weg in den Sammlermarkt finden. Für neue Sammler bedeutet das, dass sich mit Geduld und Interesse durchaus noch spannende Entdeckungen machen lassen, ohne dass dabei Versprechen zu Wertentwicklungen eine Rolle spielen müssen. Der eigentliche Reiz liegt für die meisten in der Geschichte, die jede einzelne Münze in sich trägt.
Ihr Einstieg in die Welt der Münzen aus der DDR
Ob Sie bereits erfahrener Sammler sind oder sich zum ersten Mal mit diesem Kapitel deutscher Geschichte beschäftigen: Münzen aus der DDR bieten ein facettenreiches und gut zugängliches Sammelgebiet. Mit unserer langjährigen Erfahrung und einer großen Auswahl an Kursmünzen, Gedenkprägungen und seltenen Ausgaben unterstützen wir Sie gern dabei, Ihre Sammlung sinnvoll zu erweitern. Nehmen Sie sich Zeit, in unserem Sortiment zu stöbern, und lassen Sie sich von der Vielfalt dieser besonderen Zeitzeugen begeistern. Bei Fragen zu einzelnen Stücken, ihrer Geschichte oder ihrer Einordnung stehen wir Ihnen jederzeit fachkundig und freundlich zur Seite.
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